Knorpel-Knochen-Transplantation

Knorpelschäden in den großen Gelenken des menschlichen Körpers führen bis heute fast zwangsläufig zu chronischen Beschwerden. Schmerzen, Schwellungen und fortschreitende Bewegungseinschränkungen haben oftmals die Aufgabe von Sport- und Freizeitaktivitäten zur Folge.

Minimal invasive Operationsverfahren (Arthroskopie) und innovative Technologien haben auf diesem Problemfeld der Gelenkchirurgie in den letzten Jahren grundlegende Verbesserungen erzielt, so dass heute für den betroffenen Patienten nach Ausschöpfung konservativer Therapieoptionen durchaus gute Zukunftsperspektiven bestehen.

Grundlage jeder operativen Versorgung ist die exakte Beurteilung des vorliegenden Knorpelschadens. Hier stehen die Kernspintomographie und Arthroskopie samt Videodokumentation im Vordergrund.

Mitte der 90-er Jahre wurde mit der Transplantation körpereigener Knorpel-Knochen-Zylinder zur Defektdeckung begonnen. Dieses Verfahren ist minimal-invasiv möglich und zeigt bei entsprechenden Läsionen gute Operationserfolge mit bester Knorpelqualität.

Mit der Implantation körpereigener Knorpelzellen in Gestalt eines Kollagen-Vlies steht seit 2002 ein neues Operationsverfahren zur Verfügung. Hierbei werden Knorpelzellen arthroskopisch entnommen und einige Wochen später nach Züchtung im Labor zur Defektdeckung eingesetzt.

Chefarzt:
Prof. Dr. med.
Gerd Regel


Facharzt Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie

Tel  +49 (0) 8031 - 365 33 50
Fax +49 (0) 8031 - 365 49 30