Quelle: Adipositaszentrum der Universitätsklinik Würzburg
Quelle: Adipositaszentrum der Universitätsklinik Würzburg
Quelle: Adipositaszentrum der Universitätsklinik Würzburg
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Magenbandoperationen

Das laparoskopisch adjustierbare Magenband (LAGB) war das erste operative Verfahren, welches sich in der Behandlung des krankhaften Übergewichtes weit verbreitet hat.

Bei dieser Technik wird um den Mageneingang ein Silikonband, welches über einen Schlauch und eine anhängende Kammer mit Flüssigkeit gefüllt und entleert werden kann, eingebracht. Durch die Möglichkeit der Flüssigkeitszugabe kann also die Durchtrittsöffnung für den Speisebrei am Mageneingang verändert werden. Damit soll es ermöglicht werden, schon nach kleineren Essmengen ein Sättigungsgefühl zu empfinden um somit die Essmenge insgesamt zu reduzieren.

Für den Erfolg dieser Maßnahme sind das Verstehen des Prinzips und die Mitarbeit seitens der Patientinnen und Patienten unerlässlich.

In der Zwischenzeit liegen aus vielen europäischen Zentren Langzeituntersuchungen zur Wirksamkeit dieses Verfahrens vor. Die Komplikationsrate während und kurz nach der Operation ist bei dieser Operation geringer als bei den anderen Techniken. Allerdings ist der Gewichtsverlust weniger ausgeprägt und ein beträchtlicher Anteil der Magenbänder muss im Verlauf aufgrund von Komplikationen (z.B. Verrutschen des Bandes, Einwandern in den Magen etc.) wieder entfernt werden.

Aus unserer Sicht profitiert nur eine bestimmte Gruppe von Betroffenen von dieser Methode:

  • Frauen
  • Alter < 30 Jahre
  • BMI < 45 kg/m²

Bei allen anderen muss primär an ein anderes Verfahren gedacht werden.

Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Thalheimer
Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie
Master of Health Business Administration

Kontakt Adipositaszentrum

Sekretariat:
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