Minimal invasive Chirurgie

In der Unfallchirurgie ist eine Form davon die Minimal invasive Plattenosteosynthese, das ist die operative Stabilisierung eines Knochenbruches mit einer Metallplatte, welche über einen winzigen Zugang eingebracht, unter der Haut am Knochen entlanggeschoben und mit Schrauben befestigt wird. Dabei wird der Knochen nicht über die gesamte Distanz freigelegt, sondern nur an der Stelle, wo die Platte eingeschoben wird.

Die Vorteile dieser Verfahren sind:
  • Schnellere Wundheilung, weil die Wunde kleiner ist
  • Schnellere Bruchheilung , weil auch die Wund am Knochen kleiner ist und die natürliche Knochendeckung durch Muskel und Knochenhaut erhalten wird der Knochen bleibt dadurch besser durchblutet
  • Kürzerer Krankenhausaufenthalt, weil es dem Patienten besser geht.
Zum Konzept der Minimal invasiven Plattenosteosynthese gehört in der Regel auch die frühfunktionelle Nachbehandlung (Physiotherapie) , das heißt weitgehender Verzicht einer Ruhigstellung im Gips, Beginn mit aktiver und passiver Bewegung direkt nach der Operation, Belastung bzw. Teilbelastung der betroffenen Extremität. Ziel ist, möglichst früh nach dem Unfall wieder normale Muskel- und Bewegungsverhältnisse zu erreichen.

Chefarzt:
Prof. Dr. med.
Gerd Regel


Facharzt Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie

Tel  +49 (0) 8031 - 365 33 50
Fax +49 (0) 8031 - 365 49 30