Schmerztherapie

Es werden vier Verfahren der radiologisch kontrollierten Schmerztherapie angeboten, die alle computertomographisch gezielt durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine millimetergenaue Injektion der Medikamente an die für den Schmerz verantwortlichen anatomischen Strukturen.

CT-gezielte periradikuläre Therapie

Indikationen: radikuläre Schmerzen bei

  • Diskusprotrusion oder nicht operationspflichtiger Hernie/Rezidivhernie
  • Postoperativer Narbenbildung
  • Stenose von Spinalkanal, Recessus lateralis oder Neuroforamen
  • Parese oder sensiblen Defiziten aufgrund von Nervenkompression
  • Akuter/chronischer Lumbago

CT-gezielte Facetten-Blockade

Indikationen:

  • Pseudoradikuläre Wirbelsäulenschmerzen
  • Blockung und Fehlbelastung der kleinen Wirbelgelenke
  • Ausgeprägte degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke
  • Additiv zur periradikulären Therapie
  • Bestätigung der Diagnose des Facettensyndroms.

CT-gezielte Sympathikolyse

Indikationen für die lumbale Sympathikolyse:

  • Periphere Durchblutungsstörungen, die chirurgisch nicht oder nicht mehr angehbar sind und bei denen Ruheschmerzen, Claudicationsbeschwerden, nicht heilende Ulzera oder eine Gangrän vorliegen.
  • Als ergänzende Maßnahme nach Gefäßdilatation oder chirurgisch rekonstruktiven Eingriffen
  • M. Sudeck
  • Vaso-spastische Erkrankungen, z. B. Raynaud-Syndrom

Indikationen für die thorakale Sympathikolyse:

  • Palmare sowie axilläre Hyperhidrose
  • Periphere Durchblutungsstörung (z. B. M. Raynaud und Raynaud-Syndrom)
  • Causalgien
  • Erfrierungen