Musiktherapie

Nachweisbar ist, dass durch Musiktherapie die Lebensqualität steigt, dass der Patient u. U. weniger Medikamente benötigt, Schlafstörungen nachlassen können, Depressionen eine Ausdrucksmöglichkeit finden.

Vieles, was nicht ausgesprochen werden kann, lässt sich durch Musik leichter ausdrücken, auch wenn der Patient seine Gefühle nicht in Worte fassen kann. Ängste können sich lösen und durch die entspannende Wirkung können Stresshormone abgebaut werden.

Die möglichen Therapieangebote der Palliativstation:

  • Rezeptive Musiktherapie - Musik hören und über die dabei entstehenden Gefühle reden.

  • Gemeinsames Singen, auch mit den Angehörigen, wobei des nicht um stimmliche Qualität geht, sondern um das Erfahren des eigenen Klanges.

  • Improvisatorisches Musizieren mit einfachen Instrumenten, wie beispielsweise Monochord, Trommeln, Fingerkalvier, deren Klänge neue innere Räume öffnen.

  • Klangschalenbehandlung

Sibylle Stier

Musiktherapeutin