Physiotherapie auf der Palliativstation

Auf der Palliativstation verfolgt das Therapeuten - Team mehrere physiotherapeutische Ziele.

Verspannungen in der Muskulatur werden durch Massagen / Aromamassagen, Reflexzonenbehandlung und Wärmeanwendungen gelöst.

Die Gelenkbeweglichkeit der einzelnen Gelenke wird durch passive-, assistive- und aktive Bewegungsmaßnahmen versucht zu erhalten.

Es wird eine Mobilitätsverbesserung angestrebt, die durch Anleitungen der Lagewechsel, von der Rückenlage in die Seitlage zum Sitz und in den Stand oder in einen Stuhl zu gelangen, erreicht wird. Ebenso wird die Gangstreckenleistung und das Treppen steigen beübt.

Lymphdrainage wird angewendet, um Verbesserung des Blut- und Lymphfluss und um den Druck im gestauten Gewebe und der Körpergliedmaßen zu senken.

Atemtherapie hat eine wichtige Bedeutung in der Bewältigung von Atemnotsituationen. Diese Selbsthilfestrategien werden durch Dehnungen, Vibrationen, Lagerungen und den Einsatz von Atemtrainingsgeräten ergänzt.

Die Muskelkraft, das Gleichgewichtsvermögen und die Koordination werden trainiert. Hierfür werden die Patienten auch im Umgang mit Hilfsmitteln wie Gehwägen und Rollatoren angeleitet.

Bei Stress Situationen für den Patienten kann der Therapeut Entspannungstechniken anwenden.

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