Ultraschall

Mit dem zur Verfügung stehenden Ultraschallgerät sind bis auf cardiologische Fragestellungen alle Organsysteme sonographisch zu untersuchen. Besondere Schwerpunkte in der Abteilung Diagnostische Radiologie bilden die Untersuchungen der Mamma (Mammasonographie) und der Gefäße (farbkodierte Duplexsonographie).

Mammasonographie

Mit dem vorhandenen hochfrequenten Schallkopf ist eine besonders gute Nahfeldauflösung möglich, die wichtige Zusatzinformationen bei der Mammadiagnostik erlaubt, z.B. die Unterscheidung zwischen soliden und zystischen Strukturen. Gut geeignet ist die Mammasonographie auch zur Untersuchung dichter Drüsenkörper, vor allem bei jungen Frauen. Mit der vorhandenen "Color-Doppler-Energy" Applikation sind zusätzlich auch Aussagen zur Gefäßversorgung von Herdbefunden möglich.
Unter sonographischer Kontrolle können Markierungen oder Stanzbiopsien bei Herdbefunden in der Brust treffsicher durchgeführt werden.

Farbkodierte Duplexsonographie

Mit dieser Methode ist eine unblutige Diagnostik von Durchblutungsstörungen möglich, bei der neben der morphologischen Beurteilung der Gefäße auch die Blutflußgeschwindigkeit bestimmt werden kann. Mit dieser Methode sind besonders gut die hirnversorgenden Gefäße aber auch die Gefäße der Arme und Beine, sowohl der Arterien als auch Venen, zu untersuchen. Zunehmende Bedeutung gewinnt das Verfahren bei der Erkennung von Thrombosen in den Venen, dem Nachweis von Klappeninsuffizienzen, aber auch bei der Nachbeobachtung nach Gefäßdilatationen.