26. Berufspädagogische Aufbauqualifikation Praxisanleitung

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Bezeichnung 26. Berufspädagogische Aufbauqualifikation Praxisanleitung
Beginn 08.01.2018
Ende 09.02.2018
Beschreibung Die Anleitung von Auszubildenden sowie neuen Mitarbeitern ist ein zentrales Thema in allen
Berufen. Eine Herausforderung liegt darin, Fachkräfte zu finden, die diese praktische Ausbildung sicherstellen. Die Praxisanleiterqualifikation ist im Krankenpflegegesetz, im Altenpflegegesetz und im Notfallsanitätergesetz, sowie in ihren jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen festgeschrieben.

Nach § 17 a des Gesetz zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze (KHG) und der Mitteilung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft Nr. 20/2014 steht der Weg zur Praxisanleiterqualifikation aber auch Hebammen, Physiotherapeuten und technischen Assistenten der Medizin (MTA) offen. Seit Einführung der Ausbildung zum Notfallsanitäter im Jahr 2014 ist auch für diese Berufsgruppe in der praktischen Ausbildung eine Anleitung durch qualifizierte Praxisanleiter gefordert.

Die Unterrichtsinhalte sind den Anforderungen der genannten Berufe angepasst und entsprechen den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) vom 1. November 2015.
Inhalt Die Praxisanleiter/-innen organisieren und steuern das eigene und fremde Lernen unter berücksichtigung der jeweiligen Lernstrategien. Sie greifen dabei auf Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens zurück und stellen ihre Lernergebnisse in geeigneter Form dar.

Die Praxisanleiter/-innen vertiefen die theoretischen Grundlagen und hinterfragen Ergebnisse der Pflege- und Bezugswissenschaften kritisch. Sie richten ihr berufliches Handeln und die praktische Ausbildung in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse aus.

Die Praxisanleiter/-innen planen die Anleitung in Teilschritten und unter Anwendung einer geeigneten Methode. Dabei werden in der Planung der aktuelle Aus- bzw. Weiterbildungsstand, die theoretischen Kenntnisse und die individuelle Lernsituation einbezogen. Sie reflektieren und dokumentieren den Lehr-/ Lernprozess.

Die Praxisanleiter/-innen wenden standardisierte Prozesse des Qualitätsmanagements situationsorientiert an. Sie integrieren Instrumente zur Sicherung von Qualität in ihr Handeln.

Die Praxisanleiter/-innen nehmen ihre Rolle als Praxisanleiter und Bindeglied zur Aus-/Weiterbildungsstätte wahr. Praxisanleiter gestalten eine lernförderliche Beziehung im Spannungsfeld zwischen technikintensiven und sozial-kommunikativen Situationen mit Patient und Anzuleitenden.

Die Praxisanleiter/-innen planen und gestalten zusammen mit dem Anzuleitenden den Lernprozess in der Praxis. Sie berücksichtigen dabei individuelle, strukturelle, situationsspezifische Bedingungen und evaluieren den Anleitungsprozess.

Die Praxisanleiter/-innen beurteilen und bewerten im Rahmen ihrer Tätigkeit anhand festgelegter Kriterien. Sie begründen ihre Entscheidungen nachvollziehbar.
Sollstunden (Theorie) 100
Leitung Michael Dusch, Diplom-Pflegewirt (FH)
Dozent(en) Fachdozenten mit ausgewiesener Qualifikation für die Bereiche Betriebswirtschaft, Pädagogik, Personalführung, Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Sozial- und Rechtswissenschaften.
Termine 1. Block 08.01.2018 bis 12.01.2018
2. Block 05.02.2018 bis 09.02.2018
Zielgruppen Fachpflegekräfte
Teilnahmevoraussetzungen Krankenschwester/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Kinderkrankenschwester/-pfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in, Altenpfleger/-in, Operationstechnische/-r Assistent/-in, Anästhesietechnische/-r Assistent/-in, Notfallsanitäter/-in, Hebamme und Entbindungshelfer

UND einer der folgenden Punkte:

* Erfolgreicher Abschluss der Basismodule I + II nach den DKG-Empfehlungen vom 29.09.2015, die nicht älter als drei Jahre sind.

* Erfolgreicher Abschluss einer der folgenden pflegerischen Weiterbildungen nach DKG-Empfehlungen 2011 oder früher:

DKG-Empfehlung zur Weiterbildung für Krankenpflegepersonen in der Intensivpflege (Intensivpflege und Anästhesie/pädiatrische Intensivpflege) vom 11. Mai 1998 – § 4 Abs. 2 Nr. 4

DKG-Empfehlung zur Weiterbildung für Krankenpflegepersonen in den Funktionsdiensten (Operationsdienst/Endoskopiedienst) vom 02. Juni 1997 – § 4 Abs 2 Nr. 4

DKG-Empfehlung zur Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die Pflege in der Onkologie vom 26. November 1998 – § 4 Abs. 2 Nr. 4

DKG-Empfehlung zur Weiterbildung für Krankenpflegepersonen in der Nephrologie vom 09. März 1995 – § 4 Abs. 2 Nr. 4

DKG-Empfehlung zur Weiterbildung für Kranken- und Altenpflegepersonen für Psychiatrie vom 22. Juni 1978, zuletzt geändert am 11. März 1997 – § 4 Abs. 2 Nrn. 2 und 6

DKG-Empfehlung zur Weiterbildung von Kranken- und Altenpflegepersonen für Rehabilitation vom 15./16. September 1994 – § 4 Abs. 2 Nrn. 2 und 4

Auf Antrag können auch andere Module oder vergleichbare Qualifikationen angerechnet werden, die bei Antragstellung nicht älter als drei Jahre sind.

Notwendige Anmeldeunterlagen * Onlineanmeldung1
* Lebenslauf
* Abschlusszeugnis der Berufsausbildung2
* Erlaubnis zum Tragen der Berufsbezeichnung2
* Nachweis über zwei Jahre Berufserfahrung
* Nachweis vorbestehender Qualifikationen

1) Bei externen Teilnehmern benötigen wir die schriftliche Zustimmung des Arbeitgebers.
2) Bei externen Teilnehmern benötigen wir eine beglaubigte Kopie. Bei Mitarbeiter/-innen aus den RoMed Kliniken ist eine Kopie ausreichend.


Kosten 820 EUR
Anmeldefrist 27.11.2017
Veranstaltungsort RoMed Klinikum Rosenheim
Veranstaltungsadresse Schönfeldstraße 30
83022
Rosenheim
Ihr Ansprechpartner Dipl.-Pflegew. (FH) Michael Dusch
08031/365-3824
michael.dusch@ro-med.de

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