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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Organisatoren und Referenten
Organisatoren und Referenten
Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Organisatoren und Referenten: Prof. Dr. Martin Staudt, Chefarzt Fachzentrum Neuropädiatrie Schön Klinik Vogtareuth, Oberärztin Thekla Getzinger und Oberarzt Andreas Greiner von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim, Prof. Dr. Susanne Bechtold-Dalla Pozza, Privatdozentin Dr. Angela Abicht, Chefarzt Dr. Torsten Uhlig sowie der Leitende Oberarzt Dr. Michael Buss.
Organisatoren und Referenten

RoMed Klinikum Rosenheim

Fachgespräche unter Kinderärzten

Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim begrüßte im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus anlässlich des 20. Pädiatrietags etwa 50 Zuhörer. Die Jubiläumsveranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am RoMed Klinikum hat in den letzten Jahren etliche Schwerpunkte bei der Diagnostik und Therapie aufgebaut. Neben dem Perinatalzentrum Level 1 (das zusammen mit Traunstein das Perinatalzentrum Südostbayern bildet), in dem auch die kleinsten Frühgeborenen behandelt werden, existieren folgende Spezialdisziplinen, zum Teil in Kooperation mit anderen Spezialisten oder Institutionen: Diabetologie und Endokrinologie, Gastroenterologie, Humangenetik, Kinderkardiologie, Kindernephrologie, Kinderpneumologie, Neuropädiatrie, Psychosomatik und  Rheumatologie.

Dem weiten Spektrum von Krankheiten in der Kinderheilkunde entsprechend wurde der Rosenheimer Pädiatrietag auch in diesem Jahr wieder als „Potpourri“ aus unterschiedlichen pädiatrischen Fachvorträgen veranstaltet. In diesem Jahr standen unter anderem Störungen des Knochenstoffwechsels und eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, die sogenannten lysosomalen Erkrankungen auf dem Programm. Auch wenn letztere im klinischen Alltag nur selten vorkommen, bedeutet gerade dies eine besondere Herausforderung, diese nicht zu übersehen, insbesondere da viele Stoffwechselerkrankungen in zunehmendem Maße behandelbar geworden sind und somit auf den Verlauf der Krankheit Einfluss genommen werden kann.

Einen weiteren Themenblock stellten Erkrankungen des Nervensystems dar: vom häufigen Kopfschmerz, dem die unterschiedlichsten Ursachen zugrunde liegen können, über Epilepsien bis hin zu Symptomen durch zerebrale Blutungen etc. Neben der engen Kooperation mit dem Behandlungszentrum Vogtareuth ist auch die Neuropädiatrie ein wichtiger Schwerpunkt der Kinderklinik am RoMed Klinikum Rosenheim. Thekla Getzinger, langjährige Mitarbeiterin und seit kurzem Oberärztin an der Kinderklinik, hielt einen Übersichtsvortrag über den Kopfschmerz bei Kindern und Jugendlichen. Auch genetische Aspekte bei Epilepsien wurden in einem Vortrag behandelt, da durch die Fortschritte der Molekulargenetik eine zunehmende Anzahl von Anfallsleiden ursächlich geklärt werden kann.

Auch Lungenerkrankungen standen dieses Jahres im Blickpunkt; Prof. Dr. Matthias Griese, Universitätskinderklinik in München hielt einen Vortrag über dieses interessante Thema. Neben der häufigsten chronischen Lungenerkrankung im Kindes- und Jugendalter, dem meist allergisch verursachten Asthma bronchiale, gibt es eine Vielzahl von Krankheiten der Lunge wie die Mukoviszidose (auch zystische Fibrose genannt), die inzwischen bereits im Neugeborenenalter mit dem Stoffwechselscreening diagnostiziert werden kann. Auch andere Störungen der Lungenfunktion, beispielsweise das angeborene Fehlen oder die fehlende Beweglichkeit der Flimmerhärchen in den Atemwegen, können zu immer wieder kehrenden Lungenentzündungen führen. Wichtig ist, diese Erkrankungen möglichst frühzeitig zu erkennen und von den meist harmlos verlaufenden oberen Luftwegsinfekten abzugrenzen, die im Kleinkindesalter am häufigsten sind.

Anlässlich des 10jährigen Bestehens der Rosenheimer Nachsorge stellte Oberarzt Andreas Greiner die Behandlungsergebnisse bei sehr kleinen Frühgeborenen vor, die im RoMed Klinikum Rosenheim geboren wurden. „Sehr erfreulich ist es, dass in vielen Bereichen die Entwicklung der ehemaligen ,Frühchen‘ in Rosenheim überdurchschnittlich gut ist“, betont Dr. Uhlig.

Bei diesem jährlich stattfindenden Symposium ist es Dr. Uhlig besonders wichtig, mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen persönlich ins Gespräch zu kommen. Mit den hochkarätigen Experten diskutierten die interessierten Gäste auch noch in den Pausen über die verschiedenen kindermedizinischen Themenkomplexe.


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