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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

RoMed Klinik Bad Aibling

Hubschrauberlandeplatz wieder eröffnet

Die RoMed Klinik Bad Aibling hat ihre Hubschrauberlandestelle in knapp zweimonatiger Bauzeit modernisieren lassen

Geänderte Vorschriften des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) und der Luftverkehrsordnung (LuftVO) machen es notwendig, dass neben den genehmigten Hubschrauberlandeplätzen - ein solcher wird zum Beispiel auf dem Dach des RoMed Klinikums in Rosenheim betrieben - auch kleinere, so genannten „Public Interest Sites“ (PIS) in verschiedener Hinsicht nachgerüstet werden müssen.

So hatte die Landestelle an der RoMed Klinik Bad Aibling weder von der Befestigung, der Größe der Sicherheitsflächen, der Beleuchtung, der Markierung oder der Hindernisbefeuerung eine Chance, künftig noch angeflogen zu werden.

„Da wir hier an der Klinik ein lokales Traumazentrum für die Versorgung Schwerverletzter betreiben, das Teil eines Traumanetzwerkes ist, können wir auf den Hubschrauberlandeplatz an unserem Hause nicht verzichten“ erläutert der Kaufmännische Leiter der Klinik, Erhard Marburger. „Inzwischen werden nicht mehr nur von uns erstversorgte und stabilisierte Patienten in Spezialzentren weiter verlegt. In der letzten Zeit kamen auch einige verletzte Personen aus Verkehrsunfällen direkt per Hubschrauber zu uns und in diesen Fällen zählt manchmal buchstäblich jede Minute. Wir haben uns entschlossen, die notwendigen ca. 330.000 Euro in die Modernisierung unserer Landestelle zu investieren, damit die Patienten weiterhin einen möglichst kurzen Weg vom Hubschrauber in den Schockraum, bzw. den Unfall-OP haben. Das würde von einer Landestelle außerhalb nicht gut funktionieren, da ginge wertvolle Zeit verloren“.

Für die vorgeschriebenen Sicherheitsflächen mussten zwar einige Bäume auf dem Areal, das auch als Patientengarten genutzt wird, geopfert werden aber es wurde von der ausführenden Firma versichert, dass auf den befestigten Flächen in einiger Zeit zumindest wieder Rasen sprießen wird.

Die bei Starts und Landungen vorgeschriebene Absicherung durch „eine in Löschmitteln eingewiesene Person“, so die Vorschrift, übernehmen tagsüber künftig die extra geschulten Mitarbeiter der Haustechnik. „Unser ganz besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Harthausen, deren Kommandant, Andreas Lindl, die Absicherung der Landestelle nachts und an den Wochenenden zugesichert hat“ lobt der kaufmännische Leiter die lokale Zusammenarbeit.

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