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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

RoMed Klinikum Rosenheim

Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) übernimmt Trägerschaft des Nachsorgeangebots in Rosenheim

Die Nachsorge an der Kinderklinik am RoMed Klinikum Rosenheim wird ausgebaut und das Angebot um psychosoziale Leistungen erweitert, nach dem Modell Bunter Kreis. Das ist dank der neuen Trägerschaft der Stiftung AKM nunmehr möglich.
 
Die ambulante Versorgung für ganz Südostoberbayern hat nunmehr eine weitere feste Anlaufstelle in Rosenheim bekommen. Zum einen für die Nachsorge Frühgeborener, chronisch und lebensbedrohlich kranker Kinder. Zum anderen bekommen aber auch Familien mit schwersterkrankten Kindern oder in denen ein junger Erwachsener oder ein Elternteil erkrankt ist, Hilfe durch Angehörigenberatung, Krisenbetreuung rund um die Uhr an allen Tagen, Gruppenangebote für Angehörige und Patienten, sowie Kinderhospizarbeit. „Hier kooperieren wir bereits seit Jahren mit den Erwachsenenhospizvereinen in Südostbayern beim Einsatz von Ehrenamtlichen. Die am längsten bestehende Kooperation liegt mit dem Jakobus-Hospizverein e.V., Rosenheim vor, mit dem seit Jahren eine enge Zusammenarbeit besteht. Aus dieser Kooperation ergab sich auch die Zusammenarbeit mit dem RoMed Klinikum und die damit einhergehende Erweiterung unserer Zielgruppe auf chronisch und lebensbedrohlich erkrankte Kinder in der Nachsorge in der Region.“, berichtet Christine Bronner, geschäftsführender Vorstand und Stifterin der Stiftung AKM. Die Stiftung AKM freut sich auf die Zusammenarbeit mit allen ambulanten, teilstationären und stationären Anbietern der Region und hofft auf eine noch bessere Abdeckung der dringend notwendigen Leistungen in den angebotenen Bereichen für die Betroffenen.

Zukünftig ist geplant, pflegende Angehörige in einem Zentrum beraten und betreuen zu können und mit einem Tagesbetreuungsangebot und alternativen Wohnangeboten aktiv zu werden.

Die Leiterin des Bunten Kreis Rosenheim, Elisabeth Nützel, sagt: „Eltern erleben am Ende eines stationären Klinikaufenthaltes oft große Hürden, wenn sie mit einem Frühchen oder einem schwer kranken Kind nach Hause gehen sollen. Es kommen viele Fragen, Unsicherheiten und Ängste auf. Wir unterstützten die Familien mit unserem multiprofessionellen Team bei dem sensiblen Übergang in die häusliche Situation. Mit einem starken und sehr aktiven Träger, wie es die Stiftung AKM ist, wird die Versorgungssituation vor Ort verbessert und erweitert, was den betroffenen Familien zu Gute kommt.“

Die Anfänge der Nachsorge im Klinikum liegen 30 Jahre zurück. Damals wurde eine erfahrene Pflegekraft engagiert, die sich ausschließlich um die Eltern frühgeborener Kinder kümmerte und zwar vom Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme bis weit über die Entlassung hinaus. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre ein multiprofessionelles Nachsorge-Team. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Stiftung AKM so stark für unsere Region und damit für die Kleinsten und Schwächsten einsetzt“, betont Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. 

Seit 2005 betreut die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München(AKM) Familien mit unheilbarkranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München und ganz Bayern. Dabei wird das Team aus hauptamtlichen Ärzten, Psychologen, Krankenschwestern, Heilpädagogen, Therapeuten und Sozialarbeitern von über 250 Ehrenamtlichen in den Bereichen Familienbegleitung, Krisenintervention und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Ziel soll es sein den Familien in dieser schwierigen Zeit eine feste Stütze zu sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu schenken. Dabei konzentriert sie sich auf die Bedarfe und Bedürfnisse der gesamten Zielgruppe, nämlich der gesamten betroffenen Familie.


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