v.l.n.r.: Dr. Monika Grasser, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Chefarzt Dr. Torsten Uhlig, Priv.-Doz. Dr. Dr. Irene Teichert von Lüttichau, Christine Bronner, Stifterin, Vorstand AKM, Dr. Thomas Herberhold

RoMed Klinikum Rosenheim

Fachgespräche unter Kinderärzten

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim begrüßten im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus anlässlich des 21. Pädiatrietags etwa 50 Zuhörer.

Die umfassende ambulante und stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen betrifft nicht nur die akute Diagnostik und Therapie, sondern auch die Nachsorge im psychosozialen Bereich. Gerade Patienten mit chronischen Beschwerden oder unheilbaren Erkrankungen benötigen ein Behandlungs- und Betreuungskonzept, das die verschiedenen Berufsgruppen in enger Zusammenarbeit miteinbezieht. Diesem Leitmotiv folgend ging es in den Vorträgen unter anderem um: „Kinder und Jugendliche im palliativen Setting“, „Ein-Blick in die stationäre Kinderhospiz-Arbeit“, „Aus der Neonatologie in die Nachsorge“, „Palliativmedizin in der Neuropädiatrie“, „Trauma und Krise im Palliative Care“.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein Vater, dessen Tochter an einer lebensverkürzenden Erkrankung leidet, für seinen Bericht aus dem Familienalltag. Hochinteressant war für das Fachpublikum der Blickwinkel aus der Sicht einer betroffenen Familie. Dabei wurde vor allem deutlich, wie wichtig Formen der Unterstützung außerhalb der klinischen Betreuung sind. In diesem Bereich ist die Kinderklinik schon seit über zehn Jahren im Rahmen des Rosenheimer Nachsorgemodells tätig. Vergangenen Herbst hat die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) die Trägerschaft dafür übernommen und wird in den nächsten Monaten in Kliniknähe einen eigenen Stützpunkt eröffnen.

Bei dem jährlich stattfindenden Symposium ist es Dr. Uhlig besonders wichtig, mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen persönlich ins Gespräch zu kommen. Mit den hochkarätigen Experten diskutierten die interessierten Gäste auch ausführlich in den Pausen.

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