Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (li.) und Medizinischer Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe (re.) verabschiedeten Reinhilde Spies, die langjährige Qualitätsmanagementleiterin der RoMed Kliniken.

RoMed Kliniken

Eine Ära geht zu Ende:
Reinhilde Spies erfreut sich jetzt am „Unruhestand“

Rosenheim, 02.05.2019 - Nach 48 Jahren Berufstätigkeit im Gesundheitswesen verlässt Reinhilde Spies, Leiterin des Qualitätsmanagements, die RoMed Kliniken mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Im Rahmen einer Feierstunde blickte der Medizinische Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe auf ihre Karriere zurück.

Ihre berufliche Laufbahn startete Reinhilde Spies 1971 als Lernschwester der Krankenpflegeschule am damaligen städtischen Krankenhaus Rosenheim. Als examinierte Krankenschwester sammelte sie erste Erfahrungen auf der Operativen Intensivstation und begann bereits nach einem Jahr die Weiterbildung zur Fachschwester für Innere Medizin und Intensivpflege in Ulm, um anschließend wieder in Rosenheim gleich die sehr verantwortungsvolle Position der Intensivstationsleitung übertragen zu bekommen. Dem folgte die Berufung zur Bereichsleitung, die Leitung der Hauptnachtwache und 1995 der Aufstieg in die Pflegedirektion. Seit 2007 wirkte sie mit sehr viel Herzblut und großem Engagement als Leiterin des Qualitätsmanagements. 

Als mitverantwortliche Initiatorin wurden während ihrer Tätigkeit am Klinikum Rosenheim und später im RoMed-Klinikverbund vielfältige Projekte eingeführt, wie beispielsweise interdisziplinäre Standards zum Umgang mit Zytostatika in der Onkologie und Gynäkologie sowie Schmerzstandards. Unter ihrer Federführung erfolgten zahlreiche Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 sowie nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft, was ihr den Beinamen „Zertifix“ einbrachte. Reinhilde Spies war auch eine treibende Kraft bei der Gründung des klinischen Ethikkomitees.  

In der Position als Patientenfürsprecherin waren ihre empathischen Stärken für die betroffenen Mitmenschen besonders wertvoll. Sich dabei bewusst Zeit nehmen, zuhören und der Sorgen anderer anzunehmen, war stets ihr Credo.  

Den Hospizgedanken griff Reinhilde Spies schon frühzeitig auf. Als Gründungsmitglied vor über 25 Jahren und langjährige Vorsitzende des Jakobus Hospizvereins brachte sie ehrenamtlich viel Zeit und Engagement in die palliative Versorgung ein. Mit dem Aufbau des Fördervereins für das Chiemseehospiz ging für sie ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Ihre soziale Tätigkeit wurde von der Stadt Rosenheim durch die Verleihung der Goldenen Bürgermedaille im Jahre 2018 besonders gewürdigt.  

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und Medizinischer Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe sprachen Reinhilde Spies außerordentlichen Dank für ihren enormen beruflichen und ehrenamtlichen Einsatz aus. Sie wünschten ihr für den Ruhestand alles Gute, viel Gesundheit und weiterhin so viel Dynamik sowie Tatkraft für ihre Ehrenämter und genügend ausgleichende Zeit, um ihrer Leidenschaft dem Kutschenfahren nachzugehen.

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