Behandlungsablauf

Beispiel eines Behandlungsablaufes eines Patienten mit Prostatakarzinom:
  • Diagnose des Prostatakrebses durch den niedergelassenen Urologen z. B. durch einen erhöhten PSA-Wert, einen verdächtigen Tastbefund oder auffälligen Ultraschallbefund
  • Aufklärung und erste Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten mit dem Urologen
  • Falls erforderlich Umfelddiagnostik
  • Vorstellung am PKZ prästationär
    • Sichtung der Befunde
    • Aufklärung über Therapiemöglichkeiten und Therapieempfehlung
    • Veranlassung weiterer Untersuchungen, falls erforderlich
    • Voruntersuchungen, falls z. B. operative Therapie gewünscht
    • Angebot eines interdisziplinären Gespräches mit Strahlentherapie
  • Sog. prätherapeutische Konferenz zwischen Urologie und Strahlentherapie und Erstellung eines Behandlungsplanes, der dem Patienten, dem Urologen und ggf. weiteren vom Patienten gewünschten Ärzten zugeht.
  • Stationäre Aufnahme zur Operation innerhalb von 5 Arbeitstagen oder Vereinbarung eines Termins im MVZ für Strahlentherapie, falls Bestrahlung gewünscht
  • Stationärer Aufenthalt zur Therapie, Entlassungsgespräch, Entlassung mit endgültigem Arztbrief, Tumornachsorgeheft und Nachsorgeempfehlungen
  • Anschlussheilbehandlung
  • Posttherapeutische interdisziplinäre Tumorkonferenz bei allen R1 – Befunden, lokal fortgeschrittenen Patienten, metastasierten Patienten und Rezidiven. Protokoll zur Therapieentscheidung.
  • Ggf. weitere Therapie wie zusätzliche Bestrahlung oder Hormonentzugstherapie
  • Weitere Nachsorge und Betreuung durch den niedergelassenen Urologen