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Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Elisabeth Siebeneicher

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News: Rosenheim, 01.04.2021

Ausbildungsneuzugänge bei RoMed trotz Corona

Mit Maske und Abstand die 19 neuen OTA-Auszubildenden von RoMed
Mit Maske und Abstand die 19 neuen OTA-Auszubildenden von RoMed
Die 13 neuen ATA-Auszubildenden bei den RoMed Kliniken
Die 13 neuen ATA-Auszubildenden bei den RoMed Kliniken

Mit Freude begrüßen die RoMed Kliniken heute die neuen Auszubildenden im Bereich OTA/ATA (Operationstechnische/r Assistent/in und Anästhesietechnische/r Assistent/in). Trotz der Corona-Pandemie starten insgesamt 32 Neueinsteiger in ihr Berufsleben. Nach dem Motto „safety first“ hatten alle einen tagesaktuellen negativen Corona-Test mitzubringen.

Als Willkommensgeschenk wurde ihnen eine Rose und eine Brotzeitdose in der klassischen RoMed-Farbe überreicht. Mit den Worten von Konfuzius „Wähle einen Beruf, den Du liebst und Du wirst keinen einzigen Tag Arbeit haben im Leben.“ heißt der stellvertretende Pflegedirektor der RoMed Kliniken Hans Albert die Neulinge willkommen. Ebenso die Schulleitung der OTA/ATA-Auszubildenden Petra Leschner: „Wir, als erfahrene Pädagogen, freuen uns, Sie die nächsten drei Jahre in Ihrer Ausbildung mit unserem Wissen zu unterstützen“. Die RoMed Kliniken wünschen einen guten Start!

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News: Ökologisch nachhaltig genießen

RECUP jetzt auch im RoMed Klinikum Rosenheim

Umweltschutz wird im RoMed-Klinikverbund großgeschrieben: Das bereits als „Green Hospital“ ausgezeichnete Klinikum Rosenheim ist nun neben dem RoMed-Standort Bad Aibling ein weiterer Partner des deutschlandweiten Pfandsystem-Marktführers reCup GmbH und leistet damit einen Beitrag zur Reduzierung des Plastikmülls.

Der „Coffee to go“ ist ab sofort im 0,3 l RECUP-Mehrwegbecher im Kiosk des neuen Klinikum-Haupteingangbereiches erhältlich. So wird mit jedem Gebrauch Verpackungsmüll gespart und die Umwelt geschont. Die Pfandgebühr von 1 Euro pro Becher wird vor Ort und von allen RECUP-Partnern zurückerstattet. „Die Akzeptanz bei Patienten, Angehörigen und auch Mitarbeitern ist sehr groß“, freut sich Dr. Martina Bielawski, stellvertretende kaufmännische Leitung und ergänzt: „Viele finden es einfach toll, dass sie mit diesem Angebot ihren Kaffee ökologisch nachhaltig genießen können.“

Wie funktioniert RECUP?
Inspiriert ist RECUP durch das deutsche Pfandsystem. Die Idee von „Pfand“ ist ein bereits vertrautes, erfolgreiches Konzept in Deutschland, welches RECUP auf innovative Weise auf Kaffeebecher adaptiert. Das RECUP-Pfandsystem basiert auf recyclebaren Pfandbechern, den sogenannten RECUPs. Die langlebigen Becher werden in Deutschland regional produziert. Jeder einzelne RECUP kann bis zu 1.000-mal genutzt werden und ersetzt somit ca. 1.000 Einwegbecher. Das Unternehmen selbst finanziert sich nicht über den Becherverkauf, sondern über eine Systemgebühr der Partner, die auf diese Weise dazu beitragen, das Pfandsystem nachhaltig zu erhalten.

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News: "Spenden statt Schenken"

Privatmolkerei Bauer spendet 2.500 Euro an das RoMed- Klinikteam in Wasserburg

©Bauer
Dr. Michael Münch, Geschäftsführer der Privatmolkerei Bauer hatte als köstliche Beigabe zum Spendenscheck eine Palette Joghurts im Gepäck.
(v.l.n.r.): Dr. Gordon Hoffmann, Ärztlicher Leiter, Christof Maaßen, Kaufmännischer Leiter, Simon Brunnlechner, Pflegedienstleiter freuen sich über den Spendenscheck.
(v.l.n.r.): Dr. Gordon Hoffmann, Ärztlicher Leiter, Christof Maaßen, Kaufmännischer Leiter, Simon Brunnlechner, Pflegedienstleiter freuen sich über den Spendenscheck.

Ein Zeichen der Wertschätzung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RoMed Klinik Wasserburg am Inn freuen sich über eine Spende der Privatmolkerei Bauer. Da eine persönliche Übergabe coronabedingt nicht möglich war, machte sich ein Scheck in Höhe von 2.500 Euro gemeinsam mit einer leckeren Überraschung und den besten Grüßen von Geschäftsführer Dr. Michael Münch auf den Weg zur RoMed Klinik Wasserburg.

Diese Spende sei ihm eine Herzensangelegenheit, so Dr. Michael Münch. „Was das Klinikteam während der Corona-Pandemie geleistet hat, ist außerordentlich. Dafür möchten wir uns bedanken.“ So wurde der Geldbetrag auch 1:1 für Gutscheine an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwendet, die diese flexibel einlösen und damit gleichzeitig die heimische Wirtschaft unterstützen können. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Spende gut ankommt“, freut sich Dr. Michael Münch. Für das leibliche Wohl wurde im Übrigen auch gesorgt: Neben dem Spendenscheck hatte die Privatmolkerei Bauer eine Palette „Der Große Bauer“-Joghurts im Gepäck. Die Kühlschränke sind gut gefüllt, so können die nächsten Pausen also kommen.

Mit der Aktion „Spenden statt Schenken“ unterstützt die Privatmolkerei Bauer gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen aus der Region. Dafür verzichtet das Unternehmen ganz bewusst auf Weihnachtspräsente für Kunden und Geschäftspartner. Neben der RoMed Klinik Wasserburg am Inn wurden in diesem Jahr auch die Ecksberger Werkstätten mit einer Spende über 2.500 Euro und Joghurterzeugnisse für ihre Mitarbeiter bedacht.

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News: Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2021

„Wir müssen handeln – Adipositas ist eine stille Bedrohung“

Adipositas ist eine von vielen chronischen Erkrankungen, die unsere Lebenszeit verkürzen und jede Menge Kosten im Gesundheitssystem verursachen. Die WHO bezeichnete schon 2008 Adipositas als eine Epidemie, von der sowohl Industriestaaten, als auch Schwellen- und Entwicklungsländer betroffen sind. Schätzungen gehen von etwa 300 Mio. adipösen Erwachsenen weltweit aus. Doch adipöse Menschen sind nicht schuld an ihrer Misere. Kein Mensch würde sich aussuchen übergewichtig zu sein. Niemand entscheidet sich freiwillig dafür das Risiko einzugehen, vorzeitig zu versterben. Also was führt zu krankhaftem Übergewicht?

Auslöser für krankhaftes Übergewicht
Die Ursachen für die Entwicklung krankhaften Übergewichts sind vielfältig. Auslöser sind bei weitem nicht nur Fastfood und Bewegungsmangel - die genetische Exposition zu Übergewicht oder ein aus der Balance geratenes Mikrobiom können genauso zur Adipositas führen wie hormonelle Störungen der Schilddrüse und Nebenniere oder einfach eine Seele, die „zu viel zu verdauen“ hat. Doch hat das Übergewicht einmal eine kritische Schwelle überschritten, so ist der Weg zurück zu einem normalen Gewicht sehr schwer. Ursache für eine unkontrollierte Gewichtszunahme sind unter anderem die aus der Balance geratenen Botenstoffe des wuchernden Fettgewebes.

Folgen der Adipositas
Die häufigste Todesursache adipöser Menschen sind die insgesamt 60 durch Adipositas ausgelösten Erkrankungen – in erster Linie kardiovaskuläre Erkrankungen wie der Herzinfarkt und Krebserkrankungen. Aber auch das Leben mit Adipositas ist nicht leicht. So berichten Betroffene immer wieder über Spott und Mobbing, sind unbeweglich und haben Probleme im Alltag – vom Treppensteigen bis hin zum unbeschwerten Spielen mit den eigenen Kindern. Betroffene stoßen nicht immer auf Verständnis für ihre Erkrankung und werden meist selbst als Verantwortliche gesehen.

Kann man Adipositas behandeln?
„Der nachhaltige Verlust von krankhaftem Übergewicht erfordert immer eine Lebensstiländerung. Eine solche Veränderung ist ohne professionelle Hilfe allein selten möglich“, so Privatdozent Dr. Stefan Schopf, Chefarzt der Chirurgie und Leiter des Adipositaszentrums an der RoMed Klinik Bad Aibling. „An unserer Klinik koordinieren wir ein gemeinsames Programm verschiedener Fachrichtungen zur Gewichtsreduktion unter professioneller Anleitung. Wir nennen das das Multimodale Therapiekonzept, kurz MMT. Die Behandlung dauert 6 Monate. Die zentrale Säule beim MMT ist die Ernährungsberatung“, erklärt der Spezialist. Neben der konservativen Behandlung besteht in Bad Aibling auch die Möglichkeit einer bariatrischen Operation – die Chirurgie der Adipositas, die mit allen angebotenen Verfahren leitliniengerecht durchführt wird. Die operative Behandlung wird heute fast ausschließlich minimal-invasiv durchgeführt. Langzeitauswertungen hierzu zeigen eine deutliche Verlängerung der Lebenserwartung und Überlegenheit gegenüber der konservativen Therapie.

Gemeinsam gegen eine chronische Erkrankung
Es sei ihm ein besonderes Anliegen zum heutigen Welt-Adipositas-Tag für das Verständnis einer Erkrankung zu werben, mit der die Betroffenen viel offensichtlicher stigmatisiert sind als beispielsweise Patienten mit einem hohen Cholesterinspiegel oder einem hohen Blutdruck. „Patienten mit Adipositas sind selten gern übergewichtig und freuen sich bestimmt nicht einer geringeren Lebenserwartung entgegenzublicken. Es bedarf keines Spotts und keiner Ausgrenzung, sondern der Hilfe und Unterstützung für die Patienten auf ihrem Weg aus der Erkrankung“, so der Chefarzt und appelliert dafür, die Adipositaschirurgie in Deutschland häufiger und früher einzusetzen.

Adipositas aus der Sicht von Betroffenen
Ein Beitrag der Selbsthilfegruppe Bad Aibling

Die Krankheit Adipositas ist weltweit auf dem Vormarsch. Jeder zweite Erwachsene in Deutschland bringt zu viel auf die Waage, jeder fünfte ist adipös, das heißt er ist krankhaft übergewichtig. Die Gründe hierfür liegen unter anderem an unserem modernen Lebensstil, an geschlechtsspezifischen Faktoren, an seelisch und psychisch bedingten Essstörungen aber auch an Medikamenten, genetischen Faktoren sowie hormonellen Erkrankungen. Übergewicht gehört zu den wichtigsten Ursachen bedeutender Folgeerkrankungen, deren Kosten mittlerweile ins fast Unermessliche gestiegen sind. Dazu zählen Bluthochdruck, Verkalkung der Herzkranzgefäße, Diabetes Typ 2, verschiedene Krebserkrankungen sowie diverse orthopädische und psychische Leiden. Die Krankenkassen bezahlen meist nur die Behandlung dieser Folgekrankheiten und nicht die Behandlung der Grundkrankheit Adipositas.

Trotz des Ausmaßes dieser Erkrankung sind Vorurteile gegenüber den Betroffenen keine Seltenheit. Übergewichtige gelten als weniger belastbar und haben oft Probleme im Alltag und im Berufsleben. Die Patienten fühlen sind allein gelassen. Aus dieser Not heraus wurde vor neun Jahren die Adipositas Selbsthilfegruppe Bad Aibling gegründet.

Die Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe (SHG) treffen sich zwei Mal im Monat, um ihre gesammelten Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und das Selbstwertgefühl zu steigern. Wer bisher erfolglos versucht hat abzunehmen oder über einen chirurgischen Eingriff nachdenkt, ist hier richtig. Ebenso diejenigen, die schon eine Magenverkleinerung haben. In der SHG steht der Erfahrungsaustausch bei den Betroffenen an erster Stelle, ganz nach dem Motto „die Neuen lernen von den alten Hasen“. Spezialisten verschiedener Fachrichtungen referieren in der Gruppe. Es besteht ein enger Kontakt zum Adipositaszentrum der RoMed Klinik Bad Aibling aber auch zu anderen anerkannten Zentren. Es werden Wege aus der Isolation aufgezeigt. Gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Walken, Minigolfen, Bowlen, Restaurant- oder Biergartenbesuch werden gerne angenommen und machen viel Spaß, ganz nach dem Motto „Gemeinsam statt einsam“.

Der Wunsch der Gleichstellung der Adipositas mit anderen chronischen Erkrankungen ist groß. Adipositas bedarf einer individuellen Beratung und Therapieentscheidung des Arztes, die die persönlichen Möglichkeiten des Patienten berücksichtigt. Außerdem muss die Therapie, wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen, lebenslange Behandlungsoptionen umfassen. Dazu zählt die individuelle Therapie aber auch, wenn nötig, die bariatrische und metabolische Chirurgie.

Außerdem sollte eine wohnortnahe, bedarfsgerechte Therapie in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen werden. Im Moment ist das leider nicht der Fall, was zu einer gravierenden Fehl- und Unterversorgung von Therapieangeboten für die betroffenen Patienten führt. Es gibt noch viel zu tun. Anfänge sind mittlerweile gemacht. Es wird allerdings noch lange dauern, bis das Ziel erreicht ist. Wir Betroffene kämpfen weiter für ein besseres Verständnis für die Krankheit Adipositas, die man nicht mit den Worten „Esst weniger und bewegt euch mehr“, stoppt.

Kontakt:
Adipositas Selbsthilfegruppe Bad Aibling
Brigitte Bakaus
Tel. 0172 / 4828830
E-Mail  
Homepage: www.adipositas-bad-aibling.de  

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News: RoMed Klinik Bad Aibling - HNO Zentrum Mangfall-Inn

Neuer Spezialist für Schlafapnoe in Bad Aibling

(v.r.n.l.) Herzliche Begrüßung: Prof. Dr. Weber mit neuem Kollegen Prof. Dr. Sommer.
(v.r.n.l.) Herzliche Begrüßung: Prof. Dr. Weber mit neuem Kollegen Prof. Dr. Sommer.

Mit Professor Dr. Ulrich Sommer kommt ein anerkannter Spezialist in Sachen Schnarchen und Atemaussetzern, der sogenannten Schlafapnoe, nach Oberbayern. Als neuer HNO-Arzt wechselte der 40-jährige Familienvater vor Kurzem vom Universitätsklinikum Wuppertal an die RoMed Klinik Bad Aibling und nahm dort sowie am HNO-Zentrum Mangfall-Inn seine Tätigkeit auf. Professor Sommer leistete in der Vergangenheit Pionierarbeit bei der Entwicklung und Einführung des Zungenschrittmachers. 

Das Prinzip ist dabei einfach: Der Schrittmacher überwacht die Atmung und sendet vor dem Einatmen ein schwaches elektrisches Signal an einen Nerv unter der Zunge. Dieses Signal verhindert ein zu starkes Erschlaffen der Zungenmuskulatur und reizt diese fast unbemerkt wie ein Herzschrittmacher, so dass die Atemwege frei bleiben und der Schlaf sowohl für die Betroffenen als auch für deren Bettpartner wieder ungestört ist. „Mit dieser Behandlung bieten wir eine Alternative für Patienten an, die mit den Standardtherapien wie Atemmaske, Unterkieferschiene oder anderen Therapien einfach nicht zurechtkommen und sonst unbehandelt wären", berichtet Sommer. "Bei jedem Patienten ist die persönliche Situation anders, sodass ganz individuell zu entscheiden ist, ob das neue Verfahren zur Anwendung kommen kann.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Professors sind computergestützte endoskopische Operationen an der Nasennebenhöhle. Dabei unterstützt ein modernes Navigationssystem den Operateur und ermöglicht eine größtmögliche Präzision des Eingriffs. Auch die Behandlung von Tumorerkrankungen des Kopf-Hals-Bereiches gehört zu seinen Spezialisierungen. Hier profitiert die HNO-Abteilung auch von der Zusammenarbeit mit den zahlreichen anderen Fachabteilungen des RoMed Klinikverbundes wie der Onkologie, der Strahlentherapie, der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie der Plastischen Chirurgie. Natürlich deckt Professor Sommer auch die klassischen Felder der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde wie Polypen-, Mandel- und Ohrenoperationen ab.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Herrn Professor Sommer für unseren Standort gewinnen konnten", so die RoMed Klinikleitung und Partner des HNO-Zentrums Mangfall-Inns unisono. "Die Einführung neuer und schonender Behandlungsoptionen für Patienten in Oberbayern und die Gewährleistung einer Versorgung auf höchstem universitärem Niveau sind für die gesamte Region ein Gewinn."

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News: RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Kinderarzt Dr. Michael Stürmlinger geht in den Ruhestand

(v.l.n.r.): Chefärztin Dr. Julia Jückstock, Kinderarzt Dr. Michael Stürmlinger und kaufmännischer Leiter Christof Maaßen
(v.l.n.r.): Chefärztin Dr. Julia Jückstock, Kinderarzt Dr. Michael Stürmlinger und kaufmännischer Leiter Christof Maaßen

Über 34 Jahre lang war Dr. Michael Stürmlinger als konsiliarischer Kinderarzt für die RoMed Klinik Wasserburg im Einsatz und beendet seinen Dienst nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Neben seiner eigenen Kinderarztpraxis in Reitmehring übernahm Dr. Michael Stürmlinger zunächst zusammen mit Dr. Gerhard Grundherr, anschließend mit Dr. Martin Heindl und Dr. Marko Senjor jahrzehntelang Bereitschaftsdienste im Kinderzimmer der RoMed Klinik Wasserburg am Inn. 

Er betreute dort die jüngsten Patienten und führte dabei unter anderem die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen der Neugeborenen durch. Nun freut er sich vor allem auf seine freien Wochenenden und auf ungestörte Nächte. Gleichwohl blickt er mit etwas Wehmut auf die Zeit zurück, in der ihm das Krankenhaus und die kleinen Patienten dort ans Herz gewachsen sind. Dr. Stürmlinger bleibt als Kinderarzt aktiv und wird an zwei Tagen pro Woche in seiner bisherigen Praxis in Reitmehring tätig sein, die er an seinen Kollegen Dr. Georg Birkinger übergeben hat.

Als neue Kinderärztin konnte die RoMed Klinik Selma Beganovic gewinnen, die im Januar ihre Arbeit als Oberärztin aufgenommen hat. Sie übernimmt die Versorgung der Neugeborenen und verstärkt die kinderärztliche Präsenz im Haus. Nachts und an den Wochenenden werden daneben auch weiterhin Dr. Heindl und Dr. Senjor sowie neu hinzugekommen auch Dr. Caroline Zeches-Kansy Dienste übernehmen, um die Verfügbarkeit eines Kinderarztes jederzeit zu gewährleisten.

Die Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Julia Jückstock und der kaufmännischer Leiter Christof Maaßen dankten Dr. Michael Stürmlinger herzlich für seine jahrelange Unterstützung in der Versorgung der Neugeborenen. Sie wünschten ihm für den Ruhestand alles Gute und weiterhin viel Freude bei der Tätigkeit in der Kinderarztpraxis.

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News: Leckeres Dankeschön für RoMed-Mitarbeiter

sternenfair spendet regional erzeugte Joghurtprodukte

Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Christine Bichler, sternenfair- Bäuerin aus Bad Endorf, Dr. Martina Bielawski,  stv. Kaufmännische Leiterin am RoMed Klinikum Rosenheim und Jakob Niedermaier, Geschäftsführer sternenfair.
Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Christine Bichler, sternenfair- Bäuerin aus Bad Endorf, Dr. Martina Bielawski, stv. Kaufmännische Leiterin am RoMed Klinikum Rosenheim und Jakob Niedermaier, Geschäftsführer sternenfair.

Rund 2.800 Becher Joghurt – darüber freuten sich jetzt die Beschäftigten der RoMed Kliniken an den Standorten Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn. Gespendet wurden die feinen Leckereien, vom Chiemseer Naturjoghurt bis hin zu Schoko- und Knusper-Varianten der Marke sternenfair von der MVS Milchvermarktungs-GmbH aus Pfaffing. „Alle Mitarbeiter des Klinikverbundes leisten in der Corona-Pandemie großartige Arbeit. Mit unserer Spendenaktion möchten wir uns für diesen unermüdlichen Einsatz bedanken“, erklärte der Geschäftsführer Jakob Niedermaier. „Das ist wirklich eine tolle Geste, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Tag versüßt hat“, freute sich Dr. Martina Bielawski, stellvertretende Kaufmännische Leiterin am RoMed Klinikum Rosenheim.

„sternenfair" ist die Marke der MVS Milchvermarktungs-GmbH. Dahinter steht ein einzigartiges Konzept, das am runden Tisch mit Milchbauern, Vertretern von Imkerverbänden, Bund Naturschutz und weiteren Interessensvertretern der Wertschöpfungskette Milch entwickelt wurde (www.sternenfair.de).

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News: RoMed Kliniken

Medizinischer Direktor Privatdozent Dr. Christoph Knothe verabschiedet sich in den Ruhestand

Medizinischer Direktor der RoMed Kliniken, Privatdozent Dr. Christoph Knothe, wird von RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram unter anderem mit einer Bilderkollage verabschiedet.
Medizinischer Direktor der RoMed Kliniken, Privatdozent Dr. Christoph Knothe, wird von RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram unter anderem mit einer Bilderkollage verabschiedet.

Pro salute omnium – Zum Wohle aller. Privatdozent Dr. Christoph Knothe lag immer eine menschliche und die Menschenwürde respektierende Medizin am Herzen. Nach 19 Jahren als Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Rosenheim, nach sechs Jahren Medizinischer Direktor der vier RoMed-Häuser in Rosenheim, Bad Aibling, Wasserburg und Prien, zunächst neben der Chefarzttätigkeit, die letzten drei Jahre in Vollzeit, ist Privatdozent Dr. Knothe in den Ruhestand gegangen.

Nach dem Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München entschied sich der geborene Münchener sehr schnell für das junge, aufstrebende Fach Anästhesie und begann seine berufliche Laufbahn im Bundeswehrkrankenhaus München. Weitere Stationen waren das Zentralklinikum in Augsburg, das Klinikum Fulda und schließlich die Uniklinik in Gießen, wo er sich habilitierte. Von dort machte er zusammen mit seiner Familie den Sprung gewissermaßen zurück in „heimische Gefilde“ ans Klinikum Rosenheim. 

Herr Dr. Knothe, Sie haben viele Entwicklungen in der Medizin in den fast 40 Jahren in verschiedenen Kliniken hautnah erlebt. Welche haben Sie besonders beeindruckt?
Vielleicht zuerst eine Entwicklung aus meinem eigenen Fachgebiet. Zu Beginn meiner Tätigkeit waren Patienten nach der Narkose den ganzen Tag müde und schläfrig. Heute ist es fast schon selbstverständlich, dass Patienten auch nach größeren Operationen wach und fit genug sind, Zeitung zu lesen – und dann auch noch wissen, was in der Zeitung stand.
Eine weitere wichtige Veränderung hat es im Bereich der operativen Fächer gegeben. Nur ungern denke ich an die großen, blutigen, „ultraradikalen“ Eingriffe zurück, die zu Beginn meiner Karriere gang und gäbe waren. Heute gilt die maximal schonende „Schlüsselloch-Chirurgie“ als Maß der Dinge.
Und schließlich hat sich das Arzt-Patienten-Verhältnis radikal gedreht, was ich persönlich sehr begrüße. Zu Beginn meiner Tätigkeit waren Ärzte noch vielfach „Halbgötter“, die paternalistisch entschieden, was für einen Patienten gut war und welche Informationen er über seinen eigenen Krankheitszustand erhielt. Heute, seit dem Patientenrechtegesetz von 2013 auch rechtlich fixiert, ist das Idealbild zwischen Arzt und Patient eine partnerschaftliche Beziehung mit einem informierten Patienten auf Augenhöhe. Allerdings heißt das auch, dass der Patient mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen muss. 

Wie haben Sie 2009 die Fusion der vier RoMed-Kliniken erlebt und wie bewerten Sie den Zusammenschluss heute?
Nach wie vor bewerte ich den Zusammenschluss als ausgesprochen wertvoll. Er verhindert unsinnige Konkurrenz und ermöglicht eine wohnortnahe Versorgung mit vernünftiger Verteilung von Ressourcen. Gerade die aktuelle Corona-Krise hat einen großen Schub bei der Klinik-übergreifenden Zusammenarbeit gebracht. Allerdings können Veränderungen nicht erzwungen werden und benötigen Zeit. 

Sie waren seit 2017 hauptberuflich Medizinischer Direktor, nebenberuflich bereits seit 2014. Was war Ihre Motivation dafür?
Als Anästhesist ist einem rasch klar, wie wichtig ein gut geregelter OP-Ablauf und eine gute Kommunikation nicht nur für die Klinikmitarbeiter, sondern vor allem auch für die Qualität des Heilungsverlaufs sind. Allen Beteiligten, den verschiedenen operativen Disziplinen, den Pflegekräften und den Ärzten werden hierbei immer wieder zum Teil auch schmerzliche Kompromisse abverlangt. Was für den Teilbereich des OP gilt, gilt natürlich im gleichen Maße für den gesamten Klinikbetrieb. Qualität muss immer hart erarbeitet werden. 

Was wünschen Sie dem Klinikverbund?
Die Auswirkungen des demografischen Wandels, die anstehende Umorganisation der Klinikfinanzierung, natürlich aktuell die Beherrschung der Corona-Krise und ihrer Folgen – es gibt genug zu lösen und ich wünsche allen Berufsgruppen, dass sie mit Schwung, Zähigkeit und eigener Lebensfreude nach dem Motto „pro salute omnium“ den maximal möglichen Nutzen für alle schaffen. 

… und jetzt der Ruhestand. Geht das überhaupt? Was haben Sie für Pläne?Einfach mal die sogenannte Work-Life-Balance in Richtung „Life“ verschieben. 

So wie der Wechsel ins neue Jahr unspektakulär und fast ohne Feuerwerk verlief, war auch seine Verabschiedung coronabedingt ziemlich leise. Im Kreise seiner engsten Kolleginnen und Kollegen dankten Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und Ärztlicher Direktor Dr. Hanns Lohner dem angehenden Ruheständler für seinen großartigen beruflichen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute, weiterhin Tatkraft und persönliches Wohlergehen.

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News: Haupteingang ab 11. Februar an der Ellmaierstraße

RoMed Klinikum Rosenheim eröffnet hochmodernen Neubau

Unser Bild zeigt v.l.n.r.: RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, evang. Klinikseelsorger Pfarrer Andreas Fuchs, Ärztlicher Direktor Dr. Hanns Lohner, Leiter Liegenschaften und Bau Georg Peter, Oberbürgermeister Andreas März, kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben, Landrat Otto Lederer, stv. kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski, stv. Pflegedirektor Hans Albert und etwas verdeckt der Leiter der kath. Klinikseelsorge Pastoralreferent Josef Klinger.
Unser Bild zeigt v.l.n.r.: RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, evang. Klinikseelsorger Pfarrer Andreas Fuchs, Ärztlicher Direktor Dr. Hanns Lohner, Leiter Liegenschaften und Bau Georg Peter, Oberbürgermeister Andreas März, kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben, Landrat Otto Lederer, stv. kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski, stv. Pflegedirektor Hans Albert und etwas verdeckt der Leiter der kath. Klinikseelsorge Pastoralreferent Josef Klinger.

Nach etwa drei Jahren Bauzeit eröffnen die RoMed Kliniken in Rosenheim den Neubau des Hauses 2 und verlegen den Haupteingang mit entsprechender Vorfahrt, Kurzzeitstellplätzen und Aufenthaltsflächen im Außenbereich nach Süden und damit zum Parkhaus P 9 hin. Mit dem Stadtverkehr Rosenheim sowie für die Busverkehre aus dem Landkreis wird derzeit noch eine Haltestellen-Verlegung näher an den neuen Haupteingang geprüft. Ebenso laufen bereits Abstimmungsgespräche mit den Taxiunternehmen. Rund 33 Millionen Euro Gesamtkosten fielen für den Abbruch des 60-Jahre-Altbaus und die Errichtung des sechsgeschossigen Neubaus an. 

„Wir danken dem Freistaat Bayern für die Unterstützung dieser Maßnahme mit Fördermitteln in Höhe von über 25 Mio. Euro,“ freut sich Kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben. Das moderne Design dafür entwarf das Team der Beeg Lemke Architekten. Neben mehr Komfortangeboten für Patienten und Besucher sowie neuester Medizin- und Gebäudetechnik bietet das Haus 2 den Klinikmitarbeitern zudem verbesserte Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen.

Der hochmoderne internistische und operative Intensivbereich im 1. und 2. Obergeschoß verfügt über insgesamt 42 Plätze, 26 davon sind als Einbettzimmer mit Deckenampeln und Patientenlifter-Systemen ausgestattet. Die optimale Temperierung und Optimierung der Behaglichkeit ermöglichen thermische Wandflächen, über welche die Zimmer wahlweise beheizt oder gekühlt werden können. Durch diese Art der Temperierung werden insbesondere bei notwendiger Zimmerkühlung Zuglufterscheinungen vermieden. Insgesamt entspricht der Neubau energetisch dem aktuellen Stand der Technik. Eine Besonderheit in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit besteht darin, dass sämtlich erforderliche Kühlleistung CO²-neutral über den ganzen Jahresverlauf aus dem Inn gewonnen werden kann.

In der neu gestalteten ökumenischen Klinikkapelle, das Gesamtkonzept hat der Rosenheimer Künstler Josef Hamberger entwickelt, kommen die aufwändig versetzten farbigen Glas-Fensterbänder des Rosenheimer Künstlers Karl Prokop vollends zur Geltung und schaffen eine einmalige Raumatmosphäre. Der angegliederte interreligiöser Gebetsraum dient als individuelle Rückzugsmöglichkeit für Ruhe und Besinnung.

Ein weiteres Highlight ist in der obersten Etage die lichtdurchflutete Mitarbeiter-Cafeteria mit Dachterrasse und wunderbarem Blick auf das Alpenpanorama. Ebenso lädt das neue Besucher-Café Patienten und Angehörige zum Verweilen ein. Daneben befinden sich im neuen Haupteingangsbereich an der Ellmaierstraße der Empfang mit Telefonzentrale und öffentliche WC-Räume. Die dahinterliegende Bettenzentrale wird über den Bestand erschlossen. Weiters sind in der großzügigen Eingangshalle die stationäre Patientenaufnahme, die Kasse und ein Geldautomatenraum sowie der Sozialdienst und ein Kiosk angesiedelt. 20 Bereitschaftsdienstzimmer mit Personalduschen sowie Technikzentralen sind auf weiteren Etagen untergebracht.

Coronabedingt ist eine feierliche Einweihung nicht möglich, deshalb haben Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer gemeinsam mit den RoMed-Vertretern das Haus 2 am Vorplatz des Haupteingangs symbolisch mit dem Durchschneiden eines Bandes eröffnet. Sichtlich stolz zeigten sie sich über das fertiggestellte Projekt: „Es freut mich sehr, dass wir für unsere Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Rosenheim einen weiteren großen Schritt auf dem Weg hin zur bestversorgten Region Deutschlands gemacht haben“, so Oberbürgermeister Andreas März. Das neue Gebäude besticht durch ein helles und freundliches Flair. Wir freuen uns sehr über die großzügigen Räumlichkeiten und die innovative Ausstattung. Davon profitieren Patienten und Beschäftige gleichermaßen,“ berichtet RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

Für das Wirken der Menschen im Neubau spendeten die Klinikseelsorger den geistlichen Segen und entzündeten die Osterkerze.

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RoMed Klinikum Rosenheim eröffnet Haus 2

Hier ein kleiner Einblick in unser neues Gebäude. Seit 10.02.2021 hat das Klinikum Rosenheim einen neuen Haupteingang.

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