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Rosenheimer Pädiatrietag zeigt Fortschritte in der Kindermedizin

v.l.: PD Dr. Hendrik Jünger (Chefarzt RoMed-Kinderklinik), Dr. Anna Deißler (Kindergastroenterologische Oberärztin RoMed-Kinderklinik), Prof. Dr. Florian Heinen (Direktor iSPZ LMU München), Prof. Dr. Julia Hauer (Direktorin Kinderklinik der TU München), Prof. Dr. Christian Knorr (Chefarzt RoMed-Klinik für Kinderchirurgie), Dr. Ingo Jester (Leitender Oberarzt RoMed-Klinik für Kinderchirurgie), Prof. Dr. Christoph Bührer (Direktor Klinik für Neonatologie an der Charité Berlin)
v.l.: PD Dr. Hendrik Jünger (Chefarzt RoMed-Kinderklinik), Dr. Anna Deißler (Kindergastroenterologische Oberärztin RoMed-Kinderklinik), Prof. Dr. Florian Heinen (Direktor iSPZ LMU München), Prof. Dr. Julia Hauer (Direktorin Kinderklinik der TU München), Prof. Dr. Christian Knorr (Chefarzt RoMed-Klinik für Kinderchirurgie), Dr. Ingo Jester (Leitender Oberarzt RoMed-Klinik für Kinderchirurgie), Prof. Dr. Christoph Bührer (Direktor Klinik für Neonatologie an der Charité Berlin)

Neue Therapien, aktuelle Forschung und internationale Erfahrungen aus der klinischen Praxis: Beim Rosenheimer Pädiatrietag informierten renommierte Expertinnen und Experten über Fortschritte in der Kinder- und Jugendmedizin. Rund 70 Teilnehmende der Fachcommunity waren vor Ort und die Beiträge aus den verschiedensten Bereichen der Kinderheilkunde zeigten, wie rasant sich Diagnostik und Therapie in der Kindermedizin weiterentwickeln. Dazu sind prominente Vertreter aus den nationalen Fachgesellschaften der Einladung von RoMed-Chefarzt PD Dr. Hendrik Jünger nach Rosenheim gefolgt.

Neue Perspektiven für sehr kleine Frühgeborene

Welche Chancen haben Kinder, die extrem früh geboren werden, langfristig im Leben? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Berliner Neonatologe Prof. Dr. Christoph Bührer, Direktor an der Charité Universitätsmedizin und ehemaliger Präsident der deutschen Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Für das Rosenheimer Publikum war dies allemal relevant, zumal am hiesigen Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe eine große Anzahl kleinster Frühgeborener versorgt wird mit primär sehr guten Ergebnissen.

Moderne Kinderchirurgie für Rosenheim

Prof. Dr. Christian Knorr skizzierte die Entwicklung der Kinderchirurgie am RoMed Klinikum und betonte ihre Bedeutung für die regionale Versorgung. Verstärkung erhielt das Team durch Dr. Ingo Jester, der seit dem 1. April 2026 in Rosenheim arbeitet. Jester berichtete über seine langjährige Tätigkeit am Birmingham Children´s Hospital, einer der größten Kinderkliniken Europas.

Enge Partnerschaft mit Universitätskinderkliniken

Prof. Dr. Julia Hauer, Direktorin der Kinderklinik der TU München / Klinikum Schwabing, erläuterte die enge Zusammenarbeit mit der Rosenheimer Klinik – insbesondere in der Kinderonkologie — und stellte neue Therapieansätze vor, die Nebenwirkungen klassischer Krebstherapien verringern können.

Als weiterer wichtiger Kooperationspartner referierte Prof. Dr. Florian Heinen, Direktor des integrierten Sozialpädiatrischen Zentrums und Leiter der Neuropädiatrie an der LMU München, zur entwicklungsneurologischen Diagnostik und zu neuen Erkenntnissen bei der Migräne, die bereits im Kindesalter erheblichen Leidensdruck erzeugen kann.

Neue Spezialambulanz für Kindergastroenterologie

Dr. Anna Deißler, seit 1. April 2026 als Kindergastroenterologin am RoMed Klinikum tätig, stellte die neu eingerichtete Spezialambulanz für Erkrankungen der Verdauungsorgane vor. Ihr Vortrag zu seltenen Erkrankungen ihres Fachgebiets traf auf reges Interesse.

Impulse für die Kinder- und Jugendmedizin in der Region

Zum Abschluss zog Chefarzt PD Dr. Jünger ein positives Fazit. Der Austausch mit führenden Fachleuten bringe aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Region und fördere den Wissenstransfer in die klinische Praxis. „Die große Resonanz zeigt, wie wertvoll der direkte Dialog innerhalb der Fachcommunity ist“, resümierte Jünger. „Zudem ergab sich die Möglichkeit, unsere wichtigsten Partner aus den Münchener Universitätskinderkliniken persönlich vorzustellen.“ Neben der eigenen inzwischen breiten Subspezialisierung seien funktionierende Kooperationen die wichtigste Voraussetzung für eine moderne, wohnortnahe Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau.

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30.04.2026
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