Abteilung für Anästhesie

Ist für einen Eingriff eine Narkose oder eine sonstige Betäubung erforderlich, sind Sie bei dem hervorragend ausgebildeten, erfahrenen Team um Chefarzt Dr. med. Gordon Hoffmann in den besten Händen. Jährlich erbringen wir an der RoMed Klinik Wasserburg am Inn rund 3.000 Narkoseleistungen. Unseren Patienten stehen alle modernen anästhesiologischen Verfahren von flachen Sedierungen (Dämmerschlaf), Regionalanästhesieverfahren (Teilbetäubungen) bis hin zu tiefen Vollnarkosen zur Verfügung. Regionalanästhesien bieten dabei unter bestimmten Umständen die Möglichkeit, eine Vollnarkose zu vermeiden oder auch eine optimale Schmerztherapie nach der Operation sicherzustellen. Alle von uns angewendeten Narkoseverfahren bieten dabei ohne Ausnahme ein Höchstmaß an Sicherheit. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei auch unsere  Geräteausstattung, die auf dem neuesten Stand der Technik ist.

Die Abteilung für Anästhesie ist zudem für die organisatorische Leitung der Intensivstation sowie für die OP-Koordination verantwortlich. Ebenso stellen wir die Notfallversorgung innerhalb der Klinik in Kooperation mit den anderen Abteilungen sicher.

An der RoMed Klinik Wasserburg werden jedes Jahr rund 3.000 Narkoseleistungen durchgeführt. Der Anteil von Regionalanästhesieverfahren liegt dabei bei ca. 25 %. 

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Wissenswertes zum Fachgebiet Anästhesiologie

Seit der ersten Äthernarkose vor rund 175 Jahren hat es im Fachgebiet der Anästhesiologie gewaltige Fortschritte gegeben. Heute nimmt dieses Fach eine unverzichtbare und zentrale Stellung in unserer modernen Krankenhausmedizin ein. Wichtige Schnittstellen gibt es dabei zu allen anderen medizinischen Fachgebieten. Und schon lange geht es bei der „Narkosemedizin“ nicht mehr nur um die reine Durchführbarkeit von Operationen. Vielmehr stehen die Sicherheit, das Wohlbefinden und der Komfort des Patienten im Mittelpunkt der anästhesiologischen Behandlung. 

Die Weiterentwicklung des Faches hat über die Jahrzehnte dazu geführt, dass heute die folgenden medizinischen Themenfelder unter dem Dach der Anästhesiologie vereint sind:

  • Anästhesie (= Narkosemedizin)
  • Intensivmedizin
  • Notfallmedizin
  • Schmerztherapie
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Chefarzt
Dr. med. Gordon Hoffmann
Kontakt
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Anästhesie

Facharzt Anästhesiologie, spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin, Fachkunde Rettungsdienst

Anästhesieambulanz

Ein sehr wichtiger Teil der Vorbereitung einer anstehenden Operation ist das Prämedikationsgespräch mit einem Arzt für Anästhesie. In diesem Gespräch geht es darum, Ihren Gesundheitszustand zu erfassen um mit Ihnen auf dieser Grundlage das am besten geeignete Narkoseverfahren zu besprechen.

Verhaltenshinweise, Besonderheiten und auch Sicherheitsaspekte werden Ihnen hier erklärt und selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

In der Regel wurden allgemeine Voruntersuchungen bereits vom Hausarzt durchgeführt - diese Befunde sollten bereits in unsere Sprechstunde mitgebracht werden. 

In den meisten Fällen bietet es sich an, dieses Gespräch bereits im Vorfeld des stationären Aufenthaltes durchzuführen. Ihr Operateur wird Ihnen ggf. einen Termin in unserer Anästhesieambulanz vermitteln oder Sie bitten, direkt mit uns telefonisch in Kontakt zu treten.

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Prämedikationssprechstunde

Mo, Di, Do 14.00 - 16.00 Uhr

Terminvereinbarung unter
Tel +49 8071 77 477

Ambulante Operationen

Es gibt Operationen, bei denen ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus mit Übernachtung nicht notwendig ist. Hierfür müssen dann aber bestimmte sicherheitsrelevante Kriterien beachtet werden, deren Einhaltung Sie uns im Vorfeld zusichern müssen: 

  • Ausreichend guter genereller Gesundheitszustand des Patienten
  • Unproblematischer Verlauf der Operation und der Narkose
  • Frühestmögliche Entlassung 2 Stunden nach Beendigung der Narkose.
    Abholung am Tag der Operation
  • Keine eigenständige Teilnahme am Straßenverkehr für die 24 Stunden nach der Operation
  • Kontinuierliche Betreuung des Patienten durch eine erwachsene Person für die 24 Stunden nach der Operation
  • Keine Durchführung risikobehafteter/unfallträchtiger Tätigkeiten für die 24 Stunden nach der Operation
  • Möglichkeit zur kurzfristigen Wiedervorstellung im Krankenhaus jederzeit gegeben. 

Ob bei Ihnen die Möglichkeit zu einem ambulanten Vorgehen besteht, wird ggf. sowohl Ihr Operateur als auch Ihr Narkosearzt im Rahmen des obligaten Vorgespräches mit Ihnen erörtern.

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Leistungsspektrum

Alle unsere Anästhesieverfahren haben heutzutage einen extrem hohen Sicherheitsstandard. Tatsächlich kann man sagen, dass so manche Alltagsbeschäftigung größere Risiken beinhaltet als unsere moderne Narkosemedizin.

Um diese sehr hohe Sicherheit zu gewährleisten, ist es bei all den oben genannten Verfahren fester Bestandteil, die wichtigen Körperfunktionen (insb. Atmung, Herzschlag, Blutdruck u.a.) lückenlos zu überwachen. Hierfür stehen unterschiedliche Gerätschaften zur Verfügung, die auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Patienten verbunden werden (z.B. über Aufkleber, Kabel oder Schläuche).

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Vollnarkose (Allgemeinanästhesie)

Im Rahmen der Vollnarkose ist der speziell ausgebildete Arzt (Anästhesist) in der Lage, mit Hilfe von Medikamenten einen kontrollierten, schlafähnlichen Zustand herbeizuführen. In diesem Zustand der Narkose ist sowohl das Bewusstsein als auch das Schmerzempfinden komplett ausgeschaltet. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Narkose kann heutzutage sehr exakt gesteuert werden.

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Analgosedierung (Dämmerschlaf)

Die Analgosedierung kann man vereinfacht als eine sehr flache Vollnarkose verstehen. Hier ist der Patient erweckbar und auch das Schmerzempfinden ist nicht gänzlich ausgeschaltet. Daher wird dieses Verfahren häufig in Kombination mit einer örtlichen Betäubung an dem operierten Körperteil durchgeführt oder auch bei Eingriffen, die zwar nicht besonders schmerzhaft, aber aus anderen Gründen belastend für den Patienten sind. Hier führt auch die Analgosedierung zu einer entspannten und stressarmen Situation und trägt damit zu optimalen Behandlungsergebnissen bei.

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Periphere Regionalanästhesien

Anders als bei der normalen örtlichen Betäubung, bei der nur eine Schmerzfreiheit im Bereich der Injektionsstelle erreicht werden kann, werden bei den peripheren Regionalanästhesien gezielt größere Nerven blockiert. Dies bewirkt, dass der gesamte Körperbereich, der von diesen Nerven versorgt wird, betäubt (und oftmals auch „gelähmt“) wird. Nach Abklingen der Betäubungsmittel verschwinden auch diese Effekte wieder. Die häufigsten Anwendungen dieser Verfahren finden sich an Arm und Bein. Bei diesen Verfahren ist es möglich, einen Katheter (= sehr dünner Kunststoffschlauch) am Nerv zu platzieren und damit eine kontinuierliche Medikamentengabe und damit Schmerzausschaltung über längere Zeit (mehrere Tage) zu gewährleisten.

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Rückenmarksnahe Regionalanästhesien

Nach dem gleichen Prinzip wie bei den Peripheren Regionalanästhesien (s.o.) kann nämlich ein Betäubungsmittel auch direkt an das Rückenmark (=Spinalanästhesie) oder an die großen Nerven, die aus dem Rückenmark austreten (=Periduralanästhesie, abgekürzt PDA) gespritzt werden. Daraus resultiert dann die Betäubung entsprechend großer Körperareale vornehmlich der unteren Körperhälfte und unter Umständen bis in den Brustbereich hinein.

Bei der Periduralanästhesie ist es genau wie bei Peripheren Regionalanästhesien möglich, einen Katheter (= sehr dünner Kunststoffschlauch) an den Nerven zu platzieren. Dadurch ist dieses Verfahren sehr geeignet, eine hervorragende Schmerztherapie - insbesondere nach größeren Bauchoperationen - zu gewährleisten. Darüber hinaus findet die Periduralanästhesie (PDA) sehr häufig bzw. sogar alltäglich Anwendung im Rahmen der Geburtshilfe, nämlich zur äußerst effektiven Behandlung des Wehenschmerzes bei der Entbindung.

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Schmerzambulanz

In der Schmerzambulanz werden Patienten mit chronischen Schmerzen (Schmerzen die länger als drei Monate andauern) behandelt.

Die Kassenzulassung erstreckt sich auf die Behandlung von Schmerzen bei:

  • Schweren chronischen Kopfschmerzen,
  • Migräne,
  • Trigeminusneuralgien,
  • Chronische degenerative Wirbelsäulenerkrankungen,
  • Schmerzzustände nach Bandscheibenoperationen,
  • Tumorschmerzen,
  • Schwere Fälle von Herpes zoster,
  • Patienten mit Phantom- und Stumpfbeschwerden,
  • Zustand nach Nervenläsionen, schweren chronischen neuropathischen Schmerzen,
  • Sympathische Reflexdystrophien,
  • Schmerzen bei arterieller Verschlußkrankheit (AVK).

Zur Anwendung kommen neben den Standardverfahren der medikamentösen Schmerztherapie:

  • Subkutane Infusionsanalgesie mit Schmerzpumpen,
  • Nervenblockaden,
  • Sympathikusblockaden (Ganglion cervicale superius, Ganglion stellatum, lumbaler Grenzstrang),
  • Ganglionäre lokale Opioid Analgesie (GLOA),
  • Rückenmarksnahe Infusionsanalgesie,
  • Schmerzkatheter mit Schmerzpumpen.

Patienten benötigen eine Überweisung vom Hausarzt. Nach telefonischer Anmeldung erhalten sie einen Fragebogen zugeschickt, den Sie beim ersten Termin ausgefüllt mitbringen sollten.

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Sprechstunden nur nach telefonischer Vereinbarung unter
Tel +49 8071 77 447.

Dr. med. Bärbel Fuchs
Leitende Oberärztin

Fachärztin Anästhesie, Fachkunde Rettungsdienst, OP-Koordinatorin

Stephan Bayerl
Oberarzt

Facharzt Anästhesie

Dr. med. Bruno Kristen
Oberarzt

Facharzt Anästhesie, spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Christa Stump
Oberärztin

Fachärztin Anästhesie, Transfusionsverantwortliche

Fachärzte
  • Gerhard Hirtz
    Facharzt Anästhesie
  • Dr. Annette Roider
    Fachärztin Anästhesie
  • Wieslaw Slipy-Knoblich
    Facharzt Anästhesie
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Assistenzarzt

  • Dr. med. Michael Jack
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