RoMed Klinik Bad Aibling

Die RoMed Klinik Bad Aibling ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung und behandelt jährlich rund 20.000 Patienten ambulant und stationär. Die Hauptabteilungen des Hauses sind die Chirurgie, die Innere Medizin, die Anästhesie und die Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde. Für die Gynäkologie, sowie Orthopädie mit Endoprothetik (Gelenkersatz) und Wirbelsäulenchirurgie bestehen Ärztekooperationen. Mit Leisten- und sonstigen Bauchwandbrüchen sind Betroffene in unserem zertifizierten Hernienzentrum bestens aufgehoben. Im hauseigenen Adipositaszentrum therapieren wir das krankhafte Übergewicht. Unser Schilddrüsenzentrum bietet modernste Untersuchungs- und Therapieverfahren bei gut- und bösartigen Veränderungen an Schild- und Nebenschilddrüsen.

Einen Schwerpunkt für die Versorgung von Erkrankungen älterer Menschen bildet der Fachbereich Akutgeriatrie und Alterstraumatologie. Vorrangiges Ziel ist es, die Selbständigkeit der geriatrischen Patienten möglichst schnell wieder herzustellen und zu erhalten. Das Behandlungskonzept unseres speziell ausgebildeten Teams umfasst daher neben der unfallchirurgischen und altersmedizinisch-internistischen Versorgung auch eine intensive Frührehabilitation.

Wie alle RoMed-Kliniken verfügt der Standort Bad Aibling über eine Zentrale Notaufnahme. D.h. Sie sind mit allen akuten Beschwerden bei uns gut aufgehoben. Je nach Krankheitsbild bereiten wir die sofortige Aufnahme in die am besten geeignete RoMed-Klinik vor.

Alle unsere Abläufe unterliegen einem kontinuierlichen Qualitätsmanagement und sind nach ISO DIN 9001 zertifiziert. Die Klinik Bad Aibling ist akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München.

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Kontakt

RoMed Klinik Bad Aibling
Harthauser Str. 16
83043 Bad Aibling
Tel +49 8061 930 0

Besuchszeiten

Montag bis Sonntag
10.00 - 18.00 Uhr
beschränkt auf 1 Stunde

Corona-News

Neu: Besuchsverbot ab 18.11.2021
an allen RoMed Klinikstandorten. Ausnahmen sind unter anderem möglich in den Bereichen Geburtshilfe, Kinderklinik und Palliativmedizin. Alle Besucher müssen einen PCR-Test (nicht älter als max. 48 Stunden) oder Antigentest (nicht älter als max. 24 Stunden, durchgeführt und bestätigt von medizinischem oder Apothekenpersonal) unabhängig davon, ob geimpft, genesen oder ungeimpft vorlegen. Besucher werden hierfür gebeten, zum Nachweis auch ein gültiges Ausweisdokument vorzuzeigen. Soweit der Zutritt gewährt wird, ist das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend ist.  

Für die Dauer des stationären Aufenthaltes kann eine Besuchspersonen pro Patienten in Absprache mit der Station festgelegt werden. Diese wird namentlich mit Kontaktdaten erfasst. Die Besuchsdauer pro Tag beträgt eine Stunde. Der Zutritt ist nur über den Haupteingang möglich.

Die besonderen Umstände in der Geburtshilfe, Kinder-, Intensiv- und Palliativmedizin werden berücksichtigt. Beim Zutritt ist ein ausgefüllter und unterschriebener Fragebogen am Haupteingang abzugeben.

Hier finden Sie den Fragebogen zum Download.

Zum Eigenschutz und Schutz von Patienten und Mitarbeitern müssen Besucher während des gesamten Aufenthaltes in der Klinik einen eine FFP2-Maske tragen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die RoMed Kliniken keine Besucher-Testungen anbieten.

Die Besuchsregelungen werden je nach Entwicklung der Situation angepasst. Wir danken für Ihre Mithilfe und bitten weiterhin um Verständnis.

Bitte beachten Sie noch die weiteren Regeln unter "Mehr lesen"

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Pflege

Fachlich hoch qualifizierte Pflegekräfte betreuen Sie nicht nur auf fünf Krankenstationen, einer Zentralen Notaufnahme und einer interdisziplinären Intensivstation, sondern auch in den Bereichen OP, Anästhesie und Endoskopie. Durch ständige Fortbildungen ist unser Personal auf dem neuesten Stand, was sowohl die Technik als auch die Kommunikation zu den Patienten betrifft. Wir hoffen, Ihren Bedürfnissen und Forderungen gerecht zu werden, Ihre Ängste und Vorbehalte abzubauen und Ihnen die Hoffnung auf eine baldige Genesung geben zu können. 

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Hygiene

Die Krankenhaushygiene verfolgt das Ziel, die Gesundheit des Menschen zu schützen und zu fördern. Hierbei kommt der Erkennung von Infektionen und Infektionsrisiken eine entscheidende Bedeutung zu. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, dem Auftreten von nosokomialen (d.h. im Krankenhaus erworbenen) Infektionen vorzubeugen, zur Gesunderhaltung von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern.

In unseren Häusern ist ein strukturiertes Hygiene- und Risikomanagement entwickelt und etabliert. Darin beinhaltet sind auch geeignete Maßnahmen zur Infektionsprävention. Wir orientieren uns an den aktuellen Richtlinien und Empfehlungen der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert-Koch-Institut), dem Infektionsschutzgesetz und weiteren für die Krankenhaushygiene relevanten Vorgaben. In enger Kooperation mit den Mitarbeitern aller vier Häuser der RoMed Kliniken werden diese Maßnahmen umgesetzt sowie der Erfolg und die Wirksamkeit erfasst.

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Sozialberatung

Der Sozialdienst berät und unterstützt bei persönlichen, familiären und sozialen Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit der Erkrankung eines Patienten stehen. Er bietet Hilfestellung bei folgenden Fragestellungen:

  • Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen
  • Einleitung von ambulanten Hilfen zur häuslichen Versorgung
  • Anmeldung und Verlegung in Alten- und Pflegeheime
  • Finanzielle Angelegenheiten
  • Leistungen aus der Pflegeversicherung
  • Leistungen aus der Sozialhilfe (Grundsicherung)
  • Verordnung von Hilfsmitteln
  • Fragen und Beratung bei Suchtproblematik
  • Fragen zum Betreuungsrecht und Antragstellung
  • Vermittlung zu anderen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen
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Kontakt Sozialberatung

Medizinische Stationen
Rosa Finsterwalder-Bräunlich (Dipl.-Sozialpäd.)
Mo, Mi, Do 9.00 - 13.00 Uhr
Karin Sambil (Dipl.-Sozialpäd.)
Di, Mi, Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Tel +49 8061 930 2081

oder nach Vereinbarung

Kontakt Sozialberatung

Chirurgische Stationen
Susann Fürbeck (Dipl.-Sozialpäd.)
Mo, Di, Fr 9.00 - 12.00 Uhr, Do 9.00 - 13.00 Uhr
Tel +49 8061 930 2081

oder nach Vereinbarung

Seelsorge

Unsere Krankenhauskapelle (im 3. Stock) steht Ihnen jederzeit offen. Sie sind eingeladen zu Stille, Besinnung und Gebet. 

Pastoralreferentin Dr. Elfriede Munk kommt gerne zu Ihnen und hat für Sie und Ihre Angehörigen Zeit zum Zuhören und zum Reden. Dieses Angebot gilt selbstverständlich für alle Patienten, unabhängig ihrer Konfession und ihres Glaubens.

Die Gottesdienste im Haus finden statt:

Mo  19.00 Uhr Rosenkranz
Fr   19.00 Uhr Hl. Messe
So   09.00 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Anschließend wird die Krankenkommunion zu den Stationen gebracht. Patienten, die nicht in die Kapelle kommen können, haben die Möglichkeit den Gottesdienst über den Radio-Kanal 4 am Bett mitzuhören. Auf Wunsch können Patienten auch zum Gottesdienst gefahren werden.

Auf Wunsch bringt Frau Dr. Munk Ihnen die Kommunion ans Krankenbett oder vermittelt ein Gespräch mit Ihrem Pfarrer oder einem Priester. Sagen Sie ihr Ihre Wünsche oder werfen Sie eine Nachricht in den Opferstock unserer Kapelle hinten links. Sie können unsere Seelsorgerin auch durch Schwestern, Pfleger, Ärzte oder den Pfortendienst rufen lassen.

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Klinisches Ethikkommitee

Das Klinische Ethikkomitee (KEK) ist eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, in der alle mit der Betreuung und Behandlung betrauten Personengruppen der vier Standorte der RoMed Kliniken ausgewogen vertreten sind.
Seine wichtigste Aufgabe sieht das KEK darin, betroffenen Menschen - Patienten, Angehörigen oder Mitarbeitern - in schwierigen ethischen Entscheidungssituationen zur Beratung zur Verfügung stehen.

Es bietet die Chance, durch offene, faire und angstfreie Diskussion die verschiedenen Wahrnehmungen und Sichtweisen mit ihren jeweiligen Hintergründen zusammenzutragen, Konflikte ernst zu nehmen, Wertschätzung aufzubauen und anstehende oder bereits getroffene Entscheidungen ethisch reflektieren und zu bearbeiten.

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Qualitätsmanagement
Lob, Kritik und Anregung

Den RoMed Kliniken ist es im Rahmen des Qualitätsmanagements sehr wichtig, Rückmeldungen zu erhalten, damit wir unsere Leistungen für Sie optimieren können. Falls Sie uns ein Lob, eine Anregung oder eine Kritik mitteilen möchten, können Sie uns telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Kontakt für Lob, Kritik und Anregung - Bad Aibling

Tel +49 8061 930 0

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Qualitätsberichte

Der Qualitätsbericht wird jährlich nach § 136 b SGB V erstellt.

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Allgemeine Informationen (von A wie Aufnahme über B wie Besuchszeiten bis Z wie Zuzahlungen) über unser Haus und die Abläufe finden Sie hier:

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Informationsmaterialien für den Aufenthalt

Ärztlicher Direktor
Dr. med. Markus Konert
Kontakt
Kontakt
Pflegedienstleitung
Ingrid Urban
Kontakt
Kontakt

Gesamtverantwortung im Pflege- und Funktionsbereich

Kaufmännische Leitung
Erhard Marburger
Kontakt
Kontakt

News: Höchstmaß an Selbständigkeit und Lebensqualität für ältere Menschen erhalten

RoMed Klinik Bad Aibling wird zukünftiges Zentrum für Altersmedizin

Physiotherapeutische Übung
Physiotherapeutische Übung
Chefarzt Andreas Aresin
Chefarzt Andreas Aresin

In den letzten Jahren ist die Altersmedizin zunehmend in den Blickpunkt gerückt. Aus dem demografischen Wandel und der steigenden Lebenserwartung, die uns allen zu Gute kommt, ergeben sich zunehmend neue Herausforderungen für die medizinische Versorgung. Auf die Bedürfnisse und die Rehabilitation älterer Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern oder einer sogenannten Multimorbidität haben sich die Fachbereiche Akutgeriatrie und Alterstraumatologie spezialisiert. Deren oberstes Behandlungsziel ist es, die Alltagsaktivitäten sowie die Mobilität und Selbstständigkeit der Betroffenen während und nach einer Akuterkrankung wiederherzustellen.


Unternehmensziel: Bestversorgte Region in Deutschland
Um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen in der Versorgung alter und hochbetagter Menschen gewachsen zu sein, setzt der RoMed Klinikverbund verstärkt auf die Optimierung der Fachabteilungen Akutgeriatrie und Alterstraumatologie am Standort Bad Aibling. „Wir wollen die Geriatrie mit den Bereichen Alterstraumatologie und internistische Akutgeriatrie an unserem Standort Bad Aibling stärken und ausbauen und das Zentrum für Altersmedizin im RoMed Verbund werden. Das ist Auftrag, Ansporn und erklärtes Ziel“, so der Kaufmännische Leiter Erhard Marburger. Erste Schritte dazu wurden bereits 2016 mit dem Start der Alterstraumatologie durch die maßgebliche Initiative von Dr. Klaus-Jürgen Maier, leitender Oberarzt der Unfallchirurgie des Hauses eingeleitet. Durch die Etablierung der internistischen Akutgeriatrie im Jahr 2020 und der jetzigen Bestellung des Internisten und Geriaters Andreas Aresin zum Chefarzt wurden weitere Vorbereitungen für ein künftiges Zentrum getroffen.

Teamarbeit als Erfolgskonzept
„Mit unserer Arbeit wollen wir ältere multimorbide und chronisch kranke Patienten umfassend behandeln und ihnen eine selbstständige Lebensführung sowie eine hohe Lebensqualität ermöglichen. Dem gehen wir mit großer Leidenschaft nach“, so Chefarzt Andreas Aresin. Zentral für den Erfolg der geriatrischen Behandlung sei für ihn die Teamarbeit der Ärzte und der weiteren eingesetzten Berufsgruppen wie Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialdienst, Ernährungsberatung und speziell ausgebildete Pflegekräfte sowie die Einbeziehung der Angehörigen. „Zudem ist uns der Kontakt zu niedergelassenen Kollegen sehr wichtig, um deren Anforderungen, Wünschen und Erwartungen noch besser gerecht zu werden“, ergänzt Andreas Aresin.

Eine starke und leistungsfähige Akutgeriatrie und Alterstraumatologie
Mit der kompletten Zuteilung der Station M3 an die Geriatrie im September wurde die Kapazität auf insgesamt 44 Betten erweitert. Damit konnte für eine akute Frührehabilitation die bestehende Lücke zwischen der Akutbehandlung internistischer und unfallchirurgischer Patienten und deren Nachbehandlung in einer Rehaklinik oder im ambulanten Sektor geschlossen werden. Im Rahmen einer zwei- bis dreiwöchigen Frührehabilitation erhalten die meist hochbetagten und mehrfach erkrankten Patienten die für sie so wichtige Zeit, die sie für ihre Genesung nach der akuten Erkrankung oder Verletzung gegebenenfalls auch Operation, benötigen. Eine Angehörigensprechstunde, in der Bedenken, Ängste und Unklarheiten in Bezug auf das weitere Vorgehen aus dem Weg geräumt werden sollen, rundet das besondere Angebot der RoMed Klinik Bad Aibling ab.

Zum Zentrum für Akutgeriatrie und Alterstraumatologie
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News: RoMed Kliniken und kbo-Inn-Salzach-Klinikum informieren

Gemeinsame Veranstaltung zum Welt-Alzheimertag 2021

©kbo
Die Experten der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Peter Moser, Dr. med. Tobias Winkler, Dr. med. Andreas Aresin, Dr. Dr. med. Henning Peters und Prof. Dr. Peter Zwanzger.

Dass gerade in Anbetracht einer älter werdenden Gesellschaft das Krankheitsbild Demenz immer wichtiger wird, weiß eigentlich jeder. Allerdings gibt es Berührungsängste und häufig fällt es schwer, sich mit einem solch schwierigen Thema zu befassen. Um dieser Art von Sorgen zu begegnen, ist ein Einstieg über persönliche Schicksale oftmals hilfreich.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas März gelang es Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor am kbo-Inn-Salzach-Klinikum, im KINOPOLIS-Kino in Rosenheim eine gemeinsame Veranstaltung mit den RoMed Kliniken zu initiieren, im Rahmen derer das bekannte US-Drama – „Still Alice – Mein Leben ohne gestern“ gezeigt wurde. Das Filmdrama aus dem Jahr 2014 zeigt in sehr eindrucksvoller Weise den Beginn und Verlauf einer dementiellen Erkrankung vom Alzheimer-Typ. Die Veranstaltung fand trotz coronabedingter Einschränkungen großes Interesse, die Publikumsfragen in der anschließenden Podiumsdiskussion waren zahlreich.

Unter der Moderation von Prof. Dr. med. Peter Zwanzger (Ärztlicher Direktor kbo-Inn-Salzach-Klinikum) diskutierten Dr. med. Tobias Winkler (Chefarzt Klinik für Neurologie, kbo-Inn-Salzach-Klinikum), Dr. Dr. med. Henning Peters (Kompetenznetz Neurologie und Seelische Gesundheit Rosenheim), Peter Moser (Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V.) und Dr. med. Andreas Aresin (Ärztlicher Leiter Akutgeriatrie und Alterstraumatologie, RoMed Klinik Bad Aibling) über das breite Spektrum von Alzheimer-Erkrankungen.

Neben fachlichen Informationen zur Unterscheidung einer dementiellen Krankheit, die sich durch einen schleichenden Prozess kennzeichnet oder einem akuten Verwirrtheitszustand, der vorübergehend auftreten kann, gaben die Experten dem Publikum auch praktische Tipps und Kontakte zur Hilfestellung und Unterstützung an die Hand. Besonders wichtig sei es, ein Netzwerk ins Leben zu rufen, da die Pflege von Alzheimer-Patienten schnell zu einem 24-Stunden-Job werden kann und für das gesamte Umfeld zur großen Belastung wird, so der eindringliche Ratschlag. Neben Beratungsstellen gibt es zum Beispiel am kbo-Inn-Salzach-Klinikum auch eine interdisziplinäre Gedächtnissprechstunde. Hier können relevante Störungen der Hirnfunktionen frühzeitig erkannt werden, um dann zugrundeliegende Erkrankungen zu diagnostizieren und die passende Therapie in die Wege zu leiten.

Viele Fragen, die vom Publikum gestellt wurden, bezogen sich auf Therapiemöglichkeiten, dem Umgang mit einer Alzheimer-Diagnose, aber auch auf die Schwierigkeit, einen geeigneten Pflegeplatz zu finden oder den Umgang als Familie mit der Erkrankung.

Im Anfangsstadion ist es häufig nicht einfach, als Angehöriger erste Anzeichen einer Erkrankung als solche wahrzunehmen. Betroffene entwickeln schnell Strategien ihre Alltagsroutine aufrecht zu halten. Treten erste Gedächtnisschwierigkeiten auf, stellt sich für viele die Frage, ob sie überhaupt wissen möchten, ob denn eine unheilbare Alzheimer-Erkrankung vorliegt. Doch auch hier waren sich die Experten der Runde einig, dass eine Diagnose und das Wissen darüber, welche Erkrankung genau vorliegt, dem Nicht-Wissen vorzuziehen ist. Denn genauso kann auch eine völlig andere Ursache vorliegen. Eine Diagnose nimmt vielen die Angst vor der Unwissenheit und hilft beim weiteren Vorgehen. Ein solches Nicht-Wissen ist für die Betroffenen selbst dabei genauso belastend wie für Familie und Angehörige. Deren Einbringen in die Betreuung der Patientinnen und Patienten ist aber wichtiger Bestandteil der weiteren Behandlung.
Auf die Frage nach konkreten Möglichkeiten zur Vorbeugung einer Erkrankung warben die Mediziner für einen gesunden Lebenswandel und dem Vorbeugen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dr. Tobias Winkler, Chefarzt der Klinik für Neurologie, fasste dies kurz mit den Worten zusammen: „Alles, was gut für das Herz ist, ist auch gut für’s Hirn.“

Auch spezielle Gedächtnistrainings können – selbst, wenn sie den Verlauf der Krankheit nicht aufhalten – so doch zumindest helfen, dass Patienten ihre Alltagsaufgaben länger selbstständig bewältigen können. Mittlerweile gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die den Betroffenen helfen, mit der Erkrankung umzugehen. So sehr die Forschung auch voranschreitet, ein wirksames Heilmittel gegen die Alzheimerkrankheit gibt es leider noch immer nicht. Umso wichtiger – so das abschließende Fazit der Expertenrunde – ist eine frühzeitige Diagnose, um dann die geeignetste Therapieform zu finden.

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