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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Elisabeth Siebeneicher

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News: Kritische Situation in den Krankenhäusern

Zu viele Patienten und zu wenig Personal -
Aufruf an die Bevölkerung: Ärztliche Behandlungswege einhalten!

Die Lage in den kommunalen Krankenhäusern – vor allem im Rettungsdienstbezirk Rosenheim und Miesbach – spitzt sich immer weiter zu, sodass sich Landräte, der Rosenheimer Oberbürgermeister sowie die Klinikgeschäftsführer zu Krisengesprächen zusammengerufen haben. Die aktuelle Situation in den kommunalen Kliniken der Region ist schlichtweg dramatisch. 

Warum?
Die aktuelle Infektionswelle der Corona-Pandemie belastet die Kliniken wieder mit Corona-Fallzahlen, die sie zuletzt im Herbst 2021 erlebt haben. Das betrifft nicht nur die Normalstationen sondern auch wieder im zunehmenden Maße die Intensivstationen, die die Patienten aufwändig isolieren und die Mitarbeiter schützen müssen. Anders als im letzten Jahr sind jetzt aber auch zahlreiche Mitarbeiter der Kliniken erkrankt oder Corona-infiziert. Die Krankheitsquoten in den Kliniken sind zwei- bis dreimal so hoch wie in normalen Jahren. Und: Auch die niedergelassenen Praxen, Rettungsdienste, Pflegeheime und Rehakliniken beklagen prekäre Personalsituationen. Als Folge der Personalnot sind aktuell die Notaufnahmen völlig überlastet, weil sich zu viele Patienten selbst einweisen, obwohl sie hausärztlich oder über den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden könnten. Der Patientenzustrom in den Kliniken übertrifft mittlerweile das Niveau, das vor der Corona-Pandemie herrschte.  

Was passiert jetzt?
Die Notaufnahmen müssen immer öfter bei der Rettungsleitstelle abgemeldet werden. Das bedeutet konkret, dass die Notaufnahmen so voll belegt sind, dass nur noch Ressourcen zur Versorgung lebensbedrohter Patienten da sind. Alle anderen Patienten müssen sehr lange Wartezeiten von mehreren Stunden in Kauf nehmen, und auch in der stationären Versorgung ist mit enormen Wartezeiten zu rechnen. Außerdem werden alle planbaren und nicht dringlichen Operationen eingeschränkt oder abgesagt. 

Was kann man als Bürger, der ein gesundheitliches Problem hat, tun?
Handelt es sich um eine Erkrankung oder Verletzung, die vom niedergelassenen Arzt versorgt werden kann, dann sollte in erster Linie der Hausarzt kontaktiert werden. Ist die Hausarztpraxis nicht erreichbar, stellt sich die Frage ob es ausreicht in die nächste Sprechstunde zu kommen. Ist das nicht der Fall, dann steht der ärztliche Dienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 zur Verfügung. Aber: Bei ernsten Erkrankungen oder lebensbedrohlichen Situationen ist der Notruf über 112 immer erreichbar.

„Exakt zu wissen, was wann zu tun ist, hört sich banal an, trägt jedoch entscheidend dazu bei, dass die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden. Und genau hier kann jeder von uns ansetzen und seinen Beitrag leisten“, betont RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.  

Für Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer ist es trotz der schwierigen Gesamtlage allerdings beruhigend zu wissen, dass bei Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwersten Unfällen die Notaufnahmen der kommunalen Kliniken jederzeit ihre ganze Energie einbringen, um alle diese Patienten bestmöglich zu versorgen.

„Die Situation in unserem Krankenhaus in Agatharied und auch in den umliegenden Krankenhäusern, sowie im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung ist sehr angespannt. Es ist unabdingbar, das Ziel im Auge zu behalten, ,vor die Lage zu kommen‘. Es ist äußerste Eile geboten und mutige Entscheidungen sind erforderlich“, sagt Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach.

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Nachruf Peter Tischer

RoMed Kliniken trauern um ehemaligen Pflegedirektor

Die RoMed Kliniken, insbesondere deren Pflegekräfte sowie alle weiteren Mitarbeitenden trauern um ihren ehemaligen Pflegedirektor Peter Tischer, der im Alter von 68 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist. Bei einer stimmungsvollen Trauerfeier nahmen die Familie und zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie Freunde von ihm Abschied.

Rund 30 Jahre war Peter Tischer in leitender Funktion für die RoMed Kliniken in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Bad Aibling, und Wasserburg am Inn tätig. Nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger sowie zur Lehrkraft für Krankenpflegeberufe, Hebammenlehranstalten und Altenpflegeschulen in den Achtzigern startete der gebürtige Badener seine Karriere zunächst am Klinikum Großhadern. 1989 führte ihn dann seine berufliche Laufbahn als Leiter der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege an das RoMed Klinikum Rosenheim, wo er 1990 die Stelle der Pflegedienstleitung und fünf Jahre später die des Pflegedirektors übernahm. Peter Tischer wurde im Rahmen der Fusion des Klinikums mit den Landkreiskrankenhäusern 2009 zum Pflegedirektor aller vier RoMed Kliniken berufen und war maßgeblich und äußerst erfolgreich an der Mitarbeiterzusammenführung beteiligt. Von 2014 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2017 war er Mitglied des Präsidiums und unterstützte und lenkte als für den Pflegebereich verantwortliches Geschäftsleitungsmitglied vor allem die Entwicklung des Pflegemanagements sowie den Ausbau und die Modernisierung personeller Strukturen.

Die Stärkung des eigenständigen Berufsbildes Pflege, der intensive Ausbau von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie insbesondere die Wertschätzung aller waren für Peter Tischer stets eine Herzensangelegenheit. Mit unermüdlichem Engagement, Fleiß, Geschick und Kampfgeist setzte er sich für diese Themen ein und begegnete seinen Teams immer mit außerordentlichem Respekt und Anerkennung. Auf seine Initiative hin wurden über Jahre hinweg Mitarbeiter für besondere Leistungen und Verdienste mit der Verleihung des „Pflege-Oskars“ speziell geehrt. Unter seiner Ägide entwickelte sich das Akademische Institut für Gesundheits- und Sozialberufe zu einem weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Aushängeschild der RoMed Kliniken. Auch hier sei sein unglaubliches Talent erwähnt „die Leute mitzunehmen“ – mit Kommunikationsstärke, Überzeugungskraft und Empathie.

Wertschätzung wurde bei ihm großgeschrieben – wie auch das Motto in dem von ihm maßgeblich mitentwickelten Pflegeleitbild der RoMed Kliniken aussagt: „Der wichtigste Mensch ist der, der Dir gerade gegenübersteht.“ Die RoMed Kliniken werden Peter Tischer als Mensch und als Pflegedirektor stets in dankbarer Erinnerung behalten.

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News: App begleitet Herzpatienten zu gesundem Lebensstil

RoMed Klinikum Rosenheim startet digitale Kooperation für bessere Herzgesundheit

©iATROS GmbH, München
Ein Patient sieht sich seine Blutdruckwerte in der App an.

Für HerzpatientInnen beginnt mit der Entlassung eine Zeit der Unsicherheit. Welche Werte sind wichtig, worauf muss ich bei Sport, Ernährung und Medikation jetzt besonders achten und was kann ich tun, um mein Herz langfristig zu schützen? Mit diesen Fragen sind PatientInnen zwischen den Arztterminen oft allein und verfallen in das alte ungesunde Lebensmuster. Doch gerade nach einem Eingriff am Herzen ist es wichtig, die richtige Therapie zu finden und diese mit Sorgfalt zu verfolgen.

Jetzt schließt das RoMed Klinikum diese Nachsorge-Lücke und sorgt für ein besseres Lebensgefühl nach einem einschneidenden Erlebnis, wie einem Herzinfarkt. Im Rahmen der Entlassung bekommen in Frage kommende PatientInnen das digitale Herzzentrum von iATROS empfohlen. iATROS begleitet sie mit Schulungsinhalten sowie Sport- und Ernährungsaufgaben auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil und trägt zu einem besseren Verständnis ihrer Erkrankung bei. Die iATROS App erinnert die PatientInnen zudem an die Einnahme ihrer Medikamente und die Dokumentation ihrer Blutdruck- und Laborwerte. PatientInnen können ihre Messgeräte direkt mit der iATROS App verknüpfen und haben so Ihre Blutdruckwerte jederzeit im Blick. Bei kritischen Werten oder Fragen zum Gesundheitsprogramm können PatientInnen umgehend ein (Video-)Telefonat mit den iATROS-Teleärzten buchen und das weitere Vorgehen besprechen. Die PatientInnen kommen gut informiert und mit allen wichtigen Daten zu ihren Arztterminen. Somit unterstützt iATROS auch aktiv die Arbeit der Hausärzte und Kardiologen vor Ort.

„Patienten nach dem Klinikaufenthalt mit dieser innovativen App zusätzlich ein Stück Sicherheit mitzugeben, Hilfestellungen anzubieten und zu motivieren, ist eine gute und wichtige Sache“, berichtet Prof. Dr. Christian Thilo, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am RoMed Klinikum Rosenheim.

Durch das individuelle Gesundheitsprogramm und die Begleitung durch Teleärzte bleiben die PatientInnen nach dem Klinikaufenthalt bestens versorgt und werden motiviert, ihren Lebensstil aktiv zu verbessern. Dank der Kooperation müssen PatientInnen keine Zuzahlung leisten und die App mit dem Gesundheitsprogramm wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Mit dieser Innovation geht das RoMed Klinikum einen großen Schritt in Richtung digitale Medizin mit Gesundheitscoaching, Telemedizin und umfassender Patientennachsorge.

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News

Magie wie in 1001 Nacht bei der 1001. Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim

Gratulierten zum Familienglück (v.l.n.r.): Hebamme Irmi Zureig-Kohlpaintner, Geburtshilflicher Leiter des Perinatalzentrums, Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke und Assistenzärztin Lisa Lehner
Gratulierten zum Familienglück (v.l.n.r.): Hebamme Irmi Zureig-Kohlpaintner, Geburtshilflicher Leiter des Perinatalzentrums, Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke und Assistenzärztin Lisa Lehner

Am 25. Juli um 9:14 Uhr kam die kleine Hannah im RoMed Klinikum Rosenheim zur Welt. Ihre Eltern Lisa und Michael Hinterstocker freuen sich sehr über ihr erstes Kind. Die „Neu-Rosenheimerin“ wog bei der Geburt 2490 Gramm bei einer Größe von 46 Zentimeter. Schon bald darf die Neugeborene mit ihren Eltern heim nach Großkarolinenfeld und kann dann allmählich ihre eigene kleine Welt erkunden.

Chefarzt Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer und das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des RoMed Klinikums gratulierten zum Familienglück mit einem Blumenstrauß und dem RoMed-Teddybären. „Es ist schon immer wieder eine besondere Stimmung, wenn es im Kreißsaal heißt, dass die Tausendermarke überschritten wurde“, berichtet Privatdozent Dr. Tamme Goecke, Leiter der Geburtshilfe lächelnd. Im RoMed-Klinikverbund mit den beiden Geburtskliniken in Rosenheim und Wasserburg ist man zuversichtlich die 3000er Geburtsmarke, aber sicher die 2500er Marke zu knacken.

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News: Es ist ein Mädchen!

500. Geburt in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Gratulierten der glücklichen Familie zum Nachwuchs: hinten v.l.n.r.: leitende Oberärztin Anja Britta Stopik, Hebamme Marion Schmid und Assistenzarzt Wilfried Baldauf-Sobez
Gratulierten der glücklichen Familie zum Nachwuchs: hinten v.l.n.r.: leitende Oberärztin Anja Britta Stopik, Hebamme Marion Schmid und Assistenzarzt Wilfried Baldauf-Sobez

Die kleine Nika kam am 17. Juli um 19:26 Uhr komplikationslos in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn zur Welt. Die stolzen Eltern Ivana Valentic und Alexander Lienkamp sind über die Geburt ihres zweiten Kindes sehr glücklich und begrüßten es bei einer Größe von 54 Zentimeter und einem Gewicht von 3.820 Gramm. Auch die große Schwester Nina (13 Jahre alt) freut sich riesig über ihre kleine Schwester.

Das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der RoMed Klinik Wasserburg am Inn gratulierte zum neuen Familienmitglied mit einem Strauß Blumen und dem RoMed-Teddybären. In den vergangenen Jahren stiegen die Geburtenzahlen der RoMed Klinik Wasserburg am Inn kontinuierlich. Dieser Trend setzt sich auch 2022 fort.

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News: Intensivbettenausbau, modernster OP-Trakt und digitaler Fortschritt

Landrat beeindruckt von Neuerungen der Aiblinger RoMed Klinik

(v.l.n.r.): Ärztlicher Direktor Dr. Markus Konert, RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, Pflegedienstleiterin Ingrid Urban, Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Stephan Schlier, Kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski.
(v.l.n.r.): Ärztlicher Direktor Dr. Markus Konert, RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, Pflegedienstleiterin Ingrid Urban, Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Stephan Schlier, Kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski.

Die letzten zwei Jahre hat Corona vieles überlagert und damit auch einen persönlichen Austausch erschwert. Landrat Otto Lederer betonte bei seiner „Stippvisite“ wie wichtig ihm ein guter Kontakt innerhalb der kommunalen Familie sei und nutzte die Gelegenheit die Aiblinger Klinik „auf Herz und Nieren“ zu prüfen.

Bei einem Rundgang vor Ort machten sich der Landrat und Bürgermeister Stephan Schlier ein Bild von den enormen Investitionen, die der Landkreis in den vergangenen Jahren getätigt hat, um den Standort weiter zu stärken – von der großzügig und hell gestalteten Intensivstation über den neuen OP-Trakt mit drei Operationssälen und modernster Infrastruktur bis hin zur Einführung der elektronischen Fallakte auf den Bettenstationen.

Intensivbettenausbau, modernster OP-Trakt und digitaler Fortschritt
„Wir haben nun die Möglichkeit bis zu acht beatmete Patienten zu versorgen. Außerdem gibt es zwei Schleusenzimmer, die zum Schutz vor Ansteckung unserer Kollegen oder Patienten – zum Beispiel mit dem Corona-Virus – voneinander abgetrennt werden können. Besonders erfreulich ist, dass wir bei der Einrichtung und Auswahl der Farben auf Station die Wünsche unserer Mitarbeitenden berücksichtigen konnten und ihnen jetzt ein noch attraktiverer Arbeitsplatz geboten wird“, berichtet der Ärztliche Direktor Dr. Markus Konert. Sichtlich beeindruckt zeigte sich Landrat Lederer vom Engagement des Projektteams, das die Einführung der elektronischen Fallakte im RoMed-Verbund umsetzt. Im direkten Austausch mit den Beschäftigten konnte er sich live von der neuen digitalen Dokumentation überzeugen.

Spezialversorgung und Stärke im Verbund
In seinem Gespräch mit der Klinikleitung ging es unter anderem um die aktuellen pandemiebedingten Herausforderungen, mit denen sich die Krankenhäuser konfrontiert sehen: den Personalausfällen und Bettensperrungen, erschöpften Mitarbeitenden nach über zwei Jahren Pandemiegeschehen und dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel. Aber auch die positiven Entwicklungen und Chancen für den Standort Bad Aibling wurden angeregt diskutiert.

Einen Schwerpunkt für die Versorgung von Erkrankungen älterer Menschen bildet der Fachbereich Akutgeriatrie und Alterstraumatologie. Vorrangiges Ziel ist es dabei, die Selbständigkeit der geriatrischen Patienten möglichst schnell wiederherzustellen und zu erhalten. Mit dem Ausbau der bestehenden chirurgischen Schwerpunkte Schilddrüse, Hernien und Adipositas sowie dem geplanten Aus- und Aufbau des bisherigen OP-Trakts zu einem ambulanten OP-Zentrum sieht sich die Klinikleitung gut gerüstet: „Und das auf einem medizinischen Top-Niveau, wie aufwendige Zertifizierungen belegen: Bad Aibling ist unter anderem sowohl ein Adipositaszentrum als auch ein zertifiziertes Hernienzentrum und spezialisiert für minimalinvasive Chirurgie“, betont die Kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski. „Auch die enge Kooperation mit unserer Schwesterklinik in Rosenheim“, führt sie fort, „belegt, wie stark die RoMed Kliniken aufgestellt sind. Zu diesen Erfolgen trägt der Rückhalt durch den Landkreis als Gesellschafter entscheidend bei.“

„Für mich ist es beeindruckend zu sehen, wie sich der Gesundheitsstandort Bad Aibling in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat“, unterstreicht Landrat Otto Lederer. „Die Arbeit der RoMed Klinik ist von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Gerade während der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig die medizinische Versorgung vor Ort ist.“

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News: RoMed Klinikum Rosenheim

Pädiatrietag ganz im Zeichen der Notfallmedizin

Die Oberärzte des RoMed Klinikums Rosenheim Thekla Getzinger und Andreas Greiner (v. l.) sowie Oberarzt Arni Kirchner und Leitender Oberarzt Dr. Micheal Buss (v. r.) mit den Referentinnen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals Oberärztin Dr. Lucia Gerstl (3. v. l.) und Prof. Dr. Esther Maier (3. v. r.).
Die Oberärzte des RoMed Klinikums Rosenheim Thekla Getzinger und Andreas Greiner (v. l.) sowie Oberarzt Arni Kirchner und Leitender Oberarzt Dr. Micheal Buss (v. r.) mit den Referentinnen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals Oberärztin Dr. Lucia Gerstl (3. v. l.) und Prof. Dr. Esther Maier (3. v. r.).

Zum diesjährigen Pädiatrietag freute sich Dr. Michael Buss, Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim, die zahlreichen Besucher erstmals wieder in Präsenz begrüßen zu dürfen. „Es ist uns besonders wichtig, bei diesem Symposium mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen persönlich ins Gespräch zu kommen,“ erläutert Dr. Buss und betont: „Durch die enge Kooperation mit den Kinder- und Hausärzten ist eine qualifizierte und hochwertige Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis gewährleistet.“

Im Fokus der Veranstaltung stand dieses Mal die Notfallmedizin. Die Gäste diskutierten angeregt mit den Experten über aktuelle Behandlungsstrategien und Leitlinien bei Stoffwechseldefekten, kinderkardiologischen Notfallsituationen, akuten zerebralen Durchblutungsstörungen und dem Status epilepticus. Besonders großes Interesse fanden die „Basic Life Support“-Module, bei denen die Teilnehmer neben der Herz-Lungen-Wiederbelebung auch die Maskenbeatmung und die Anlage eines intraossären Zugangs für die akute Notfallversorgung in der Praxis üben konnten.

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News: 30 Unterschriften als starkes Zeichen

Kooperationsvertrag des „Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim“ unterzeichnet

©Landratsamt Rosenheim
Freuen sich auf die weiteren Schritte, die auf den neuen „Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim“ nun zukommen werden (von links): Landrat Otto Lederer, Carolin Heilmann (Leiterin der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus), Evi Faltner (Christliches Sozialwerk Brannenburg-Flintsbach e.V.), Sarah Keck (Koordinierungsstelle Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim) und Oberbürgermeister Andreas März.
©Landratsamt Rosenheim
(Vorne von links): Landrat Otto Lederer, Carolin Heilmann (Gesundheitsregionplus), Sarah Keck (Neue Koordinierungsstelle Ausbildungsverbund), Daniela Gräfin von Bentzel zu Sternau und Hohenau (Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.), Evi Faltner (Christliches Sozialwerk Brannenburg-Flintsbach e.V.); Oberbürgermeister Andreas März (2. Reihe von links): Karsten Hoeft (Die mobile Krankenpflege GmbH), Irmgard Bauer (Pro Senioren e.V.), Rosa Maria Stahl (Schön Klinik), Judith Hantl-Merget (RoMed Pflegedirektorin) (Hinten von links): Gunnar Leroy (RoMed Berufsfachschule für Pflege Rosenheim), Tobias Forstner (kbo-Inn-Salzach-Klinikum), Sven Schönfeld (Schön Klinik)

30 Unterschriften trocknen eben noch auf dem Papier. Stellvertretend für knapp 50 Einrichtungen hat heute ein Großteil der Kooperationspartner den „Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim“ im Hörsaal der Technischen Hochschule gegründet und feierlich den Vertrag unterschrieben.

Gemeinsame Aufgabe des Verbundes ist es nun, den Herausforderungen der neuen generalistischen Pflegeausbildung zu stemmen, die Region zu einem attraktiven Ausbildungsstandort zu machen sowie das Pflegepersonal auch langfristig zu halten.

Grund für die Initiative ist der enorme Fachkräftemangel im Bereich der Pflegeberufe und die besondere Herausforderung der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Neben Landrat Otto Lederer, Oberbürgermeister Andreas März, Klaus Stöttner, Mitglied des Landtags, Michael Wittmann, Geschäftsführer der Vereinigung der Pflegenden in Bayern,  und der Geschäftsstellenleitern der Gesundheitsregionplus, Carolin Heilmann, waren Vertreterinnen und Vertreter aller Pflegeschulen, zahlreicher Einrichtungen der vollstationären Pflege, der Kliniken sowie ambulanter Pflegedienste bei der feierlichen Gründung des Ausbildungsverbundes in den Räumen der Technischen Hochschule Rosenheim.

Wie wichtig und bedeutend das Thema ist, zeigt die Vielzahl an Menschen, die der Einladung gefolgt sind – ein starkes Zeichen.

Für Landrat Otto Lederer ist der Ausbildungsverbund ein Herzensthema: „Um die Herausforderungen des Fachkräftemangels bewältigen zu können, benötigt es gemeinsames und entschlossenes Handeln“, appellierte er am Freitag an alle beteiligten Partner. „Heute soll nicht nur symbolisch ein Zeichen gesetzt werden, indem die künftigen Kooperationspartner den Verbundvertrag unterzeichnen. Es soll der Neubeginn einer übergreifenden und nachhaltigen Offensive im Bereich der Pflege sein.“

Staatsminister Klaus Holetschek gab in seinem Video-Grußwort die Leitlinie „Kooperation statt Konkurrenz“ vor. „Sektorenübergreifende Zusammenarbeit ist dabei unabdingbar und notwendig. Gemeinsam die neue Ausbildung zum Erfolg führen, Ressourcen und Synergien optimal und gemeinsam nutzen – das ist die Anforderung.“

Carolin Heilmann von der Gesundheitsregionplus sowie Evi Faltner vom Christlichen Sozialwerk Brannenburg-Flintsbach erläuterten die Vorteile sowie die weiteren Schritte. So stellten sie auch die künftige koordinierende Stelle des Verbundes vor: Sarah Keck wird künftig die verschiedenen Partner des Verbundes koordinieren.

Landrat Otto Lederer zeigte sich begeistert von dem Engagement des Verbundes und dem richtungsweisenden Vertrag: „Ich möchte Sie ermutigen, weiterzumachen und an die großartige Vorarbeit anzuknüpfen, damit der Ausbildungsverbund nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch gelebt wird und sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.“

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News: Focus – Top-Mediziner 2022

Dr. Jörg Witthaut zählt erneut zu Deutschlands besten Medizinern

Dr. Jörg Witthaut, Leiter der handchirurgischen Sektion an der RoMed Klinik Wasserburg am Inn, gehört auch 2022 wieder zu den Top-Medizinern in ganz Deutschland. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie, die das unabhängige Recherche-Institut MINQ im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus durchgeführt hat. Der Experte zeichnet sich – wie in den Jahren zuvor – durch herausragende Leistungen im Bereich der Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des „schnellenden Fingers“, der Arthrose des Daumensattelgelenks, Dupuytren´sche Kontraktur sowie in der Handchirurgie komplexer Sehnenverletzungen aus.

Spezialist für Handverletzungen und chronische Erkrankungen
Die Rechercheure kombinieren modernste IT, Methoden der Data Science und weitere wissenschaftliche Ansätze mit klassischer Marktforschung, um die medizinische Qualität eines Arztes widerzuspiegeln. Dazu gehört etwa Dr. Witthauts hohe Expertise im Bereich Morbus Dupuytren, einer Erkrankung, bei der gutartige Bindegewebe-Wucherungen in den Handflächen entstehen. Durch die langjährige Erfahrung des Handchirurgen können alle modernen Verfahren zur Behandlung von akuten und degenerativen Handproblemen wie Sehnenscheidenentzündungen, Frakturen und Bandverletzungen bis hin zur Ganglionentfernung durchgeführt werden. Zum Leistungsspektrum Dr. Witthauts gehören zudem sekundärrekonstruktive Eingriffe wie Gelenklösungen und -ersatz, die Tumorchirurgie an der Hand sowie die Behandlung kindlicher Fehlbildungen.

„Es freut uns sehr, dass wir Focus Gesundheit erneut von der Qualität unserer Klinik und der Expertise Dr. Witthauts überzeugen konnten“, so der Kaufmännische Leiter Christof Maaßen. „Mit dieser Auszeichnung wird die hervorragende Arbeit unserer Klinik auch nach außen hin sichtbar und das Engagement all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertgeschätzt.“

So werden die Top-Mediziner ermittelt
Ein unabhängiges Recherche-Institut erfasst neben der Reputation im ärztlichen Kollegenkreis weitere Informationen zu Empfehlungskriterien, welche die medizinische Qualität widerspiegeln. Dazu gehört das Behandlungsspektrum des Arztes, wie häufig ein Arzt von Kollegen und Patienten empfohlen wurde, wie viel er wissenschaftlich publiziert, ob er klinische Studien durchführt sowie Informationen zu Patientenservices und Digitalangeboten.

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News: Spendenscheckübergabe

Bürgerstiftung Rosenheimer Land unterstützt das RoMed Klinikum Rosenheim mit 8.800 Euro

Dr. Markus Wöhr, Chefarzt Klinik für Urologie und Kinderurologie, und Josef Bauer, Leitung Klinikinfrastruktur, freuen sich, denn mit den 8.800 Euro ist die Anschaffung eines Resektoskopsiebes mit einem Laserarbeitseinsatz für die Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung, von Blasensteinen und Harnröhrenengen möglich. Mit dem neuen Instrumentarium können zahlreiche weitere Patienten endoskopisch minimal-invasiv behandelt werden.

Den symbolischen Spendenscheck überreichten Mirko Gruber, Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung Rosenheimer Land und Vorstand der meine Volksbank Raiffeisenbank eG, und Martin Klampfleitner, Stiftungsbeauftragter der meine Volksbank Raiffeisenbank eG.

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News: Fit machen für die digitale Zukunft

Gesundheitsminister Klaus Holetschek besucht das RoMed Klinikum Rosenheim und übergibt Förderbescheide in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro

©Foto Berger
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hatte beim Besuch in Rosenheim gleich sieben Förderbescheide in einer Gesamthöhe von rund 6,2 Millionen Euro dabei. Das freute sichtbar alle Beteiligte v.l.n.r.: Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget, Kaufmännischer Direktor Michael Müller, stv. Pflegedienstleiterin und stv. Landrätin Andrea Rosner, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Landrat Otto Lederer, RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Leitender Ministerialrat Peter Lechner, Oberbürgermeister Andreas März, Kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben, Ärztlicher Direktor Dr. Hanns Lohner und von der Stadt Rosenheim Finanzdezernent Heinz Bösl.
©Foto Berger
Im Schockraum der Zentralen Notaufnahme v.l.n.r. Chefarzt der Zentralen Notaufnahme Dr. Michael Bayeff-Filloff, Kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben, stv. Pflegedienstleiterin und stv. Landrätin Andrea Rosner, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Funktionsleiter, Gesundheits- und Krankenpfleger Michael Steidl, Ärztlicher Direktor Dr. Hanns Lohner.
©Foto Berger
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek im Gespräch mit Gesundheits- und Kinderkrankenschwester Agnes Greiner auf der Mutter-Kind-Station.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat den RoMed Kliniken Rosenheim und Prien am Chiemsee für den Ausbau im Bereich der Digitalisierung insgesamt sieben Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von rund 6,2 Millionen Euro übergeben. Holetschek sagte am Mittwoch in Rosenheim: „Wir brauchen die Digitalisierung im klinischen Bereich und treiben sie deshalb zusammen mit den Kliniken voran. Das Geld, das wir gemeinsam mit dem Bund über den Krankenhauszukunftsfonds in die Maßnahmen investieren, ist gut angelegt: Wir machen unsere Kliniken fit für die digitale Zukunft!“

Unisono dankten Landrat Otto Lederer, Oberbürgermeister Andreas März und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram für die enorme finanzielle Unterstützung, speziell auch für den Bau des Funktions- und OP-Trakts der Klinik in Bad Aibling, das Haus 2 in Rosenheim und nicht zuletzt für die Großbaumaßnahme in Wasserburg und äußerten die Hoffnung, dass auch der Funktionsbau in Prien bald realisiert werden kann. Beim gemeinsamen Gedankenaustausch ging der RoMed-Chef auf das Zusammenspiel als Klinikverbund und die Wichtigkeit der kooperativen Zusammenarbeit mit anderen Klinikträgern ein. Besonders betont wurde dabei die Perspektive für den Standort Rosenheim vom regionalen zum überregionalen Traumazentrum aufzusteigen. „Da wollen wir hin, weil wir ganz einfach für die Bevölkerung in der Region die bestmögliche Versorgung anbieten möchten“, sagt der RoMed-Geschäftsführer.

Um diesen nächsten Schritt gehen zu können, braucht es mehr Personal, zeitgemäße Räumlichkeiten sowie eine Ausstattung, die den neuesten medizin-technischen Anforderungen entspricht.

Beim Klinikrundgang konnte sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek davon überzeugen, dass die Fördergelder gut angelegt und noch weitere Verbesserungen möglich sind.

Die Zentrale Notaufnahme ist so ein Beispiel. Die Ausstattung ist funktionell und alles Notwendige ist da, nur: „Der Schockraum, hier werden Schwerstverletzte erstversorgt, ist wirklich nicht besonders groß. Wenn man nicht aufpasst, dann tritt man dem Kollegen schon mal auf die Füße“, ist zu vernehmen.

Bei der Mutter-Kind-Station liegt die Problematik an anderer Stelle. Das „Sorgenkind“ befindet sich im ältesten Gebäudetrakt des Klinikums. Trotz mehrfacher Renovierungen ist das Gebäude vor allem was die sanitären Anlagen betrifft, einfach nicht mehr zeitgemäß. „Unsere Kolleginnen und Kollegen von den Kinderstationen machen hier über alle Berufsgruppen hinweg einen fantastischen Job in der Versorgung unserer kleinen Patienten. Jetzt müssen wir gemeinsam mit allen für bessere Strukturen und Räumlichkeiten sorgen. Wir werden uns deshalb intensiv mit dem Gesundheitsministerium austauschen, aber auch interne Lösungen erarbeiten“, äußert Dr. Max von Holleben, Kaufmännischer Leiter am RoMed Klinikum Rosenheim.

Abschließend betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der RoMed Kliniken, Landrat Otto Lederer: „Ich danke Staatsminister Klaus Holetschek für seinen Besuch und wünsche mir, dass er die dezentrale Krankenhausversorgung im ländlichen Raum auch in Zukunft fest im Blick hat. Denn dieses Engagement sichert die wohnortnahe und bestmögliche medizinische Versorgung der Menschen in der Region für die Zukunft.“

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News: Spende der TM Börsenverlag AG

3.000 Euro für die Kindertagesklinik am RoMed Klinikum Rosenheim

©TM Börsenverlag AG

Thomas Müller (links), Vorstand der TM Börsenverlag AG, unterstützt schon seit vielen Jahren karitative Projekte und Einrichtungen in der Region und spendet dabei die jährliche Wertentwicklung des boerse.de-Aktienfonds. Beim Rosenheimer Investorenabend nutzte er die Gelegenheit und überreichte an Oberbürgermeister Andreas März einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro für die Kindertagesklinik am RoMed Klinikum Rosenheim. Chefarzt Dr. Torsten Uhlig, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freute sich über den unerwarteten Geldsegen und sagte: „Mit dieser Unterstützung optimieren wir weiter eine kindgerechte Atmosphäre für unsere kleinen und kleinsten Patienten." Weitere Infos unter: News (boersenverlag.de)

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News: Ein Vorzeigeprojekt in Wasserburg

Feierliche Eröffnung des aktuell größten bayerischen Klinikneubaus

Feierliche Schlüsselübergabe mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und v.l.n.r. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram, Christopher Grimble, Geschäftsfeldleitung Architektur Sweco GmbH, Landrat Otto Lederer, -Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorständin der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach und Vorstandsvorsitzender der kbo Martin Spuckti
Feierliche Schlüsselübergabe mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und v.l.n.r. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram, Christopher Grimble, Geschäftsfeldleitung Architektur Sweco GmbH, Landrat Otto Lederer, -Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorständin der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach und Vorstandsvorsitzender der kbo Martin Spuckti

Bis zur letzten Minute laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Eingangsbereich wuselt es schon in den frühen Morgenstunden. Stehtische werden zurecht gerückt, die Blumendekoration noch einmal in Augenschein genommen und die Technik gecheckt. Es ist soweit: Nach etwa zehn Jahren Planung und Bau wird der größte bayerische Klinikneubau, den das kbo-Inn-Salzach-Klinikum und die RoMed Klinik Wasserburg am Inn gemeinsam umgesetzt haben, eröffnet.

Unisono betonten Landrat Otto Lederer und Bezirkstagspräsident Josef Mederer in ihrer Begrüßung mit Stolz, dass es gelungen sei dieses Mammutbauprojekt mit großzügiger Unterstützung des Freistaates Bayern finanziell zu stemmen. Die anteiligen Gesamtkosten der RoMed Klinik belaufen sich auf etwa 99,1 Mio. Euro. Die Förderung durch den Freistaat bewegt sich bei ca. 61,9 Mio. Euro und der Landkreis Rosenheim übernimmt etwa 37,2 Mio. Euro. Die Kosten des kbo-Inn-Salzach-Klinikums liegen für die jetzt fertiggestellten Bauteile B und E bei ca. 75 Mio. Euro und der Förderanteil bei rund 73 Prozent. So sei man für die Gesundheitsversorgung in der Zukunft gut gerüstet.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder lobte in seiner Rede die gelungene Umsetzung des Klinikneubaus und betonte: „Hier finden psychisch-neurologische Behandlung und hochmoderne Grundversorgung an einem Platz zusammen. Die Kooperation hilft, das Tabu psychischer Erkrankungen zu brechen und das öffentliche Bewusstsein dafür zu sensibilisieren. Wir stärken die medizinische Versorgung in allen Regionen Bayerns.“

„Die Interaktion zwischen Körper und Geist ist wichtig. Deshalb arbeiten in der modernen Medizin Spezialisten verschiedener Berufsgruppen eng zusammen. Wir haben hier in Wasserburg ein echtes Vorzeigeprojekt das hoffentlich viele Nachahmer findet“, betont Dr. Jens Deerberg-Wittram, Geschäftsführer der RoMed Kliniken.

Christopher Grimble, Geschäftsfeldleiter Architektur Sweco GmbH, unterstrich, dass die Verantwortlichen des Baus „heilende Architektur“ und intelligenter Umgang mit Ressourcen – zwei Megatrends der Architektur – frühzeitig und wegweisend, nicht nur erkannt, sondern auch umgesetzt haben.

Die Seelsorger der beiden Kliniken, Pastoralreferent Alfred Schott, Pfarrer Peter Peischl, Pfarrer Holger Möller und Pfarrer Thaddäus Jakubowski übernahmen den spirituellen Part mit Gebeten und Auszügen von Bibeltexten und fanden ihren Abschluss in der Segnung mit Kreuzzeichen und Weihwasser.  

Anschließend sammelten die geladenen Gäste bei einem kleinen Rundgang erste Eindrücke. Von allen Seiten war zu hören, dass hier das Geld gut investiert sei. Großzügige Fensterfronten lassen viel Licht in die Räume. Die modernen in Pastelltönen gehaltenen und freundlich gestalteten Patientenzimmer und Aufenthaltsräume überzeugten durchwegs. Die Themengärten und das weitläufige Klinikgelände tun ihr Übriges.

Für das leibliche Wohl sorgte das Küchen-Team des kbo-Inn-Salzach-Klinikums. Verschiedenste Leckereiern waren dekorativ in Gläsern angerichtet, sodass man nicht umhin kam gleich mehrmals zuzugreifen.

Den musikalischen Rahmen gestaltete das Schüler-Trio des Ignaz-Günther-Gymnasiums Rosenheim mit Jakob Kastner, Benno Panhans und Raphael Bauer. Die Jungmusiker spielten auf der steirischen Harmonika, Gitarre und Kontrabass. Gefühlvoll intoniert und harmonisch aufeinander abgestimmt begeisterten sie das Publikum mit ihren Klängen.

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News: RoMed Klinikum Rosenheim

Rosenheimer Kardiologietag 2022: "3H statt 3G"

(v.l.n.r.) Gastgeber und Referenten der RoMed Kliniken: Chefarzt Dr. Uwe Biller, Oberarzt und Leiter der Elektrophysiologie Dr. Jan Kaufmann , Chefarzt Prof. Dr. Christian Thilo, Leitender Oberarzt Dr. Stefan Gozolits, Oberarzt Dr. Matthias Keller sowie die Referenten der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München: Prof. Dr. Michael Joner, Leitender Oberarzt und stv. Direktor und Oberärztin Priv.-Doz. Dr. Teresa Trenkwalder sowie von der Augustinum Klinik München Prof. Dr. Oliver Husser, Chefarzt der Kardiologie und Intensivmedizin.
(v.l.n.r.) Gastgeber und Referenten der RoMed Kliniken: Chefarzt Dr. Uwe Biller, Oberarzt und Leiter der Elektrophysiologie Dr. Jan Kaufmann , Chefarzt Prof. Dr. Christian Thilo, Leitender Oberarzt Dr. Stefan Gozolits, Oberarzt Dr. Matthias Keller sowie die Referenten der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München: Prof. Dr. Michael Joner, Leitender Oberarzt und stv. Direktor und Oberärztin Priv.-Doz. Dr. Teresa Trenkwalder sowie von der Augustinum Klinik München Prof. Dr. Oliver Husser, Chefarzt der Kardiologie und Intensivmedizin.
Für die Besucher boten die „Networking“-Pausen gute Gelegenheiten sich mit den Kolleginnen und Kollegen auszutauschen
Für die Besucher boten die „Networking“-Pausen gute Gelegenheiten sich mit den Kolleginnen und Kollegen auszutauschen
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Christian Hagl, Klinikum der LMU München, Dr. Uwe Biller, RoMed Klinik Wasserburg, Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, Universitätsklinikum Augsburg, Prof. Dr. med. Christian Thilo, RoMed Klinikum Rosenheim
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Christian Hagl, Klinikum der LMU München, Dr. Uwe Biller, RoMed Klinik Wasserburg, Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, Universitätsklinikum Augsburg, Prof. Dr. med. Christian Thilo, RoMed Klinikum Rosenheim
In einem London Bus im Salingarten konnten sich Interessierte mittels Blutzucker-, Blutdruck- und EKG-Messung über ihr eigenes kardiovaskuläres Risikoprofil und über geeignete Präventionsmaßnahmen informieren.
In einem London Bus im Salingarten konnten sich Interessierte mittels Blutzucker-, Blutdruck- und EKG-Messung über ihr eigenes kardiovaskuläres Risikoprofil und über geeignete Präventionsmaßnahmen informieren.

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause fand jetzt endlich wieder der Rosenheimer Kardiologietag des RoMed Klinikums Rosenheim im Kultur- und Kongresszentrum mit rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Präsenz statt. Statt 3G-Regel tat sich der diesjährige Kongress durch „3H“ hervor: Herz, Hirn und Humor.

So drückte der Gastgeber, Chefarzt Prof. Dr. Christian Thilo, der ärztlichen Fortbildungsveranstaltung durch seine herzliche, humorvolle und gewinnende Art seinen Stempel auf. „Hirn“ bewies er durch seine hervorragende Auswahl an hochkarätigen Referenten, wie Prof. Dr. Wolfgang von Scheidt vom Universitätsklinikum Augsburg und Prof. Dr. Kyoung-Ryul Julian Chun vom Agaplesion Markus Krankenhaus Frankfurt, und aktuellen Vortragsthemen, die spannend, wissenschaftlich fundiert und mit Herzblut präsentiert wurden.

Eines von vielen inhaltlichen Highlights war der „Live-in-a-box“ Case einer Kryoablation von Co-Gastgeber Dr. Jan Kaufmann, der sich bei diesem Eingriff filmen ließ. Die Kryoablation ist eine minimalinvasive Technologie zur Behandlung von Vorhofflimmern mit einem Ballon, der aufgeblasen und mit einem Gas gekühlt wird. Dadurch wird das für die Arrhythmie verantwortliche Areal im Herzen gezielt unterkühlt. Die so entstehende Narbe führt zur elektrischen Isolation und behebt die Herzrhythmusstörung. Dieses Ablationsverfahren wird seit 2018 im RoMed Klinikum Rosenheim routinemäßig zur Behandlung von Vorhofflimmern angewandt. Es ist die wirkungsvollste Methode zur Therapie von anfallsartigem Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung des Menschen. Das RoMed Klinikum verfügt über die derzeit modernste Konsole zur Kryoablation und nachweislich große Expertise auf dem Gebiet der Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Ein weiterer Höhepunkt des Kongresses war die Vorstellung einer Produktneuheit: Die Firma Hamberger Sanitary präsentierte zum ersten Mal im Rahmen des Kardiologietages einem größeren Publikum einen WC-Sitz, der ein 6-Kanal-EKG aufzeichnen kann. Drei der Kongressteilnehmer durften sich als Gewinner einer Losaktion glücklich schätzen, diesen WC-Sitz am eigenen Leib bzw. Po zu testen.

Nicht nur für das ärztliche Auditorium war einiges geboten, auch für die Rosenheimer Bevölkerung: In einem London Bus im Salingarten konnten sich Interessierte mittels Blutzucker-, Blutdruck- und EKG-Messung über ihr eigenes kardiovaskuläres Risikoprofil und über geeignete Präventionsmaßnahmen informieren. Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Rauchen und Diabetes mellitus (hoher Blutzucker) zählen nach wie vor zu den hauptsächlichen Risikofaktoren für die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung und erhöhen die Herzinfarkt- und Schlaganfallwahrscheinlichkeit. Eine frühzeitige Prävention durch Kontrolle dieser Risikofaktoren senkt nachweislich die Sterblichkeit.

„Rundum war es eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf einen nächsten Kardiologietag in einem Jahr macht!“, resümierte Chefarzt Prof. Dr. Thilo und dankte allen Beteiligten, die die Veranstaltung mit „4H“ – Herz, Hirn, Humor und Hand organisiert hatten.

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News: Chefarztwechsel an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Dr. Stephan Mayer übernimmt die Abteilung Anästhesie

Die RoMed Klinik Prien am Chiemsee hat einen neuen Chefarzt. Dr. Stephan Mayer leitet künftig die Abteilung für Anästhesie. Der 57-jährige Mediziner folgt damit auf den langjährigen Chefarzt Dr. Stefan Czarnecki, der sich nach über 17 Jahren in Diensten des Priener Krankenhauses in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird. 

„Ich möchte mich bei Herrn Dr. Czarnecki für sein langjähriges Engagement herzlich bedanken. Gleichzeitig freut es mich ganz besonders, dass wir mit Herrn Dr. Stephan Mayer einen weiteren Spitzenmediziner und damit würdigen Nachfolger verpflichten konnten“, betont der Kaufmännischer Leiter Marco Weidemeier. „Mit ihm haben wir nicht nur einen fachlich äußerst versierten Kollegen gewinnen können, sondern auch einen in der Region bestens vernetzten und seit vielen Jahren tätigen Kollegen für unser Team und den Standort Prien an Bord holen können“, so Weidemeier weiter.

Was die Anästhesie leistet
An der RoMed Klinik Prien am Chiemsee, welche neben der Grund- und Regelversorgung unter anderem auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates spezialisiert ist, werden jährlich über 4.000 Narkosen und Regionalanästhesien (Nervenblockaden) in allen gängigen Anästhesieverfahren und dem jeweiligen Risikoprofil des Patienten und den intraoperativen Erfordernissen angepasst durchgeführt. Ein erfahrenes Anästhesieteam bestehend aus Fachärzten und Fachpflegekräften für Anästhesie und Intensivmedizin betreut die Patientinnen und Patienten. Die Klinik ist mit modernen Anästhesiearbeitsplätzen für sichere und schonende Anästhesien unter besonderer Berücksichtigung der Umweltbelastung (lachgasfreie Narkosen, total-intravenöse Anästhesie) ausgestattet. „Ich übernehme eine tolle Abteilung mit einem hoch professionellen und engagierten Team und freue mich auf die kollegiale Zusammenarbeit und die für mich neue Herausforderung als Chefarzt “, sagt Dr. Mayer.

Ausgezeichnete Expertise
Dr. Stephan Mayer ist Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen „Notfallmedizin“ und „spezielle Intensivmedizin“. Der gebürtige Augsburger war nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität des Saarlandes sowie der TU München, am Behandlungszentrum Vogtareuth sowie den städtischen Kliniken der Stadt München tätig, ehe er als Leitender Oberarzt zu einer Klinik in privater Trägerschaft nach Bad Aibling wechselte. Neben seiner Arbeit im Klinikalltag ist der vierfache Familienvater seit inzwischen über 25 Jahren als Notarzt tätig und daher mit beiden Welten – der Notfall- wie auch der akutstationären Versorgung – bestens vertraut.

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News: KVB, RoMed Klinikum Rosenheim und Zi präsentieren Konzept zur Steuerung von Akut- und Notfallpatienten und zur Entlastung der Notaufnahmen in Kliniken

Machbarkeitsstudie liefert pragmatische Lösungen zur Reform der Notfallversorgung

Seit einigen Jahren beklagen die Krankenhäuser in Deutschland eine massive Überlastung der stationären Notaufnahmen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Fehlinanspruchnahme von Notfallversorgungskapazitäten durch Akutpatient:innen, die oftmals auch während der allgemeinen Praxisöffnungszeiten vertragsärztlich behandelt werden könnten. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und des RoMed Klinikums Rosenheim unter Beteiligung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) präsentiert Lösungen für eine sachgerechte Steuerung von Akutpatient:innen, zur wirksamen Entlastung von Notaufnahmen und damit zu einer effizienteren Notfallversorgung in der Zukunft.

Um einen sofortigen Behandlungsbedarf zu erkennen, sind alle Patient:innen zunächst durch die Sichtungs-Fachkraft des Klinikums mit dem in der Klinik etablierten Manchester Triage System (MTS) nach Dringlichkeit priorisiert worden. Dieses teilt die Patient:innen farbkodiert in fünf Gruppen ein. Patient:innen in den Ersteinschätzungsgruppen „sofort (rot)“ und „sehr dringend (orange)“ sowie Patient:innen, die bestimmte Untersuchungen oder Behandlungen wie z. B. eine Wundversorgung benötigten, sind direkt in die Notaufnahme geleitet worden. Patient:innen mit den Triagestufen  „normal (grün)“ und „nicht dringend (blau)“ sowie „teilweise dringend (gelb)“ sind zudem durch eine Fachkraft der KVB mit der Software Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED) eingeschätzt worden. Soweit daraus eine Empfehlung zur vertragsärztlichen Behandlung hervorging, sind die Patient:innen zu Besetzt-Zeiten der Kassenärztlichen Bereitschaftspraxis – die sich in Nachbarräumlichkeiten zur ZNA befindet – dort ärztlich behandelt worden. Zu Praxisöffnungszeiten konnten die Patient:innen vor einer Weiterleitung in eine externe Vertragsarztpraxis zunächst per Videotelefonie einer Vertragsärztin bzw. einem Vertragsarzt vorgestellt werden. Die Studie hat sich auf den Zeitraum zwischen 08:00 und 21:00 Uhr beschränkt.

„Dieses gestufte Verfahren ist ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit von Patientinnen und Patienten und zur Entlastung der Notaufnahmen von minder schweren Fällen. Personen mit besonderen Risiken wurden sofort identifiziert. Auch Stichproben mit SmED zur Identifikation der so genannten Redflags waren durchgängig erfolgreich. Von den Patientinnen und Patienten, die einer Vertragsärztin oder einem Vertragsarzt vor Ort oder per Videotelefonie vorgestellt worden sind, wurde nur ein Fünftel zur weiteren Diagnostik in die Notaufnahme eingewiesen. Im Gesamtergebnis sind rund drei Viertel der Hilfesuchenden durch die Notaufnahme behandelt worden, ein Viertel durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte. Von den selbsteinweisenden Patientinnen und Patienten ist ein Drittel durch Niedergelassene versorgt worden. Ich sehe noch weitere Möglichkeiten zur Entlastung der Notaufnahme. Etwa durch Einbeziehung eines Teils der vom Rettungsdienst eingelieferten Patientinnen und Patienten in die Versorgung durch die KV Bereitschaftspraxis und diejenigen Patienten, die vermeintlich weitergehende Untersuchungen benötigten. Würde die KV-Bereitschaftspraxis mehr Möglichkeiten zur Diagnostik erhalten und würden niedergelassene Unfallchirurginnen und Unfallchirurgen einbezogen, sind weitere Entlastungen der Notaufnahme denkbar“. Dies sagte Dr. Michael Bayeff-Filloff, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RoMed Klinikum Rosenheim, heute im Rahmen eines Online-Pressegesprächs zur Vorstellung der Studienergebnisse. Er wies jedoch darauf hin, dass große Notaufnahmen das gestufte Verfahren nicht ohne zusätzliches Personal am Empfangstresen bewältigen könnten und plädierte für eine enge Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung, da die Übergabe der Patient:innen in die vertragsärztliche Versorgung bereits am Tresen die größte Entlastung brächte.

„Nach den Studiendaten konnten fast 95 Prozent der selbsteinweisenden Patientinnen und Patienten, die nach SmED der vertragsärztlichen Versorgung zugeordnet wurden, durch die Bereitschaftspraxis behandelt werden. Dies lag insbesondere daran, dass sich die meisten Selbsteinweisenden zu den Besetzt-Zeiten der Bereitschaftspraxis, also abends und am Wochenende, in der Notaufnahme vorstellten. Von den Patientinnen und Patienten, die eine Videokonsultation in Anspruch genommen haben und nicht eingewiesen wurden, erhielt die Hälfte umgehend einen Termin in einer Praxis. Die andere Hälfte sah sich bereits ausreichend ärztlich beraten. Dieser Zufallsbefund spricht dafür, das Angebot der Videotelefonie an dieser Stelle zu erweitern. Die allermeisten Patientinnen und Patienten nahmen das zweistufige Vermittlungsangebot aus Weiterleitung durch die Fachkraft und Angebot der Videotelefonie positiv auf, nur eine Handvoll lehnte dies ab. Das ist erfreulich, denn aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien wissen wir, dass die Qualität der medizinischen Versorgung von Notfällen in den Notaufnahmen leidet, wenn sich zu viele Hilfesuchende im Behandlungsvorgang befinden und damit Wartezeiten anwachsen. Dieser ‚Patientenstau‘ (so genanntes ‚Crowding‘) führt in den Studien statistisch zu einem Anstieg vermeidbarer Todesfälle in der Notfallversorgung. Dem kann durch stringentes Management entgegengewirkt werden. Das gestufte Steuerungsverfahren kann ein Teil davon werden“, bekräftigte der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben mittlerweile an jedem zweiten Krankenhaus mit Notfallstufe Bereitschaftspraxen etabliert, die Akutpatient:innen zu den Zeiten übernehmen, in denen die Praxen geschlossen sind. Aber rund 45 Prozent der ambulant in Notaufnahmen behandelten Patient:innen werden dort während der Praxisöffnungszeiten behandelt. Vor diesem Hintergrund ringen die Selbstverwaltungspartner im Gemeinsamen Bundesausschuss um geeignete Lösungen für den gesetzlichen Auftrag, nachdem Notaufnahmen künftig alle selbsteinweisenden Patient:innen ohne sofortigen Behandlungsbedarf in die vertragsärztliche Versorgung weiterleiten müssen. 

Wie diese Patient:innen am besten einer geeigneten vertragsärztlichen Behandlung zugeführt werden können, muss noch präzisiert werden, so der KVB-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Krombholz: „Um die Schnittstellenproblematik in der Notfallversorgung schnell und sicher zu lösen, braucht es Kooperationen vor Ort zwischen Kliniken und Praxen. Ein bundeseinheitlicher Rahmen sollte jeder KV vor allem ermöglichen, die Kooperationskonzepte zu erarbeiten, die zu der jeweiligen Versorgungstruktur am besten passen.“

Die KVB wolle auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ihr bereits seit zehn Jahren erfolgreiches Netz mit 135 Bereitschaftspraxen (davon befinden sich 119 an Kliniken) und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst zu einer noch engeren Kooperation mit den Kliniken weiterentwickeln, so Krombholz: „Während der Praxisöffnungszeiten könnten Fachkräfte weitere Steuerungsaufgaben in der zweiten Stufe der medizinischen Ersteinschätzung übernehmen. Ein mögliches Ziel wäre, vertragsärztlich behandelbare Patientinnen und Patienten direkt in verfügbare und gut erreichbare Arztpraxen zu vermitteln oder vorab zur Ersteinschätzung ein Videogespräch mit einer Praxis zu vereinbaren. In zahlreichen Notaufnahmen könnte es so bereits ausreichen, eine zusätzliche Fachkraft während der Praxisöffnungszeiten vorzuhalten.“ Der KVB-Vorstandvorsitzende richtete zugleich einen Appell an den Gesetzgeber, dass für solche Angebote der Vertragsärzt:innen eine angemessene Finanzierungsgrundlage geschaffen werden müsse.

Die Machbarkeitsstudie werde im Jahr 2022 fortgeführt, um unter Ausnutzung des identifizierten Verbesserungspotenzials noch bessere Ergebnisse zu liefern. Gemeinsam halten die Beteiligten diesen Weg der Kooperation für einen pragmatischen Lösungsweg für die Fragen der Notfallreform. Es komme demnach darauf an, maßgeschneiderte Lösungen zu entwerfen, mit denen die unterschiedlichen Gegebenheiten an den Notaufnahmen und in der vertragsärztlichen Versorgung der Region sowie tageszeitliche Inanspruchnahmeschwankungen angemessen und effizient berücksichtigt werden könnten.



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News: 02.03.2022

RoMed Kliniken übergeben erste Paletten mit Sachspenden

Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (li.) und Einkaufsleiter Dr. Rudolf Herzog (Mitte) bei der Übergabe der Sachspenden an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf.
Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (li.) und Einkaufsleiter Dr. Rudolf Herzog (Mitte) bei der Übergabe der Sachspenden an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf.

Nachdem das Grüne Licht für Sachspenden im Wert von 10.000 Euro erteilt war, ging alles ganz schnell. Die Kolleginnen und Kollegen des Logistikzentrums richteten in Windeseile Verbandsmaterial, Wundauflagen, Einwegbeatmungsbeutel, OP-Abdeckungen, Einwegsets zur Wundversorgung, Skalpelle, Einweg-Nadelhalter, -Scheren, -Pinzetten, wie auch Händedesinfektionsmittel usw. in Paketen zusammen. Heute (02.03.2022) übergaben die RoMed Kliniken die erste Tranche an Sachspenden an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf. Ein LKW bringt die Spenden zunächst nach Parsberg, von dort aus geht es in ein Großlager, hier wird umverteilt auf mehrere Transportfahrzeuge, die über Polen weiter nach Lemberg fahren und dann zum Zielort: Kiew.

„Der Krieg in der Ukraine hat bei uns allen das Gefühl der Hilflosigkeit und den Impuls etwas tun zu wollen ausgelöst. Dem haben wir versucht als RoMed-Klinikverbund insgesamt nachzukommen“, berichtet RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram bei der Spendenübergabe.

Videoclip - Hilfsmittel werden gepackt
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News: 01.03.2022

RoMed Kliniken helfen mit Sachspenden an Krankenhäuser in der Ukraine

Fassungslos und bestürzt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RoMed Kliniken über den Krieg in der Ukraine. Vor allem fühlen sie mit der Bevölkerung, die in Angst und Schrecken leben muss, mit. „Wir haben von Krankenhäusern aus dem Krisengebiet erfahren, dass vor allem Verbandsmaterial benötigt wird. Hier möchten wir helfen und einen kleinen Betrag leisten“, erzählt RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

Ein Griff zum Telefonhörer und sofort waren sich der RoMed-Chef, Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer einig hier schnell und unbürokratisch zu unterstützen. So werden nunmehr Pakete mit Verbandsmaterial und Notfallutensilien im Wert von 10.000 Euro aus den Lagerbeständen der RoMed Kliniken gepackt und in mehreren Tranchen in die Ukraine geliefert.

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News: Flötzinger Bräu und Auerbräu

Brauereien spenden Getränke für RoMed-Beschäftige und sagen Danke

Die RoMed Kolleginnen und Kollegen freuen sich über die vielen Getränke
Die RoMed Kolleginnen und Kollegen freuen sich über die vielen Getränke

Für die nächsten zwei Wochen bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RoMed Klinikums Rosenheim von den zwei großen hiesigen Brauereien palettenweise Erfrischungsgetränke gestiftet. Durst hat man früher oder später immer!  Und so haben es sich Marisa Steegmüller, Geschäftsführende Gesellschafterin der Flötzinger Brauerei, Dirk Steinebach und Thomas Frank, Geschäftsführer Auerbräu nicht nehmen lassen und die erste Anlieferung persönlich betreut. „Wir danken Ihnen sehr herzlich für diese vielen verschiedenen Getränke. Solche wertschätzenden Aufmerksamkeiten tun den Kolleginnen und Kollegen einfach nur gut, auch wenn bei den Lieferungen verständlicherweise kein Bier dabei ist“, sagte RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram augenzwinkernd.

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