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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Elisabeth Siebeneicher

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Über uns

RoMed Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim
Mit gut 1.000 Betten versorgen die vier kommunalen RoMed Kliniken in Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn jährlich etwa 50.000 Patienten stationär und 90.000 ambulant. Rund 4.000 Mitarbeitende kümmern sich rund um die Uhr um das Wohl der Patienten. Zahlreiche Auszeichnungen und Zertifizierungen bestätigen die hohe Qualität des umfassenden medizinischen Angebots. Alle Standorte verfügen über Zentrale Notaufnahmen. Der RoMed Klinikverbund ist einer der größten Arbeitgeber mit mehreren Ausbildungsstätten und vier universitären Lehrkrankenhäusern in Stadt und Landkreis.

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News 30.11.2022 | Studiengang Physiotherapie hat sich etabliert

Technische Hochschule Rosenheim und RoMed Kliniken feiern 10-jähriges Jubiläum

Andrang am RoMed-Infostand.
Andrang am RoMed-Infostand.

„Wissenschaftliches Arbeiten mit der Praxis zu verzahnen, das haben die Mitarbeitenden der Technischen Hochschule Rosenheim und der RoMed Berufsfachschule für Physiotherapie hervorragend gemeistert und intensiv vorangetrieben“. Solche und ähnliche Aussagen waren während der Feierlichkeiten immer wieder zu hören.

Doch der Reihe nach: 1990 wurde in Wasserburg am Inn eine Berufsfachschule für Physiotherapie gegründet. Schnell zählte sie zu den renommierten Ausbildungsstätten in Oberbayern unter der Trägerschaft des Landkreises und seit 2009 unter dem Dach der RoMed Kliniken. Um eine Akademisierung in diesem Beruf voranzubringen startete 2012 in Kooperation mit der Technischen Hochschule Rosenheim das Pilotprojekt „Berufsfachschule und Studiengang für Physiotherapie“, bei dem der Klinikverbund maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung des Studienganges beteiligt war und weiterhin ist. An den vier RoMed-Standorten Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn betreut das Team vor Ort die praktische Ausbildung der Studierenden und unterrichtet in den verschiedensten Ausbildungsstätten.

Zum Jubiläum organisierte Prof. Dr. Petra Bauer von der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften an der Technischen Hochschule Rosenheim ein Symposium. Als Highlight stellten ehemalige Studierende verschiedenste hochkarätige Studien vor, welche sie mittlerweile federführend selbst betreuen.

Beim Festakt ging Laudator Günther Pfaffeneder, ehemaliger Geschäftsführer der RoMed Kliniken, auf die großen Herausforderungen ein, die beide Partner eng zusammengeschweißt haben. Humorvoll berichtete er über den steinigen Weg, die einzigartige Entwicklung und lobte das herausragende Engagement von Prof. Dr. Sabine Ittlinger, Leiterin des Studiengangs Physiotherapie und Dekanin der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Rosenheim.

Referate über aktuelle Themen der Physiotherapie rundeten das Programm ab und am RoMed-Informationsstand tauschten sich die rund 140 interessierten Besucherinnen und Besuchern sehr rege aus.

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News 24.11.22 | Die gute Nachricht: Unbürokratische Hilfe am Nächsten

RoMed-Mitarbeitende ermöglichen OP für tumorerkrankte Mutter einer Kollegin

Bildunterschrift (v.l.n.r.):  Wir stehen zusammen: Chefarzt Prof. Dr. Benno Paul Weber, Stationsärztin Nora Burian und Beleg-/Kooperationsarzt Dr. Masen Dirk Jumah von der HNO-Abteilung mit der weit angereisten Patientin Enisa Muminović und ihrer Tochter, Pflegekraft Sejla Stalić, sowie Claudia Berger, Bereichsleiterin der HNO- und Belegstation und Dr. Markus Konert, Chefarzt der Anästhesie und Ärztlicher Direktor der RoMed Klinik Bad Aibling.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Wir stehen zusammen: Chefarzt Prof. Dr. Benno Paul Weber, Stationsärztin Nora Burian und Beleg-/Kooperationsarzt Dr. Masen Dirk Jumah von der HNO-Abteilung mit der weit angereisten Patientin Enisa Muminović und ihrer Tochter, Pflegekraft Sejla Stalić, sowie Claudia Berger, Bereichsleiterin der HNO- und Belegstation und Dr. Markus Konert, Chefarzt der Anästhesie und Ärztlicher Direktor der RoMed Klinik Bad Aibling.

Die Stationsärztin an der RoMed Klinik Bad Aibling, Nora Burian ist noch immer ergriffen, wenn sie sich an die vergangenen Wochen erinnert: „Unsere Kollegin und HNO-Pflegekraft Sejla Stalić hatte die Nachricht aus ihrer alten Heimat Bosnien bekommen. Die Mutter habe Brustkrebs. Sie dachte erst es könnte nicht schlimmer kommen. Aber dann sagte man ihr, dass ein weiterer Tumor am Hals entdeckt wurde, an den sich dort niemand herantraue.“

Auf der HNO-Station der RoMed Klinik war die Betroffenheit aller groß. Rasch wurde der Fall im Team besprochen und die Bilder vom Hals der Patientin in Augenschein genommen. „Wir haben versucht Tipps zu geben, so dass Frau Muminović in einem der großen Krankenhäuser in Bosnien im Kopf-Halsbereich operiert werden kann“, erzählt Dr. Masen Dirk Jumah, Kopf-Hals-Chirurg der HNO-Abteilung. Allerdings positionierte sich damals der dortige Chefarzt, welcher die Patientin inzwischen privat betreut, klar: Der Brustkrebs sei in der Heimat gut zu behandeln, von einer Operation des Halses im eigenen Krankenhaus würde er abraten, da sich die großen Halsgefäße als bedrohlich nahe zur tumorverdächtigen Gaumenmandel und einem massiven Lymphknoten darstellten.

So kam zustande, dass die Familie von Sejla Stalić die Mutter kurzerhand aus Bosnien nach Deutschland holte und Herrn Dr. Jumah vorstellte. Schnell hatte sich ein Team gefunden, das sich unentgeltlich an der Behandlung der Patientin beteiligen wollte. Der versierte Chirurg führte den Eingriff in der schwierigen Region angrenzend an die Halsschlagader durch, die RoMed Klinik Bad Aibling stellte die notwendigen medizinischen Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung. „Auch diese Behandlung ist ein Beispiel für wirklich gute und unbürokratische Zusammenarbeit mehrerer Stellen“, freut sich der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Markus Konert, der auch die Narkose bei der Patientin durchgeführt hat.

Die endgültigen Befundergebnisse der pathologischen Aufarbeitung der Proben stehen noch aus. Aber zur Erleichterung aller ist bereits jetzt klar, dass es sich nicht um einen aggressiven Kopf-Halstumor handelt. „Der Hautfaden ist gezogen und auch die Wunde innen im Rachen heilt gut ab“, so Dr. Jumah. Die weitere Therapie wird Frau Muminović nun im Heimatland fortsetzen können.

Hintergrund:
Operationen im Kopf-Halsbereich werden an Zentren mit HNO-Abteilungen unter Verwendung von speziellen HNO-OP-Mikroskopen und weiteren technischen Hilfen, wie z.B. einem Nervenreizer, der die Präparation in heiklen Regionen, die vom Gesichtsnerv durchzogen werden, ermöglichen. Operationen dieser Art werden in den RoMed Kliniken Bad Aibling und Wasserburg sehr erfolgreich und mit modernster Geräteausstattung durchgeführt.

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News 21.11.2022 | RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Neuer Chefarzt der Unfallchirurgie

Die RoMed Klinik Wasserburg am Inn hat einen neuen Chefarzt. Privatdozent Dr. Helmut Wegmann leitet jetzt die Abteilung für Unfallchirurgie. Der 46-jährige Mediziner folgt auf Dr. Clemens Bitter, der den RoMed-Verbund verlässt und sich neuen Herausforderungen widmen wird. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Wegmann einen erfahrenen und äußerst versierten Operateur in unserem Team begrüßen können, der das Behandlungsspektrum im Bereich der Unfallversorgung in unserem Haus weiter ausbauen und neue Impulse setzen wird“, betont Christof Maaßen, Kaufmännischer Leiter.

Spezialist für Gelenkverletzungen und Traumata
Der gebürtige Taufkirchener Chirurg Privatdozent Dr. Wegmann ist als Facharzt für Orthopädie und Traumatologie sowie als spezialisierter Unfallchirurg und Notfallmediziner ein ausgewiesener Experte in der Schwerstverletztenversorgung in einem lokalen Traumazentrum. Neben seiner besonderen Kompetenz für die Kindertraumatologie, in deren Bereich er zum Schwerpunkt Gelenksverletzungen an der Universität Graz habilitiert hat, liegt sein Fokus im Fachbereich Sportorthopädie auf Kniegelenksverletzungen (Bänder, Meniskus, Knorpel, Instabilität und Fehlstellung). „Die häufigste Ursache für Verletzungen des Gelenkapparats sind sportliche Betätigungen“, erzählt der Chefarzt. „So tritt beim Kniegelenk beispielsweise ein Kreuzbandriss vor allem beim Skifahren oder beim Fußballspielen auf. Verletzungen des Sprunggelenkes können beim Fußball oder Joggen, aber auch beim alltäglichen Laufen passieren, wenn man an einer unebenen Stelle umknickt. Unser Ziel an der RoMed Klinik Wasserburg ist es, nach Knochenbrüchen mit Gelenksbeteiligung durch arthroskopisch gestützte Operationsverfahren sowohl Knochen als auch Knorpel optimal zu rekonstruieren, um das betroffene Gelenk so schnell wie möglich wieder bewegungsfähig zu machen und eine möglichst schnelle und nachhaltige Wiederherstellung der Funktion zu erreichen.“

Mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten
Nach Jahren der Wanderschaft mit Studium in Leipzig, Madrid, Bern und München sowie beruflicher Tätigkeit in München und Traunstein, am Universitätsspital Zürich sowie an der Uniklinik Graz war Privatdozent Dr. Wegmann drei Jahre in München tätig, zuletzt als Oberarzt für Unfallchirurgie im Klinikum Rechts der Isar. Während seiner Promotion als MBA (Master of Business Administration) in Health Care und Hospital Management vertiefte der zweifache Familienvater sein Wissen im sogenannten Lean Hospital Management. Dabei geht es darum, alle Abläufe und Prozesse sowie Schnittstellen in einem Krankenhaus immer wieder zu überprüfen, um möglichst praxis- und zeitnahe Lösungen und Verbesserungen zu finden. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dieses Verbesserungspotenzial in meinem neuen Aufgabenbereich umzusetzen. Denn dadurch wird die Sicherheit weiter erhöht und es entsteht mehr Zeit für unsere Patientinnen und Patienten – was nicht zuletzt auch die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter steigert“, erklärt Wegmann.

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News 01.12.2022 | Klinikumzug 02.-04.12.2022

Im Überblick: Wohin während des Klinik-Umzuges?

Die neue Wasserburger RoMed Klinik
Die neue Wasserburger RoMed Klinik
Die neue Wasserburger RoMed und kbo-ISK Klinik
Die neue Wasserburger RoMed und kbo-ISK Klinik

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Infos zusammengestellt: Notfallversorgung, Infos für Schwangere sowie rund um Patientenbesuche.

Notfallversorgung

  • Alte Klinik: Freitag bis Samstag Mittag
    Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) im Altbau steht von Freitag, 2. Dezember bis Samstagnachmittag, 3. Dezember für PatientInnen zur Verfügung, die privat (nicht mit dem Krankenwagen) in die alte Klinik zur Krankenhausstraße kommen.

  • Über Notruf: Samstag bis Sonntag Mittag
    Am neuen Klinik-Standort – Gabersee 1 – ist unsere ZNA am Samstag, 3. Dezember noch geschlossen. Bei Notfällen ist der Notruf über 112 immer erreichbar.

  • Neue Klinik: Ab Sonntag Mittag
    Ab Sonntag, 4. Dezember, 12 Uhr ist die ZNA am neuen Standort in Gabersee 1 für PatientInnen geöffnet, die privat (nicht mit dem Krankenwagen) zu uns kommen.

  • Über die zentrale Telefonnummer 08071 770 ist ein Ansprechpartner der RoMed Klinik Wasserburg immer erreichbar.

  • Bei Bedarf steht ein Rettungstransportwagen (RTW) für notwendige Patientenfahrten zwischen den Kliniken zur Verfügung.


Wichtige Hinweise für Schwangere

  • Am Samstag, 3.12. sind unsere Möglichkeiten eingeschränkt. Informieren Sie sich deshalb bitte unbedingt vor Abfahrt zur Geburt telefonisch, in welche der beiden Wasserburger RoMed Kliniken Sie fahren können/sollen, in die alte oder in die neue Klinik.
  • Sie erreichen uns das ganze Wochenende durchgehend telefonisch: Am 1.12. und 2.12. unter der Nummer 08071-77 5360 und am 3.12. unter 08071-77 7501.
  • Weitere Infos zur Geburtshilfe


Patientenbesuche

Während der Umzugsphase sind Besuche nicht möglich. Ab Sonntag, 4. Dezember sind zwischen 9 und 20 Uhr Patientenbesuche wieder herzliche willkommen. Beim Haupteingang am Empfang gibt es nähere Informationen auf welcher Station die Angehörigen ihr Zimmer haben. Wir kümmern uns darum, dass unsere Patientinnen und Patienten auch während des Umzuges bestens versorgt und sicher in die neue Klinik verlegt werden.

Neue Anschrift und telefonische Erreichbarkeit

Gabersee 1 in 83512 Wasserburg am Inn, so lautet die neue Heimatadresse der RoMed Klinik Wasserburg am Inn. Telefonisch ist die Klinik weiterhin unter der bekannten zentralen Telefonnummer 08071 770 erreichbar.

Wie kann die Bevölkerung die Klinik während des Umzugs entlasten? Muss ich unbedingt in die Notaufnahme?

Handelt es sich um eine Erkrankung oder Verletzung, die vom niedergelassenen Arzt versorgt werden kann, dann sollte in erster Linie der Hausarzt kontaktiert werden. Außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes steht der ärztliche Dienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 zur Verfügung. Bei ernsten Erkrankungen oder lebensbedrohlichen Situationen ist der Notruf über 112 immer erreichbar.

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News 14.11.2022 | Lungenfachärzte informierten über neueste Entwicklungen in der Pneumologie

Pneumologie-Kongress: Lungenkrebs durch Luftverschmutzung

(v.r.n.l.): Die Referenten und Organisatoren: Franziska Roßberg, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, QN Somnologie vom INNternisticum Rosenheim sowie von den RoMed Kliniken Oberarzt Dr. Stefan Kaldune, Oberärztin Katharina Kronast, Oberarzt Dr. Stefan Jungbauer, Leitender Oberarzt Dr. Thomas Unterweger, Oberarzt Dr. Andreas Lechner, Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser, Oberarzt Dr. Christoph Prechtl, Funktionsoberarzt Dr. Max Schelkle, Funktionsoberarzt Dr. Markus Rittinger, Oberärztin Dr. Martina Fenselau.
(v.r.n.l.): Die Referenten und Organisatoren: Franziska Roßberg, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, QN Somnologie vom INNternisticum Rosenheim sowie von den RoMed Kliniken Oberarzt Dr. Stefan Kaldune, Oberärztin Katharina Kronast, Oberarzt Dr. Stefan Jungbauer, Leitender Oberarzt Dr. Thomas Unterweger, Oberarzt Dr. Andreas Lechner, Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser, Oberarzt Dr. Christoph Prechtl, Funktionsoberarzt Dr. Max Schelkle, Funktionsoberarzt Dr. Markus Rittinger, Oberärztin Dr. Martina Fenselau.

Nach drei Jahren coronabedingter Pause konnte Chefarzt Professor Dr. Stephan Budweiser jetzt beim 14. Rosenheimer Pneumologietag, einer der regional größten ärztlichen Fortbildungsveranstaltung für Lunge und Atemwege, wieder zahlreiche ärztliche Kollegen aus Kliniken und Praxen im Kultur- und Kongresszentrum begrüßen. Im Vordergrund stand dieses Jahr ein umfassendes Update zu den großen Volkskrankheiten Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenentzündung und auch zu COVID-19. 

Der leitende Oberarzt der Pneumologie am RoMed Klinikum Rosenheim Dr. Thomas Unterweger stellte dabei heraus, dass es gerade für COVID-Patienten mit hohem Risiko für schwere Verläufe wichtig ist, die antivirale Therapie frühestmöglich einzuleiten. Gut angekommen war zudem, dass auch Lungenfachärztinnen und -ärzte aus der Praxis von ihrer Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Lungenkrankheiten berichteten.

Hervorragende Behandlungsergebnisse im Lungenkrebszentrum Oberbayern-Süd
Besonders dynamisch sind die Fortschritte im Bereich der Lungenkrebstherapie. Professor Dr. Budweiser referierte über neueste Forschungsergebnisse des diesjährigen Europäischen Krebskongresses und den gewonnenen Erkenntnissen zwischen Luftverschmutzung und Lungenkrebs. Weiterhin informierte er über die Etablierung des überregionalen Lungenkrebszentrums Oberbayern-Süd, in dem eine enge Kooperation mit niedergelassenen Pneumologen, Onkologen und Radiologen sowie landkreisübergreifend eine Zusammenarbeit mit den Kollegen in Ebersberg besteht. In einer virtuellen Tumorkonferenz können Patienten mit Lungenkrebs auch außerhalb des RoMed Standorts Rosenheim von den Spezialisten besprochen und bestmögliche Therapiekonzepte ausgearbeitet werden.
Der Departmentleiter für Thoraxchirurgie, Oberarzt Dr. Johannes Müller, stellte die hervorragenden Operationsergebnisse von Patienten mit Lungentumoren dar. Hervorgehoben wurde dabei der hohe Anteil von Patienten, welche am RoMed Klinikum Rosenheim minimalinvasiv (Schlüsselloch-Operation) operiert werden können. Die Komplikationsrate war dabei noch niedriger als im bundesweiten Durchschnitt. Geplant ist, das Lungenkrebszentrum baldmöglichst auch durch die Deutsche Krebsgesellschaft zu zertifizierten.

Die Vortragspausen nutzten die Kongressteilnehmer, um sich über aktuelle Entwicklungen aus Pharmazie und Medizintechnik zu informieren und sich mit den Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Informationen zum Lungenkrebszentrum
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News 24.10.2022 | RoMed Kliniken

Neue Direktorin Personal und Organisation im RoMed-Klinikverbund

Lisa van Maasakkers ist jetzt in die RoMed-Geschäftsleitung als Direktorin Personal und Organisation aufgestiegen. Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram gratulierte ihr zur Berufung und sagte überzeugt: “Ganz besonders freue ich mich, mit Ihnen eine sehr geschätzte Kollegin, die die RoMed Kliniken bereits gut kennt, für diese wichtige Funktion gewonnen zu haben. Die großen Herausforderungen, werden Sie sicherlich erfolgreich meistern. Das gesamte Team der Geschäftsleitung wünscht für die neue Aufgabe alles Gute und freut sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

Expertin für Veränderungsprozesse
Die geborene Kielerin zog es nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt internationales Management an den Universitäten Maastricht und Toulouse, nach einem kurzen Abstecher in die Automobilindustrie direkt in den Krankenhausbetrieb und nach Oberbayern. Sie blickt auf mehr als 15 Jahre im deutschen und globalen Gesundheitswesen. Unter anderem war sie für eine namhafte Versicherung, eine private Klinikkette und einem internationalen Konsortium – welches sich der Standardisierung der Messung von Behandlungsresultaten verschrieben hat – tätig. Seit vielen Jahren begleitet die 43-Jährige Transformationsprozesse vor allem in den Bereichen Qualität im Krankenhaus, „Value-based Healthcare“ – wertebasierte Gesundheitsversorgung – sowie Digitalisierung im Gesundheitswesen. Unter anderem beschäftigte sie sich beim Aufbau internationaler Partnerschaften zur Etablierung von Telemedizinplattformen schwerpunktmäßig um das Aufsetzen von Organisationsstrukturen und Personalrekrutierungen für den deutschen Markt.

Arbeitsbedingungen verbessern
Lisa van Maasakkers hat in den vergangenen drei Jahren bei den RoMed Kliniken das Qualitätsmanagement sehr erfolgreich geleitet und in diesem Bereich wichtige Impulse für das gesamte Unternehmen gesetzt. „Über eine Mitarbeiterbefragung konnte ich mit den Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen und ein echtes Stimmungsbild gewinnen. Was läuft gut, was nicht, was wünschen sich die Mitarbeitenden bei RoMed und wo liegen Sorgen und Fragen, für die wir Lösungen und Antworten erarbeiten müssen. Die Arbeitsbedingungen sind da zum Beispiel ein Thema. Und: Für enorme Veränderungen mit viel Tempo sorgt die Digitalisierung. Sie macht dort Sinn, wo sie unsere Versorgung verbessert und das Leben erleichtert - für Patienten wie für Mitarbeiter. Das gelingt, wenn wir Prozesse ganzheitlich betrachten und sie mit unserem Auftrag und unseren Zielen zusammenführen“, berichtet sie.

Die RoMed-Prokuristin freut sich sehr auf die neue Aufgabe. “Als Personaldirektorin sehe ich meinen Auftrag darin, dafür zu sorgen, dass wir den Raum schaffen, uns fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, die Gemeinschaft stärken und dass RoMed ein Arbeitgeber ist, auf den wir gemeinsam stolz sind.“

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Im Gespräch mit Lisa van Maasakkers

Nach drei Jahren als Leitung des Qualitätsmanagements tritt Lisa van Maasakkers ihre neue Position als Direktorin für Personal und Organisation bei den RoMed Kliniken an. Im Interview spricht sie unter anderem über Ziele, Herausforderungen und Chancen ihrer neuen Rolle als Teil der Geschäftsleitung.

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News 17.10.2022 | RoMed Pflegeschule Wasserburg am Inn

Staatspreisträgerin feiert mit Wasserburger RoMed-Absolventen

Die stolzen Absolventen mit ihrer Klassenleitung Eva Tauschek (stehend 1.v.l.) und der Staatspreisträgerin Lisa Schuster (stehend 2.v.r.)
Die stolzen Absolventen mit ihrer Klassenleitung Eva Tauschek (stehend 1.v.l.) und der Staatspreisträgerin Lisa Schuster (stehend 2.v.r.)

Die „Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege“ an der RoMed Klinik Wasserburg hatte allen Grund zu feiern. Mit einer würdigen Feier in der Landwirtschaft bei Edling wurden jetzt 15 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet.

Die drei Jahre der Ausbildung wurden unter anderem geprägt durch die Auseinandersetzung mit dem neuen Coronavirus und allen seinen Konsequenzen: die theoretische Ausbildung musste phasenweise auf digitalen Unterricht umgestellt werden. Auch in der praktischen Ausbildung verlangte man von den Schülerinnen und Schülern hohe Flexibilität, sich unter anderem auf häufiger wechselnde Einsatzorte einzustellen, da die Kliniken in den Hochzeiten der Pandemie die Strukturen den Gegebenheiten anpassen mussten.

„Dafür ist es umso erfreulicher, dass in diesen schwierigen Zeiten der Humor, das Durchhaltevermögen und auch der Wille, diese Ausbildung erfolgreich zu beenden, nicht verloren gegangen sind“, lobte Schulleiterin Alina Boldt.  Es wurden nicht nur 15 Zeugnisse an die Absolventen überreicht, sondern Lisa Schuster erreichte zusätzlich mit dem Notendurchschnitt von 1,43 einen Staatspreis.

Insgesamt haben sich zwölf der neuen examinierten Pflegekräfte aus der Klasse dazu entschieden, den RoMed Kliniken treu zu bleiben. Drei werden im Ausland bzw. an weiterführenden Schulen (BOS) ihre nächsten Ziele verfolgen.

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News 13.10.2022 | Eine Ära geht zu Ende

Prof. Dr. Josef Stadler verabschiedet sich in den Ruhestand

Der langjährige Chefarzt Prof. Dr. Josef Stadler (Mitte) wird von RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und Kaufmännischen Leiter Marco Weidemeier verabschiedet.
Der langjährige Chefarzt Prof. Dr. Josef Stadler (Mitte) wird von RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und Kaufmännischen Leiter Marco Weidemeier verabschiedet.

Am 30.09.2022 endete eine Ära an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee. Mit Prof. Dr. Josef Stadler verabschiedete sich eine prägende Figur der Klinik in den wohlverdienten Ruhestand.

Nach seinem Medizinstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München, mit Aufenthalt an der Harvard Medical School in Boston und anschließend erfolgreicher Promotion, startete er 1984 seine Facharztausbildung zum Chirurgen am Klinikum Rechts der Isar.

In diesem Rahmen absolvierte er als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen zweijährigen Aufenthalt an der Chirurgischen Klinik der Universität Pittsburgh. Nach der Rückkehr ans Klinikum Rechts der Isar erwarb er zusätzlich die Schwerpunktbezeichnungen Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie. Neben der Habilitation 1995 und die Aufnahme in den Lehrkörper der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität München mit der Ernennung zum Privatdozenten, erwarb Prof. Stadler im Laufe seiner langen Karriere ebenso die Zusatzbezeichnung für Spezielle Viszeralchirurgie.

Im Jahr 1997 erfolgte die Ernennung zum Chefarzt der Abteilung für Chirurgie in der heutigen RoMed Klinik Prien am Chiemsee. Prof. Dr. Josef Stadler entwickelte während seiner knapp 25-jährigen Tätigkeit das Behandlungsspektrum, das sich von der Allgemein- und Viszeralchirurgie, über die Unfallchirurgie bis hin zur Wirbelsäulenchirurgie erstreckt, kontinuierlich weiter. Ganz besonders lag ihm die fachübergreifende Versorgung von Darmkrebspatienten am Herzen und so forcierte er die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft.

Im Rahmen der Fusion der drei ehemaligen Kreiskliniken mit dem Klinikum Rosenheim zum RoMed Klinikverbund erweiterte sich sein Verantwortungsbereich und so wurde ihm eine besondere Stellung als Ärztliches Präsidiumsmitglied zuteil.

In der Zeit von 2014 bis 2018 übernahm Prof. Stadler zusätzlich die ärztliche Leitung der Chirurgie in Rosenheim und etablierte eine neue ärztliche Führungsstruktur im RoMed-Verbund. Ein Departmentsystem mit Spezialisierungen im Bereich der Viszeral-, Oberbauch-, Thorax- und Gefäßchirurgie wurde erfolgreich eingeführt und eine noch intensivere und vernetzende Zusammenarbeit zwischen den chirurgischen Abteilungen der beiden RoMed Kliniken erreicht.

Prof. Dr. Stadler war es darüber hinaus immer besonders wichtig, dass „in seinem Priener Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU)“, dessen ärztlicher Direktor er von 2017 bis 2020 war, der ärztliche Nachwuchs gefördert und die Weiterbildung im chirurgischen Bereich über alle vier RoMed Kliniken intensiviert und enger verzahnt wird.

„Für mich waren es sehr schöne und interessante Jahre, die ich Ihnen allen zu verdanken habe. Nehmen Sie meinen Nachfolger genauso herzlich auf und unterstützen Sie ihn so wie mir das zu Teil wurde, dann bleibt die Chirurgie weiterhin ein wichtiger Faktor für die Klinik“, sagte Prof. Dr. Josef Stadler bei seiner Verabschiedung. Ab Anfang nächsten Jahres wird PD Dr. Florian Herrle, ein erfahrener Chirurg dessen Spezialgebiet die Kolo-Proktologie ist, die Abteilung übernehmen und den Weg der Allgemein- und Viszeralchirurgie weiter fortführen. Bis dahin wird das bestehende Leitungsteam der Chirurgie die Geschicke der Abteilung führen.

RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram sagte bei der Verabschiedung: „Mit viel Herzblut haben Sie sich um Ihre Patienten gekümmert und hatten immer für alle ein offenes Ohr. Im Klinikdirektorium schätzten wir Sie als ,Sparringspartner‘ und besonnenen Kollegen. Und in den ersten Wellen der Covid-Pandemie waren wir heilfroh, dass Sie als Pandemiebeauftragter in Prien fungierten und eine wertvolle Stütze in der Bewältigung der damals für uns alle, neuen Situation waren.“ Abschließend dankte er dem scheidenden Chefarzt von Herzen für sein langjähriges und außerordentliches Engagement und wünschte für die Zukunft und seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Landrat Otto Lederer ging in seiner Rede auf die außerordentlichen Leistungen des leidenschaftlichen Chirurgen für die Bevölkerung in der Region ein und betonte: „Mit Prof. Dr. Josef Stadler verabschieden wir einen großartigen Chefarzt in den Ruhestand. Er war und ist seinem Team, aber auch den Patienten und den Angehörigen stets eine Stütze und ein Vorbild an Tatkraft, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein. Er hat sich in vielen Bereichen verdient gemacht, insbesondere beim Zusammenschluss der Kliniken zum Verbund. Dank seiner herzlichen und menschlichen Art war er für die RoMed Kliniken fachlich wie persönlich ein großer Gewinn. Ich wünsche ihm für den Ruhestand alles Gute, viel Gesundheit und persönliches Wohlergehen.“

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News 07.10.2022 | Höchste Ausbildungsqualität spricht für sich

Sieben Staatspreise für examinierte RoMed-Pflegekräfte

Die erfolgreichen Staatspreisträgerinnen (v.l.n.r.) Christina Fritz, Marina Huber, Theresa Huber, Hanna Dinner, Magdalena Hanslmaier und Theresa Friedrich (leider nicht auf dem Bild: David Welser) mit Landrat Otto Lederer (li.) und RoMed-Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget (re.)
Die erfolgreichen Staatspreisträgerinnen (v.l.n.r.) Christina Fritz, Marina Huber, Theresa Huber, Hanna Dinner, Magdalena Hanslmaier und Theresa Friedrich (leider nicht auf dem Bild: David Welser) mit Landrat Otto Lederer (li.) und RoMed-Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget (re.)

Während der Abschlussfeier waren immer wieder Aussagen zu hören wie, „ja gibt es denn so etwas“ oder „ein Spitzenjahrgang!“. Und in der Tat: Respekt und Anerkennung haben sich die Absolventinnen und Absolventen wahrlich verdient. So starteten im Herbst 2019 an der Rosenheimer Pflegefachschule insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler. 29 davon in der Erwachsenenpflege und 19 in der Kinderkrankenpflege.

Die ersten Monate waren gerade erst vergangen und dann veränderte Corona buchstäblich alles. Plötzlich prägte Online-Unterricht den Alltag und es ging den Pflegeschülern und Lehrern genauso wie vielen anderen auch. Dank der guten technischen Schulausstattung und eines nahezu „rund-um-die-Uhr“ IT-Supports wurde diese Zeit gut bewältigt. Es entwickelte sich in der Schulgemeinschaft ein hervorragender Zusammenhalt und so tauschte man ganz selbstverständlich Unterlagen aus, wenn es online mal nicht klappte.

Die praktischen Einsätze bedeuteten allerdings eine besondere Herausforderung. So galt es da, sich mit einer neuen Krankheit „hautnah“ auseinanderzusetzen und Ängste zu überwinden, weil man sich anstecken oder die Krankheit übertragen könnte. Es zeigten sich anfangs bei professionell Pflegenden ebenso Unsicherheiten bezüglich der Pandemie wie in der Bevölkerung. Durch sehr gute fachliche Informationen und Unterstützung - gerade auch aus den eigenen Kliniken - konnten die Nervenkostüme aller Beteiligten dann doch befriedet werden.

Schlussendlich wurde das Durchhaltevermögen von 44 Schülern über drei Jahre belohnt. Es sind sogar vier Mütter dabei, die trotz der Doppelbelastung die Ausbildung erfolgreich gemeistert haben.

28 Absolventen dürfen sich mit dem Examen in der Tasche jetzt Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -Pfleger und 16 Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -Pfleger nennen. Übrigens: das sind die letzten beiden Jahrgänge mit eben diesen Abschlüssen. Seitdem wird generalistisch ausgebildet, bedeutet: die kommenden Auszubildenden in der Pflege werden grundsätzlich für die Pflege von Menschen aller Altersstufen vorbereitet. Drei Absolventen studieren zusätzlich an der Technischen Hochschule Rosenheim Pflegewissenschaften und sind kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss. In Sachen Emanzipation gibt es noch etwas Aufholbedarf: lediglich neun Männer haben den Abschluss gemacht. Die Altersstruktur der Examinierten ist dafür recht heterogen; von gerade einmal 19 Jahren erstreckt sich die Bandbreite bis über 50 Jahre.

Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin der RoMed Kliniken gratulierte den Absolventen und betonte in ihrer Rede welche zentrale Bedeutung die Pflege in der Gesundheitsversorgung der Menschen habe und dass Pflegende damit auch allen Grund hätten auf ihren Beruf stolz zu sein. Sie zog Parallelen zum Werdegang und der Pionierarbeit der britischen Krankenschwester Florence Nightingale, deren Biografie sehr eindrücklich zeige was professionell Pflegende – und somit auch die Absolventen – für die Gesellschaft bewirken können.

Landrat Otto Lederer freute sich sehr mit den Absolventen und betonte die Notwendigkeit des Pflegeberufs für die Gesellschaft: „Das Thema Pflege betrifft uns alle und wird zunehmend bedeutender. Die Zahl der Menschen, die pflegebedürftig sind und Hilfe benötigen, steigt immer weiter. Gleichzeitig fehlt es an gut ausgebildeten Fachkräften. Sie alle haben deshalb hervorragende Chancen, denn Sie werden händeringend gebraucht. Wir sind froh und dankbar, dass es Sie gibt.“

Abschließend wurden die Examenszeugnisse durch die Honoratioren überreicht und die sieben Staatspreisträger besonders geehrt. Dabei erhielt die frisch examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Magdalena Hanslmaier, die ihre Ausbildung mit der Note 1,0 abgeschlossen hat, einen extra Applaus. Rund 20 Absolventen bleiben bei den RoMed Kliniken und beginnen ihre Berufstätigkeit sofort nach dem Abschluss, einige davon gönnen sich erst noch eine Auszeit und starten dann im neuen Jahr durch.

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News 06.10.2022: Personaldirektor Hans Daxlberger geht in den Ruhestand

Rosenheimer Eigengewächs verabschiedet sich aus der RoMed-Geschäftsleitung

Personaldirektor Hans Daxlberger
Personaldirektor Hans Daxlberger
Personaldirektor Hans Daxlberger (2.v.r.) wird von (l.n.r.): Kaufmännischen Direktor Michael Müller, Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram verabschiedet
Personaldirektor Hans Daxlberger (2.v.r.) wird von (l.n.r.): Kaufmännischen Direktor Michael Müller, Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram verabschiedet

Über 40 Jahre im öffentlichen Dienst und davon über 30 Jahre im Klinikum bzw. RoMed Klinikverbund tätig zu sein zeugt von tiefer Loyalität und Verbundenheit!

Zunächst begann die Laufbahn von Hans Daxlberger ganz typisch für einen Beamten im gehobenen Dienst mit der Beamtenfachhochschule in München im September 1980. Auf sich aufmerksam machte er mit einem hervorragenden Abschluss. Als einer der Jahrgangsbesten von ganz Bayern erzielte er eine Top-Ten-Spitzenplatzierung.

Mit diesem Verwaltungsdiplom in der Tasche konnte die Karriere im Herbst 1983 beginnen! Gestartet im Personalamt der Stadt Rosenheim als Sachbearbeiter, lag schwerpunktmäßig die Betreuung der Auszubildenden und Beamtenanwärter in seinen Händen. Nach wenigen Jahren wurde er zum Stellvertreter des Amtsleiters bestellt.

Im Juli 1992 wechselte er in das damalige Städt. Krankenhaus Rosenheim und leitete fortan den Bereich der allgemeinen Verwaltung und Organisation mit den Schwerpunkten Personalbemessung, Stellenbewertungen und interne Organisation. Im März 1993 folgte die Bestellung zum stellvertretenden Verwaltungsleiter.

Sein Augenmerk richtete sich – ganz der Personaler – neben Tarifangelegenheiten und Arbeitsrecht, auch auf Bereitschafts- und Rufbereitschaftsdienste, Stellenbedarfsplanung, Personalkostenentwicklung, Wirtschaftsplan und das umfangreiche Vertragswesen wie z. B. von Chefarzt- und Belegarztverträgen, Gastschulbeiträgen oder das Ausbildungsbudget. Insbesondere mehrere Rechtsformänderungen – über Eigenbetrieb und Kommunalunternehmen zur GmbH – begleitete er intensiv mit und arbeitete dabei mit dem Betriebsrat stets konstruktiv und offen zusammen.

Doch so vielfältig ein Krankenhausbetrieb nun einmal ist, so vielfältig entwickelte sich auch sein Aufgabenspektrum. Man kann sagen, dass Hans Daxlberger ein Kümmerer im großen Stil ist. Neben den umfangreichen Personalthemen erstreckte sich seine Zuständigkeit unter anderem auch auf die Ausgestaltung von Kooperationsverträgen, die hausinternen Wirtschaftsdienste, das gesamte Versicherungswesen oder komplexe Grundstücksangelegenheiten.

Viele Meilensteine gibt es unter seiner Ägide, ein paar besondere davon sind: Die Inbetriebnahme des Personalwohnheims III, die Gründung der Kinderkrippe im Jahre 1995 als eine der ersten in Stadt und Landkreis Rosenheim, der Aufbau der kinderärztlichen Versorgung im Landkreis Miesbach in Kooperation mit dem Krankenhaus Agatharied, die Gründung einer eigenen Schule für Operationstechnische Assistenten und in der Folge auch für Anästhesietechnische Assistenten, die Digitalisierung der Patientenakten oder zuletzt die Gründung der eigenen MTRA-Schule mit 30 Ausbildungsplätzen.

Durch seine gesamte berufliche Laufbahn ziehen sich die Themen rund um das Personal und im Besonderen lag Hans Daxlberger immer die Ausbildung des eigenen Personals am Herzen getreu dem Motto: „Wo es geht bilden wir unser Fachpersonal selbst aus!“

Mit der Fusion der ehemaligen Kreiskliniken Bad Aibling, Prien und Wasserburg mit dem Klinikum Rosenheim im Jahre 2009 zum RoMed Klinik-Verbund folgte die Ernennung zum Prokuristen und Personaldirektor. Die Zusammenführung der mittlerweile rund 4.000 Mitarbeitenden stellte ihn vor größte Herausforderungen und erforderte viel Geschick. Sein Hauptinteresse legte er dabei immer auf Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Seit 2019 laufen Umstrukturierungen, die mit einer stärkeren Dezentralisierung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten einhergehen. „Mit dem Wissen, dass ,alle meine Felder gut bestellt sind', kann ich mich nun mit gutem Gewissen verabschieden und an meine Nachfolgerin Lisa van Maasakkers übergeben“, sagte Hans Daxlberger bei seiner Feier. RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram betonte: „Im Namen der RoMed Kliniken danke ich Ihnen von ganzem Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz, Ihre Bodenständigkeit, Ihr außerordentliches Engagement und vor allem die Empathie für die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Dem scheidenden Personaldirektor wünschte er für die Zukunft alles erdenklich Gute sowie persönliches Wohlergehen, um die nun gewonnene freie Zeit in vollen Zügen genießen zu können.

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News 06.10.2022: RoMed Klinikverbund ist Top-Ausbilder in Stadt und Landkreis:

Über 200 Berufsanfänger starten bei den RoMed Kliniken

Die Auszubildenden am RoMed Bildungscampus Rosenheim
Die Auszubildenden am RoMed Bildungscampus Rosenheim

Die RoMed Kliniken bieten als einer der größten kommunalen Arbeitgeber der Region ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe an. Am stärksten vertreten sind die Ausbildungen in der Pflege und in weiteren medizinisch-technischen Berufen. So konnten aktuell über 200 Berufsanfänger begrüßt werden.

Seit Jahrzehnten bestehen zwei eigene Berufsfachulen für Pflege, die schon viele Staatspreisträger hervorgebracht haben. Das macht stolz und treibt an. So ist der RoMed-Klinikverbund am Standort Rosenheim noch einen Schritt weiter gegangen: Am neu aufgebauten Bildungscampus in der Brückenstraße wird neben den Pflegeberufen 

auch der technisch anspruchsvolle Beruf der Medizinischen Technologen für Radiologie und die Ausbildungen in der operations- und anästhesietechnischen Assistenz angeboten. Hinzu kommt das hauseigene Fort- und Weiterbildungsinstitut und somit bietet sich alles für ein anregendes und bereicherndes „Campus-Feeling“.

Aber der Reihe nach: Insgesamt 50 Schülerinnen und 17 Schüler an den RoMed Schulstandorten Rosenheim und Wasserburg am Inn starteten ihre dreijährige Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Zudem hat auch die Akademisierung in der Pflege Einzug gehalten; dies gelingt mit Hilfe einer Kooperation zwischen den RoMed Kliniken und der Technischen Hochschule Rosenheim. Einer der Vorteile: Studierende bekommen auch ein Ausbildungsgehalt. So sind vom RoMed-Klinikverbund mit Semesterbeginn sieben Studierende vertreten.    

Mit dem neuen Ausbildungsjahr haben zudem weitere 27 Auszubildende mit der einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer begonnen. „Wir freuen uns, dass wir den zukünftigen Pflegekräften eine kompetente und wegweisende theoretische und praktische Ausbildung für einen perfekten Start ins Berufsleben bieten können. Es ist uns bei RoMed eine Herzensangelegenheit, in den eigenen Nachwuchs zu investieren“, sagt Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget.

Als Neueinsteiger werden außerdem 27 Azubis an der Berufsfachschule für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten (ATA/OTA) ihre Profession erlernen. Gemeinsam mit nochmals weiteren 23 MTRA-Auszubildenden an der Berufsfachschule für Medizinisch-Technische Radiologie-Assistenten werden damit am RoMed Bildungscampus Rosenheim weitere 50 Schüler unterrichtet. „Mit unseren verschiedenen Ausbildungsrichtungen und der Fort- und Weiterbildung am neuen Campus Rosenheim führen wir interessierte Menschen aus den verschiedensten Bereichen im Gesundheitswesen zueinander. Im Austausch miteinander können sie so spannende und motivierende Perspektiven für ihre aktuelle und weitere berufliche Entwicklung sammeln“, so Gesamtschulleiter Gunnar Leroy.

Aber nicht nur im pflegerischen, sondern auch in anderen Bereichen bildet der RoMed-Verbund erfolgreich aus. So starteten fünf Medizinische Fachangestellte, zwei Kauffrauen im Gesundheitswesen, ein Fachinformatiker für Systemintegration sowie ein Koch ihre berufliche Laufbahn im Klinikverbund. Einzigartig auf dem bayerischen Bildungsmarkt bietet der Hochschulstandort Wasserburg am Inn mit der RoMed-Berufsfachschule für Physiotherapie den zukunfts- und praxisorientierten Studiengang Physiotherapie (B.Sc.) in sieben Semestern an. Über 50 Schüler bzw. Studenten sind für das Wintersemester immatrikuliert.



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News: 04.10.2022

Wieder FFP2-Maskenpflicht ab sofort für Besucher in den RoMed Kliniken

Ab sofort werden die Besuchsregeln wieder verschärft. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter weisen die RoMed Kliniken auf folgende Punkte hin und bitten um Beachtung:

  • Täglich ist für höchstens eine Stunde ein Patientenbesuch von einer Person möglich.
  • Ein negativer Test ist vorzulegen - Antigentest nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.
  • Besucher, bei denen Krankheitssymptome wie z.B. Fieber und Atemwegserkrankungen innerhalb der letzten sieben Tage bestehen, dürfen die Klinik nicht betreten. Ebenso ist Besuchern, die innerhalb der letzten sieben Tage Kontakt mit einer mit SARSCoV-2 infizierten Person hatten, der Zutritt nicht gestattet.
  • In Mehrbettzimmern sind zeitgleiche Patientenbesuche zu vermeiden.
  • Während des Besuchs ist verpflichtend eine neuwertige FFP-2-Maske – insbesondere auch durchgehend im Patientenzimmer – zu tragen. Auch der besuchte Patient soll eine FFP-2-Maske tragen, soweit dies der Gesundheitszustand zulässt.
  • Die weiteren AHA+L Regeln sind bitte einzuhalten, wie der Mindestabstand von 1,5 Metern und regelmäßiges Lüften spätestens nach 30 Minuten. Ebenso ist es selbstverständlich auf Händehygiene – vor Betreten und bei Verlassen des Klinikgebäudes sowie vor Betreten des Patientenzimmers – und die Husten- und Nies-Etikette zu achten.

In klinischen Risikobereichen wie z. B. Onkologie können die Regelungen abweichen, ebenso in den Fachbereichen Geburtshilfe, Kindermedizin und bei Palliativpatienten wie auch im medizinischen Einzelfall. Es wird gebeten den entsprechenden Anweisungen des Klinikpersonals zu folgen.

Der Zutritt zur Klinik ist nur über den Haupteingang mit Eingangskontrolle möglich. Besucher werden gebeten den notwendigen Testnachweis bereit zu halten. Der Zugang zur Zentralen Notaufnahme ist ausschließlich für Patienten geöffnet.

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News 30.09.2022 | Spende der Firma Gabor

Gabor bedankt sich beim Klinikpersonal
3.500 „Family Cards“ für die Angestellten der RoMed Kliniken

Achim Gabor (links) übergab 3.500 Vorteilskarten an Dr. Jens Deerberg-Wittram (rechts) und Dr. Charlotte Rüther (Mitte). Der Brunnen im Bild ist eine Spende des Firmenmitbegründers Joachim Gabor
Achim Gabor (links) übergab 3.500 Vorteilskarten an Dr. Jens Deerberg-Wittram (rechts) und Dr. Charlotte Rüther (Mitte). Der Brunnen im Bild ist eine Spende des Firmenmitbegründers Joachim Gabor

Als Beitrag zur Anerkennung für die großartigen Leistungen, die die Menschen im Gesundheitswesen leisten, überreichte Achim Gabor 3.500 seiner „Family Cards“ an die Angestellten der RoMed Kliniken. Mit dieser Karte ist es für die Inhaber und deren Familien möglich, zu Mitarbeiter-Konditionen in den Gabor Fabrikshops einzukaufen.

Auslöser für die Aktion war eine Anfrage von Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin am Klinikum, die für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen der schweren Corona-Zeit eine kleine Wertschätzung verteilen wollte. Gabor nahm dies zum Anlass, dem gesamten Klinikpersonal diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Der RoMed-Verbund von vier regionalen Kliniken in und um Rosenheim hat rund 3.500 Beschäftigte. Achim Gabor übergab die Karten an den Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und an Chefärztin Dr. Charlotte Rüther. Er bedankte sich beim Personal der Kliniken für ihren Dienst am Menschen und das besondere Engagement, insbesondere während der Corona-Pandemie.

Dr. Deerberg-Wittram betonte, dass gutes und motiviertes Personal zu haben und zu halten eine anspruchsvolle Aufgabe sei, insbesondere auch im Gesundheitswesen. Die Gabor-Vorteilskarten seien ein weiteres Zeichen der Anerkennung, das er seinem Personal gerne zukommen lassen möchte.

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News: Staatspreis für RoMed-Absolvent

22 Pflegefachhilfe-Schülerinnen und Schüler feiern Abschluss

Eine fröhliche und ausgelassene Stimmung herrschte bei der Abschlussfeier am Rosenheimer RoMed-Schulcampus an der Brückenstraße als sich so nach und nach Schülerinnen, Schüler, Angehörige und Ehrengäste einfanden und begrüßt wurden. Klassenleiter Thomas Hainzl ging in seiner Ansprache auf die heterogene Klasse ein, die trotz der unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen eine enge Klassengemeinschaft bildeten. „Es wurden alle Lernangebote sehr gut genutzt, fleißig gelernt und so können wir heute, allen Absolventen mit Stolz die Urkunde überreichen“, lobte der Lehrer.

Gesamtschulleiter Gunnar Leroy beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrer erfolgreichen einjährigen Ausbildung zu Pflegefachhelferinnen und -helfer in der Krankenpflege. „Sie können auf Ihre tollen Leistungen stolz sein und besonders freut es mich, dass wir heuer einen Staatspreisträger haben, der für seine besonderen schriftlichen und praktischen Leistungen geehrt wird. Sie haben alle einen hervorragenden Ehrgeiz gezeigt und dürfen sich jetzt auch mal feiern lassen“, betonte der Schulleiter.

Fünf Absolventen bleiben der Schule erhalten, denn sie starten im Herbst mit der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Zum Wohle der Patientinnen und Patienten wollen elf Berufseinsteiger ihr Wissen künftig in der Praxis bei den RoMed Kliniken einbringen.



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News: Tag der offenen Tür am 1. Oktober

Ein Blick hinter die Kulissen der neuen RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1
Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1
Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1
Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1

Noch bevor die neue RoMed Klinik in Gabersee 1 den Betrieb aufnimmt, öffnet sie ihre Pforten für die Bevölkerung am Samstag, den 1. Oktober von 10 Uhr bis 17 Uhr. Bei einem Rundgang lassen sich erste Eindrücke von der modernen, hell und freundlich gestalteten Klinik sammeln.

So werden die neuen Stationen präsentiert und Pflegekräfte plaudern aus dem Nähkästchen. Hochtechnisch wird es dann in den Funktionsbereichen. Dort erklärt Fachpersonal die Funktionsweise von modernen Großgeräten wie einem Computertomografen – CT oder Magnetresonanztomografen – MRT.

Seltene Gelegenheit: Operationssaal in Augenschein nehmen
Wer will schon gerne in den OP? Wenn es denn sein muss, geht es meistens recht schnell oder man hat bereits eine „Wurstigkeits-Tablette“ intus und bekommt kurz vor der Narkose nicht mehr viel mit. Aber was genau verbirgt sich alles in einem Operationssaal oder ganz neu in einem Hybrid-OP? Was passiert eigentlich bei einer Endoskopie im Herzkatheterlabor oder bei einer Angiographie? Hier lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen! Die RoMed-Spezialisten gehen gerne auf die Fragen der Besucher ein und erklären moderne Behandlungs- und Untersuchungsmethoden.

Geburtshilfe – sicher, modern und familiär
Ein Ambiente zum Wohlfühlen und jederzeit gut versorgt zu werden, ist für Gebärende von ausschlaggebender Bedeutung. So kann beispielsweise ein entspannendes Bad und eine spezialisierte, persönliche Betreuung helfen ein besonderes Geburtserlebnis wahrzunehmen. Was die Hebammen und die Kollegen des geburtshilflichen Teams dafür alles tun, zeigen sie am Tag der offenen Tür.

Buntes Rahmenprogramm
Für die kleineren Besucher ist für Abwechslung mit Hüpfburg und Teddybärkrankenhaus gesorgt. Kollegen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sind ebenfalls vor Ort und Interessierte können die Einsatzfahrzeuge besichtigen. Für eine Pause steht ein Festzelt zur Verfügung und wer hungrig oder durstig ist, hat bei den Foodtrucks eine reichliche Auswahl von Getränken sowie süßen und deftigen Speisen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik freuen sich schon sehr auf interessierte Gäste.

Covid-19-Hinweise
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im noch nicht in Betrieb genommenen RoMed-Bereich ist nicht verpflichtend, wird jedoch dringend empfohlen. Bei typischen Symptomen, die auf eine Corona-Erkrankung hindeuten oder Kontakt mit einem symptomatischen Mitmenschen bestand, wird dringend geraten, der Veranstaltung fern zu bleiben. Es wird darum gebeten, die bekannten Hygieneregeln einzuhalten. Kurzfristige Änderungen können sich wegen der aktuellen Corona-Lage ergeben. 



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Corona-Update 13.09.2022

Corona-Lage in den RoMed Kliniken übersichtlich

„Insgesamt betrachtet ist die Anzahl der Covid-Patienten derzeit übersichtlich. Allerdings setzt die bekannte nun schon sehr lang anhaltende Gesamtsituation dem Personal – unabhängig davon ob Pflegekraft, medizinische Fachkraft oder Arzt – sehr zu. Häufiges und kurzfristiges Einspringen aus dem Frei oder das Aushelfen auf anderen Stationen, das machen die Mitarbeiter alles mit, für ihre Kolleginnen und Kollegen und das gesamte Team. Auf Sicht betrachtet, macht es jedoch auch sehr mürbe. Es ist weiterhin keine einfache Lage in der wir uns befinden. Das Erstellen von Ausfallkonzepten und Umorganisationen sind klinischer Alltag. Leichter wird es auf Sicht erst dann, wenn sich wieder mehr Fachpersonal findet“, berichtet RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

Stand heute sind im RoMed Klinikverbund 33 Patienten mit einer Covid-Infektion. Derzeit sind nur vereinzelt Covid-Patienten auf den Intensivstationen, diese sind jedoch sehr stark mit Nicht-Covid-Patienten belegt. Die Kapazitäten sind auf den Covid-Normal-Stationen und allen anderen Normalstationen für die Versorgung der Bevölkerung aktuell zufriedenstellend.

Personalsituation
Die Situation beim Personal hat sich im RoMed Klinikum Rosenheim von zuletzt fünf (Stand 30.08.) covid-infizierten Mitarbeitern um weitere elf Neuinfektionen (Stand 06.09.) gesteigert. Zum Stand vom 13.09. haben sich weitere 29 Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter infiziert. Auch die Standorte Prien und Wasserburg verzeichnen viele Ausfälle beim Personal.

Die Krankheitsquote bei Mitarbeitern hat sich von 7,0 % - erste Augustwoche - auf 4,6 % - erste Septemberwoche - reduziert. Die Fehlzeiten aufgrund der Quarantäne-Regelungen lagen in diesem Zeitraum bei 0,1 %. Allerdings zeichnet sich aufgrund der aktuellen Infektionen jetzt wieder eine Erhöhung ab.

Derzeit sind noch etliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in ihrem wohlverdienten Urlaub. Die Urlaubsquote war Anfang September um 7 % höher als Anfang August.

Situation Zentrale Notaufnahmen
Die Notaufnahmen werden weiterhin zeitweise bei der Rettungsleitstelle abgemeldet, weil Fachpersonal fehlt.

Situation stationäre Versorgung
Planbare Eingriffe nehmen seit Mitte August wieder zu. Abhängig von der Hospitalisierungsrate von covid-infizierten Menschen und den vorhandenen Personalressourcen wird auf die jeweilige Entwicklung flexibel reagiert.

Belegungssituation/-verlauf

Datum Patienten Normalstation
01.08.2022 45
02.08.2022 49
03.08.2022 50
04.08.2022 47
        |  
29.08.2022 13
30.08.2022 14
31.08.2022 16
01.09.2022 12
02.09.2022 13
03.09.2022 14
04.09.2022 14
05.09.2022 13
06.09.2022 15
07.09.2022 19
08.09.2022 23
09.09.2022 31
10.09.2022 30
11.09.2022 29
12.09.2022 33
13.09.2022 33

 

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News 02.09.2022 | Bayerns Gesundheitsminister besucht Neubau in Wasserburg am Inn

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek beeindruckt vom gemeinsamen Klinikneubau

v.l.n.r.: Ärztlicher Direktor der RoMed Klinik Wasserburg am Inn, Dr. Gordon Hoffmann, Kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Wasserburg am Inn Christof Maaßen, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorstandsvorsitzender der kbo Kliniken, Martin Spuckti, Bayerischer Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, Landrat Otto Lederer und Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram
v.l.n.r.: Ärztlicher Direktor der RoMed Klinik Wasserburg am Inn, Dr. Gordon Hoffmann, Kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Wasserburg am Inn Christof Maaßen, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorstandsvorsitzender der kbo Kliniken, Martin Spuckti, Bayerischer Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, Landrat Otto Lederer und Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram
Lockeres Gespräch auf der Terrasse mit dem Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek und v.l.n.r. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram, Landrat Otto Lederer und Bezirkstagspräsident Josef Mederer.
Lockeres Gespräch auf der Terrasse mit dem Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek und v.l.n.r. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram, Landrat Otto Lederer und Bezirkstagspräsident Josef Mederer.
Christof Maaßen (re.), kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Wasserburg am Inn, berichtet Bayerns Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, wie fasziniert Bewerber vom Neubau sind. Dahinter v.l.n.r.: Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg am Inn Michael Kölbl und Landrat Otto Lederer.
Christof Maaßen (re.), kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Wasserburg am Inn, berichtet Bayerns Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, wie fasziniert Bewerber vom Neubau sind. Dahinter v.l.n.r.: Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg am Inn Michael Kölbl und Landrat Otto Lederer.
Besichtigung der Neurologie mit Stroke Unit des kbo-Inn-Salzach-Klinikums
Besichtigung der Neurologie mit Stroke Unit des kbo-Inn-Salzach-Klinikums
Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Radiologie und Neuroradiologie am RoMed Klinikum Rosenheim, erklärt beim Rundgang die Vorzüge des neuen Computertomografen. Vor allem ist künftig in enger Zusammenarbeit mit dem kbo-Inn-Salzach-Klinikum eine zeitnahe und direkte Untersuchung von Schlaganfallpatienten möglich.
Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Radiologie und Neuroradiologie am RoMed Klinikum Rosenheim, erklärt beim Rundgang die Vorzüge des neuen Computertomografen. Vor allem ist künftig in enger Zusammenarbeit mit dem kbo-Inn-Salzach-Klinikum eine zeitnahe und direkte Untersuchung von Schlaganfallpatienten möglich.

Im Gespräch mit regionalen Politikern sowie den Vertretern des kbo-Inn-Salzach-Klinikums und der RoMed Klinik Wasserburg am Inn informierte sich der Gesundheits- und Pflegeminister über die zukunftsweisende medizinische Versorgung in der Region, die der gemeinsame Klinikneubau zweier kommunaler Krankenhausträger ermöglicht.

Bei einem Rundgang sammelte der Bayerische Gesundheitsminister erste Eindrücke über die Gestaltung des Neubaukomplexes. Besichtigt wurden die Klinik für Neurologie mit Stroke Unit der kbo sowie die neue Radiologie der RoMed Klinik, die über einem 128-Zeilen-Computertomografen (CT), einen Drei-Tesla-Magnet-Resonanz-Tomografen (MRT) eine Angiografie-Anlage sowie einem konventionellen Röntgengerät verfügen wird. 

Durch die enge Zusammenarbeit beider Kliniken ist künftig unter anderem eine schnellere Untersuchung und Versorgung von Schlaganfallpatienten möglich.

Unisono waren sich alle Beteiligten einig, dass es eine sehr gute Entscheidung war, dieses Großbauprojekt auf den Weg zu bringen. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fügte hinzu: „Der Freistaat hat die Neubaumaßnahme bislang mit rund 105 Millionen Euro unterstützt. Das ist gut angelegtes Geld, denn der Neubaukomplex in Wasserburg ist eine wichtige und hervorragende Investition in die Gesundheit der Menschen“ Und: Darüber hinaus bietet das helle und freundliche Großklinikum auch attraktive Arbeitsplätze an. So wird berichtet, wie fasziniert Bewerber nach einem Rundgang von dem Neubau waren.



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News: „Urgestein“ verabschiedet

Mehr als ein halbes Leben im Einsatz am RoMed Klinikum Rosenheim - „Urgestein“ Volker Schmidt geht in den Ruhestand

Der langjährige Betriebsratsvorsitzende Volker Schmidt (2.v.r.) wird von RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (re.), Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget (li.) und der Leiterin der Personalabteilung Christine Halfstad (2.v.l.) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Der langjährige Betriebsratsvorsitzende Volker Schmidt (2.v.r.) wird von RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (re.), Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget (li.) und der Leiterin der Personalabteilung Christine Halfstad (2.v.l.) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Nach 35 Jahren und exakt fünf Monaten bei den RoMed Kliniken verabschiedet sich Volker Schmidt, langjähriger Gesamt- und Betriebsratsvorsitzender, in den buchstäblichen „Unruhestand“.

Anlässlich seiner Verabschiedung erfolgte ein Rückblick auf sein berufliches Wirken. RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram würdigte seine außerordentlichen Leistungen und bezeichnete ihn als einen leidenschaftlichen Kämpfer für die Interessen und Belange seiner Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitswesens.

Volker Schmidt begann seine Karriere 1987 im damaligen Städtischen Krankenhaus Rosenheim als Krankenpfleger der Medizinischen Klinik 1. Bereits ein Jahr später wechselte der gebürtige Brannenburger in das Herzkatheterlabor, dem er bis heute treu blieb. Schon sehr bald engagierte er sich für die Belange der Personalvertretung. „Sich für die Rechte der Schwächeren einzusetzen, die selbst gerade nicht dazu in der Lage sind, ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Schmidt. So war er bereits ab 1990 in den verschiedenen Gremien der Personalvertretung tätig und wurde ab 1994 zum Vorsitzenden des Personalrats gewählt. Neben der Betriebsratstätigkeit und den Diensten im Herzkatheterlabor sowie auf der Internen Station 7/1 absolvierte er 1998 den Stationsleiterkurs.

Hartnäckig und doch stets kompromissbereit begleitete und gestaltete Volker Schmidt während seiner langjährigen Dienstzeit viele Veränderungen des Klinikums mit. „Als sich Ende der 80er-Jahre in Zeiten eines Pflegenotstandes eine Gruppe berufspolitisch engagierte, habe ich mich von einem Zitat Voltaires: ‚Man ist nicht nur verantwortlich, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut‘ animieren lassen“, erzählt er.

So begleitete er unter anderem die Gestaltung einer Vielzahl an neuen Arbeitszeitmodellen, interne Organisations- sowie bauliche Änderungen, wie die Umstrukturierung zu einem Zentral-OP sowie die fortschreitende Digitalisierung im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Die größten Herausforderungen stellten die Rechtsformänderungen bis hin zur Fusion mit den ehemaligen Kreiskliniken, verbunden mit der Neustrukturierung des Gesamtbetriebsrats der RoMed Kliniken, dar.

Die „Geburt“ des RoMed Klinikverbundes 2009 aus den drei ehemaligen Kreiskliniken sowie dem Klinikum Rosenheim bedurfte großer Sensibilität. In seiner Betriebsratsfunktion stellte sich Volker Schmidt dieser Aufgabe mit viel Geschick und Diplomatie. „Seine Stärke war vor allem, die Kolleginnen und Kollegen wertschätzend mitzunehmen. Durch sein Kommunikationstalent, stets verbunden mit Empathie, war er ein überzeugender Botschafter unseres ‚wir sind RoMed‘-Slogans. Ohne ihn und natürlich auch die beteiligten Betriebsratsgremien aus den Kreiskrankenhäusern wäre unser ‚Kind‘ jetzt nicht so gesund und stattlich, auch wenn es naturgemäß immer noch einzelne Nachwehen gibt“, erinnert sich sein Nachfolger Karl Rast. „Nach über 30 Jahren Volker Schmidt treten wir in große Fußstapfen. Doch dank seiner jahrelangen Vorbildfunktion wird die Zeit des Umbruchs, den unser neu aufgestelltes Team jetzt erlebt, sicher gut gemeistert.“

Neben vielen Sitzungen und Verhandlungen gab es natürlich auch immer allerhand zu organisieren. Ob Sportangebote, Herbstfestbesuch oder Betriebsausflüge, alles packte er mit großer Freude und leidenschaftlich an – insbesondere für den Skiausflug wurde hart gekämpft. „Über all die Jahre verstanden Sie es hervorragend, beim Arbeitgeber diplomatisch die Sorgen, Nöte und Anliegen der Arbeitnehmer zu platzieren. Mit Ihrer wertschätzenden, offenen und lösungsorientierten Art und Weise haben Sie immer geschickt und sachlich agiert“, betonte RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und dankte ihm für sein unermüdliches und soziales Engagement. Für die Zukunft wünschte er ihm alles erdenklich Gute, mehr Zeit für Hobbys und die vielen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten.

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News: Spitzenleistung!

Vier Staatspreise für RoMed-Absolventinnen

Die Gratulanten v.l.n.r. Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung, Maximilian Höhensteiger, Ausbildungsverantwortlicher, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor sowie Hans Daxlberger, Personaldirektor (2.v.r.) und Jan Spannknebel, Teamleitung Standortbetreuung  IT (rechts) überreichten Rosen an die erfolgreichen Absolventen - v.l.n.r. Staatspreisträgerinnen Johanna Czech, Kauffrau im Gesundheitswesen, Sabine Leidl, Medizinische Fachangestellte, Amelie Wolfegger, Medizinisch-technische Radiologieassistentin sowie Viktor Dirksen, Fachinformatiker für Systemintegration. Leider fehlen auf dem Bild die Medizinischen Fachangestellten Aysenur Kaya und Staatspreisträgerin Cornelia Moser.
Die Gratulanten v.l.n.r. Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung, Maximilian Höhensteiger, Ausbildungsverantwortlicher, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor sowie Hans Daxlberger, Personaldirektor (2.v.r.) und Jan Spannknebel, Teamleitung Standortbetreuung IT (rechts) überreichten Rosen an die erfolgreichen Absolventen - v.l.n.r. Staatspreisträgerinnen Johanna Czech, Kauffrau im Gesundheitswesen, Sabine Leidl, Medizinische Fachangestellte, Amelie Wolfegger, Medizinisch-technische Radiologieassistentin sowie Viktor Dirksen, Fachinformatiker für Systemintegration. Leider fehlen auf dem Bild die Medizinischen Fachangestellten Aysenur Kaya und Staatspreisträgerin Cornelia Moser.

Die RoMed Kliniken legen besonderen Wert auf vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten an ihren vier Standorten Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg. „Der Betrieb in einem Krankenhaus wird ganz offensichtlich in erster Linie von Ärzten und Pflegekräften getragen. Eher im Hintergrund und nicht so erkennbar sind die Fachkräfte wie in der Administration und den Wirtschaftsbereichen. Doch diese sind für das Funktionieren der gesamten Organisation genauso wichtig“, betont Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung. So bilden die RoMed Kliniken nicht nur Pflegekräfte aus, sondern fördern auch Berufe wie Medizinische Fachangestellte oder Kaufleute im Gesundheitswesen. 

Nunmehr war es soweit: Die sechs RoMed-Auszubildenden haben ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt und vier davon erhalten für ihre hervorragenden Abschlüsse sogar einen Staatspreis. Recht herzlich gratulierten deshalb den erfolgreichen Absolventen Honoratioren und Ausbildungsverantwortliche im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Im RoMed Klinikverbund verbleiben fünf der Berufseinsteiger, wobei eine Absolventin im Herbst die Ausbildung zur Medizinisch-technischen Radiologieassistentin beginnt. Eine der Staatspreisträgerinnen ist jetzt so richtig auf den Geschmack des Paukens gekommen und möchte das Fachabitur nachholen.

„Als kommunaler Arbeitgeber ist es uns ein großes Anliegen, hoch qualifizierte Nachwuchskräfte selbst auszubilden und einsetzen zu können. Wir freuen uns daher sehr, dass unsere Absolventen die Kolleginnen und Kollegen in den RoMed Kliniken weiterhin unterstützen werden“, so die Personalerin.

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News: Kritische Situation in den Krankenhäusern

Zu viele Patienten und zu wenig Personal -
Aufruf an die Bevölkerung: Ärztliche Behandlungswege einhalten!

Die Lage in den kommunalen Krankenhäusern – vor allem im Rettungsdienstbezirk Rosenheim und Miesbach – spitzt sich immer weiter zu, sodass sich Landräte, der Rosenheimer Oberbürgermeister sowie die Klinikgeschäftsführer zu Krisengesprächen zusammengerufen haben. Die aktuelle Situation in den kommunalen Kliniken der Region ist schlichtweg dramatisch. 

Warum?
Die aktuelle Infektionswelle der Corona-Pandemie belastet die Kliniken wieder mit Corona-Fallzahlen, die sie zuletzt im Herbst 2021 erlebt haben. Das betrifft nicht nur die Normalstationen sondern auch wieder im zunehmenden Maße die Intensivstationen, die die Patienten aufwändig isolieren und die Mitarbeiter schützen müssen. Anders als im letzten Jahr sind jetzt aber auch zahlreiche Mitarbeiter der Kliniken erkrankt oder Corona-infiziert. Die Krankheitsquoten in den Kliniken sind zwei- bis dreimal so hoch wie in normalen Jahren. Und: Auch die niedergelassenen Praxen, Rettungsdienste, Pflegeheime und Rehakliniken beklagen prekäre Personalsituationen. Als Folge der Personalnot sind aktuell die Notaufnahmen völlig überlastet, weil sich zu viele Patienten selbst einweisen, obwohl sie hausärztlich oder über den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden könnten. Der Patientenzustrom in den Kliniken übertrifft mittlerweile das Niveau, das vor der Corona-Pandemie herrschte.  

Was passiert jetzt?
Die Notaufnahmen müssen immer öfter bei der Rettungsleitstelle abgemeldet werden. Das bedeutet konkret, dass die Notaufnahmen so voll belegt sind, dass nur noch Ressourcen zur Versorgung lebensbedrohter Patienten da sind. Alle anderen Patienten müssen sehr lange Wartezeiten von mehreren Stunden in Kauf nehmen, und auch in der stationären Versorgung ist mit enormen Wartezeiten zu rechnen. Außerdem werden alle planbaren und nicht dringlichen Operationen eingeschränkt oder abgesagt. 

Was kann man als Bürger, der ein gesundheitliches Problem hat, tun?
Handelt es sich um eine Erkrankung oder Verletzung, die vom niedergelassenen Arzt versorgt werden kann, dann sollte in erster Linie der Hausarzt kontaktiert werden. Ist die Hausarztpraxis nicht erreichbar, stellt sich die Frage ob es ausreicht in die nächste Sprechstunde zu kommen. Ist das nicht der Fall, dann steht der ärztliche Dienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 zur Verfügung. Aber: Bei ernsten Erkrankungen oder lebensbedrohlichen Situationen ist der Notruf über 112 immer erreichbar.

„Exakt zu wissen, was wann zu tun ist, hört sich banal an, trägt jedoch entscheidend dazu bei, dass die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden. Und genau hier kann jeder von uns ansetzen und seinen Beitrag leisten“, betont RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.  

Für Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer ist es trotz der schwierigen Gesamtlage allerdings beruhigend zu wissen, dass bei Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwersten Unfällen die Notaufnahmen der kommunalen Kliniken jederzeit ihre ganze Energie einbringen, um alle diese Patienten bestmöglich zu versorgen.

„Die Situation in unserem Krankenhaus in Agatharied und auch in den umliegenden Krankenhäusern, sowie im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung ist sehr angespannt. Es ist unabdingbar, das Ziel im Auge zu behalten, ,vor die Lage zu kommen‘. Es ist äußerste Eile geboten und mutige Entscheidungen sind erforderlich“, sagt Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach.

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News

Magie wie in 1001 Nacht bei der 1001. Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim

Gratulierten zum Familienglück (v.l.n.r.): Hebamme Irmi Zureig-Kohlpaintner, Geburtshilflicher Leiter des Perinatalzentrums, Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke und Assistenzärztin Lisa Lehner
Gratulierten zum Familienglück (v.l.n.r.): Hebamme Irmi Zureig-Kohlpaintner, Geburtshilflicher Leiter des Perinatalzentrums, Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke und Assistenzärztin Lisa Lehner

Am 25. Juli um 9:14 Uhr kam die kleine Hannah im RoMed Klinikum Rosenheim zur Welt. Ihre Eltern Lisa und Michael Hinterstocker freuen sich sehr über ihr erstes Kind. Die „Neu-Rosenheimerin“ wog bei der Geburt 2490 Gramm bei einer Größe von 46 Zentimeter. Schon bald darf die Neugeborene mit ihren Eltern heim nach Großkarolinenfeld und kann dann allmählich ihre eigene kleine Welt erkunden.

Chefarzt Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer und das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des RoMed Klinikums gratulierten zum Familienglück mit einem Blumenstrauß und dem RoMed-Teddybären. „Es ist schon immer wieder eine besondere Stimmung, wenn es im Kreißsaal heißt, dass die Tausendermarke überschritten wurde“, berichtet Privatdozent Dr. Tamme Goecke, Leiter der Geburtshilfe lächelnd. Im RoMed-Klinikverbund mit den beiden Geburtskliniken in Rosenheim und Wasserburg ist man zuversichtlich die 3000er Geburtsmarke, aber sicher die 2500er Marke zu knacken.

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News: Es ist ein Mädchen!

500. Geburt in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Gratulierten der glücklichen Familie zum Nachwuchs: hinten v.l.n.r.: leitende Oberärztin Anja Britta Stopik, Hebamme Marion Schmid und Assistenzarzt Wilfried Baldauf-Sobez
Gratulierten der glücklichen Familie zum Nachwuchs: hinten v.l.n.r.: leitende Oberärztin Anja Britta Stopik, Hebamme Marion Schmid und Assistenzarzt Wilfried Baldauf-Sobez

Die kleine Nika kam am 17. Juli um 19:26 Uhr komplikationslos in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn zur Welt. Die stolzen Eltern Ivana Valentic und Alexander Lienkamp sind über die Geburt ihres zweiten Kindes sehr glücklich und begrüßten es bei einer Größe von 54 Zentimeter und einem Gewicht von 3.820 Gramm. Auch die große Schwester Nina (13 Jahre alt) freut sich riesig über ihre kleine Schwester.

Das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der RoMed Klinik Wasserburg am Inn gratulierte zum neuen Familienmitglied mit einem Strauß Blumen und dem RoMed-Teddybären. In den vergangenen Jahren stiegen die Geburtenzahlen der RoMed Klinik Wasserburg am Inn kontinuierlich. Dieser Trend setzt sich auch 2022 fort.

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News: Spendenscheckübergabe

Bürgerstiftung Rosenheimer Land unterstützt das RoMed Klinikum Rosenheim mit 8.800 Euro

Dr. Markus Wöhr, Chefarzt Klinik für Urologie und Kinderurologie, und Josef Bauer, Leitung Klinikinfrastruktur, freuen sich, denn mit den 8.800 Euro ist die Anschaffung eines Resektoskopsiebes mit einem Laserarbeitseinsatz für die Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung, von Blasensteinen und Harnröhrenengen möglich. Mit dem neuen Instrumentarium können zahlreiche weitere Patienten endoskopisch minimal-invasiv behandelt werden.

Den symbolischen Spendenscheck überreichten Mirko Gruber, Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung Rosenheimer Land und Vorstand der meine Volksbank Raiffeisenbank eG, und Martin Klampfleitner, Stiftungsbeauftragter der meine Volksbank Raiffeisenbank eG.

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News: Ein Vorzeigeprojekt in Wasserburg

Feierliche Eröffnung des aktuell größten bayerischen Klinikneubaus

Feierliche Schlüsselübergabe mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und v.l.n.r. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram, Christopher Grimble, Geschäftsfeldleitung Architektur Sweco GmbH, Landrat Otto Lederer, -Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorständin der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach und Vorstandsvorsitzender der kbo Martin Spuckti
Feierliche Schlüsselübergabe mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und v.l.n.r. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram, Christopher Grimble, Geschäftsfeldleitung Architektur Sweco GmbH, Landrat Otto Lederer, -Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorständin der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach und Vorstandsvorsitzender der kbo Martin Spuckti

Bis zur letzten Minute laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Eingangsbereich wuselt es schon in den frühen Morgenstunden. Stehtische werden zurecht gerückt, die Blumendekoration noch einmal in Augenschein genommen und die Technik gecheckt. Es ist soweit: Nach etwa zehn Jahren Planung und Bau wird der größte bayerische Klinikneubau, den das kbo-Inn-Salzach-Klinikum und die RoMed Klinik Wasserburg am Inn gemeinsam umgesetzt haben, eröffnet.

Unisono betonten Landrat Otto Lederer und Bezirkstagspräsident Josef Mederer in ihrer Begrüßung mit Stolz, dass es gelungen sei dieses Mammutbauprojekt mit großzügiger Unterstützung des Freistaates Bayern finanziell zu stemmen. Die anteiligen Gesamtkosten der RoMed Klinik belaufen sich auf etwa 99,1 Mio. Euro. Die Förderung durch den Freistaat bewegt sich bei ca. 61,9 Mio. Euro und der Landkreis Rosenheim übernimmt etwa 37,2 Mio. Euro. Die Kosten des kbo-Inn-Salzach-Klinikums liegen für die jetzt fertiggestellten Bauteile B und E bei ca. 75 Mio. Euro und der Förderanteil bei rund 73 Prozent. So sei man für die Gesundheitsversorgung in der Zukunft gut gerüstet.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder lobte in seiner Rede die gelungene Umsetzung des Klinikneubaus und betonte: „Hier finden psychisch-neurologische Behandlung und hochmoderne Grundversorgung an einem Platz zusammen. Die Kooperation hilft, das Tabu psychischer Erkrankungen zu brechen und das öffentliche Bewusstsein dafür zu sensibilisieren. Wir stärken die medizinische Versorgung in allen Regionen Bayerns.“

„Die Interaktion zwischen Körper und Geist ist wichtig. Deshalb arbeiten in der modernen Medizin Spezialisten verschiedener Berufsgruppen eng zusammen. Wir haben hier in Wasserburg ein echtes Vorzeigeprojekt das hoffentlich viele Nachahmer findet“, betont Dr. Jens Deerberg-Wittram, Geschäftsführer der RoMed Kliniken.

Christopher Grimble, Geschäftsfeldleiter Architektur Sweco GmbH, unterstrich, dass die Verantwortlichen des Baus „heilende Architektur“ und intelligenter Umgang mit Ressourcen – zwei Megatrends der Architektur – frühzeitig und wegweisend, nicht nur erkannt, sondern auch umgesetzt haben.

Die Seelsorger der beiden Kliniken, Pastoralreferent Alfred Schott, Pfarrer Peter Peischl, Pfarrer Holger Möller und Pfarrer Thaddäus Jakubowski übernahmen den spirituellen Part mit Gebeten und Auszügen von Bibeltexten und fanden ihren Abschluss in der Segnung mit Kreuzzeichen und Weihwasser.  

Anschließend sammelten die geladenen Gäste bei einem kleinen Rundgang erste Eindrücke. Von allen Seiten war zu hören, dass hier das Geld gut investiert sei. Großzügige Fensterfronten lassen viel Licht in die Räume. Die modernen in Pastelltönen gehaltenen und freundlich gestalteten Patientenzimmer und Aufenthaltsräume überzeugten durchwegs. Die Themengärten und das weitläufige Klinikgelände tun ihr Übriges.

Für das leibliche Wohl sorgte das Küchen-Team des kbo-Inn-Salzach-Klinikums. Verschiedenste Leckereiern waren dekorativ in Gläsern angerichtet, sodass man nicht umhin kam gleich mehrmals zuzugreifen.

Den musikalischen Rahmen gestaltete das Schüler-Trio des Ignaz-Günther-Gymnasiums Rosenheim mit Jakob Kastner, Benno Panhans und Raphael Bauer. Die Jungmusiker spielten auf der steirischen Harmonika, Gitarre und Kontrabass. Gefühlvoll intoniert und harmonisch aufeinander abgestimmt begeisterten sie das Publikum mit ihren Klängen.

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News: Chefarztwechsel an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Dr. Stephan Mayer übernimmt die Abteilung Anästhesie

Die RoMed Klinik Prien am Chiemsee hat einen neuen Chefarzt. Dr. Stephan Mayer leitet künftig die Abteilung für Anästhesie. Der 57-jährige Mediziner folgt damit auf den langjährigen Chefarzt Dr. Stefan Czarnecki, der sich nach über 17 Jahren in Diensten des Priener Krankenhauses in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird. 

„Ich möchte mich bei Herrn Dr. Czarnecki für sein langjähriges Engagement herzlich bedanken. Gleichzeitig freut es mich ganz besonders, dass wir mit Herrn Dr. Stephan Mayer einen weiteren Spitzenmediziner und damit würdigen Nachfolger verpflichten konnten“, betont der Kaufmännischer Leiter Marco Weidemeier. „Mit ihm haben wir nicht nur einen fachlich äußerst versierten Kollegen gewinnen können, sondern auch einen in der Region bestens vernetzten und seit vielen Jahren tätigen Kollegen für unser Team und den Standort Prien an Bord holen können“, so Weidemeier weiter.

Was die Anästhesie leistet
An der RoMed Klinik Prien am Chiemsee, welche neben der Grund- und Regelversorgung unter anderem auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates spezialisiert ist, werden jährlich über 4.000 Narkosen und Regionalanästhesien (Nervenblockaden) in allen gängigen Anästhesieverfahren und dem jeweiligen Risikoprofil des Patienten und den intraoperativen Erfordernissen angepasst durchgeführt. Ein erfahrenes Anästhesieteam bestehend aus Fachärzten und Fachpflegekräften für Anästhesie und Intensivmedizin betreut die Patientinnen und Patienten. Die Klinik ist mit modernen Anästhesiearbeitsplätzen für sichere und schonende Anästhesien unter besonderer Berücksichtigung der Umweltbelastung (lachgasfreie Narkosen, total-intravenöse Anästhesie) ausgestattet. „Ich übernehme eine tolle Abteilung mit einem hoch professionellen und engagierten Team und freue mich auf die kollegiale Zusammenarbeit und die für mich neue Herausforderung als Chefarzt “, sagt Dr. Mayer.

Ausgezeichnete Expertise
Dr. Stephan Mayer ist Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen „Notfallmedizin“ und „spezielle Intensivmedizin“. Der gebürtige Augsburger war nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität des Saarlandes sowie der TU München, am Behandlungszentrum Vogtareuth sowie den städtischen Kliniken der Stadt München tätig, ehe er als Leitender Oberarzt zu einer Klinik in privater Trägerschaft nach Bad Aibling wechselte. Neben seiner Arbeit im Klinikalltag ist der vierfache Familienvater seit inzwischen über 25 Jahren als Notarzt tätig und daher mit beiden Welten – der Notfall- wie auch der akutstationären Versorgung – bestens vertraut.

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News: KVB, RoMed Klinikum Rosenheim und Zi präsentieren Konzept zur Steuerung von Akut- und Notfallpatienten und zur Entlastung der Notaufnahmen in Kliniken

Machbarkeitsstudie liefert pragmatische Lösungen zur Reform der Notfallversorgung

Seit einigen Jahren beklagen die Krankenhäuser in Deutschland eine massive Überlastung der stationären Notaufnahmen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Fehlinanspruchnahme von Notfallversorgungskapazitäten durch Akutpatient:innen, die oftmals auch während der allgemeinen Praxisöffnungszeiten vertragsärztlich behandelt werden könnten. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und des RoMed Klinikums Rosenheim unter Beteiligung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) präsentiert Lösungen für eine sachgerechte Steuerung von Akutpatient:innen, zur wirksamen Entlastung von Notaufnahmen und damit zu einer effizienteren Notfallversorgung in der Zukunft.

Um einen sofortigen Behandlungsbedarf zu erkennen, sind alle Patient:innen zunächst durch die Sichtungs-Fachkraft des Klinikums mit dem in der Klinik etablierten Manchester Triage System (MTS) nach Dringlichkeit priorisiert worden. Dieses teilt die Patient:innen farbkodiert in fünf Gruppen ein. Patient:innen in den Ersteinschätzungsgruppen „sofort (rot)“ und „sehr dringend (orange)“ sowie Patient:innen, die bestimmte Untersuchungen oder Behandlungen wie z. B. eine Wundversorgung benötigten, sind direkt in die Notaufnahme geleitet worden. Patient:innen mit den Triagestufen  „normal (grün)“ und „nicht dringend (blau)“ sowie „teilweise dringend (gelb)“ sind zudem durch eine Fachkraft der KVB mit der Software Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED) eingeschätzt worden. Soweit daraus eine Empfehlung zur vertragsärztlichen Behandlung hervorging, sind die Patient:innen zu Besetzt-Zeiten der Kassenärztlichen Bereitschaftspraxis – die sich in Nachbarräumlichkeiten zur ZNA befindet – dort ärztlich behandelt worden. Zu Praxisöffnungszeiten konnten die Patient:innen vor einer Weiterleitung in eine externe Vertragsarztpraxis zunächst per Videotelefonie einer Vertragsärztin bzw. einem Vertragsarzt vorgestellt werden. Die Studie hat sich auf den Zeitraum zwischen 08:00 und 21:00 Uhr beschränkt.

„Dieses gestufte Verfahren ist ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit von Patientinnen und Patienten und zur Entlastung der Notaufnahmen von minder schweren Fällen. Personen mit besonderen Risiken wurden sofort identifiziert. Auch Stichproben mit SmED zur Identifikation der so genannten Redflags waren durchgängig erfolgreich. Von den Patientinnen und Patienten, die einer Vertragsärztin oder einem Vertragsarzt vor Ort oder per Videotelefonie vorgestellt worden sind, wurde nur ein Fünftel zur weiteren Diagnostik in die Notaufnahme eingewiesen. Im Gesamtergebnis sind rund drei Viertel der Hilfesuchenden durch die Notaufnahme behandelt worden, ein Viertel durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte. Von den selbsteinweisenden Patientinnen und Patienten ist ein Drittel durch Niedergelassene versorgt worden. Ich sehe noch weitere Möglichkeiten zur Entlastung der Notaufnahme. Etwa durch Einbeziehung eines Teils der vom Rettungsdienst eingelieferten Patientinnen und Patienten in die Versorgung durch die KV Bereitschaftspraxis und diejenigen Patienten, die vermeintlich weitergehende Untersuchungen benötigten. Würde die KV-Bereitschaftspraxis mehr Möglichkeiten zur Diagnostik erhalten und würden niedergelassene Unfallchirurginnen und Unfallchirurgen einbezogen, sind weitere Entlastungen der Notaufnahme denkbar“. Dies sagte Dr. Michael Bayeff-Filloff, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RoMed Klinikum Rosenheim, heute im Rahmen eines Online-Pressegesprächs zur Vorstellung der Studienergebnisse. Er wies jedoch darauf hin, dass große Notaufnahmen das gestufte Verfahren nicht ohne zusätzliches Personal am Empfangstresen bewältigen könnten und plädierte für eine enge Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung, da die Übergabe der Patient:innen in die vertragsärztliche Versorgung bereits am Tresen die größte Entlastung brächte.

„Nach den Studiendaten konnten fast 95 Prozent der selbsteinweisenden Patientinnen und Patienten, die nach SmED der vertragsärztlichen Versorgung zugeordnet wurden, durch die Bereitschaftspraxis behandelt werden. Dies lag insbesondere daran, dass sich die meisten Selbsteinweisenden zu den Besetzt-Zeiten der Bereitschaftspraxis, also abends und am Wochenende, in der Notaufnahme vorstellten. Von den Patientinnen und Patienten, die eine Videokonsultation in Anspruch genommen haben und nicht eingewiesen wurden, erhielt die Hälfte umgehend einen Termin in einer Praxis. Die andere Hälfte sah sich bereits ausreichend ärztlich beraten. Dieser Zufallsbefund spricht dafür, das Angebot der Videotelefonie an dieser Stelle zu erweitern. Die allermeisten Patientinnen und Patienten nahmen das zweistufige Vermittlungsangebot aus Weiterleitung durch die Fachkraft und Angebot der Videotelefonie positiv auf, nur eine Handvoll lehnte dies ab. Das ist erfreulich, denn aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien wissen wir, dass die Qualität der medizinischen Versorgung von Notfällen in den Notaufnahmen leidet, wenn sich zu viele Hilfesuchende im Behandlungsvorgang befinden und damit Wartezeiten anwachsen. Dieser ‚Patientenstau‘ (so genanntes ‚Crowding‘) führt in den Studien statistisch zu einem Anstieg vermeidbarer Todesfälle in der Notfallversorgung. Dem kann durch stringentes Management entgegengewirkt werden. Das gestufte Steuerungsverfahren kann ein Teil davon werden“, bekräftigte der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben mittlerweile an jedem zweiten Krankenhaus mit Notfallstufe Bereitschaftspraxen etabliert, die Akutpatient:innen zu den Zeiten übernehmen, in denen die Praxen geschlossen sind. Aber rund 45 Prozent der ambulant in Notaufnahmen behandelten Patient:innen werden dort während der Praxisöffnungszeiten behandelt. Vor diesem Hintergrund ringen die Selbstverwaltungspartner im Gemeinsamen Bundesausschuss um geeignete Lösungen für den gesetzlichen Auftrag, nachdem Notaufnahmen künftig alle selbsteinweisenden Patient:innen ohne sofortigen Behandlungsbedarf in die vertragsärztliche Versorgung weiterleiten müssen. 

Wie diese Patient:innen am besten einer geeigneten vertragsärztlichen Behandlung zugeführt werden können, muss noch präzisiert werden, so der KVB-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Krombholz: „Um die Schnittstellenproblematik in der Notfallversorgung schnell und sicher zu lösen, braucht es Kooperationen vor Ort zwischen Kliniken und Praxen. Ein bundeseinheitlicher Rahmen sollte jeder KV vor allem ermöglichen, die Kooperationskonzepte zu erarbeiten, die zu der jeweiligen Versorgungstruktur am besten passen.“

Die KVB wolle auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ihr bereits seit zehn Jahren erfolgreiches Netz mit 135 Bereitschaftspraxen (davon befinden sich 119 an Kliniken) und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst zu einer noch engeren Kooperation mit den Kliniken weiterentwickeln, so Krombholz: „Während der Praxisöffnungszeiten könnten Fachkräfte weitere Steuerungsaufgaben in der zweiten Stufe der medizinischen Ersteinschätzung übernehmen. Ein mögliches Ziel wäre, vertragsärztlich behandelbare Patientinnen und Patienten direkt in verfügbare und gut erreichbare Arztpraxen zu vermitteln oder vorab zur Ersteinschätzung ein Videogespräch mit einer Praxis zu vereinbaren. In zahlreichen Notaufnahmen könnte es so bereits ausreichen, eine zusätzliche Fachkraft während der Praxisöffnungszeiten vorzuhalten.“ Der KVB-Vorstandvorsitzende richtete zugleich einen Appell an den Gesetzgeber, dass für solche Angebote der Vertragsärzt:innen eine angemessene Finanzierungsgrundlage geschaffen werden müsse.

Die Machbarkeitsstudie werde im Jahr 2022 fortgeführt, um unter Ausnutzung des identifizierten Verbesserungspotenzials noch bessere Ergebnisse zu liefern. Gemeinsam halten die Beteiligten diesen Weg der Kooperation für einen pragmatischen Lösungsweg für die Fragen der Notfallreform. Es komme demnach darauf an, maßgeschneiderte Lösungen zu entwerfen, mit denen die unterschiedlichen Gegebenheiten an den Notaufnahmen und in der vertragsärztlichen Versorgung der Region sowie tageszeitliche Inanspruchnahmeschwankungen angemessen und effizient berücksichtigt werden könnten.



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News: 02.03.2022

RoMed Kliniken übergeben erste Paletten mit Sachspenden

Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (li.) und Einkaufsleiter Dr. Rudolf Herzog (Mitte) bei der Übergabe der Sachspenden an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf.
Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (li.) und Einkaufsleiter Dr. Rudolf Herzog (Mitte) bei der Übergabe der Sachspenden an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf.

Nachdem das Grüne Licht für Sachspenden im Wert von 10.000 Euro erteilt war, ging alles ganz schnell. Die Kolleginnen und Kollegen des Logistikzentrums richteten in Windeseile Verbandsmaterial, Wundauflagen, Einwegbeatmungsbeutel, OP-Abdeckungen, Einwegsets zur Wundversorgung, Skalpelle, Einweg-Nadelhalter, -Scheren, -Pinzetten, wie auch Händedesinfektionsmittel usw. in Paketen zusammen. Heute (02.03.2022) übergaben die RoMed Kliniken die erste Tranche an Sachspenden an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf. Ein LKW bringt die Spenden zunächst nach Parsberg, von dort aus geht es in ein Großlager, hier wird umverteilt auf mehrere Transportfahrzeuge, die über Polen weiter nach Lemberg fahren und dann zum Zielort: Kiew.

„Der Krieg in der Ukraine hat bei uns allen das Gefühl der Hilflosigkeit und den Impuls etwas tun zu wollen ausgelöst. Dem haben wir versucht als RoMed-Klinikverbund insgesamt nachzukommen“, berichtet RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram bei der Spendenübergabe.

Videoclip - Hilfsmittel werden gepackt
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News: 01.03.2022

RoMed Kliniken helfen mit Sachspenden an Krankenhäuser in der Ukraine

Fassungslos und bestürzt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RoMed Kliniken über den Krieg in der Ukraine. Vor allem fühlen sie mit der Bevölkerung, die in Angst und Schrecken leben muss, mit. „Wir haben von Krankenhäusern aus dem Krisengebiet erfahren, dass vor allem Verbandsmaterial benötigt wird. Hier möchten wir helfen und einen kleinen Betrag leisten“, erzählt RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

Ein Griff zum Telefonhörer und sofort waren sich der RoMed-Chef, Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer einig hier schnell und unbürokratisch zu unterstützen. So werden nunmehr Pakete mit Verbandsmaterial und Notfallutensilien im Wert von 10.000 Euro aus den Lagerbeständen der RoMed Kliniken gepackt und in mehreren Tranchen in die Ukraine geliefert.

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News: Flötzinger Bräu und Auerbräu

Brauereien spenden Getränke für RoMed-Beschäftige und sagen Danke

Die RoMed Kolleginnen und Kollegen freuen sich über die vielen Getränke
Die RoMed Kolleginnen und Kollegen freuen sich über die vielen Getränke

Für die nächsten zwei Wochen bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RoMed Klinikums Rosenheim von den zwei großen hiesigen Brauereien palettenweise Erfrischungsgetränke gestiftet. Durst hat man früher oder später immer!  Und so haben es sich Marisa Steegmüller, Geschäftsführende Gesellschafterin der Flötzinger Brauerei, Dirk Steinebach und Thomas Frank, Geschäftsführer Auerbräu nicht nehmen lassen und die erste Anlieferung persönlich betreut. „Wir danken Ihnen sehr herzlich für diese vielen verschiedenen Getränke. Solche wertschätzenden Aufmerksamkeiten tun den Kolleginnen und Kollegen einfach nur gut, auch wenn bei den Lieferungen verständlicherweise kein Bier dabei ist“, sagte RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram augenzwinkernd.

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