Der RoMed Verbund

Eine wohnortnahe, hochwertige medizinische Versorgung für alle Menschen der Region in allen Lebenssituationen zu bieten - dafür steht das RoMed Gesundheitsnetzwerk mit seinen umfangreichen ambulanten und stationären Versorgungsangeboten.

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Herzstück unseres Verbundes

Mit gut 1.000 Betten versorgen wir in unseren vier kommunalen RoMed Kliniken in Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn jährlich etwa 50.000 Patienten stationär und 90.000 ambulant. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um das Wohl unserer Patienten. Zahlreiche Auszeichnungen und Zertifizierungen bestätigen die hohe Qualität unseres umfassenden medizinischen Angebots. Je nach Erkrankung können wir damit allen Patienten die jeweils am besten geeignete Versorgung zu kommen lassen. Alle vier Standorte bieten zentrale Notaufnahmen. Von dort aus erfolgt eine sofortige Aufnahme in die am besten fachlich geeignete Klinik.

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Als Gemeinschaft stark

Wir wissen: Nur mit kompetenten und motivierten Mitarbeitern können wir die Qualität unserer medizinischen Versorgung beibehalten. Als Arbeitgeber stellen wir uns tagtäglich der Verantwortung, dass es unseren Angestellten gut geht. Zudem ist der RoMed Klinikverbund einer der größten Aus- und Weiterbildungsbetriebe der Region. Drei der vier RoMed Kliniken sind akademische Lehrkrankenhäuser der Münchner Universitätskliniken.

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Corona-News

Neu: Besuchsverbot ab 18.11.2021
an allen RoMed Klinikstandorten. Ausnahmen sind unter anderem möglich in den Bereichen Geburtshilfe, Kinderklinik und Palliativmedizin. Alle Besucher müssen einen PCR-Test (nicht älter als max. 48 Stunden) oder Antigentest (nicht älter als max. 24 Stunden, durchgeführt und bestätigt von medizinischem oder Apothekenpersonal) unabhängig davon, ob geimpft, genesen oder ungeimpft vorlegen. Besucher werden hierfür gebeten, zum Nachweis auch ein gültiges Ausweisdokument vorzuzeigen. Soweit der Zutritt gewährt wird, ist das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend ist.  

Für die Dauer des stationären Aufenthaltes kann eine Besuchspersonen pro Patienten in Absprache mit der Station festgelegt werden. Diese wird namentlich mit Kontaktdaten erfasst. Die Besuchsdauer pro Tag beträgt eine Stunde. Der Zutritt ist nur über den Haupteingang möglich.

Die besonderen Umstände in der Geburtshilfe, Kinder-, Intensiv- und Palliativmedizin werden berücksichtigt. Beim Zutritt ist ein ausgefüllter und unterschriebener Fragebogen am Haupteingang abzugeben.

Hier finden Sie den Fragebogen zum Download.

Zum Eigenschutz und Schutz von Patienten und Mitarbeitern müssen Besucher während des gesamten Aufenthaltes in der Klinik einen eine FFP2-Maske tragen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die RoMed Kliniken keine Besucher-Testungen anbieten.

Die Besuchsregelungen werden je nach Entwicklung der Situation angepasst. Wir danken für Ihre Mithilfe und bitten weiterhin um Verständnis.

Bitte beachten Sie noch die weiteren Regeln unter "Mehr lesen"

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News: Appell an Patient*innen Terminvereinbarungen wahrzunehmen

Versorgung dringlicher Eingriffe trotz OP-Verschiebungen

Wie bereits berichtet zwingt die aktuelle Corona-Situation die RoMed Kliniken wegen der steigenden Anzahl behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten alle elektiven, das heißt planbaren Eingriffe zu verschieben. Ausdrücklich davon ausgenommen sind jedoch die Behandlung von Notfällen und dringlichen Eingriffen, zudem Tumoroperationen, die keinen Aufschub erlauben sowie geburtshilfliche Eingriffe. Diese Fälle werden nach wie vor umfänglich versorgt.

„Wir möchten explizit darauf hinweisen, dass wir selbstverständlich jede Patientin und jeden Patienten zum vereinbarten Termin sehen und dann mit ihm gemeinsam die beste weitere Behandlungsstrategie festlegen. Das beinhaltet natürlich auch die Operationen von dringlichen chirurgischen Fällen“, so Dr. Max von Holleben, kaufmännischer Leiter am RoMed Standort Rosenheim.

Sobald als möglich soll die Elektivversorgung wiederaufgenommen werden. Um die jetzige Lage zu entschärfen, sei nur eine dauerhafte Senkung der Inzidenzen möglich. Deshalb appelliert die Klinikleitung an die Bevölkerung, die Impfangebote wahrzunehmen und unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln zum Schutze aller konsequent einzuhalten.

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News: RoMed Kliniken, 30.11.2021

Information zur aktuellen Situation an den RoMed Kliniken

Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram informiert im Video über die derzeitige Lage im RoMed-Klinikverbund.

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Wir investieren zukunftsorientiert

Um auch in Zukunft die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten, führen wir derzeit an allen Standorten umfangreiche Baumaßnahmen durch. An unserem größten Standort, dem RoMed Klinikum Rosenheim, investieren wir erfolgreich in ressourcenschonende, nachhaltige Maßnahmen. Dafür haben wir die Auszeichnung „Green Hospital Bayern“ erhalten.

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Qualität – für Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit

Was machen wir?
Im Qualitätsmanagement sind wir verantwortlich für die Sicherheit unserer Prozesse und messen die Qualität unserer Leistungen. Für uns bedeutet Qualität mehr als nur das Erfüllen gesetzlicher Vorgaben, unsere Motivation ist in der Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit begründet. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, indem wir Schwachstellen erkennen, Handlungen daraus ableiten, diese umsetzen und kontrollieren.

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Hygiene im Krankenhaus

Die Krankenhaushygiene verfolgt das Ziel, die Gesundheit des Menschen zu schützen und zu fördern. Hierbei kommt der Erkennung von Infektionen und Infektionsrisiken eine entscheidende Bedeutung zu. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, dem Auftreten von nosokomialen (d.h. im Krankenhaus erworbenen) Infektionen vorzubeugen, zur Gesunderhaltung von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern.

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ICH TU´S FÜR ...
IMPFEN GEHEN - FÜR DICH. FÜR MICH. FÜR ALLE.

Bitte tun Sie's auch!

Egal, für wen Sie es tun, wichtig ist, dass Sie sich möglichst bald um einen Impftermin kümmern. Denn schnelles Impfen bedeutet schnelles Ausbremsen der Corona-Pandemie.

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News: Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Klinikneubaus von RoMed und kbo-ISK

Holzkunstobjekt „Dreiklang“ feierlich enthüllt

Die geladenen Gäste kurz nach der Enthüllung der Eichenstämme.
Die geladenen Gäste kurz nach der Enthüllung der Eichenstämme.
Der Künstler Andreas Kuhnlein vor den enthüllten Objekten mit vorübergehender Lichtinstallation.
Der Künstler Andreas Kuhnlein vor den enthüllten Objekten mit vorübergehender Lichtinstallation.
Das enthüllte Holzkunstobjekt „Dreiklang“.
Das enthüllte Holzkunstobjekt „Dreiklang“.

Mit einem feierlichen Festakt wurde am 09. November 2021 das Holzkunstobjekt „Dreiklang“ des regionalen Bildhauers Andreas Kuhnlein vor dem Neubau des gemeinsamen Krankhauskomplexes des kbo-Inn-Salzach-Klinikums und der RoMed Klinik Wasserburg am Inn eingeweiht. „Als „Dreiklang“ können die beeindruckenden Eichenstämme auch auf die gemeinschaftliche Umsetzung unseres Gesamtvorhabens von Stadt, Landkreis und Bezirk auf Augenhöhe übertragen werden“, so Bezirkstagspräsident Josef Mederer in der Eröffnungsrede.

Unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln und musikalisch untermalt enthüllten die Klinikchefs Dr. Karsten Jens Adamski und Christof Maaßen gemeinsam mit dem Künstler das imposante Kunstwerk.

Die Idee der Installation eines Bildhauerwerkes entstand aus der unumgänglichen Fällung eines mächtigen, ca. 150 Jahre alten Eichenbaumes, der dem Neubau weichen musste und den Patienten sowie Mitarbeitenden des Klinikums in irgendeiner Form erhalten bleiben sollte. In ihrer Ansprache betonten Bürgermeister Michael Kölbl und Landrat Otto Lederer die Ausdruckskraft und einzigartige Symbolik des Objektes durch die gleichseitige Anordnung im Dreieck für die Stadt Wasserburg am Inn sowie für das Zusammenwachsen der beiden Kliniken.

Verkörperung der zwischenmenschlichen Beziehungen
Der Mensch und das Mensch-sein ist zentrales Thema der Arbeiten von Andreas Kuhnlein. Nach Ausstellungen in der ganzen Welt, darunter u.a. in Psychiatrien, Kliniken, aber auch Gefängnissen hat er sich mit allen Aspekten des menschlichen Charakters intensiv auseinandergesetzt. Und auch wenn die Installation „Dreiklang“ keine Menschen in direkter Form zeigt, steht das Kunstwerk für alles, was zwischenmenschliche Beziehungen ausmacht. Die drei Eichenstämme sind in dreieckiger Form in Beziehung zueinander aufgestellt. Das Dreieck symbolisiert für den Künstler Harmonie und Kraft. Jeder der Stämme ist unterschiedlich groß und unterschiedlich in der Ausgestaltung, „so wie ja auch alle Menschen unterschiedlich sind“, wie Andreas Kuhnlein seine Gedanken hierzu beschreibt.

Ein Ort der Begegnung
„Dies ist ein besonderer Moment für unsere Kliniken und eine große Chance, mit unserem gemeinsamen Neubauprojekt, den Menschen als Ganzes zusammenzubringen“, so die ärztlichen Direktoren von kbo und RoMed, Prof. Dr. Peter Zwanzger und Dr. Gordon Hoffmann unisono. Sie dankten Kuhnlein weiterhin für die beeindruckende Arbeit sowie gleichzeitige Gestaltung eines Ortes der Begegnung unterschiedlichster Menschen im Umfeld der Psychiatrie und der Kliniken.

Zusätzlich zum Kunstwerk aus der gefällten Eiche ist geplant, im dritten Bauabschnitt des Klinikkomplexes eine Eichenallee, bestehend aus zwölf Bäumen an der zukünftigen Hauptzufahrt als Ausgleichspflanzung anzulegen.

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News: Höchstmaß an Selbständigkeit und Lebensqualität für ältere Menschen erhalten

RoMed Klinik Bad Aibling wird zukünftiges Zentrum für Altersmedizin

Physiotherapeutische Übung
Physiotherapeutische Übung
Chefarzt Andreas Aresin
Chefarzt Andreas Aresin

In den letzten Jahren ist die Altersmedizin zunehmend in den Blickpunkt gerückt. Aus dem demografischen Wandel und der steigenden Lebenserwartung, die uns allen zu Gute kommt, ergeben sich zunehmend neue Herausforderungen für die medizinische Versorgung. Auf die Bedürfnisse und die Rehabilitation älterer Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern oder einer sogenannten Multimorbidität haben sich die Fachbereiche Akutgeriatrie und Alterstraumatologie spezialisiert. Deren oberstes Behandlungsziel ist es, die Alltagsaktivitäten sowie die Mobilität und Selbstständigkeit der Betroffenen während und nach einer Akuterkrankung wiederherzustellen.


Unternehmensziel: Bestversorgte Region in Deutschland
Um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen in der Versorgung alter und hochbetagter Menschen gewachsen zu sein, setzt der RoMed Klinikverbund verstärkt auf die Optimierung der Fachabteilungen Akutgeriatrie und Alterstraumatologie am Standort Bad Aibling. „Wir wollen die Geriatrie mit den Bereichen Alterstraumatologie und internistische Akutgeriatrie an unserem Standort Bad Aibling stärken und ausbauen und das Zentrum für Altersmedizin im RoMed Verbund werden. Das ist Auftrag, Ansporn und erklärtes Ziel“, so der Kaufmännische Leiter Erhard Marburger. Erste Schritte dazu wurden bereits 2016 mit dem Start der Alterstraumatologie durch die maßgebliche Initiative von Dr. Klaus-Jürgen Maier, leitender Oberarzt der Unfallchirurgie des Hauses eingeleitet. Durch die Etablierung der internistischen Akutgeriatrie im Jahr 2020 und der jetzigen Bestellung des Internisten und Geriaters Andreas Aresin zum Chefarzt wurden weitere Vorbereitungen für ein künftiges Zentrum getroffen.

Teamarbeit als Erfolgskonzept
„Mit unserer Arbeit wollen wir ältere multimorbide und chronisch kranke Patienten umfassend behandeln und ihnen eine selbstständige Lebensführung sowie eine hohe Lebensqualität ermöglichen. Dem gehen wir mit großer Leidenschaft nach“, so Chefarzt Andreas Aresin. Zentral für den Erfolg der geriatrischen Behandlung sei für ihn die Teamarbeit der Ärzte und der weiteren eingesetzten Berufsgruppen wie Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialdienst, Ernährungsberatung und speziell ausgebildete Pflegekräfte sowie die Einbeziehung der Angehörigen. „Zudem ist uns der Kontakt zu niedergelassenen Kollegen sehr wichtig, um deren Anforderungen, Wünschen und Erwartungen noch besser gerecht zu werden“, ergänzt Andreas Aresin.

Eine starke und leistungsfähige Akutgeriatrie und Alterstraumatologie
Mit der kompletten Zuteilung der Station M3 an die Geriatrie im September wurde die Kapazität auf insgesamt 44 Betten erweitert. Damit konnte für eine akute Frührehabilitation die bestehende Lücke zwischen der Akutbehandlung internistischer und unfallchirurgischer Patienten und deren Nachbehandlung in einer Rehaklinik oder im ambulanten Sektor geschlossen werden. Im Rahmen einer zwei- bis dreiwöchigen Frührehabilitation erhalten die meist hochbetagten und mehrfach erkrankten Patienten die für sie so wichtige Zeit, die sie für ihre Genesung nach der akuten Erkrankung oder Verletzung gegebenenfalls auch Operation, benötigen. Eine Angehörigensprechstunde, in der Bedenken, Ängste und Unklarheiten in Bezug auf das weitere Vorgehen aus dem Weg geräumt werden sollen, rundet das besondere Angebot der RoMed Klinik Bad Aibling ab.

Zum Zentrum für Akutgeriatrie und Alterstraumatologie
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News: RoMed Klinikum Rosenheim

Sozialpreis 2021 für Ärzte und Pflegeteams

Freude herrschte bei der Verleihung des Sozialpreises 2021 – v.l.n.r.: Diethard Schinzel, Vorsitzender des Stiftungsrates der Kultur- und Sozialstiftung, Hans Albert, stellvertretender Pflegedirektor, Dr. Katharina Lenherr, ärztliche Leiterin der Internistischen Intensivstation, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor, Dr. Jens Deerberg-Wittram, Geschäftsführer der RoMed Kliniken sowie Oberbürgermeister und Stiftungsvorstand Andreas März.
Freude herrschte bei der Verleihung des Sozialpreises 2021 – v.l.n.r.: Diethard Schinzel, Vorsitzender des Stiftungsrates der Kultur- und Sozialstiftung, Hans Albert, stellvertretender Pflegedirektor, Dr. Katharina Lenherr, ärztliche Leiterin der Internistischen Intensivstation, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor, Dr. Jens Deerberg-Wittram, Geschäftsführer der RoMed Kliniken sowie Oberbürgermeister und Stiftungsvorstand Andreas März.

Der Stiftungsrat der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker hat beschlossen 2021 außerplanmäßig einen Sozialpreis, dotiert mit 3.000 Euro, zu verleihen. In Anbetracht der aktuellen Situation ist es dem Stiftungsrat ein Anliegen, dass mit diesem Preis der aufopferungsvolle und vorbildliche Einsatz des medizinischen Personals in den Covid-Stationen des RoMed Klinikums Rosenheim für die erkrankten Corona-Patientinnen und -Patienten öffentlich gewürdigt wird.

„Der Beschluss wurde einstimmig gefällt und in diesem Zusammenhang erinnern wir an die besondere Verbundenheit des Stiftungsgründers - Dr. Michael Stöcker - mit dem Klinikum“, betont Diethard Schinzel, Vorsitzender des Stiftungsrates.

Im Rahmen eines Stehempfangs im großen Rathaussaal fand jetzt die Verleihung des Preises statt. In seiner Rede ging Oberbürgermeister und Stiftungsvorstand Andreas März auf das außerordentliche Engagement des Klinikpersonals für die Bevölkerung ein und betonte: „Das war eine Teamleistung und eine Gesamtleistung der RoMed Kliniken. Die Pandemie hat unsere Region plötzlich und hart getroffen. Wir verfügen über eine herausragende Krankenhausstruktur, aber moderne Gebäude und Geräte wären nichts, wenn es nicht die Menschen gäbe, die sich für den Patienten voll einsetzen und aufopfern. Es sind das Herzblut und Engagement jedes Einzelnen, das den Unterschied ausmacht. In diesen schwierigen Zeiten der Pandemie mussten Ärzte und Pflegekräfte physisch wie psychisch sehr viel aushalten und schwerste Covid-19-Krankheitsverläufe miterleben, sodass die Belastungen an die Grenze des Erträglichen gingen.“ Die Kultur- und Sozialstiftung hat es deshalb gerade jetzt als Pflicht gesehen, aufrichtige Dankbarkeit auszusprechen und die Verbundenheit gegenüber dem medizinischen Klinikpersonal zu zeigen.

Als sichtbares Zeichen der Anerkennung händigte das Stadtoberhaupt die Urkunde der Kultur- und Sozialstiftung aus und überreichte als Dank einen Blumenstrauß an die Leiterin der internistischen Intensivstation, Frau Dr. Katharina Lenherr, die sichtlich gerührt den Preis stellvertretend für das ganze Ärzte- und Pflegeteam entgegengenommen hat.

Die Intensivmedizinerin bedankte sich im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen für die große Ehre. In einem beeindruckenden Videorückblick präsentierte Dr. Lenherr den geladenen Gästen mit unter anderem Landrat Otto Lederer, Altoberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Mitgliedern des Stiftungsrats die Erlebnisse während der Pandemie aus dem Blickwinkel der Klinikmitarbeiter.

In ihrer Dankesrede sagte Dr. Katharina Lenherr: „Für alle in der Coronaversorgung tätigen Mitarbeiter bedeutete die Bewältigung der Pandemie eine erhebliche Kraftanstrengung. Geschafft haben wir die Krise als eine Gemeinschaft, die flexibel, anpassungsfähig und bereit war, über der gewöhnlichen Belastungsgrenze zu arbeiten und Reserven zu mobilisieren. Die Klinik-Mitarbeiter wurden anfangs beklatscht, mittlerweile hat sich die Stimmung gewandelt. Umso mehr freut es mich, dass unsere Anstrengungen von der Kultur- und Sozialstiftung gesehen und mit diesem Preis anerkannt werden. Mit dem Preisgeld planen wir eine Veranstaltung, die den Mitarbeitern Fröhlichkeit und Freude bringen soll.“

Abschließend blickte Dr. Jens Deerberg-Wittram, Geschäftsführer der RoMed Kliniken, auf den Beginn der Krise zurück, als Entscheidungen zu treffen waren und man sich ehrlich die Frage stellen musste: Was kann RoMed leisten? „Was ich mitgenommen habe ist, dass RoMed unglaublich viel leisten kann.“ Die Klinikgruppe ist flexibel, verantwortungsvoll und leistungsfähig. Unter zustimmendem Applaus ergänzte Deerberg-Wittram: „RoMed schafft das, und darauf bin ich stolz und das können Sie auch alle sein!“

Nach dem offiziellen Teil nutzten die Vertreter der Stiftung, Förderer und Ehrengäste noch die Gelegenheit sich intensiv auszutauschen und angeregt zu unterhalten. Dr. Lenherr wurde dabei nicht müde immer wieder darauf hinzuweisen, dass es momentan zu den Covid-19-Schutzimpfungen keine wirkliche Alternative gibt. „Bei uns auf den Intensivstationen sehen wir, dass ungeimpfte Patienten häufig einen sehr schweren Krankheitsverlauf haben.“ Derweil gehen die Infektionszahlen schon wieder nach oben und im RoMed Klinikverbund laufen im Hintergrund die ersten Vorbereitungsmaßnahmen auf die vierte Corona-Welle.

Corona-Rückblick:
Der erste Covid-19-Patient kam am 2. März 2020 in das RoMed Klinikum Rosenheim. Die Prognose lautete damals, dass ca. 70 Prozent der Einwohner von Stadt und Landkreis Rosenheim erkranken werden und etwa 5 bis 10 Prozent intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Kurzfristig wurden Kapazitäten aufgestockt und Notintensivstationen innerhalb von nur zwei bis drei Wochen errichtet. Lieferengpässe von Schutzkleidung und Masken bereiten große Sorgen und zwingen die Klinik zu Kreativität. Desinfektionsmittel wird zeitweise selbst hergestellt. Personal wird kurzfristig intensivmedizinisch nachgeschult und über 100 freiwillige Helfer und Medizinstudenten unterstützen während der ersten Welle. Es herrschte ein unglaublich großer Zusammenhalt innerhalb der ganzen Klinik. Sowohl die RoMed-Verbundkliniken Bad Aibling, Prien und Wasserburg, als auch die Schön-Kliniken schlossen sich solidarisch und hilfsbereit der Versorgung von Covid- und Nicht-Covid-Patienten an. Von Seiten der Bevölkerung kamen etliche Dankesbriefe und von Kindern gemalte Bilder - das motivierte und bestärkte das Personal. Große Unterstützung und Solidarität zeigten viele Unternehmer, Partner und Vereine aus dem Umkreis mit ihren Spenden. Für Hoffnung sorgten Ende Dezember 2020 im Klinikum die ersten Corona-Schutzimpfungen. Nahezu 70 % der Klinikmitarbeiter sind zwischenzeitlich zweifach geimpft. Mit dem Ausbau der Testkapazitäten und der Eröffnung eines eigenen Testzentrums für Patienten und Mitarbeiter im April 2021 wird das Ziel verfolgt die Ausbreitung von Mutationen im Klinikum zu vermeiden. Nach drei Corona-Wellen werden nunmehr planbare aber verschobene Eingriffe nachgeholt.

Hintergrundinformationen zur Stiftung:
Zweck der Stiftung ist die Pflege des kulturellen Lebens, der Bildung, der Kunst, der Kultur und Wissenschaft sowie die Förderung von sozialen und karitativen Aufgaben, insbesondere der Altenhilfe und die Unterstützung Behinderter.
Die Kultur- und Sozialstiftung des Oberbürgermeisters der Stadt Rosenheim Dr. Michael Stöcker wurde am 14.08.1996 durch den Stifter errichtet und am 11.11.1996 als Stiftung anerkannt.
Das Grundstockvermögen der Stiftung von rund 1,75 Mio. Euro wurde größtenteils von der damaligen Sparkasse Rosenheim und zu einem geringeren Teil von einem Rosenheimer Verleger sowie mehreren Sponsoren mit kleineren Beträgen erbracht.

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News: RoMed Kliniken

Romed Baumann meets RoMed Kliniken!

Romed Baumann zu Besuch im RoMed Klinikum Rosenheim.
Romed Baumann zu Besuch im RoMed Klinikum Rosenheim.

Romed Baumann, Skirennläufer und amtierender Vizeweltmeister im Super-G war kürzlich im RoMed Klinikum in Rosenheim zu Besuch, um seinen Dank für den unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeiter*innen des RoMed Verbundes auszusprechen. Er ist sehr stolz, auf so einen starken Versorger in der Region zählen zu können – und dazu noch Namensträger zu sein.

Was den 35-Jährigen mit den RoMed Kliniken verbindet erfahren Sie in unserem neuesten Video.

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