Zentrale Notaufnahme

Die Zentralen Notaufnahmen (ZNA) der RoMed Kliniken sind Anlaufstelle für rettungsdienstlich versorgte sowie selbsteinweisende Notfallpatienten. Auch bei einer notfallmäßigen Einweisung durch niedergelassene Ärzte erfolgt die Aufnahme im Krankenhaus über die ZNA. Ein in der Behandlung von Notfällen erfahrenes Team von Ärzten und Pflegekräften steht zu jeder Tag- und Nachtzeit bereit.

Alle zentralen Notaufnahmen verfügen über eigene oder eng angebundene und kurzfristig verfügbare diagnostische Mittel um schwer erkrankte oder schwer verletzte Patienten der richtigen Behandlung in den verschiedenen Fachrichtungen der Kliniken zuzuführen. Akut notwendige Medikamente werden sofort verabreicht, Notfallmaßnahmen wie z.B. eine Wundversorgung vor Ort durchgeführt.

Die vier zentralen Notaufnahmen der RoMed Kliniken sind in der Fachgruppe Notfallmedizin eng vernetzt. Gemeinsame Behandlungspfade, schnelle Kommunikation zu Spezialisten bis hin zur Telemedizin und nach Bedarf gegenseitige Verlegung ergeben größtmögliche Patientensicherheit und sichern die lokale Versorgung.

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Ersteinschätzung

Nicht alle Patienten können unmittelbar und gleichzeitig behandelt werden. Insbesondere das nicht planbare, in unterschiedlichsten Spitzenzeiten sehr hohe Patientenaufkommen benötigt eine Ordnung der Patientenströme.

Bei Ankunft aller Patienten erfolgt deshalb die medizinische Ersteinschätzung durch speziell geschulte Pflegekräfte nach dem international wissenschaftlich anerkannten Machchester Triage System (MTS). Innerhalb weniger Minuten entsteht nach festgelegten Fragen eine objektive Einstufung der Behandlungsdringlichkeit, welche die Zeit zum ersten Arztkontakt bestimmt.

Das farbkodierte System wird vor Ort im Wartebereich genau erklärt. Auf einem Monitor werden die Patientengruppen anonymisiert dargestellt. Damit entsteht Transparenz, wenn Patienten aus medizinischen Gründen vorgezogen werden müssen.

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Leistungen

Die Zentrale Notaufnahme des RoMed Klinikums Rosenheim ist Anlaufstelle für alle selbsteinweisenden Notfallpatienten. Durchschnittlich versorgen wir im Jahr rund 40.000 Patienten.

Die ZNA verfügt über 17 Behandlungsplätze inklusive 6 Kurzliegerbetten und ist technisch hochmodern ausgestattet. Das kontinuierliche Patientenmonitoring erfolgt zentral gesteuert. Ein Computertomograph - ausschließlich für Notfallpatienten - ist direkt neben zwei Schockräumen eingerichtet.

Das Aufgaben- und Leistungsspektrum der zentralen Notaufnahme besteht in der Sichtung der eintreffenden Patienten, zeitnaher Diagnostik und Einleitung der Initialtherapie. Schließlich bei stationären Patienten die Zuordnung zu einer Fachrichtung im Haus oder bei ambulanten Patienten Abschluss der Therapie mit Empfehlung zur Weiterbehandlung.

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Chefarzt, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Rosenheim
Dr. med. Michael Bayeff-Filloff [Vita]
Kontakt
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Zentrale Notaufnahme

Facharzt für Chirurgie, Schwerpunkt Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement

Notfalltelefon

Tel +49 8031 365 38 88

Sekretariat

Tel  +49 8031 365 38 80

zna.rosenheim@ro-med.de

Dr. med. Uwe Neddermeyer
Leitender Oberarzt

Facharzt Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie, Spezielle Internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. med. Davor Zagorac
Oberarzt

Facharzt Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin

Dr. med. Anna Oliva Wohlfarth
Oberärztin

Fachärzte

  • Veronica Bacinski
    Fachärztin für Innere Medizin
  • Dr. med. Alexandra Mayer-Karle
  • Sabine Kopf
    Fachärztin Innere Medizin
  • Dr. med. Anke Niemann
  • Dr. med. Angelika Schnell
  • Daniela von Schroetter
    Fachärztin Innere Medizin
  • Anna Schwarzberg
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Sichtung nach MTS

Kategorie Rot: Sofortige Behandlung!

Kategorie Orange: Sehr dringende Behandlung!
Die Behandlung sollte innerhalb von 10 Minuten eingeleitet werden.

Kategorie Gelb: Dringende Behandlung!
Die Behandlung sollte innerhalb von 30 Minuten eingeleitet werden.

Kategorie Grün: Normal
Die Behandlung sollte innerhalb von 90 Minuten eingeleitet werden.

Kategorie Blau: Nicht dringend
Die Behandlung sollte innerhalb von 120 Minuten eingeleitet werden.

Speziell geschulte und erfahrene Pflegekräfte ermitteln standardisiert anhand der geschilderten Symptome des Patienten desser Erkrankungs- bzw. Verletzungsschwere und ordnen dieser eine der farbkodierten Kategorien im 5-stufigen MTS zu.

Entscheidend bei all diesen Systemen ist jedoch, dass es nur so gut funktioniert wie es an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird. So werden bei uns z. B. alle Notarztpatienten prinzipiell nicht triagiert und automatisch als rot eingestuft, um die Behandlungskette nicht zu verzögern. Alle übrigen Rettungsdiensttransporte werden triagiert.

Um die Behandlungspfade zu visualisieren, wird jeder aufgenommene Patient in einer speziellen Software auf dem Raumplan der ZNA abgebildet. Hierbei zeigt jedes Patientensymbol laufende Uhrzeit, Fachrichtung, Triagefarbe und Infektstatus an. Durch Verschieben in die einzelnen Behandlungsräume wie z. B. Röntgen können im Nachgang im Qualitätsmanagement alle relevanten Werte wie Einhaltungsquote der Triagevorgaben oder Wartezeiten auf Untersuchungen wie Röntgen aufgearbeitet werden. Durch abgestimmte Personalplanungen sind Verbesserungen der Patientensicherheit und des Patientenservice möglich. Im Wartebereich ist zur Information ein Monitor mit anonymisiertem Abbild des Systems installiert.

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Netzwerke Herzinfarkt, Schlaganfall und Trauma

Die sogenannten Tracerdiagnosen Herzinfarkt, Schlaganfall und schweres Mehrfachtrauma (Polytrauma) stellen eine große Herausforderung für die präkliniksche wie die klinische Versorgung dar. Um die Ansprüche der mediznischen Fachgesellschaften zu gewährleisten, haben sich Kliniken und Notärzte in entsprechenden Netzwerken organisiert, um die jeweils optimale Patientenversorgung zu garantieren.

Das Klinikum Rosenheim ist dabei

akreditiert bzw. im jeweiligem Qualitätsmanagement zertifiziert.

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Notarztdienst

Vom Standort am RoMed Klinikum Rosenheim aus werden mit unserem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) pro Jahr rund 2.500 lebensrettende Einsätze gefahren.

Besetzt mit Notärzten aus dem RoMed Klinikum Rosenheim und dem Rettungsdienstpersonal des Roten Kreuzes wird im Rendezvous-System (zusammen mit dem Rettungswagen) der akut schwer erkrankte oder verletzte Patient versorgt.

Neben der gehobenen medizinischen Ausstattung bietet das NEF die Möglichkeit über Telemetrie Befunde des Patienten (EKG) an die internistische Intensivstation zu übermitteln, um die optimale Versorgung des Notfallpatienten zu gewährleisten. In bestimmten Fällen sind wir in der Lage, nach Rücksprache mit dem Herzkatheterteam, eine präklinische Lyse durchzuführen.

Die für die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ notwendigen Einsätze können bei uns unter Anleitung des diensthabenden Notarztes absolviert werden, Anmeldung hierzu über das Sekretariat Anästhesie (Ansprechpartnerin: Frau Schmidmayr)

Für Studenten besteht ebenfalls die Möglichkeit, beim Mitfahren notfallmedizinische Kenntnisse zu erwerben.

Ärztlicher Leiter Rettungsdienst
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Das Team der Zentralen Notaufnahme

Das ärztliche Kernteam der ZNA besteht rund um die Uhr aus den Fachrichtungen Innere Medizin und Unfallchirurgie. Tagsüber wird dieses durch Allgemeinärzte in Weiterbildung unterstützt. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit auf die Fachexpertise des Hauses zurückzugreifen und alle weiteren Fachrichtungen hinzu zu ziehen. Dies betrifft insbesondere die zeitkritische Versorgung von Schlaganfällen oder Schwerverletzten. Bei letzteren erwartet ein Team aus Anästhesisten, Allgemeinchirurgen, Unfallchirurgen und Radiologen den über die Integrierte Leitstelle angemeldeten Patienten im Schockraum.
Unsere Pflegekräfte sind für die Versorgung aller Patienten interdisziplinär organisiert.

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Die RoMed Kliniken bieten in verschiedenen Abteilungen das Praktische Jahr für Medizinstudenten an.

Aufgrund der vielfältigen Weiterbildungsbefugnisse der RoMed-Ärzte sind verschiedenste Facharztweiterbildungen und Spezialisierungen möglich.



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