Innere Medizin

In der Abteilung für Innere Medizin werden Erkrankungen aus den Bereichen Gastroenterologie / Hepatologie (Magen-Darm-Leber), Kardiologie (Erkrankungen des Herzens) und Endokrinologie / Diabetes (Hormonhaushalt, Zuckererkrankung) durchgeführt. Einen Schwerpunkt bildet die endoskopische und medikamentöse Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes.

Im endoskopischen Bereich werden hierzu nicht nur alle modernen diagnostischen Verfahren (Gastroskopie, Koloskopie, ERCP), sondern auch alle minimal-invasiven therapeutischen Verfahren (Polypenentfernung, Gallensteinentfernung aus dem Gallengang, Blutstillung etc.) durchgeführt. Zusätzlich zur koventionellen Sonographie bildet die Kontrastmittelsonographie u. a. zur Diagnostik von Lebererkrankungen einen Schwerpunkt in der Abteilung.

Darüber hinaus stehen im Mittelpunkt der Behandlungen endokrinologische Erkrankungen, wie Schilddrüsenleiden und Diabetes mellitus.

Im Bereich der Behandlung von Komplikationen des  Diabetes mellitus hat sich die Innere Abteilung in Prien auf die Behandlung der diabetischen Ulcera mittels der retrograd venösen Perfusion (RVP) spezialisiert und konnte mit dieser Methode eine Vielzahl von Amputationen der betroffenen Extremitäten verhindern.

Weiterhin können an allen Intensivplätzen in Zusammenarbeit mit der Dialysepraxis Dr. Heiss Hämodialysen durchgeführt werden.

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Chefarzt
Dr. med. Oliver Benetka [Vita]
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Facharzt Innere Medizin, Gastroenterologie

Sprechstunden

Magen-Darm-Spiegelungen, Proktoskopien, Rektuskopien, Schilddrüsensprechstunde
Nach telefonischer Vereinbarung
Tel +49 8051 600 90 09
innere.pri@ro-med.de 

Endokrinologie

Zum Bereich der Endokrinologie gehören nachfolgende Krankheiten:

  1. Schilddrüse
  2. Diabetes mellitus
  3. Retrograde venöse Perforation zur Behandlung diabetischer Geschwüre (RVP)
  4. Spezielle Endokrinologie
  5. Stoffwechselerkrankungen

1. Schilddrüsenerkrankungen
Schilddrüsenerkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen im Bereich des Hormonhaushalts (Endokrinologie). Zur Diagnose und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen stehen in der RoMed Klinik Prien spezialisierte Ärzte im Bereich der Endokrinologie (Prof. v. Ritter) und der Chirurgie (Prof. Dr. med. Stadler) zur Verfügung. Patienten können so interdiziplinär diagnostisch und therapeutisch betreut werden.

2. Diabetes mellitus
Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine häufige Erkrankung im fortgeschrittenen Lebensalter. Zuckererkrankung kann aber auch bei Jugendlichen auftreten (Diabetes mellitus Typ I). Zur Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus steht in der Medizinischen Abteilung der RoMed Klinik Prien ein spezialisiertes Team aus Ärzten, speziell ausgebildeten Pflegekräften, Ernährungstherapeuten und physikalischer Therapie zur Verfügung. Die Patienten werden in intensiven Schulungen so unterrichtet, daß sie selbständig mit ihrer Erkrankung zurechtkommen.

3. Retrograde venöse Perfusion zu Behandlung diabetischer Geschwüre (RVP)

Diabetische Geschwüre (Gangrän) entstehen häufig an der unteren Extremität, haben eine schlechte Heilungstendenz und führen nicht selten zu Amputationen. Mit einer in der RoMed Klinik Prien weiterentwickelten Spezialbehandlung, der retrograd venösen Therapie RVP, können diabetische Geschwüre zum Abheilen gebracht und Amputationen verhindert werden.

4. Spezielle Endokrinologie:
Auch bei hormonellen Veränderungen der Hypophyse (Hirnanhangdrüse), der Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen) werden spezialisierte diagnostische und therapeutische Maßnahmen in der Inneren Abteilung der RoMed Klinik Prien durchgeführt.

5. Stoffwechselerkrankungen:
Fettstoffwechselstörungen sind häufige Stoffwechselerkrankungen. Die Entwicklung einer Arteriosklerose als Folgeerkrankung einer Fettstoffwechselstörung stellt ein schwerwiegendes Problem dar. In der Inneren Abteilung werden alle laborchemischen und technischen Untersuchungen (z. B. Darstellung der Gefäße mittels Dopplersonographie) durchgeführt und therapeutische Maßnahmen unternommen, um eine Fettstoffwechselstörung zu korrigieren.

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Gastroenterologie / Hepatologie (Magen-Darm-Leber)

Hier werden chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Hepatitis bzw. chronische Lebererkrankungen behandelt. Aber auch die Dickdarmkrebs-Prophylaxe (Darmspiegelung) wird in unserer Abteilung angeboten.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Bei dem Krankheitsbild der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen treten immer wieder Entzündungen im Magen-Darm-Trakt auf. Die Ursache dieser Erkrankung ist ungeklärt. Es werden zwei Krankheitseinheiten unterschieden: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Zusammen mit der Chirurgischen Abteilung, der Ernährungsberatung und der physikalischen Therapie findet eine spezialisierte Betreuung der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen statt.

Hepatitis/chronische Lebererkrankung:
Die virale Hepatitis ist eine Erkrankung der Leber, die durch die Hepatitisviren A, B und C verursacht werden kann. Auch Stoffwechselstörungen (Eisen und Kupfer) und Autoimmunreaktionen können chronische Lebererkrankungen hervorrufen. Zur Diagnose dieser Erkrankungen werden spezialisierte Blutuntersuchungen und in aller Regel eine Gewebeprobe der Leber durchgeführt.

Dickdarmkrebs-Prophylaxe
Zur Vorbeugung der Entstehung eines Dickdarmkrebses wird international eine Darmspiegelung (Koloskopie) ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Solche Darmspiegelungen werden in unserer spezialisierten endoskopischen Abteilung mit modernster Technik und mit höchsten hygienischen Standards durchgeführt.



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Kardiologie (Erkrankungen des Herzens)

Der Herzinfarkt ist eine lebensbedrohliche Komplikation einer Herzerkrankung. Vorsorgemaßnahmen zielen darauf, diese Komplikation zu verhindern. Die Vorsorgemaßnahmen beinhalten Einstellung des Bluthochdrucks, Korrektur von Fettstoffwechselstörungen und Störungen im Zuckerhaushalt. Die notwendigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Vorbeugung eines Herzinfarktes werden in unserer Abteilung durchgeführt.

Sollte es zu einem Herzinfarkt kommen, werden die Patienten sofort auf unserer Intensivstation versorgt. Falls die medikamentösen Maßnahmen zur Therapie eines Herzinfarktes nicht ausreichen, findet eine Verlegung zur interventionellen Therapie mit Herzkatheter in das RoMed Klinikum Rosenheim oder das Klinikum Traunstein statt.



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Sonographie incl. Kontrastmittel-Sonographie

In der Sonographie werden von einer speziellen Sonde Schallwellen im Ultraschallbereich in den Körper des Patienten entsendet und die zurückgeworfenen Echos wieder empfangen. Hieraus kann das Gerät ein zweidimensionales Bild erstellen. Dieses Bild reflektiert die Schalleigenschaften der verschiedenen Organe wider. Es ist somit möglich, ohne Belastung durch Röntgenstrahlen in den Körper „hineinzuschauen“. Anwendung findet dieses Verfahren insbesondere bei der Beurteilung der Bauchorgane. Hier können die Leber, die Gallenblase, die Nieren, die Milz, die Blutgefäße und der Unterbauch beurteilt werden.
Die Kontrastmittel-Sonographie wird v. a. bei Lebertumoren bzw. Verdacht auf Lebertumore eingesetzt. Sonographisch verdächtige Areale der Leber lassen sich schnell und nebenwirkungsfrei mit der Kontrastmittel-Sonographie differenzieren. Diese neue Methode wird in der Inneren Medizin an der RoMed Klinik Prien in der Routine eingesetzt und wissenschaftlich untersucht.

Ein weiteres großes Gebiet, das sich dem Ultraschall erschließt, ist das Herz. Das sog. Herzecho beurteilt die Pumpfunktion des Herzens, die Größe der verschiedenen Herzkammern und die Flusseigenschaften des Blutes im Herzen. Hier können Bewegungsstörungen des Herzens sehr frühzeitig entdeckt werden. Aber auch andere Organe, wie die Schilddrüse, Blutgefäße, die weiblichen Geschlechtsorgane oder die Extremitäten können mit dem Ultraschall beurteilt werden.

Seit einigen Jahren werden auch im Ultraschall besondere Kontrastmittel (sog. Echosignalverstärker) verwendet. Im Gegensatz zu Röntgen-Kontrastmitteln handelt es sich um winzige Gas- oder Luftbläschen, die sich nach wenigen Minuten von selbst auflösen. Sie sind gut verträglich; da sie kein Jod enthalten, führen sie nicht zu den vom Röntgen bekannten allergischen Reaktionen und können auch bei bekannter Kontrastmittel- oder Jodallergie eingesetzt werden. Der Einsatz von Ultraschall-Kontrastmitteln hat z. B. den Nachweis von kleinen Lebermetastasen verfeinert; auch die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren ist so treffsicherer und kann vielen Patienten eine Punktion ersparen.

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EKG

Im EKG werden die elektrischen Ströme des Herzens gemessen und im Kurvenverlauf auf einem entsprechenden, speziellen Papier aufgezeichnet.
Hierbei kann man feststellen, ob die elektrischen Impulse am Herzen in einer Regelmässigkeit entstehen und sich regelrecht über das Herz ausbreiten. 
Die einfachste Untersuchung dieser Art ist das Ruhe-EKG. Hier liegt der Patient entspannt auf dem Rücken und erhält Klammern für die Hände und Füße sowie Saugnäpfe für die Brustwand. An diese werden elektrische Kabel angelegt, die dann die Herzströme zum EKG-Gerät leiten.

Bei der Frage nach Herzrhythmusstörungen werden EKG-Ableitungen auch gerne über einen längeren Zeitraum aufgenommen. Dies geschieht dann mit einem sog. Langzeit-EKG. Hierbei werden die Herzströme von einem kleinen Kästchen erfasst, welches der Patient mit sich herumtragen kann. Üblicherweise wird das Langzeit-EKG über 24 Stunden angelegt und ermöglicht somit die Erfassung der elektrischen Herztätigkeit sowohl im Wach– wie auch im Schlafrhythmus.

Bei Patienten, bei denen der Verdacht besteht, dass es zu Verengungen an den Herzkranzgefäßen gekommen ist, wird gerne ein Belastungs-EKG durchgeführt. Hierbei werden die Herzströme unter steigender Belastung erfasst. Somit kann man schon recht frühzeitig Veränderungen feststellen, die auf einen drohenden Herzinfarkt hinweisen können.
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Endoskopie

Die Endoskopie ist ein Verfahren, das es dem Arzt ermöglicht, in vorgeformte Körperhöhlen zu schauen. Die Geräte sind sehr dünn, sehr flexibel und sehr leicht steuerbar. Das „verlängerte Auge“ des Arztes ist hierbei heutzutage eine winzige Kamera an der Spitze des Endoskops. Wichtige Endoskopien sind die Magenspiegelung (Gastroskopie), Darmspiegelung (Koloskopie), Lungenspiegelung (Bronchoskopie), Blasenspiegelung (Zystoskopie) und Bauchspiegelung (Laparoskopie).
Die meisten Endoskopien können heutzutage ambulant durchgeführt werden. Üblicherweise wird dem Patienten hierbei ein Schlafmedikament und ggf. auch ein Schmerzmedikament angeboten, so dass die meisten Patienten von der Untersuchung nichts mitbekommen.
 
Der Vorteil der Endoskopie ist, dass man nicht nur in die Höhlen hineinschauen kann, sondern auch an jeder Stelle des einsehbaren Bereiches Proben entnehmen kann und ggf. Polypen entfernen und sogar Blutungen stillen kann. Somit ist dies nicht nur ein diagnostisches, sondern auch ein sehr effektives therapeutisches Verfahren.

In der RoMed Klinik Prien besteht eine umfassende Erfahrung mit allen diagnostischen und therapeutischen Verfahren in der Endoskopie.

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Fußnetz

Zur effektiven Therapie des diabetischen Fußsyndroms ist eine interdisziplinäre Therapie der Patienten unter Einbeziehung des ambulanten und stationären Bereichs dringend erforderlich. Aus diesem Grund wurde das Fußnetz Prien gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist eine Koordination der verschiedenen Fachbereiche, die zur optimalen Diagnose und Therapie des diabetischen Fußes erforderlich sind.
Das diabetische Fußsyndrom stellt eine schwerwiegende Komplikation des Diabetes mellitus dar. Häufig kommt es in Folge von Gefäßverengungen und Nervenschäden zu nicht heilenden Geschwüren der Haut und schwerwiegenden Deformitäten der Knochen. Leider ist nicht selten trotz intensiver therapeutischer Bemühungen eine Amputationen der betroffenen Extremität notwendig.

Schon jetzt stellen die diabetischen Schwerpunktpraxen eine Versorgung der Patienten mit einem Diabetes mellitus im ambulanten Bereich auf höchstem Niveau sicher. Im stationären Bereich hat sich an den RoMed Kliniken sowohl im chirurgischen wie auch im internistischen Bereich eine Spezialisierung ergeben, die ideal geeignet ist, eine interdisziplinäre Versorgung des diabetischen Fußes sicher zu stellen. Insbesondere die Kombinationen aus Fußchirurgie, minimal invasiver radiologischer Gefäßintervention, Gefäßchirurgie, plastischer Chirurgie und retrograd venöser Perfusion (RVP) des diabetischen Fußes stellen eine einmalige Konstellation zur optimalen Therapie des diabetischen Fußsyndroms dar.

Kooperationspartner
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Dr. med. Stefan Kommissari
Leitender Oberarzt

Facharzt Innere Medizin, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Echokardiographie, leitender Notarzt

Dr. med. Inge Hugenberg
Oberärztin

Fachärztin Innere Medizin

Dr. med. Gerhard Meier
Oberarzt

Facharzt Innere Medizin, Geriatrie

Dr. med. Martin Steiner
Oberarzt

Facharzt Innere Medizin, Notfallmedizin

Aufgrund der vielfältigen Weiterbildungsbefugnisse der RoMed-Ärzte sind verschiedenste Facharztweiterbildungen und Spezialisierungen möglich.

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