Gynäkologie

In der Abteilung Gynäkologie werden schwerpunktmäßig
vaginale und abdominale Operationen, die operative Behandlung von Senkungszuständen des Beckenbodens und weiblicher Harninkontinenz, minimalinvasive Eingriffe durch Bauchspiegelung (Laparoskopie) oder Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), operative Eingriffe bei bösartigen Erkrankungen der Brust, der Eierstöcke und der Gebärmutter durchgeführt.

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Chefärztin
Priv.-Doz. Dr. med. Julia Jückstock [Vita]
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Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

Vaginale Operationen

Dazu zählen beispielsweise
  • Ausschabungen (z. B. bei Blutungsstörungen)
  • Entfernung von Veränderungen am Muttermund (z. B. Portiobiopsie, Konisation)
  • Korrektur von Fehlbildungen
  • Entfernung von Zysten oder Neubildungen in der Scheide
  • Entfernung der Gebärmutter, erforderlichenfalls auch der Eierstöcke von der Scheide aus (vaginale Hysterektomie)
  • Plastische Operationen zur Behebung von Senkungszuständen, bei Harninkontinenz und zur Beckenbodenrekonstruktion (siehe unten)
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Abdominale Operationen

Bei diesen Eingriffen ist die Durchführung eines Bauchschnitts erforderlich, welcher üblicherweise im Bereich der Schamhaarobergrenze (Bikinischnitt) gelegt wird. Die Narbe ist damit in der Regel die gleiche wie nach einem Kaiserschnitt.

Notwendig wird dieses Vorgehen zum Beispiel, wenn bei stark vergrößerter Gebärmutter eine Myomausschälung oder Gebärmutterentfernung durchgeführt werden muss, desweiteren auch bei starken Verwachsungen oder nach zahlreichen Voroperationen. Bei Verdacht oder Nachweis von bösartigen Tumoren am inneren Genitale (Gebärmutter, Eierstöcke) wird in aller Regel ebenfalls ein Bauchschnitt – hier jedoch meist ein Längsschnitt – durchgeführt.

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Laparoskopische Eingriffe

Dabei werden zur Vermeidung von größeren Schnitten und Narben über kleine Einstiche im Nabel und in der Bauchdecke eine Kameraoptik und spezielle Operationsinstrumente eingebracht. ("Schlüssellochchirurgie") Auf diesem Weg können relativ schmerzarm und ohne größere Narben auch sehr ausgedehnte operative Eingriffe durchgeführt werden.

  • Lösung von Verwachsungen
  • Wiedereröffnung und Rekonstruktion der Eileiter
  • Abtragung und Koagulation von Endometrioseherden
  • Blinddarmentfernung
  • Organerhaltende Entfernung von Eierstockzysten und anderen Eierstockgeschwülsten
  • Entfernung der gesamten Eierstöcke über einen Bergebeutel
  • Ausschälung von Myomen aus der Gebärmutterwand
  • TLH (Total Laparoskopische Hysterektomie)
  • Laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie (LAVH)
  • Laparoskopische supracervicale Hystereltomie (LASH)
  • Anwendung verschiedener intrakorporaler Nahttechniken
  • Laparoskopische Kolposakropexie mit Netzinterponat
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Hysteroskopische Eingriffe

Dabei wird von der Scheide aus eine Optik direkt in die Gebärmutter eingebracht, wonach einerseits die Anatomie und eventuelle Veränderungen exakt beurteilt werden, andererseits können auf diesem Weg gezielt operative Eingriffe in der Gebärmutterhöhle durchgeführt werden.

  • Diagnostik: Abklärung intrauteriner Prozesse 
  • Verödung oder gezielte Abtragung der Gebärmutterschleimhaut
  • Entfernung von Septen oder von Polypen
  • Abtragung von Myomen
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Uro-Gynäkologie

Die weibliche Inkontinenz und die Senkung des Beckenbodens sind weit verbreitete Probleme, die auch in der heutigen Zeit noch zu den "Tabu-Themen" zählen.

Die Ärzte der gynäkologischen Hauptabteilung in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dieser Thematik und führen entsprechende konservative, vor allem aber operative Behandlungen durch.

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Uro-Gynäkologische Sprechstunde

Telefonische Anmeldung erforderlich unter
Tel +49 8071 77 305

Mo 9.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr
Mi 9.00 – 12.00 Uhr
oder nach Vereinbarung.

Gynäkologisches Beckenbodenzentrum

Chefarzt Dr. med. Martin Heindl leitet ein gynäkologisches Beckenbodenzentrum, Zertifizierung nach AGUB II (Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion).

Es besteht die Zulassung zur Durchführung einer Beckenbodensprechstunde. Mit einem Überweisungsschein eines/einer Gynäkologen/Gynäkologien oder Urologen/Urologin kann ein Termin vereinbart werden.

Im Rahmen der urogynäkologischen Diagnostik werden auch urodynamische Untersuchungen (Manometrie) durchgeführt. Nach dieser Diagnostik kann eine differenzierte Therapieempfehlung gegeben werden.

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Kooperationspartner

  • Krankgengymnasten/-innen
  • niedergelassene gynäkologische Praxen, welche bei Senkungszuständen die Vordiagnostik, die konservative Behandlung (Pessarversorgung), sowie die ambulante Nachbehandlung nach Deszensus-Operationen übernehmen.
  • spezialisierte krankengymnastische Praxen, welche im Rahmen der konservativen Therapie Beckenbodengymnastik durchführen.
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Urogynäkologische Operationen

Sämtliche operativen Maßnahmen zur Behebung von Senkungszuständen und Inkontinenz werden an unserer Abteilung stationär durchgeführt. Je nach Indikation kommen dabei verschiedene OP-Techniken zum Einsatz.

Gelegentlich sind kombinierte abdomino-vaginale Eingriffe erforderlich. Durch die enge Kooperation zwischen den ambulant und stationär tätigen Kollegen des Versorgungsnetzes soll für jede Patientin das individuell richtige Behandlungsverfahren gewählt werden.

Die Behandlungen erfolgen nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urogynäkologie.

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Vom vaginalen Zugang:

  • Beckenbodenrekonstruktion mit vaginalen Netzen (Prolift)
  • vordere und hintere Scheidenraffung
  • pararektale Kolposacropexie 
  • Fixatio sacrospinalis 
  • vordere Levatorplastik 
  • hohe hintere Levatorplastik 
  • Kolpokleisis
  • TVT (Tensionfree Vaginal Tape) und TVT-O (Transobturatorielles Tape)

Die Eingriffe werden je nach Erfordernis auch unter Verwendung von Polypropylennetzinterponaten durchgeführt.
TVT (Tensionfree Vaginal Tape) und TVT-O (Transobturatorielles Tape) werden zur Therapie der Harninkontinenz entweder als isolierter Eingriff oder in Kombination mit anderen Maßnahmen eingesetzt.

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Vom abdominellen Zugang:

  • Netzgestützte Kolposacropexie mit Verstärkung der vorderen und hinteren Vaginalwand (auch per Bauchspiegelung möglich)
  • Rectopexie (bei zusätzlichem Rectumprolaps)
  • Vordere Kolposuspension (nach Burch unter Verwendung von Netzinterponaten)
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Operationen an der Brust

Bei Brustkrebserkrankungen (gut- und bösartig) werden in allen vertretbaren Fällen brusterhaltende Operationsverfahren angewendet, in nur noch selten erforderlichen Fällen wird eine Brustentfernung durchgeführt.

Großen Wert legen wir dabei auf eine kosmetisch ansprechende plastische Rekonstruktion der operierten Brust. Hierzu werden in Sonderfällen auch Lappenplastiken (z. B. Latissimus dorsi Schwenklappen) verwendet. Bei Frühstadien erfolgt eine sogenannte Wächter-Lymphknotenentfernung in der Achsel, wodurch die früher erforderliche komplette Achsellymphknotenausräumung in vielen Fällen vermieden werden kann.

Bei einer nur noch selten erforderlichen Brustentfernung wird der plastische Wiederaufbau der Brust mit Eigen- und Fremdmaterial (Latissimus dorsi Plastik, Kochsalz- oder silikongefüllte Inlays) je nach Wunsch einzeitig (im Rahmen der Erstoperation) oder zweizeitig (durch einen weiteren Eingriff nach Abschluss der Krebsbehandlung) durchgeführt. Je nach Ergebnis wird in manchen Fällen noch eine kosmetische Anpassung der Gegenseite erforderlich.

Bei zu großen Brüsten (Makromastie) führen wir nach entsprechender Indikationsstellung Brustverkleinerungen (Reduktionsplastiken) mit zentrokaudalem Stiel durch, die auch ein späteres Stillen ermöglichen.

Die plastisch-rekonstruktiven Eingriffe werden in Zusammenarbeit mit dem plastischen Chirurgen Dr. Busse durchgeführt.

Nach fast allen operativen Maßnahmen wird eine frühzeitige physiotherapeutische Begleitbehandlung durchgeführt, Mitarbeiter der Abteilung für gynäkologische Physiotherapie nehmen hierzu regelmäßig an den Visiten teil. Eine psychosomatische Betreuung findet in Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst und dem Inn-Salzach-Klinikum statt.

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Operative Eingriffe bei bösartigen Erkrankungen

Diese Eingriffe werden nach den jeweils aktuellen Empfehlungen und Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für gynäkologische Onkologie sowie der jeweiligen Projektgruppen des Tumorzentrums München durchgeführt.

  • im Bereich der Schamlippen
  • der Scheide
  • der Gebärmutter
  • der Eierstöcke.
  • Partielle und vollständige Vulvektomie bei Frühstadien mit Sentinelbiopsie der Leistenlymphknoten.
  • Radikale erweiterte Hysterektomie nach Wertheim/Meigs beim Zervixcarcinom (Gebärmutterhalskrebs)
  • Operative Therapie des Ovarialcarcinoms (Eierstockkrebs) mit Tumordebulking, großflächiger Deperitonealisierung, infragastrischer Netzresektion, Exstirpation von retroperitonealen Tumorabsiedelungen einschließlich pelviner und paraaortaler Lymphonodektomie.

Für die postoperative Nachbehandlung und Überwachung dieser Patientinnen steht unsere interdisziplinäre Intensivstation zur Verfügung.

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Privatsprechstunde Dr. med. Martin Heindl

Telefonische Anmeldung erforderlich unter
Tel +49 8071 77 305

Mo 9.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr
Mi 9.00 – 12.00 Uhr
oder nach Vereinbarung.

Gynäkologische Filialpraxis im MVZ ro

Anja Britta Stopik und Olga Trenkler
Terminvereinbarungen Tel +49 8071 77 666.

Mo - Do 9.00 - 12.00 Uhr, Fr 9.00 - 13.00 Uhr
Mo 14.30 - 16.30 Uhr, Di 14.30 - 17.30 Uhr
Do 16.00 - 19.00 Uhr

praxisgyn.was@ro-med.de

www.romed-mvz.de

Anja Britta Stopik
Leitende Oberärztin

Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

Funktionsoberärztin

  • Olga Trenkler
    Fachärztin für Gynäkologie

Fachärztinnen

  • Dr. med. Cornelia Lochner
    Fachärztin für Gynäkologie
  • Ludmilla Scheibel
    Fachärztin für Gynäkologie
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Assistenzärztinnen und -ärzte

  • Yume Hanusch
  • Alina Oyan
  • Dr. med. Luise Riedl
  • Marina Sopta, dr. med.
  • Ruta Valanciute
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Aufgrund der vielfältigen Weiterbildungsbefugnisse der RoMed-Ärzte sind verschiedenste Facharztweiterbildungen und Spezialisierungen möglich.

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