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Gynäkologie und Geburtshilfe

Als Zentrum für Frauengesundheit in der Region bieten wir am RoMed Klinikum Rosenheim eine optimale medizinische Betreuung der Frau in allen Lebensphasen von der Geburt bis zur Therapie bösartiger Erkrankungen.

Wir bieten Ihnen eine sichere und individuelle Geburtshilfe an, die auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingeht, von der unkomplizierten Entbindung bis zur Betreuung von komplexen Risikoschwangerschaften zusammen mit Ihrer/Ihrem niedergelassenen Frauenärztin/Frauenarzt. Auch für alle anderen gynäkologischen Probleme und Erkrankungen stehen wir zur Verfügung. Einen besonderen Schwerpunkt der Klinik stellt dabei die Behandlung von Tumoren der Brust, der Gebärmutter und der Eierstöcke. Hierbei bieten wir alle modernen Diagnostik- und Therapieverfahren sowohl im operativen als auch im konservativen Bereich an. Maßgeschneiderte Onkologie mit Anwendung von schonenden, minimal-invasiven Operationsverfahren bis hin zur plastischen Wiederherstellungschirurgie und auf Sie zugeschnittene medikamentöse Therapien in unserer gynäkologisch-onkologischen Tagesklinik sind selbstverständlich. In einem integrativen Gesamtkonzept binden wir auf Wunsch der Patientin auch komplementäre Behandlungsmethoden ein. Wir kooperieren sehr eng mit unseren Partnern des RoMed Klinikum Rosenheim sowie mit allen Zuweisern und sonstigen Kooperationspartnern.

Wir verstehen uns als Dienstleister. Die Versorgung unserer Patientinnen mit höchster medizinischer Qualität steht für uns im Vordergrund. Eine bestmögliche Betreuung, das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und Menschlichkeit liegen dem Team der Frauenklinik dabei besonders am Herzen.

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Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med.
Andreas Schnelzer [Vita]
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Gynäkologie und Geburtshilfe

Senior-Mammaoperateur, Gynäkologische Onkologie, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Spezialisierung Minimal-invasive Chirurgie

Besuchsregeln in der Geburtshilfe

Wichtige Informationen für Schwangere und ihre Begleitpersonen (Stand 08.08.2022)

Liebe werdende Eltern,

wir freuen uns, dass wir mit der Lockerung der allgemeinen Besuchsregeln der RoMed Kliniken uns auch im Perinatalzentrum Rosenheim dieser Lockerungen weitgehend anschließen können (mehr lesen über die allgemeinen Besuchsregeln).

Dies bedeutet, dass jeweils eine Person (immer dieselbe Person) zur Geburt und später auf der Wochenbettstation die Schwangere / Mutter begleiten und besuchen kann, wenn ein aktueller negativer Test - Antigen (Ag) oder PCR - vorliegt und im gesamten Haus dauerhaft eine FFP2-Maske getragen wird.

Ag-Tests machen Sie als Begleitpersonen bitte an einem der offiziellen Testzentren/Apotheken. Dabei ist es nicht sinnvoll, ab den "ersten Wehen" täglich einen Ag-Test durchzuführen, nur um "bereit" zu sein. Zwischen der Vorstellung zur Geburt im Kreißsaal und der eigentlichen Geburt vergehen in der Regel mehrere Stunden. Wenn es nach unserer Einschätzung "eilig" sein sollte, dann kann in Ausnahmefällen ein Test im Kreißsaal durchgeführt werden. 

Schwangere, die zur Geburt kommen und/oder stationär aufgenommen werden müssen erhalten von uns einen PCR-Test bei der Aufnahme. 

Gesunde werdende Väter bzw. eine Begleitperson sind zur Geburt im Kreißsaal herzlich willkommen, sobald die Wehentätigkeit und damit die Geburt soweit fortgeschritten ist, dass ein dauerhafte Aufnahme (bis ihr Kind da ist) in den Kreißsaal erfolgt. 

Väter der neugeborenen Kinder können Mutter und Kind jederzeit auf der Wochenbettstation besuchen. Leider sind Geschwisterkinder weiterhin noch nicht bei Besuchen zugelassen. Wir möchten Sie aber bitten, Ihre Besuchszeiten mit den Besuchszeiten einer eventuellen Zimmernachbarin zu koordinieren, damit möglichst immer nur ein Besucher zur selben Zeit im Zimmer ist.

Bei Ihren Besuchen bitten wir darum die Bedürfnisse und Privatsphäre der Zimmernachbarin zu respektieren und von Besuchen zu Unzeiten Abstand zu nehmen.

Die aktuelle Infektionslage erlaubt es auch, dass wir unsere Familienzimmer, soweit diese verfügbar sind (leider in Voraus nicht buchbar), wieder anbieten können. Die Begleitperson soll sich dabei überwiegend im Zimmer aufhalten (kein Wechsel z.B. zwischen zu Hause, Arbeit und Patientienzimmer) und muss jederzeit ein jeweils gültiges Ag- oder PCR-Testergebnis vorweisen können.   

Bei coronatypischen Symptomen oder positivem Test einer Begleitperson bzw. dem werdenden Vater ist der Zutritt in die Klinik zum Schutze des eigenen Kindes aber auch der anderen Patienten und des Personals nicht gestattet. Da leider wiederholt Falschangaben gemacht wurden, bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir zum Schutz unserer anderen Schwangeren Ihre Testergebnisse überprüfen und ggf. neue Tests einfordern werden. 

Bei ambulanten Vorstellungen sollte weiterhin möglichst nur die zu untersuchende Person in die Klinik kommen. Sollte es sich um einen geplanten Termin handeln, bitten wir die Patientinnen darum ein gültiges Antigen-Testergebnis zum Termin mitzubringen. Bei Notfallterminen informieren Sie uns unbedingt frühzeitig, ob typische Symptome vorliegen oder Sie aktuell positiv auf das Coronavirus getestet wurden bzw. in Quarantäne sind.

Falls zum ambulanten Termin eine Begleitperson notwendig ist (z.B. Dolmetscher), dann gilt für Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht und ein aktueller negativer Test.

Maskenregeln
Im Krankenhaus ist für Patienten und Begleitpersonen das Tragen einer selbst mitgebrachten frischen FFP2-Maske, das Einhalten der Abstandsregeln und das Fehlen von Coronasymptomen für einen sicheren Umgang miteinander unabdingbar. 

Unter der Geburt gelten für Schwangere angepasste Ausnahmeregeln (Maske), so dass die Maske bei der Geburt sicher nicht stören wird. Die Begleitperson wird gebeten auch während der Geburt die Maske zu tragen.

Besonderheit für die symptomfreie (geimpft/ungeimpft) Begleitperson einer Covid-positiven Schwangeren
Als Kontaktperson unterliegen Sie der Quarantänepflicht. Die Geburt des eigenen Kindes wird als „dringliche“ Angelegenheit angesehen, so dass das Haus/die Wohnung zur Begleitung bei der Geburt verlassen werden darf. Um im Kreißsaal bei der Geburt anwesend sein zu dürfen, benötigen Sie einen gültigen negativen PCR-Test. In Ausnahmefällen kann vor Ort ein Antigen-Schnelltest durchgeführt werden. Das dauerhafte Tragen eines doppelten Mund-Nase-Schutzes (FFP2 + medizinische Maske oder FFP3), Abstandsregeln und Händedesinfektion müssen dringend eingehalten werden.
Im Falle eines Kaiserschnitts ist eine Begleitung in den OP / Aufwachraum und generell der Besuch auf der Wochenbettstation leider nicht möglich.

Bitte informieren Sie sich auf dieser Seite tagesaktuell über die gültigen Besuchsregeln (ggf. Browser mit der Funktionstaste F5 aktualisieren).

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke
Leiter der Geburtshilfe

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Die Geburt

Viele Frauen und ihre Partner kommen mit einer gewissen Unsicherheit in die Klinik. Vor allem Frauen, die ihr erstes Kind bekommen, sind davon betroffen. Daher ist es unser wichtigstes Anliegen Ihnen diese Angst und Unsicherheit zu nehmen und ein Gefühl von Sicherheit und vor allem auch Geborgenheit zu geben. Wir beschränken uns bei komplikationslosem Geburtsverlauf auf wenige Untersuchungen. Hier gilt „so wenig wie möglich- so viel als nötig.“ Unsere Entbindungsräume sind funktionell aber auch gemütlich und modern ausgestattet.
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Kinderklinik

Fällt einem Kind der Start ins eigene Leben etwas schwerer, steht uns jederzeit ein Arzt aus unserer Kinderklinik zur Verfügung, um uns schon im Kreißsaal bei der Betreuung ihres Kindes zu unterstützen. In Problemfällen und bei jedem Kaiserschnitt ist der Kinderarzt sogar schon bei der Geburt des Babys anwesend, nimmt das Neugeborene sofort in Empfang und kann es im Kreißsaal fachärztlich versorgen. Falls eine weitere intensive Versorgung des Kindes notwendig ist, wird das Kind auf die Neugeborenenüberwachungsstation verlegt.

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Operative Gynäkologie

Die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie bietet alle modernen Verfahren der Diagnostik und operativen Therapie mit folgenden Schwerpunkten:

  • ambulante Operationen
  • allgemeine Operationsverfahren
  • Abrasio, vaginale Hysterektomie, abdominale Hysterektomie, Konisation, Laserkonisation, Laservaporisation, Myomenukleation, Cerclage, Marsupialisation, Biopsie und Probeexzision
  • spezielle Operationsverfahren
  • minimal invasive Chirurgie (Laparoskopie, Hysteroskopie)
  • plastisch rekonstruktive Operationen (Brust, Vagina, Bauchdecke)
  • Fertilitätsoperationen (Endometriosetherapie)
  • operative Behandlung der Harninkontinenz und der Gebärmuttersenkung
  • Krebsoperationen (Gebärmutter, Eierstöcke, Vagina, Brust)

Minimal invasive Chirurgie

Die minimal invasive Chirurgie ist ein Verfahren, bei dem der operative Zugang zum OP-Gebiet über kleine Einschnitte und Sonden erfolgt. Die Übersicht im OP-Gebiet wird dadurch gewährleistet, daß der Operateur eine Optik einführt und über eine Kamera das OP-Gebiet am Bildschirm dargestellt wird. Über 5 mm große Röhrchen (Trokare) werden die OP-Instrumente eingeführt. Diese OP-Technik ist schwieriger als die konventionelle Technik durch größere Schnitte, bietet den Patienten aber den Vorteil der kleineren Narbenbildung und der geringeren postoperativen Schmerzen. Meist ist der stationäre Aufenthalt durch diese Vorteile etwas kürzer, da sich die Patienten etwas schneller von dem operativen Eingriff erholen.

Die Pelviskopie oder Laparoskopie (Bauchspiegelung) dient auch diagnostischen Zwecken.

Folgende Operationen werden endoskopisch durchgeführt:

  • Entfernung von Eierstockzysten
  • Entfernung von Myomen
  • Operation der Eileiterschwangerschaft
  • Lösung von Verwachsungen (Salpingoovariolyse, Adhäsiolyse)
  • Fertilitätsoperationen (Tubenosteoneostomie, Chromopertubation)
  • Endometrioseoperation
  • Sterilisation
  • Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) mit Entfernung von Myomen, Gebärmutterschleimhaut, Septen, Polypen

Plastisch rekonstruktive Operationen

  • Wiederherstellende Operation bei Brustamputation durch Expandereinlage und Wiederaufbauplastik mit Implantaten
  • Brustverkleinerung
  • Scheidenverengende Operationen bei Gebärmuttervorfall und Scheidensenkung
  • Dammplastik nach Dammrissen
  • Vulvaplastiken und Vaginalerweiterungsplastiken

Fertilitätsoperationen

  • Operationen an den Eierstöcken und Eileitern zur Wiederherstellung der Fertilität, Diagnostik der tubaren Sterilität durch Pelviskopie und Chromopertubation (Durchspülung der Eileiter zur Prüfung der Durchgängigkeit)
  • Lösung von Verwachsungen im Bereich der Eileiter und Eierstöcke
  • Öffnung verschlossener Eileiterenden (Tubenosteoneostomie)

Operative Behandlung der Harninkontinenz und Gebärmuttersenkung
Harninkontinenz bedeutet das unwillkürliche Verlieren von Urin. Dieses Symptom ist sehr häufig und kann in fast allen Fällen erfolgreich behandelt werden. Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz, so z. B. beim Husten und Nießen oder beim Heben (Streßinkontinenz). Andere Formen der Harninkontinenz sind die Dranginkontinenz oder die instabile Blase. Zur Unterscheidung der verschiedenen Inkontinenzformen wird die urodynamische Untersuchung (Blasendruckmessung) eingesetzt, um das für Sie optimale Operationsverfahren oder die entsprechende medikamentöse Therapie auszuwählen. Oft ist die Harninkontinenz auch mit Gebärmuttersenkung und Scheidensenkung vergesellschaftet, so daß kombinierte Operationsverfahren zur Anwendung kommen. Die postoperative physiotherapeutische Behandlung sichert das operative Ergebnis und beugt einer erneuten Harninkontinez vor.

Folgende Operationsverfahren werden angewendet:

  • Burch Operation (Anheben der Harnröhre und des Blasenhalses)
  • TVT (Anheben der Harnröhre durch ein Band)
  • Monarc-Band (Anheben der Harnröhre durch ein Band)
  • vordere und hintere Vaginalplastik
  • Enterozelenresektion (Resektion eines Scheidenblindsacks)
  • Faszienzügelplastik (Anhebung und Fixierung der Scheide bei Scheidensenkung)
  • Sakrokolpopexie
  • Sakrohysteropexie

Krebsoperationen

Bösartige Erkrankungen der Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter, Vulva und Vagina
Bei bösartigen Befunden der Brust, der Gebärmutter, der Eierstöcke oder der Vagina sind Radikaloperationen mit Entfernung der erkrankten Organe und ihrer dazugehörigen Lymphknoten die Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie verschiedener Krebsformen. In Kombination mit anschließenden oder vorausgehenden medikamentösen Therapieformen wie Chemotherapie und Hormontherapie können inzwischen gute Heilungserfolge erzielt werden.

Brustkrebs
Bei bösartigen Erkrankungen der Brust (Mammakarzinom) werden heute, im Gegensatz zu früher, meist brusterhaltende Operationsverfahren angewendet. Diese Behandlung wird immer durch eine anschließende Strahlentherapie der Brust ergänzt, um mikroskopisch kleine Ansiedelungen, die bei der Operation nicht erfaßt werden, zu entfernen. Die Entfernung eines Lymphknotens (Sentinel Lymphknoten) oder mehrerer Lymphknoten im Abflußgebiet der Brust ist im Zusammenhang mit der Brustoperation erforderlich.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen Chirurgie, Urologie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Neurochirurgie und Intensivmedizin gewährleistet eine umfassende Behandlung der Krebserkrankung, so daß auch weit fortgeschrittene Krebserkrankungen oder Metastasen erfolgreich behandelt werden können.

Brustzentrum

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Konservative Gynäkologie

Die konservative Gynäkologie umfaßt die Diagnostik und Behandlung

  • entzündlicher Erkrankungen
  • ambulante Tagesklinik für Chemotherapie
  • bösartiger Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter und der Brust durch Chemotherapie und Strahlentherapie
  • Diagnostik und Behandlung der Endometriose vor und nach Operation
  • Diagnostik
  • Sonografie (Abdominalsonografie, Vaginalsonografie, Mammasonografie)
  • Osteoporosemessung

Bösartige Erkrankungen

Bösartige Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter, der Vagina und Vulva (äußere Geschlechtsorgane) und der Brust werden, wenn sie weit fortgeschritten sind, meist in Kombination mit operativen Verfahren behandelt. Auch eine medikamentöse Therapie nach Operation verbessert in vielen Fällen die Prognose (Symptomfreie Zeit nach der Ersttherapie).

Chemotherapie
Alle modernen Verfahren der Chemotherapie und Hormontherapie werden in unserer Klinik angeboten. Die Therapieschemata werden individuell für Ihre Erkrankung ausgewählt und nach internationalen Empfehlungen der Fachverbände und Tumorzentren durchgeführt.

Da viele der Chemotherapeutika unerwünschte Wirkungen wie Erbrechen oder Blutbildveränderungen haben, werden entsprechende Medikamente verabreicht, die diese Begleiterscheinungen mindern oder ganz beseitigen. Sollte es zu Haarausfall kommen, kümmern wir uns um die Beschaffung einer Perücke. Unser Sozialdienst berät Sie in allen Fragen der Rehabilitation und stimmt mit den Krankenkassen weitere erforderliche Maßnahmen (Haushaltshilfe, medizinische Hilfsmittel, Transport) ab.

Endometriose
Die Endometriose ist eine sehr weit verbreitete Krankheit. Dabei handelt es sich um versprengte Gebärmutterschleimhaut, die sich in den Eileitern, auf der Oberfläche der Eileiter oder den Eierstöcken absiedelt. Gelegentlich findet man auch Endometrioseherde, die sich in der Blase, dem Blinddarm den Mutterbändern oder in Narben abgesiedelt haben. Diese Erkrankung ist nicht bösartig, verursacht jedoch häufig Schmerzen während der Periode und ist oft Ursache einer Sterilität. Die medikamentöse Therapie wird meist unverzüglich nach Diagnosestellung und Operation eingeleitet und dauert mehrere Monate. Eine Kontolluntersuchung durch Bauchspiegelung (Pelviskopie und Probeexzision) entscheidet, ob eine Fortführung der Therapie oder eine weitere Operation erforderlich ist.

Entzündliche Erkrankungen
Entzündliche Erkrankungen werden meist durch Antibiotika behandelt. Im Falle einer schweren Entzündung der Eileiter und der Eierstöcke (Tuboovarialabszess) kann nach der antibiotischen Therapie eine Operation mit Eröffnung der Abszesshöhle oder die Entfernung erkrankter Organe nötig sein. Bei leichteren Formen können auch naturheilkundliche Therapieverfahren ausreichend sein, die ebenfalls in unserer Klinik zur Anwendung kommen. So können leichte Blasenentzündungen durch Blasentees, Ansäuerung des Urins oder viel Flüssigkeitszufuhr behandelt werden. Eine leichte Scheidenentzündung (bakterielle Vaginose) kann allein durch Wiederherstellung der Vaginalflora mit Joghurtbakterien und Milchsäure behandelt werden. Leichtere Brustentzündungen stillender Mütter werden mit Quarkwickeln meist erfolgreich behandelt.

  • Entzündung der Eileiter mit und ohne Abszessbildung (Adnexitis, Salpingitis)
  • Entzündung der Brustdrüse (Mastitis)
  • Blasenentzündung
  • Scheidenentzündung (Fluor)
  • Endomyometritis (Entzündung der Gebärmutter)
  • Bartholinitis

Strahlentherapie
Die Strahlentherapie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am Klinikum Rosenheim durchgeführt. Vor allem nach brusterhaltender Operation eines Mammakarzinoms ist eine Strahlentherapie nötig. Einige Tumoren, vor allem im Bereich des Gebärmutterhalses werden, wenn sie sehr weit fortgeschritten sind, primär durch eine Strahlentherapie behandelt.

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Brustsprechstunde

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 51

Mo 13.30 - 15.00 Uhr
Di 08.15 - 12.00 Uhr
Mi 13.30 - 15.00 Uhr
Vorgeburtlicher Ultraschall (Pränataldiagnostik - DEGUM II) und Privatsprechstunde

Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 79 

Sprechstunde für ambulantes Operieren

Dr. med. Gerlinde Götz


Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 35 28

Mi 09.00 - 12.00 Uhr
Sprechstunde Prästationäre Diagnostik

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 51 oder
Tel +49 8031 365 62 85
tägl. 10.00 - 12.00 Uhr

Sprechstunde Urogynäkologie

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 51 oder
Tel +49 8031 365 62 85
Do 12.00 - 13.30 Uhr

Anmeldung zur Geburt / Sprechstunde

Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin für die 36. SSW. Wir nehmen Ihre Personalien auf, erheben eine Anamnese und beantworten gerne Ihre speziellen Fragen.

Di - Fr 12.00 - 14.00 Uhr
Tel +49 8031 365 32 79

Sprechstunde - Termin nach Vereinbarung
Mo - Mi, Fr 08.30 - 13.30 Uhr

Priv.-Doz. Dr. med.
Tamme Goecke
Geburtshilflicher Leiter des Perinatalzentrums, Oberarzt

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Dr. med. Gerlinde Götz
Leitende Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Urogynäkologie,
Zusatzbezeichnungen: Medikamentöse Tumortherapie und Gynäkologische Onkologie
MIC II Zertifizierung, AGUB II Zertifizierung, Dysplasie Diplom mit Dysplasiesprechstunde

MUDr. Elo Obieromah
Oberarzt

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Athanasios Mougkogiannis
Oberarzt

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Dorothee Netzer
Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Seniormammaoperateurin nach OnkoZert

Dr. med. Monika Wolf
Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe,
Medikamentöse Tumortherapie

Brustzentrum

Im Brustkrebsschwerpunkt erleben wir täglich, wie die Diagnose "Brustkrebs" Angst und Schrecken bei den Betroffenen auslöst. So verständlich die Sorge um die erkrankte Brust, aber auch um das zukünftige Leben sind: ein Grund zur Panik ist diese Erkrankung nicht.

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Gynäkologisches Zentrum

Das von der deutschen Krebsgesellschaft (OnkoZert) zertifizierte Gynäkologische Krebszentrum Rosenheim bietet zusammen mit seinen Kooperationspartnern den erkrankten Frauen ein umfassendes Behandlungskonzept an.

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Perinatalzentrum

Das gemeinsame Perinatalzentrum der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bietet die Betreuung von Risikoschwangerschaften/-geburten sowie die Behandlung von kranken Neugeborenen und Frühgeburten.

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Die RoMed Kliniken bieten in verschiedenen Abteilungen das Praktische Jahr für Medizinstudenten an.

Aufgrund der vielfältigen Weiterbildungsbefugnisse der RoMed-Ärzte sind verschiedenste Facharztweiterbildungen und Spezialisierungen möglich.



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