Gynäkologie und Geburtshilfe

Als Zentrum für Frauengesundheit in der Region bieten wir am RoMed Klinikum Rosenheim eine optimale medizinische Betreuung der Frau in allen Lebensphasen von der Geburt bis zur Therapie bösartiger Erkrankungen.

Wir bieten Ihnen eine sichere und individuelle Geburtshilfe an, die auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingeht, von der unkomplizierten Entbindung bis zur Betreuung von komplexen Risikoschwangerschaften zusammen mit Ihrer/Ihrem niedergelassenen Frauenärztin/Frauenarzt. Auch für alle anderen gynäkologischen Probleme und Erkrankungen stehen wir zur Verfügung. Einen besonderen Schwerpunkt der Klinik stellt dabei die Behandlung von Tumoren der Brust, der Gebärmutter und der Eierstöcke. Hierbei bieten wir alle modernen Diagnostik- und Therapieverfahren sowohl im operativen als auch im konservativen Bereich an. Maßgeschneiderte Onkologie mit Anwendung von schonenden, minimal-invasiven Operationsverfahren bis hin zur plastischen Wiederherstellungschirurgie und auf Sie zugeschnittene medikamentöse Therapien in unserer gynäkologisch-onkologischen Tagesklinik sind selbstverständlich. In einem integrativen Gesamtkonzept binden wir auf Wunsch der Patientin auch komplementäre Behandlungsmethoden ein. Wir kooperieren sehr eng mit unseren Partnern des RoMed Klinikum Rosenheim sowie mit allen Zuweisern und sonstigen Kooperationspartnern.

Wir verstehen uns als Dienstleister. Die Versorgung unserer Patientinnen mit höchster medizinischer Qualität steht für uns im Vordergrund. Eine bestmögliche Betreuung, das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und Menschlichkeit liegen dem Team der Frauenklinik dabei besonders am Herzen.

mehr lesen
ausblenden
Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med.
Andreas Schnelzer [Vita]
Kontakt
Kontakt
Gynäkologie und Geburtshilfe

Senior-Mammaoperateur, Gynäkologische Onkologie, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Spezialisierung Minimal-invasive Chirurgie

Besuchsregeln in der Geburtshilfe

Wichtige Informationen für Schwangere und ihre Begleitpersonen

Liebe werdenden Eltern,
aufgrund der aktuellen Covid-Situation gilt ab dem 18.11.2021 am RoMed Klinikum Rosenheim ein allgemeines Besuchsverbot. Dies betrifft leider auch die Geburtshilfe. Nur schweren Herzens muss diese Maßnahme ergriffen werden, dient aber dazu auch in Pandemiezeiten immer eine funktionstüchtige Geburtshilfe in Rosenheim zur Verfügung stellen zu können, damit alle und somit auch Ihr Kind gesund und sicher auf die Welt kommen kann.

Dennoch ist es uns ein großes Anliegen, dass der Partner (die Begleitperson) bei der Geburt im Kreißsaal möglichst immer anwesend sein kann. Dennoch können wir aktuell die Begleitpersonen zulassen, wenn die Schwangere zur Geburt in den Kreißsaal selbst aufgenommen wird (d.h. ab einen MM von 4-6 cm)

Im Einzelnen heißt dies:

  • Der Partner kann bei der Geburt dabei sein, wenn die 3G+-Regeln erfüllt sind.

    Geimpft (vollständig):
    15 Tage nach der 2. Impfung (Nachweis über Impfpass o.ä.) oder durchgemachte Infektion PLUS eine Impfung  (Nachweis über den damals pos. PCR-Test, Genesenbescheinigung/Impfpass o.ä.)
    PLUS ein neg. PCR-Test (48 Std.) oder Ag-Test (24 Std.)

    Genesen:
    Erkrankung liegt zw. 28 Tagen und < 6 Monaten zurück
    (Nachweis über den damals pos. PCR-Test mit Namen und Datum)
    PLUS ein neg. PCR-Test (48 Std.) oder Ag-Test (24 Std.)

    Getestet:
    Negativer Corona PCR-Test nicht älter als 48 Stunden
    (offizielle Bescheinigung mit Namen, Datum, Uhrzeit der Abnahme)
    Das dauerhafte Tragen einer FFP2-Maske + chirurg. Maske ist für alle ungeimpften Begleitpersonen/Väter obligat.

  • Ausnahme für werdende (ungeimpfte) Väter:
    Nur außerhalb der Öffnungszeiten offizieller Testzentren, und wenn zu erwarten ist, dass die Geburt innerhalb der Zeit erfolgt, in der noch kein offizielles Test-Ergebnis vorliegt, kann von uns ein Ag-Schnelltest durchgeführt werden. Für den Fall eines negativen Ag-Schnelltestergebnisses gilt aber dennoch das dauerhafte Tragen einer FFP2-Maske + chirurg. Maske und dass der Kreißsaal nicht verlassen werden darf.
    Ein negativer Ag-Test berechtigt nur für den Aufenthalt im Kreißsaal/ OP und nur für die Dauer der Geburt bis ca. 2 Stunden nach der Geburt.

  • Besonderheit für geimpfte Begleitperson einer Covid-positiven Schwangeren
    Als Kontaktperson unterliegen sie der Quarantänepflicht. Die Geburt des eigenen Kindes wird als „dringliche“ Angelegenheit angesehen, so dass das Haus zur Begleitung bei der Geburt verlassen werden darf. Um im KRS bei der Geburt anwesend sein zu dürfen, benötigen Sie neben dem Nachweis über die vollständige Impfung einen gültigen negativen PCR-Test. In Ausnahmefällen (siehe oben) kann vor Ort ein Ag-Schnelltest durchgeführt werden. Das dauerhafte Tragen eines doppelten Mund-Nase-Schutzes (FFP2 + med. Maske) ist obligat. Im Falle eines Kaiserschnitts ist eine Begleitung in den OP und Aufwachraum nicht möglich.

  • Covid-positiv getestete, noch nicht vollständig genesene (pos. PCR <28 Tage) oder Begleitpersonen mit typischen Corona-Symptome können leider keinen Zugang zur Klinik, Kreißsaal oder Wochenbettstation erhalten. 

Besuche auf der Station sind aktuell auch als Genesener oder Geimpfter (auch 3fach) nicht möglich. Auf medizinische Notfälle beschränkte Ausnahmen können nur vom Dienstoberarzt genehmigt werden. 

Alle Schwangeren erhalten bei einer stationären Aufnahme bzw. zur Geburt von uns eine PCR-Testung auf das Coronavirus.
Die werdenden Väter / Begleitpersonen bitten wir, sich selbst um geeignete Tests/ Nachweise zu bemühen – am besten sind Sie aber schon geimpft.

Unter der Geburt gelten für Schwangere, nach einem bei uns durchgeführten negativen PCR-Schnelltest (50 Min), angepasste Ausnahmeregeln (Maske).

Ein Aufenthalt im Wartebereich des Kreißsaals ist für Begleitpersonen die nicht den 3G+ Regeln entsprechen, nicht mehr zulässig (Stichproben).

Bei geplanten stationären Aufnahmen (geplanter Kaiserschnitt, Geburtseinleitung u.ä.) bitten wir darum, dass von der Schwangeren einen Tag vor der stationären Aufnahme ein PCR-Coronaabstrich durchgeführt wird. Dies kann über das Abstrichzentrum des RoMed Klinikums Rosenheim (Koordination durch uns unter 08031-365 6282) oder extern durchgeführt werden. Das offizielle Ergebnis muss zum Zeitpunkt der geplanten Aufnahme vorliegen. Die Begleitpersonen können nur entsprechend der 3G+ Regeln am Aufnahmetag und nur für die Dauer des Kaiserschnitts zugelassen werden. Partner mit Symptomen oder die der Quarantänepflicht unterliegen können bei geplanten Kaiserschnitten aktuell leider nicht zugelassen werden.

Weiterhin gilt:

  • dass, wenn noch unklar ist, ob eine stationäre Aufnahme erfolgen muss, die Begleitperson gebeten wird bis zur ärztlichen Entscheidung vor dem Krankenhaus zu warten und ggf. erst im Verlauf hinzugerufen wird. Dolmetscher sollten ggf. unmittelbar zur Verfügung stehen und geimpft sein.

  • dass bei Geburtsplanungsgespräche aktuell telefonisch erfolgen. Wir kontaktieren Sie zu dem Zeitpunkt, an dem Sie über unser online Portal einen Termin gebucht haben.
    Notwendige Untersuchungen finden ggf. nach erneuter Terminvergabe statt. Außer in Ausnahmen in Rücksprache mit dem Untersucher sind Begleitpersonen aktuell nicht zugelassen.
    Es besteht die Möglichkeit den Partner per Video-Call (bitte vorbereiten) am Gespräch teilnehmen zu lassen.

  • Auch bei den großen Ultraschall-Untersuchungen (Ersttrimesterscreening, Feindiagnostik oder Auffälligkeiten) können aktuell keine Begleitpersonen zugelassen werden. Es besteht die Möglichkeit den Partner per Video-Call (bitte vorbereiten) am Gespräch teilnehmen zu lassen.

  • dass für geplante ambulante Vorstellungen (außer Notfälle) ein negativer PCR-Test (48 h Gültigkeit) in Ausnahmen neg. Ag-Test vorgelegt werden muss.

Bitte informieren Sie sich auf dieser Seite tagesaktuell über die gültigen Besuchsregeln.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke
Leiter der Geburtshilfe

mehr lesen
ausblenden

Die Geburt

Viele Frauen und ihre Partner kommen mit einer gewissen Unsicherheit in die Klinik. Vor allem Frauen, die ihr erstes Kind bekommen, sind davon betroffen. Daher ist es unser wichtigstes Anliegen Ihnen diese Angst und Unsicherheit zu nehmen und ein Gefühl von Sicherheit und vor allem auch Geborgenheit zu geben. Wir beschränken uns bei komplikationslosem Geburtsverlauf auf wenige Untersuchungen. Hier gilt „so wenig wie möglich- so viel als nötig.“ Unsere Entbindungsräume sind funktionell aber auch gemütlich und modern ausgestattet.
mehr lesen
mehr lesen
ausblenden

Kinderklinik

Fällt einem Kind der Start ins eigene Leben etwas schwerer, steht uns jederzeit ein Arzt aus unserer Kinderklinik zur Verfügung, um uns schon im Kreißsaal bei der Betreuung ihres Kindes zu unterstützen. In Problemfällen und bei jedem Kaiserschnitt ist der Kinderarzt sogar schon bei der Geburt des Babys anwesend, nimmt das Neugeborene sofort in Empfang und kann es im Kreißsaal fachärztlich versorgen. Falls eine weitere intensive Versorgung des Kindes notwendig ist, wird das Kind auf die Neugeborenenüberwachungsstation verlegt.

mehr lesen
mehr lesen
ausblenden

Operative Gynäkologie

Die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie bietet alle modernen Verfahren der Diagnostik und operativen Therapie mit folgenden Schwerpunkten:

  • ambulante Operationen
  • allgemeine Operationsverfahren
  • Abrasio, vaginale Hysterektomie, abdominale Hysterektomie, Konisation, Laserkonisation, Laservaporisation, Myomenukleation, Cerclage, Marsupialisation, Biopsie und Probeexzision
  • spezielle Operationsverfahren
  • minimal invasive Chirurgie (Laparoskopie, Hysteroskopie)
  • plastisch rekonstruktive Operationen (Brust, Vagina, Bauchdecke)
  • Fertilitätsoperationen (Endometriosetherapie)
  • operative Behandlung der Harninkontinenz und der Gebärmuttersenkung
  • Krebsoperationen (Gebärmutter, Eierstöcke, Vagina, Brust)

Minimal invasive Chirurgie

Die minimal invasive Chirurgie ist ein Verfahren, bei dem der operative Zugang zum OP-Gebiet über kleine Einschnitte und Sonden erfolgt. Die Übersicht im OP-Gebiet wird dadurch gewährleistet, daß der Operateur eine Optik einführt und über eine Kamera das OP-Gebiet am Bildschirm dargestellt wird. Über 5 mm große Röhrchen (Trokare) werden die OP-Instrumente eingeführt. Diese OP-Technik ist schwieriger als die konventionelle Technik durch größere Schnitte, bietet den Patienten aber den Vorteil der kleineren Narbenbildung und der geringeren postoperativen Schmerzen. Meist ist der stationäre Aufenthalt durch diese Vorteile etwas kürzer, da sich die Patienten etwas schneller von dem operativen Eingriff erholen.

Die Pelviskopie oder Laparoskopie (Bauchspiegelung) dient auch diagnostischen Zwecken.

Folgende Operationen werden endoskopisch durchgeführt:

  • Entfernung von Eierstockzysten
  • Entfernung von Myomen
  • Operation der Eileiterschwangerschaft
  • Lösung von Verwachsungen (Salpingoovariolyse, Adhäsiolyse)
  • Fertilitätsoperationen (Tubenosteoneostomie, Chromopertubation)
  • Endometrioseoperation
  • Sterilisation
  • Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) mit Entfernung von Myomen, Gebärmutterschleimhaut, Septen, Polypen

Plastisch rekonstruktive Operationen

  • Wiederherstellende Operation bei Brustamputation durch Expandereinlage und Wiederaufbauplastik mit Implantaten
  • Brustverkleinerung
  • Scheidenverengende Operationen bei Gebärmuttervorfall und Scheidensenkung
  • Dammplastik nach Dammrissen
  • Vulvaplastiken und Vaginalerweiterungsplastiken

Fertilitätsoperationen

  • Operationen an den Eierstöcken und Eileitern zur Wiederherstellung der Fertilität, Diagnostik der tubaren Sterilität durch Pelviskopie und Chromopertubation (Durchspülung der Eileiter zur Prüfung der Durchgängigkeit)
  • Lösung von Verwachsungen im Bereich der Eileiter und Eierstöcke
  • Öffnung verschlossener Eileiterenden (Tubenosteoneostomie)

Operative Behandlung der Harninkontinenz und Gebärmuttersenkung
Harninkontinenz bedeutet das unwillkürliche Verlieren von Urin. Dieses Symptom ist sehr häufig und kann in fast allen Fällen erfolgreich behandelt werden. Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz, so z. B. beim Husten und Nießen oder beim Heben (Streßinkontinenz). Andere Formen der Harninkontinenz sind die Dranginkontinenz oder die instabile Blase. Zur Unterscheidung der verschiedenen Inkontinenzformen wird die urodynamische Untersuchung (Blasendruckmessung) eingesetzt, um das für Sie optimale Operationsverfahren oder die entsprechende medikamentöse Therapie auszuwählen. Oft ist die Harninkontinenz auch mit Gebärmuttersenkung und Scheidensenkung vergesellschaftet, so daß kombinierte Operationsverfahren zur Anwendung kommen. Die postoperative physiotherapeutische Behandlung sichert das operative Ergebnis und beugt einer erneuten Harninkontinez vor.

Folgende Operationsverfahren werden angewendet:

  • Burch Operation (Anheben der Harnröhre und des Blasenhalses)
  • TVT (Anheben der Harnröhre durch ein Band)
  • Monarc-Band (Anheben der Harnröhre durch ein Band)
  • vordere und hintere Vaginalplastik
  • Enterozelenresektion (Resektion eines Scheidenblindsacks)
  • Faszienzügelplastik (Anhebung und Fixierung der Scheide bei Scheidensenkung)
  • Sakrokolpopexie
  • Sakrohysteropexie

Krebsoperationen

Bösartige Erkrankungen der Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter, Vulva und Vagina
Bei bösartigen Befunden der Brust, der Gebärmutter, der Eierstöcke oder der Vagina sind Radikaloperationen mit Entfernung der erkrankten Organe und ihrer dazugehörigen Lymphknoten die Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie verschiedener Krebsformen. In Kombination mit anschließenden oder vorausgehenden medikamentösen Therapieformen wie Chemotherapie und Hormontherapie können inzwischen gute Heilungserfolge erzielt werden.

Brustkrebs
Bei bösartigen Erkrankungen der Brust (Mammakarzinom) werden heute, im Gegensatz zu früher, meist brusterhaltende Operationsverfahren angewendet. Diese Behandlung wird immer durch eine anschließende Strahlentherapie der Brust ergänzt, um mikroskopisch kleine Ansiedelungen, die bei der Operation nicht erfaßt werden, zu entfernen. Die Entfernung eines Lymphknotens (Sentinel Lymphknoten) oder mehrerer Lymphknoten im Abflußgebiet der Brust ist im Zusammenhang mit der Brustoperation erforderlich.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen Chirurgie, Urologie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Neurochirurgie und Intensivmedizin gewährleistet eine umfassende Behandlung der Krebserkrankung, so daß auch weit fortgeschrittene Krebserkrankungen oder Metastasen erfolgreich behandelt werden können.

Brustzentrum

mehr lesen
ausblenden

Konservative Gynäkologie

Die konservative Gynäkologie umfaßt die Diagnostik und Behandlung

  • entzündlicher Erkrankungen
  • ambulante Tagesklinik für Chemotherapie
  • bösartiger Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter und der Brust durch Chemotherapie und Strahlentherapie
  • Diagnostik und Behandlung der Endometriose vor und nach Operation
  • Diagnostik
  • Sonografie (Abdominalsonografie, Vaginalsonografie, Mammasonografie)
  • Osteoporosemessung

Bösartige Erkrankungen

Bösartige Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter, der Vagina und Vulva (äußere Geschlechtsorgane) und der Brust werden, wenn sie weit fortgeschritten sind, meist in Kombination mit operativen Verfahren behandelt. Auch eine medikamentöse Therapie nach Operation verbessert in vielen Fällen die Prognose (Symptomfreie Zeit nach der Ersttherapie).

Chemotherapie
Alle modernen Verfahren der Chemotherapie und Hormontherapie werden in unserer Klinik angeboten. Die Therapieschemata werden individuell für Ihre Erkrankung ausgewählt und nach internationalen Empfehlungen der Fachverbände und Tumorzentren durchgeführt.

Da viele der Chemotherapeutika unerwünschte Wirkungen wie Erbrechen oder Blutbildveränderungen haben, werden entsprechende Medikamente verabreicht, die diese Begleiterscheinungen mindern oder ganz beseitigen. Sollte es zu Haarausfall kommen, kümmern wir uns um die Beschaffung einer Perücke. Unser Sozialdienst berät Sie in allen Fragen der Rehabilitation und stimmt mit den Krankenkassen weitere erforderliche Maßnahmen (Haushaltshilfe, medizinische Hilfsmittel, Transport) ab.

Endometriose
Die Endometriose ist eine sehr weit verbreitete Krankheit. Dabei handelt es sich um versprengte Gebärmutterschleimhaut, die sich in den Eileitern, auf der Oberfläche der Eileiter oder den Eierstöcken absiedelt. Gelegentlich findet man auch Endometrioseherde, die sich in der Blase, dem Blinddarm den Mutterbändern oder in Narben abgesiedelt haben. Diese Erkrankung ist nicht bösartig, verursacht jedoch häufig Schmerzen während der Periode und ist oft Ursache einer Sterilität. Die medikamentöse Therapie wird meist unverzüglich nach Diagnosestellung und Operation eingeleitet und dauert mehrere Monate. Eine Kontolluntersuchung durch Bauchspiegelung (Pelviskopie und Probeexzision) entscheidet, ob eine Fortführung der Therapie oder eine weitere Operation erforderlich ist.

Entzündliche Erkrankungen
Entzündliche Erkrankungen werden meist durch Antibiotika behandelt. Im Falle einer schweren Entzündung der Eileiter und der Eierstöcke (Tuboovarialabszess) kann nach der antibiotischen Therapie eine Operation mit Eröffnung der Abszesshöhle oder die Entfernung erkrankter Organe nötig sein. Bei leichteren Formen können auch naturheilkundliche Therapieverfahren ausreichend sein, die ebenfalls in unserer Klinik zur Anwendung kommen. So können leichte Blasenentzündungen durch Blasentees, Ansäuerung des Urins oder viel Flüssigkeitszufuhr behandelt werden. Eine leichte Scheidenentzündung (bakterielle Vaginose) kann allein durch Wiederherstellung der Vaginalflora mit Joghurtbakterien und Milchsäure behandelt werden. Leichtere Brustentzündungen stillender Mütter werden mit Quarkwickeln meist erfolgreich behandelt.

  • Entzündung der Eileiter mit und ohne Abszessbildung (Adnexitis, Salpingitis)
  • Entzündung der Brustdrüse (Mastitis)
  • Blasenentzündung
  • Scheidenentzündung (Fluor)
  • Endomyometritis (Entzündung der Gebärmutter)
  • Bartholinitis

Strahlentherapie
Die Strahlentherapie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am Klinikum Rosenheim durchgeführt. Vor allem nach brusterhaltender Operation eines Mammakarzinoms ist eine Strahlentherapie nötig. Einige Tumoren, vor allem im Bereich des Gebärmutterhalses werden, wenn sie sehr weit fortgeschritten sind, primär durch eine Strahlentherapie behandelt.

mehr lesen
ausblenden
Brustsprechstunde

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 51

Mo 13.30 - 15.00 Uhr
Di 08.15 - 12.00 Uhr
Mi 13.30 - 15.00 Uhr
Vorgeburtlicher Ultraschall (Pränataldiagnostik - DEGUM II) und Privatsprechstunde

Priv.-Doz. Dr. Tamme Goecke

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 79 

Sprechstunde für ambulantes Operieren

Dr. med. Gerlinde Götz


Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 35 28

Mi 09.00 - 12.00 Uhr
Sprechstunde Prästationäre Diagnostik

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 90

tägl. 10.00 - 12.00 Uhr

Sprechstunde Urogynäkologie

Termin nach Vereinbarung
Tel +49 8031 365 32 51
Do 12.00 - 13.30 Uhr

Anmeldung zur Geburt / Sprechstunde

Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin für die 36. SSW. Wir nehmen Ihre Personalien auf, erheben eine Anamnese und beantworten gerne Ihre speziellen Fragen.

Di - Fr 12.00 - 14.00 Uhr
Tel +49 8031 365 32 79

Sprechstunde - Termin nach Vereinbarung
Mo - Mi, Fr 08.30 - 13.30 Uhr

Priv.-Doz. Dr. med. Tamme Goecke
Geburtshilflicher Leiter des Perinatalzentrums, Oberarzt

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Kerstin van Schwartzenberg
Leitende Oberärztin, Stv. Leiterin des Gynäkologischen Krebszentrums

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Seniormammaoperateurin nach OnkoZert

Dr. med. Gerlinde Götz
Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Urogynäkologie,
Zusatzbezeichnung: Medikamentöse Tumortherapie
MIC II Zertifizierung, AGUB II Zertifizierung, Dysplasie Diplom mit Dysplasiesprechstunde

MUDr. Elo Obieromah
Oberarzt

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Dr. med. Angela Kirschenhofer
Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Dorothee Netzer
Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Seniormammaoperateurin nach OnkoZert

Dr. med. Helena Rückel
Oberärztin

Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe, Seniormammaoperateurin nach OnkoZert, medikamentöse Tumortherapie

Dr. med. Monika Wolf
Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie

Funktionsoberärztin

  • Dr. med. Julia Schiller

Fachärzte/-innen

  • Dr. med. Anja Maria Franzen
  • Dr. med. Judith Kohler
  • Felicia Sili
  • Dr. Laura Unverdorben
  • Antje Weiner
mehr lesen
ausblenden

Assistenzärzte/-innen

  • Dr. med. Claudia Bias
  • Juliane Bomhard
  • Dr. med. Anna-Lena Davila Izaquirre
  • Maria Theresia Huber
  • Dr. med. Isabel Kellermann
  • Anna Lausch
  • Dr. med. univ. Verena Nuber
  • Dr. med. univ. Laura Schopf
  • Sophie Schott
  • Anne Schüpferling
  • Marina Sopta, dr. med.
  • Dr. med. Annette Reiner
  • Ervisa Sulejmani
  • Dr. med. Emine Taha
mehr lesen
ausblenden

Brustzentrum

Im Brustkrebsschwerpunkt erleben wir täglich, wie die Diagnose "Brustkrebs" Angst und Schrecken bei den Betroffenen auslöst. So verständlich die Sorge um die erkrankte Brust, aber auch um das zukünftige Leben sind: ein Grund zur Panik ist diese Erkrankung nicht.

mehr lesen
mehr lesen
ausblenden

Gynäkologisches Zentrum

Das von der deutschen Krebsgesellschaft (OnkoZert) zertifizierte Gynäkologische Krebszentrum Rosenheim bietet zusammen mit seinen Kooperationspartnern den erkrankten Frauen ein umfassendes Behandlungskonzept an.

mehr lesen
mehr lesen
ausblenden

Perinatalzentrum

Das gemeinsame Perinatalzentrum der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bietet die Betreuung von Risikoschwangerschaften/-geburten sowie die Behandlung von kranken Neugeborenen und Frühgeburten.

mehr lesen
mehr lesen
ausblenden

Die RoMed Kliniken bieten in verschiedenen Abteilungen das Praktische Jahr für Medizinstudenten an.

Aufgrund der vielfältigen Weiterbildungsbefugnisse der RoMed-Ärzte sind verschiedenste Facharztweiterbildungen und Spezialisierungen möglich.



mehr lesen
ausblenden