Innere Medizin Kontakt
Sprechstunde Innere Medizin und Akutgeriatrie
Kardiologische Privatsprechstunde
Rheumatologische Privatsprechstunde
- Koronare Herzerkrankung
- Herzfehler und Herzklappenerkrankungen
- Herzmuskel- und Herzhauterkrankungen (Peri-, Myo-, Endokarditis)
- Abklärung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen
Erkrankungen von peripheren Arterien und Venen - Ohnmachtsanfälle (Synkope und Kollaps)
Herz- und Gefäßerkrankungen bedrohen unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Sie frühzeitig zu erkennen und nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft zu behandeln ist unser Ziel. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine kompetente, rasche und wohnortnahe Versorgung.
In unserer Klinik betreuen wir viele Patienten mit Erkrankungen des Herzens und der arteriellen Blutgefäße. Hierbei werden Art und Schweregrad der Herz- und Gefäßerkrankung mittels Ultraschall-verfahren und Elektrokardiogramm beurteilt.
Sollte es zum Zwecke der erweiterten Diagnostik oder Therapie erforderlich sein, spezielle Eingriffe, wie z.B. einen Herzkatheter zur invasiven Diagnostik einer koronaren Herzerkrankung oder Aufweitung verengter Herzkranzgefäße durchzuführen, erfolgt die Verlegung des Patienten zu dieser Behandlung auf die kardiologische Abteilung des RoMed Klinikums Rosenheim. In der Regel erfolgt nach der in enger Absprache mit uns durchgeführten Untersuchung bzw. Behandlung im Klinikum Rosenheim die rasche Rückübernahme des Patienten zur weiteren Betreuung und Einleitung weitere therapeutischer Schritte in der Klinik Bad Aibling.
Eine gesunde Verdauung ist wichtig für Körper und Geist und ein Grundstein für ein gesundes Leben. Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, wirken sich auch auf unser seelisches Befinden aus, z.B. wenn einem „eine Laus über die Leber gelaufen“ ist. Als Teilbereich der Inneren Medizin beschäftigt sich die Gastroenterologie mit allen Erkrankungen des Verdauungstraktes von der Speiseröhre über den Magen, den Dünn- und Dickdarm bis zum After.
Dazu gehören auch Erkrankungen der Leber, der Gallenblase, der Gallengänge und der Bauchspeicheldrüse sowie eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen. Beispiele von Erkrankungen des Verdauungssystems sind:
- Speiseröhre: Refluxkrankheit, Verengungen, Varizen, Tumoren
- Magen: Geschwüre, Entzündungen, Tumoren
- Dünn- und Dickdarm: Entzündungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Resorptionsstörungen, Verengungen, Polypen, Tumoren
- Bauchspeicheldrüse: akute und chronische Entzündung (Pankreatitis), Tumoren
- Gallenwege: Gallensteine, Entzündungen, Engstellen, Tumoren
- Leber: akute und chronische Entzündung (Hepatitis), Zirrhose, Tumoren
Erkrankungen des Verdauungssystems erfordern eine ganzheitliche Therapie. Wir legen größten Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen und niedergelassenen Kollegen. Insbesondere besteht eine enge Kooperation mit unseren chirurgischen Kollegen sowie der Gastroenterologie im RoMed Klinikum Rosenheim.
Auf der Intensivstation der RoMed Klinik Bad Aibling werden Patienten mit lebensbedrohlichen Zuständen und Erkrankungen behandelt. Auf der interdisziplinär geführten Intensivstation stehen speziell ausgebildete Ärzte, Pflegekräfte und eine entsprechende apparative Ausstattung zur Verfügung. Ltd. Oberarzt Dr. Müller verfügt über die Weiterbildung „Spezielle Internistische Intensivmedizin“.
Durch den palliativmedizinischen Dienst (PMD) werden PatientInnen auf allen Stationen des Hauses betreut. Ein multiprofessionelles Team wird von den behandelnden Ärzten angefordert und sorgt für eine gute und fürsorgliche Begleitung im Haus und bei der Weiterversorgung.
Diagnose
- Klinische rheumatologische Diagnostik und rheumatologisches Assessment (z.B. HAQ, DAS 28, BASDAI, BASFI, SLICC, ECLAM, ...)
- Rheumatologische Funktionsdiagnostik (z.B. Saxon-Test, Schirmer-Test)
- Rheumatologische und immunologische Labordiagnostik incl. differenzierter Antikörperdiagnostik
- Sonographie des Bewegungsapparates nach den DEGUM-Richtlinien
- Radiologische und bei Bedarf weiterführende bildgebende Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparates
Behandlung
- Differenzierte medikamentöse Behandlung von entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Intraartikuläre Injektionstherapie (Steroide, Lokalanästhetika, Chemosynoviorthesen) und lokale Infiltrationstherapie, z.B. Neuraltherapie
- Differenzierte Hilfsmittelversorgung bei Funktionsdefiziten des Bewegungsapparates
- In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Physiotherapie Behandlungsplanung balneophysikalischer Therapiemaßnahmen
Rheumatische Erkrankungen manifestieren sich als typische Beschwerden des Bewegungsapparates. Sie können jedoch auch andere Organe (Haut, Augen, Darm, ...) befallen. So bestehen vielfältige Überschneidungen mit Erkrankungen aus anderen Fachgebieten.
Patienten mit rheumatischen Erkrankungen werden in der Regel von mehreren Ärzten gleichzeitig behandelt. Hierzu gehören in erster Linie Hausarzt, Orthopäde und Rheumatologe, in bestimmten Fällen jedoch auch weitere Fachärzte, z.B. der Augenarzt.
Hinzu kommen Behandlungen durch Krankengymnasten, Ergotherapeuten, und Balneotherapeuten sowie die Versorgung mit Hilfsmitteln durch Orthopädietechniker. Schließlich ist aber auch der Patient selbst wesentlich am Erfolg der Therapie beteiligt, sei es durch eine regelmäßige – oft langdauernde – Medikamenteneinnahme oder durch regelmäßige selbständig durchgeführte Bewegungsübungen, die fast immer ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung rheumatischer Erkrankungen sind.
Die Echokardiographie liefert wertvolle Informationen über die Leistungsfähigkeit des Herzens und die Funktionsfähigkeit der Herzklappen und zählt zu den wichtigsten Diagnoseverfahren in der Kardiologie.
Besondere Ultraschallverfahren, die auch bei uns im Hause mit den modernsten Geräten durchgeführt werden, sind die transösophageale Echokardiographie („Schluckecho") und die Belastungs-Echokardiographie, bei der die Funktion des Herzmuskels unter Belastung untersucht wird und somit wertvolle Hinweise auf das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung liefern kann.
Cardioversion
Wenn erforderlich, kann bei bestimmten Herzrhythmusstörungen die transösophageale Echokardiographie ("Schluckecho") mit einer elektrischen Cardioversion als therapeutische Maßnahme kombiniert werden.
Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine der effektivsten Untersuchungsmethoden des Herzen. Bereits mit Hilfe des Ruhe-EKG können häufig Hinweise auf abgelaufene Herzinfarkte gewonnen werden. Auch beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen leistet das Ruhe-EKG wertvolle Dienste. Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels ist das Belastungs-EKG (Ergometrie) eine genauere Untersuchungsmethode.
Hierbei wird das Herzkreislaufsystem belastet, Blutdruck und Puls steigen an, und es gelingt so, Informationen über die Durchblutung des Herzens unter einer standardisierten Belastung zu erhalten. Außerdem kann das Verhalten von Blutdruck und Pulsschlag unter Belastung beurteilt werden. Auch beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen ist das Belastungs-EKG in vielen Fällen hilfreich. Wir verwenden für diese Untersuchungen modernste computergestützte Geräte mit kontinuierlicher Monitorüberwachung.
Herzrhythmusstörungen, aber auch ein erhöhter Blutdruck sind häufig an bestimmte Situationen gebunden. Gerade Herzrhythmusstörungen können z.T. nur sehr selten auftreten und sind dann beim Besuch in der Arztpraxis nicht feststellbar. Geräte für ambulante Langzeit-EKG-Aufzeichnung und 24-Stunden-Blutdruckmessung können bei diesen Problemen helfen.
Herzschrittmacherkontrolle
Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen, sollten diesen in der Regel alle 6-12 Monate kontrollieren lassen. In unserer Klinik besteht die Möglichkeit während eines stationären Aufenthaltes Herzschrittmacher folgender Hersteller zu überprüfen und einzustellen:
St. Jude Medical, Biotronik, Medtronic.
Die Anwendung modernster dünner und flexibler Endoskope lässt den direkten Einblick in den gesamten Verdauungstrakt von der Speiseröhre über den Magen zum Dünndarm und Dickdarm zu.
Die Magenspiegelung (Gastroskopie) und die Darmspiegelung (Koloskopie) ermöglichen nicht nur eine exakte Schleimhautbeurteilung. Vielmehr kann durch Entfernung von Schleimhautwucherungen in vielen Fällen auch eine effektive Darmkrebs Vorsorge erfolgen und die Entstehung von bösartigen Tumoren verhindert werden.
Bei verschiedenen Erkrankungen der Lunge führt eine Spiegelung der Lunge (Bronchoskopie) rasch und sicher zur richtigen Diagnose.
Viele Patienten bevorzugen eine „Schlafspritze“ (Sedierung) während der endoskopischen Untersuchung. Wir führen diese mit modernen Medikamenten und unter optimaler Überwachung von Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion sicher durch. Anschließend können sich unsere ambulanten Patienten im Bereich der Aufnahmestation im eigenen Zimmer ausschlafen und vor Entlassung das Ergebnis der Untersuchung mit einem Arzt besprechen. Bitte beachten Sie, dass sie nach einer „Schlafspritze“ bis zum nächsten Tag nicht mit dem Auto fahren dürfen und sich abholen lassen müssen.
Die Reinigung der endoskopischen Geräte entspricht modernsten hygienischen Richtlinien und erfolgt in einer automatischen Thermo-Desinfektionsmaschine mit regelmäßiger Qualitätskontrolle.
Die Spirometrie ist ein Verfahren zur Lungenfunktionsprüfung. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und graphisch dargestellt. Mit Hilfe dieser Ergebnisse ist es möglich, eine zu Grunde liegende Lungenerkrankung zu erfassen und unter anderem eine sichere Unterscheidung zwischen den hauptsächlich vorkommenden Lungenerkrankungen des Asthma bronchiale und der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung zu treffen.
Ebenso dient die Spirometrie der Verlaufskontrolle der Lungenfunktion unter einer medikamentösen Therapie. Sie ist darüber hinaus oftmals eine notwendige Untersuchung bei Patienten vor einer geplanten Operation zur Bewertung des hiermit verbundenen Operationsrisikos.
Die Ultraschalluntersuchung liefert wichtige Informationen aus dem Körperinneren über die Struktur und die Durchblutung verschiedener Organe. Unter Ultraschallkontrolle können von krankhaft veränderten Organen gezielt und schonend Gewebeproben entnommen oder spezielle Drainagen in den Körper eingelegt werden. Die Untersuchungsräume der Inneren Abteilung sind mit Ultraschallgeräten der neuesten technischen Entwicklung ausgestattet und ermöglichen alle derzeit gängigen diagnostischen und interventionellen Ultraschallverfahren einschließlich Farbdoppleruntersuchungen sämtlicher Bauchorgane, der Schilddrüse, der Halsweichteile, des Rippenfells, der Blutgefäße und des Herzens.
Erkrankungen der zum Gehirn führenden Blutgefäße können heute mit Hilfe von Ultraschallgeräten der neuesten Generation, die auch im Krankenhaus Bad Aibling zur Verfügung stehen, bereits im Frühstadium erkannt werden. Damit besteht die Möglichkeit, entsprechende vorbeugende Behandlungsmaßnahmen zur Verhinderung eines Schlaganfalles einzuleiten. Auch bei Erkrankungen der Bauchschlagader, Nierenarterien, Beckenarterien und Beinarterien ist der Gefäßultraschall eine sehr aussagekräftige und schonende Untersuchungsmethode. Durchblutungsstörungen und Gefäßveränderungen können sicher nachgewiesen und in der Regel genau lokalisiert werden. Unverzichtbar ist die Ultraschalluntersuchung weiterhin bei der Verlaufskontrolle z.B. nach Ballonaufdehnungen oder Stentimplantationen der Arterien.
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Zentrum für Akutgeriatrie und Alterstraumatologie
RoMed Klinik Bad Aibling
Harthauser Str. 16
83043 Bad Aibling

