Rosenheim

Klinik für
Radiologie und
Neuroradiologie

Wir nutzen bildgebende Verfahren, um innere Strukturen des Körpers sichtbar zu machen. Mit deren Hilfe erarbeiten wir minimal-invasive Therapien und angiografischen Verfahren.

Prof. Dr. med. Gunnar Tepe

Chefarzt
Diagnostische und
Interventionelle Radiologie

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Dr. med. Charlotte Rüther

Chefärztin
Diagnostische und
Interventionelle Neuroradiologie

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Häufig gesucht

Sprechstunden

Chefarzt Prof. Dr. med. Gunnar Tepe

Ambulante privatärztliche Röntgenuntersuchungen aller Art und ambulante Untersuchungen von Kassenpatienten im Rahmen der KV-Zulassungen

Mo - Do07:30 - 17:00 Uhr
Fr08:00 - 16:30 Uhr

Termin nach Vereinbarung

Chefärztin Dr. med. Charlotte Rüther

Ambulante privatärztliche Röntgenuntersuchungen aller Art und ambulante Untersuchungen von Kassenpatienten im Rahmen der KV-Zulassungen

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Anfahrt

Neurovaskuläre Sprechstunde

Beratung bei Erkrankung der Hirn- und Halsgefäße u.a. Hirnaneurysmen, arteriovenöse Malformationen (AVM), duralen arteriovenösen Fisteln (dAVF) oder Engstellen der Halsgefäße.

Termin nach Vereinbarung

Endlich schmerzfrei

TAPE - Behandlung chronischer Gelenkschmerzen

Sie interessieren sich für diese innovative, minimalinvasive Behandlung? Dann lassen Sie uns jetzt gemeinsam nächste Schritte gehen.

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Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die zentrale Röntgenabteilung versorgt alle anderen medizinischen Abteilungen des RoMed Klinikums, hier finden alle gängigen konventionellen diagnostischen Röntgenuntersuchungen in analoger oder digitaler Technik einschließlich aller Spezialuntersuchungen und Gefäßuntersuchungen (Angiographie) statt , außerdem Schnittbildverfahren wie Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT), spezielle Ultraschalluntersuchungen, insbesondere der weiblichen Brust und der Gefäße. Zudem wird die gesamte Mammadiagnostik angeboten, einschließlich stereotaktisch oder sonographisch gesteuerter Markierungen, Stanzbiopisien und Vakuumsaugbiopsien.

Daneben erfolgen hier therapeutische Maßnahmen im Sinne der interventionellen Radiologie oder der minimal invasiven Schmerztherapie. Im Rahmen der Privatambulanz werden regelmäßig auch ambulante Patienten untersucht und behandelt. Eine KV-Zulassung besteht ausschließlich für Gefäßuntersuchungen (Angiographie).

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Ausstattung

3 Bucky-Arbeitsplätze für digitale Aufnahmen über 3 PCR - Systeme
4 Rasterwandstative für digitale Aufnahmen
1 Durchleuchtungsarbeitsplatz (Siemens Artis Zee MP) mit DSI
1 Angiographiearbeitsplatz (Siemens Artis Zee Ceiling)
1 Mammographiegerät (Siemens Mammomat Inspiration) für digitale Aufnahmen mit digitalem Stereotaxiezusatz und Saugbiopsieeinheit
2 Spiral-CT (Philips Ingenuity 128-Zeiler und Philips Big Bore 64-Zeiler)
2 Ultraschallgeräte (Siemens Acuson X300 und Siemens Acuson Juniper) mit Duplexzusatz Color-Doppler-Energy mit Hochfrequenzschallköpfen für Nahfeldauflösung (für z. B. Mamma, Schilddrüse usw.)
2 fahrbare Röntgengeräte (GE Optima)
1 Kernspintomographiegerät (Philips Achieva 1,5 Tesla)

Angiographie

Unter Angiographie versteht man die diagnostische Darstellung der arteriellen Blutgefäße zur Abklärung der Durchblutungsverhältnisse.
Die häufigste Fragestellung betrifft Durchblutungsstörungen im Bereich der Beine und der Halsschlagadern. Daneben lassen sich auch die Blutgefäße nahezu aller anderen Organe des menschlichen Körpers durchsuchen.
Hierzu wird - meist von der rechten Leiste aus - unter örtlicher Betäubung ein dünner Kunststoffkatheter in das Gefäßsystem eingeführt, über den dann ein Kontrastmittel zur Darstellung der Blutgefäße des Körpers injiziert wird. Dies kann - je nach Fragestellung und Organ - sowohl als Übersichtsangiographie oder gezielt selektiv durchgeführt werden. So lassen sich nahezu sämtliche arteriellen Gefäße selektiv darstellen. Grundsätzlich wird die sogenannte digitale Subtraktionsangiographie (DSA) angewandt, ein Verfahren, dass es erlaubt, mit möglichst wenig Kontrastmittel und dünnen Kathetern auszukommen.

Das installierte Angiographiegerät (Axiom Artis MP) erlaubt dabei aufgrund neuer Technologien, dass Gefäßuntersuchungen mit einer möglichst niedrigen, auf den Patienten optimierten Strahlendosis durchgeführt werden.

Eine Vielzahl dieser Untersuchungen wird an unserem Institut ambulant durchgeführt. Als Vorbereitung sind die Bestimmung der Blutgerinnung (Quickwert), der Nierenfunktion (Kreatininwert) und der Schilddrüsenfunktion (TSH-Wert), am besten durch den Hausarzt, empfehlenswert. Nüchternheit des Patienten ist nicht erforderlich. Regelmäßig einzunehmende Medikamente sollen weiterhin eingenommen werden.
Nach der Untersuchung werden die Patienten noch 1 bis 2 Std. überwacht und können dann wieder nach Hause gehen.

Computertomographie (CT)

Am Institut steht ein 64-Zeilen Computertomographie-Gerät vom Typ Somatom Sensation 64 zur Verfügung, mit dem in kürzester Aufnahmezeit Schnittbilder von allen Organen angefertigt werden können.
Die zur Verfügung stehende ausgiebige Softwareaustattung erlaubt eine Vielzahl aufwändiger Rekonstruktionen der verschiedenen Körperregionen in unterschiedlichen Projektionen einschließlich der Herzdiagnostik und der Herzkranzgefäße (Cardio – CT).

Daneben eignet sich die CT-Technik besonders zur überlagerungsfreien Abklärung der Organe des Brust- und Bauchraumes und ist hier den meisten anderen diagnostischen Verfahren überlegen. Große Bedeutung hat die Methode auch bei den Erkrankungen des Halses, der Bandscheiben und des Kopfes, hier insbesondere bei der Frühdiagnose des Schlaganfalls, zum Ausschluss einer Hirnblutung oder zur Erkennung eines Tumors.

Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist die Untersuchung von Unfallpatienten: Organ- und Skelettverletzungen lassen sich frühzeitig erfassen und übersichtlich darstellen. Dies gewinnt besondere Bedeutung bei Patienten mit multiplen Verletzungen in unterschiedlichen Organbereichen (polytraumatisierte Patienten). Die aufgenommenen Daten können anschließend - je nach Fragestellung - auf vielfältige Weise in weiteren Arbeitsgängen am Computer bearbeitet und z. B. dreidimensional rekonstruiert werden.

Auch die gezielte Entnahme von Gewebeproben, die Drainage von Abszessen im Körper, die Behandlung von Metastasen mittels Thermoablation oder Alkoholinstillation sowie schmerztherapeutische Eingriffe können unter CT-Kontrolle durchgeführt werden (interventionelle Radiologie, Schmerztherapie).

Im Gegensatz zur Kernspintomographie (MRT) wird nur der zu untersuchende Körperabschnitt innerhalb der Untersuchungsröhre positioniert.
 
Durch die eingesetzte Spiraltechnik ergibt sich eine große Anzahl von Nachverarbeitungsmöglichkeiten. Im Einzelnen sind hier zu nennen:

  • 2-D-Rekonstruktionen in beliebigen Ebenen
  • Knochendichtemessung
  • 3-D-Oberflächendarstellung
  • 3-D-MIP-Auswertung zur Darstellung von Gefäßen einschließlich der Herzkranzgefäße
  • 3-D-VRT-Auswertung zur differenzierten Darstellung von Knochen, Geweben und Gefäßen
  • 3-D-Dental zur Darstellung und Vermessung von Kieferstrukturen, z. B. vor Implantateinbringung
Spezialuntersuchungen
  • Myelographie
  • Mammadiagnostik (einschl. Galaktographie und Pneumozystographie, Markierungen und Stanzbiopsien)
  • Angiographie
  • Phlebographie
Konventionelle Röntgendiagnostik

Unter dem Oberbegriff "konventionelle Röntgendiagnostik" werden Untersuchungen zusammengefasst, die sich der direkten oder indirekten Filmaufnahmetechnik oder Durchleuchtung bedienen. Unter dem Oberbegriff "konventionelle Röntgendiagnostik" werden Untersuchungen zusammengefasst, die sich der direkten oder indirekten Filmaufnahmetechnik oder Durchleuchtung bedienen. 

Im einzelnen werden folgende Untersuchungen durchgeführt: 

  • Röntgenaufnahmen der Thoraxorgane incl. Durchleuchtung und Schichtaufnahmen.
  • Röntgenaufnahmen aller Skelettabschnitte incl. aller Spezialprojektionen, Messaufnahmen, Achs- und Ganzaufnahmen der Wirbelsäule oder Extremitäten

Röntgenuntersuchungen des Magen-Darm-Trakts:

  • Pharyngographie mit Darstellung des Schluckaktes
  • Magendoppelkontrastuntersuchung
  • Dünndarmdoppelkontrastuntersuchung nach Sellink
  • Dickdarmdoppelkontrastuntersuchung
  • Monokontrastuntersuchung von Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm
  • Defäkographie
  • Röntgenuntersuchung der Nieren und ableitenden Harnwege
  • Röntgenuntersuchung der Gallenblase und -wege (sowohl nach oraler als auch intravenöser Kontrastmittelgabe, als endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) oder auf transhepatischem Wege).
Gespeichert werden die digitalen Aufnahmen in einem PACS-System der Fa. Gemed und sind über das Intranet auf allen Stationen verfügbar.
Interventionelle Radiologie

Hier können durch den Einsatz von speziell konstruierten Röntgengeräten oder mittels Computertomographie-Sicht percutan Eingriffe erfolgen, die invasiv sind, jedoch nicht operativ.
Derzeit werden bei uns folgende Verfahren eingesetzt:

Percutane Gewebeentnahme
Aus fast allen Organbereichen können meist in Lokalbetäubung Gewebeproben entnommen werden, entweder in Form einer Feinnadelpunktion oder einer Feinnadelstanze. Das Material wird zytologisch oder histologisch untersucht. Die Punktion kann unter sonographischer Kontrolle, durchleuchtungsgezielt oder mittels Computertomographie erfolgen. Je nach Organ finden diese Eingriffe auch ambulant statt.

Percutane Gefäßrekanalisation (PTA)
Mittels eines Ballonkatheters werden eingeengte Gefäße (Stenosen) erweitert oder verschlossene Gefäße rekanalisiert. Diese Eingriffe werden an Gefäßen der Arme, der Beine, des Beckens, der Niere oder der Eingeweide durchgeführt; auch Dialyseshunts sind dilatierbar.
Neben der einfachen Ballondilatation können je nach Befund auch Abtragungen von Plaques (Atherektomien), Bohrtechniken, lokale Medikamentenapplikation (Lyse), Thrombenabsaugungen oder Implantationen von Gefäßstützen (Stents) zum Einsatz kommen.

Percutane Gefäßverschlüsse (Embolisationen)
Bei Blutungen können die zuführenden Gefäße mit verschiedenen Materialien, die über den Katheter zugeführt werden, verschlossen werden. Neben dem Verschlussmaterial kann bei Tumoren auch zusätzlich eine tumorzerstörende Substanz (Chemoembolisation) eingespritzt werden.

Intraarterielle Zufuhr von Medikamenten
Zur Erhöhung der Dosis von Zytostatica können diese direkt über einen Katheter in den Tumor eingebracht werden.

Percutane Drainage von Zysten oder Abszessen
Über percutan eingebrachte Katheter können Zysten oder Abszesse nach außen entleert werden.

Percutane Gallengangsdrainage
Bei Aufstau des Gallengangsystems kann über einen percutan eingebrachten Katheter ein Abfluss der Galle nach außen vorgenommen werden; unter Umständen ist auch durch percutane Ballondilatation oder Einbringung eines Stents eine Beseitigung des Abflusshindernisses möglich.

Percutane Einbringung von Vena cava-Filtern
Bei rezidivierenden Lungenembolien wird zur Verhinderung weiterer Embolien ein sogenannter Cava-Filter in die untere Hohlvene eingebracht.

Percutane Äthanol-Injektion
Mittels percutaner Äthanol-Injektion lassen sich z. B. Metastasen in der Leber zerstören.

Percutane Schmerztherapie
Siehe minimal invasive Schmerztherapie

Percutane Thermoablation
Thermoablation von Metastasen erfolgt unter CT–Kontrolle und in Allgemeinnarkose

Mammadiagnostik

Die Mammographie ist auch heute noch die Standardmethode zur Untersuchung der weiblichen und - in sehr seltenen Fällen - der männlichen Brust.
Sie erfolgt üblicherweise in 2 Projektionen - cranio-caudal und medio-oblique - in seltenen Fällen werden ergänzend noch eine medio-laterale Aufnahme oder eine Teilaufnahme in Vergrößerungstechnik angeschlossen. Die Untersuchung erfolgt an einem neuen, den europäischen Qualitätsnormen entsprechenden Gerät. Es können sowohl analoge wie auch digitale Aufnahmen angefertigt werden.
In zunehmenden Maße wird die Mammographie ergänzt durch eine Ultraschalluntersuchung, insbesondere bei jungen Patientinnen, bei Patientinnen mit dichtem Parenchym oder knotigen Umbauvorgängen zwecks Unterscheidung zwischen soliden und zystischen, d.h. flüssigkeitsgefüllten Veränderungen. In der Regel erfolgt die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) unmittelbar im Anschluss an die Mammographie.

Als weiteres Verfahren wird bei speziellen Fragestellungen die Kernspintomographie empfohlen, für die dann ein gesonderter Termin vergeben wird.

Unter mammographischer oder sonographischer Kontrolle können vor Operationen kleine, nicht tastbare Tumoren durch Injektion eines Farbstoffes oder Einführen eines Markierungsdrahtes für den operierenden Gynäkologen gekennzeichnet werden. Dadurch wird der operative Eingriff kleiner und das Auffinden der Veränderung genauer.

Bei mammographisch oder sonographisch unklaren Befunden erfolgt eine Abklärung durch eine Gewebeentnahme. Diese kann entweder in Form einer Stanz- oder Vakuumsaugbiopsie entweder mammographisch stereotaktisch gezielt erfolgen oder unter direkter Ultraschallsicht. Vielfach kann so auf eine Operation verzichtet werden. Derartige Eingriffe sind wenig belastend, erfolgen unter ambulanter Betäubung und lassen sich problemlos ambulant durchführen.

Gelegentlich werden bei sezernierenden Brüsten noch ergänzende Untersuchungen in Form einer Milchgangsdarstellung - einer sog. Galaktographie - vorgenommen. Auch das Absaugen von Flüssigkeit in der Brust und Injektion von Luft in diese Hohlräume - eine sog. Pneumocystographie - kann gelegentlich die Mammographie ergänzen.

Im Rahmen des Mammographie - Screening werden auffällige Befunde mittels stereotaktischer Stanz- oder Vakuumsaugbiopsie für den Bereich Oberbayern Südost abgeklärt.

Kernspintomographie

Bei der MRT werden Schnittbilder in beliebigen Ebenen erzeugt, ohne dass der Patient dabei Röntgenstrahlen ausgesetzt wird.
Er wird zur Untersuchung in ein homogenes Magnetfeld gebracht, in das elektromagnetisch Radiowellen eingestrahlt und wieder ausgeschaltet werden. Die vom Körper ausgesandten Resonanzsignale werden zur Bildrekonstruktion eingesetzt.

Dieses Verfahren hat insbesondere hohe diagnostische Wertigkeit erlangt auf dem Gebiet des Gehirns einschließlich der Strukturen der Schädelbasis, der Wirbelsäule, aller Gelenke und Weichteile. Eine Vielzahl operativer Gelenkuntersuchungen sind mit dieser Technik zu vermeiden.

Schnittbildaufnahmen von Herz, Gefäßen und allen Organen des Bauchraums haben ebenfalls eine hohe diagnostische Bedeutung. Die fehlende Strahlenbelastung macht dieses Verfahren insbesondere bei Kindern zur Methode der Wahl. Die Möglichkeit, Rekonstruktionen in verschiedenen Ebenen anzufertigen, erhöht die diagnostische Bedeutung und spielt für Operationsplanungen eine zunehmende Rolle. Auch sind mit dieser Technik gezielte Punktionen möglich.

Unsere Hauptaufgabe liegt in der Versorgung stationärer Patienten.

Ambulante Termine können wir leider nur privatversicherten Patienten anbieten, da wir nur hierfür eine Zulassung haben.

Wir bitten um Terminabsprache unter:

Tel +49 8031 365 72 66 

Patienten mit Herzschrittmacher dürfen mit dieser Technik nicht untersucht werden; bei Metallimplantaten ist zuvor eine Rücksprache mit dem Arzt der Kernspintomographie erforderlich. Sollten Sie Unterlagen von Implantaten besitzen, bringen Sie diese bitte am Untersuchungstag mit. Ebenso sind für manche Fragestellungen Laborwerte erforderlich (üblicherweise Kreatinin und GFR), die Sie im Falle eines ambulanten Termins mitbringen sollten.

Ultraschall

Mit dem zur Verfügung stehenden Ultraschallgerät sind bis auf cardiologische Fragestellungen alle Organsysteme sonographisch zu untersuchen. Besondere Schwerpunkte in der Abteilung Diagnostische Radiologie bilden die Untersuchungen der Mamma (Mammasonographie) und der Gefäße (farbkodierte Duplexsonographie).


Mammasonographie
Mit dem vorhandenen hochfrequenten Schallkopf ist eine besonders gute Nahfeldauflösung möglich, die wichtige Zusatzinformationen bei der Mammadiagnostik erlaubt, z.B. die Unterscheidung zwischen soliden und zystischen Strukturen. Gut geeignet ist die Mammasonographie auch zur Untersuchung dichter Drüsenkörper, vor allem bei jungen Frauen. Mit der vorhandenen "Color-Doppler-Energy" Applikation sind zusätzlich auch Aussagen zur Gefäßversorgung von Herdbefunden möglich.
Unter sonographischer Kontrolle können Markierungen oder Stanzbiopsien bei Herdbefunden in der Brust treffsicher durchgeführt werden.

Farbkodierte Duplexsonographie
Mit dieser Methode ist eine unblutige Diagnostik von Durchblutungsstörungen möglich, bei der neben der morphologischen Beurteilung der Gefäße auch die Blutflussgeschwindigkeit bestimmt werden kann. Mit dieser Methode sind besonders gut die hirnversorgenden Gefäße aber auch die Gefäße der Arme und Beine, sowohl der Arterien als auch Venen, zu untersuchen. Zunehmende Bedeutung gewinnt das Verfahren bei der Erkennung von Thrombosen in den Venen, dem Nachweis von Klappeninsuffizienzen, aber auch bei der Nachbeobachtung nach Gefäßdilatationen.

Höchste Expertise für Gehirn, Rückenmark und Gefäßerkrankungen

Klinik für Neuroradiologie am RoMed Klinikum Rosenheim 

Die Klinik für Neuroradiologie am RoMed Klinikum Rosenheim bietet das vollständige diagnostische und interventionelle Spektrum der modernen Neuroradiologie. Als eigenständige Fachklinik versorgen wir Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Wirbelsäule sowie der hirnversorgenden Gefäße auf höchstem medizinischem Niveau.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik liegt in der Behandlung komplexer neurovaskulärer Erkrankungen. Hierzu zählen insbesondere Hirnaneurysmen, Gefäßmissbildungen und akute Schlaganfälle. Durch den Einsatz modernster Bildgebung und minimalinvasiver Katheterverfahren können heute viele Erkrankungen schonend und hochpräzise behandelt werden – häufig ohne offene Operation.

Diagnostik auf höchstem technischem Niveau
Eine präzise Diagnostik bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Therapie. Unsere Klinik verfügt über modernste bildgebende Verfahren für die umfassende Diagnostik neurologischer Erkrankungen.

Zum Einsatz kommen unter anderem:

● Hochauflösende 3-Tesla- und 1,5-Tesla Magnetresonanztomographen (MRT)
● Moderne Mehrzeilen-Computertomographie mit CT-Angiographie und CT-Perfusion
● Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) als Goldstandard der Gefäßdiagnostik
● Hochentwickelte 3D-Bildrekonstruktionen und Gefäßanalysen

Unser diagnostisches Spektrum umfasst sämtliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems – von Schlaganfällen, Hirnblutungen und Hirntumoren über entzündliche und neurodegenerative Erkrankungen bis hin zu komplexen Gefäßpathologien.

Wir bieten eine spezielle ambulante bildgebende Versorgung für Multiple Sklerose und Epilepsie Patienten.

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Zentrum für interventionelle Neuroradiologie

Die interventionelle Neuroradiologie zählt zu den innovativsten Bereichen der modernen Medizin. Über feinste Mikrokatheter können Erkrankungen der Hirngefäße minimalinvasiv behandelt werden – präzise, gewebeschonend und häufig ohne größere operative Eingriffe.

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Behandlungsangebote
  • Endovaskuläre Behandlung von Hirnaneurysmen mittels Coiling, Stent-assistierten Verfahren, WEB-Technologie und Flow-Divertern
  • Mechanische Thrombektomie bei akutem Schlaganfall rund um die Uhr
  • Embolisation arteriovenöser Malformationen (AVM) und duraler arteriovenöser Fisteln (dAVF)
  • Embolisation chronischer Subduralhämatome über die Arteria meningea media
  • Stentimplantationen hirnversorgender Arterien
  • Diagnostische und interventionelle Katheterangiographien komplexer neurovaskulärer Erkrankungen
  • zur Schmerzbehandlung im Bereich der Wirbelsäule, periradikuläre Therapie (PRT)
    CT-gesteuerte Gewebsentnahme aus Weichteil- und Knochenläsionen
Behandlung von Hirnaneurysmen

Die Behandlung von Hirnaneurysmen stellt einen besonderen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Je nach Größe, Lage und Morphologie des Aneurysmas kommen modernste endovaskuläre Verfahren zum Einsatz, die individuell auf jede Patientin und jeden Patienten abgestimmt werden. Durch die hohe Spezialisierung unseres Teams können auch komplexe Aneurysmen sicher und effektiv behandelt werden.

Terminvereinbarung für eine Beratung unter: 08031-365-3551

Schlaganfallversorgung rund um die Uhr

Als überregionale Stroke Unit mit 24-Stunden-Bereitschaft gewährleistet die Klinik eine schnelle Versorgung akuter Schlaganfallpatientinnen und -patienten. In enger Zusammenarbeit mit der zertifizierten Stroke Unit, der Neurologie, der Neurochirurgie sowie der Anästhesie und Intensivmedizin können Diagnostik und Therapie ohne Zeitverlust erfolgen. Bei einem Verschluss großer Hirnarterien steht die mechanische Thrombektomie an sieben Tagen pro Woche und rund um die Uhr zur Verfügung.

Interdisziplinär. Wissenschaftlich. Menschlich.

Modernste Angiographie-Technologie

Für interventionelle Eingriffe steht eine hochmoderne biplane Angiographieanlage der neuesten Generation (Siemens ARTIS icono BiPlane) zur Verfügung. Sie ermöglicht eine hochauflösende dreidimensionale Darstellung selbst kleinster Hirngefäße bei gleichzeitig optimierter Strahlenexposition und unterstützt eine sichere Durchführung komplexer neurointerventioneller Eingriffe.

Neuroradiologische Diagnostik

Diagnostik der Neuroradiologie bedeutet die Verwendung Bildgebender Verfahren wie Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT), Myelografie, Angiografie zur Erkennung und Beurteilung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems sowie peripherer Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark.

Diese Methoden dienen unter anderem der Diagnostik von

  • Schlaganfällen, Hirnblutungen und Gefäßerkrankungen von Gehirn und Rückenmark
  • Gefäßmissbildungen und Gefäßreiche Tumore
  • Hirntumore und Wirbelsäulentumore
  • Entzündliche ZNS-Erkrankungen wie Multiple Sklerose
  • Nerven und Muskelerkrankungen
  • Erkrankungen im Kopf-Hals Bereich und Wirbelsäulenerkrankungen
Kinderneuroradiologie

Zu unseren Spezialgebieten gehört auch die Diagnostik von Fehlbildungen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems bei Kindern. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Kinderklinik.

Erfahrung, Präzision und Teamarbeit.

Die Behandlung komplexer neurologischer Erkrankungen erfordert Erfahrung, Präzision und Teamarbeit. Deshalb arbeiten wir eng mit allen beteiligten Fachdisziplinen zusammen und orientieren uns konsequent an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und internationalen Leitlinien.

Unser Anspruch ist es, modernste Medizin mit persönlicher Zuwendung zu verbinden. Dabei stehen die Sicherheit, Lebensqualität und individuelle Betreuung unserer Patientinnen und Patienten stets im Mittelpunkt unseres Handelns.

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Im Fokus

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Die Freude über die besondere Auszeichnung ist groß. v.l.n.r.: Medizinische Fachangestellte (MFA) Angelika Nasture und Züleyha Karamahmutoglu, Chefärztin Dr. Charlotte Rüther, Leitende Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA) RoMed-Verbund Bettina Wolfertstetter, MFA Mandy Schramm, Oberarzt Dr. Johannes Stoll und Leitender Oberarzt Doctor-medic Alexandru Cimpoca
Presse | News aus Rosenheim

Neuroradiologie setzt neuen Standard in der minimal‑invasiven Schlaganfallbehandlung

Die Neuroradiologie des RoMed Klinikverbunds am Standort Rosenheim ist als DeGIR-/DGNR-Zentrum für minimal-invasive Schlaganfalltherapie (Modul E) zertifiziert worden. Die Auszeichnung belegt: Patienten erhalten rund um die Uhr Zugang zu mechanischer Thrombektomie und weiteren kathetergestützten Verfahren – mit nachweislich hohen Fallzahlen und dokumentierter Qualität. Das Siegel beinhaltet zudem die anerkannte Ausbildungsbefugnis zum DeGIR Modul E für künftige Spezialistinnen und Spezialisten.

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22.05.2026 | 3 min. Lesezeit
Sichtlich stolz auf die Zertifizierung als Überregionale Stroke Unit sind die Kolleginnen und Kollegen des RoMed Klinikums Rosenheim
Maßgeblich für die Zertifizierung als Überregionale Stroke Unit sind verantwortlich: v.l. Dr. Georgios Ntoulias, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie sowie Prof. Dr. Joji Kuramatsu, Chefarzt der Neurologischen Klinik.
Presse | News aus Rosenheim

RoMed erfüllt höchste Standards in der Schlaganfallversorgung

Eine Überregionale Stroke Unit wie am RoMed Klinikum Rosenheim steht für geprüfte Qualität und modernste Akutmedizin in enger Zusammenarbeit zwischen Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, sowie Notfall- und Intensivmedizin.

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12.05.2026 | 5 min. Lesezeit
Endlich schmerzfrei

TAPE - Behandlung chronischer Gelenkschmerzen

Für viele Menschen sind Gelenkschmerzen eine enorme tägliche Belastung. Am RoMed Klinikum Rosenheim gibt es nun ein
innovatives, minimalinvasives Verfahren, das vielen PatientInnen eine neue Hoffnung gibt: die transarterielle periartikuläre Embolisation (TAPE). 

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14.07.2025 | 1 min. Lesezeit

Unser Team

Prof. Dr. med.  Gunnar  Tepe
Chefarzt

Prof. Dr. med. Gunnar Tepe

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Dr. med. Charlotte  Rüther
Chefärztin

Dr. med. Charlotte Rüther

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie
Prof. Dr. med.  Natascha  Platz Batista da Silva
Leitende Oberärztin

Prof. Dr. med. Natascha Platz Batista da Silva

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Doctor-medic  Alexandru  Cimpoca
Leitender Oberarzt

Doctor-medic Alexandru Cimpoca

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
 Karoline  Edtinger
Oberärztin

Karoline Edtinger

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Dr. med.  Franziska  Gherzan
Oberärztin

Dr. med. Franziska Gherzan

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Dr. med.  Kathrin  Hetterich
Oberärztin

Dr. med. Kathrin Hetterich

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Fachärztin für Radiologie Q2 Zusatzqualifizierung Herz-CT und Herz-MRT
Dr. med.  Stefan  Müller
Oberarzt

Dr. med. Stefan Müller

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Dr. med.  Anja  Reimann
Oberärztin

Dr. med. Anja Reimann

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Dr. med.  Johannes  Stoll
Oberarzt

Dr. med. Johannes Stoll

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
 Hassan Karlos  Youssef
Oberarzt

Hassan Karlos Youssef

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Fachärzte/-innen

  • Dr. Miller Christina
  • Balit, Bruno
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Assistenzärzte/-innen

  • Anemüller, Jan-Rico
  • Cisse, Aleksandra
  • Haunschild, Anna Mare 
  • Hecker, Charlotte-Sophie
  • Horstmann, Rodriguez
  • Dr. Lacher, Katharina 
  • Lohner, Hannah
  • Martin, Lucas
  • Dr. Munder, Majed
  • Pashchuk, Yulija
  • Pricolo, Matteo
  • Dr. Laqua, Fabian
  • Rastkhiz, Annika
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Informationen für Studierende

Die RoMed Kliniken bieten in verschiedenen Abteilungen das Praktische Jahr für Medizinstudenten an.
Weitere Infos zum PJ

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KONTAKT

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Tel +49 8031 365 02

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Ellmaierstraße 23
83022 Rosenheim

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