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Senioren-Union informiert sich über moderne Geriatrie

Sigrid Knothe, Vorsitzende der Senioren Union Rosenheim-Stadt (10.v.l.), sowie Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin und Prokuristin der RoMed Kliniken (5.v.r.), gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Auftaktveranstaltung.
Sigrid Knothe, Vorsitzende der Senioren Union Rosenheim-Stadt (10.v.l.), sowie Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin und Prokuristin der RoMed Kliniken (5.v.r.), gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Auftaktveranstaltung.

Bewegung, Panoramablick und Einblicke in moderne Altersmedizin

Bevor es um moderne Altersmedizin ging, setzten viele Gäste selbst ein Zeichen für aktives Älterwerden: Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Senioren-Union Rosenheim nahmen statt des Aufzugs die Treppe zur Mitarbeitercafeteria im vierten Obergeschoss der RoMed Kliniken.

Oben angekommen eröffnete sich ihnen auf der Dachterrasse ein eindrucksvolles Panorama über Rosenheim und die umliegende Bergwelt – ein stimmungsvoller Rahmen für den Auftakt der neuen Vortragsreihe „Über den Dächern von Rosenheim“.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand ein Vortrag von Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin und Mitglied der Geschäftsleitung der RoMed Kliniken. Sie stellte die Arbeit der Akutgeriatrie und Alterstraumatologie am Standort Bad Aibling vor und erläuterte, wie ältere Patientinnen und Patienten dort von einem interdisziplinären Team begleitet werden – von der geriatrischen Diagnostik über individuell abgestimmte Therapien bis hin zur Entlassungsplanung.

Dabei wurde deutlich, wie moderne technische Hilfsmittel die Behandlung und Betreuung älterer Menschen unterstützen können. Vorgestellt wurden unter anderem das mobile Projektionssystem „Qwiek.up“, das mit beruhigenden Bild- und Klangwelten auf ängstliche Patientinnen und Patienten wirkt, sowie der digitale „CareTable“, der zur kognitiven Aktivierung eingesetzt wird.

Besonderes Interesse weckten die Therapietiere der Station. Ein Dackel und eine Katze, realistisch gewichtete Stofftiere, konnten von den Gästen gehalten und gestreichelt werden. Sie kommen insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Demenz oder Ängsten zum Einsatz und sollen Sicherheit, Wärme und Vertrautheit vermitteln.

Im anschließenden Austausch nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Bei Getränken und kleinen Snacks klang der Nachmittag auf der Dachterrasse in entspannter Atmosphäre aus.

Wie positiv die vorgestellten Konzepte aufgenommen wurden, brachte eine Teilnehmerin mit einem augenzwinkernden Kommentar auf den Punkt: „Da freut man sich ja richtig, alt zu werden.“

09.06.2026
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