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Defizit 2025 sinkt auf 11,5 Millionen Euro – Aufsichtsrat billigt Abschluss einstimmig

Der RoMed-Aufsichtsrat hat in seiner letzten Sitzung (07.07.2026) den Jahresabschluss 2025 einstimmig gebilligt. Das Defizit beträgt 11,5 Millionen Euro und liegt damit unter dem Ansatz im Wirtschaftsplan, der 15 Millionen Euro vorsah. Das Defizit tragen je zur Hälfte die Stadt und der Landkreis Rosenheim als Träger der Kliniken.

Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze sagt: „Dank unserer sehr engagierten Mitarbeitenden konnten wir den Planansatz mit 3,5 Millionen Euro unterschreiten. Ausschlaggebend waren Leistungssteigerungen im ambulanten wie stationären Bereich. Diesen Kurs setzen wir in diesem Jahr fort.“

Die im Zuge der Krankenhausreform vorgeschriebene Meldung von Leistungsgruppen an das Bayerische Gesundheitsministerium hat der RoMed Klinikverbund fristgerecht vorgenommen und erfüllt für knapp 60 verschiedene Leistungsgruppen die Voraussetzungen. Die RoMed Kliniken rechnen damit, dass das Ministerium die Zuteilungen der Leistungsgruppen bis Jahresende vornimmt.

Für die regionale Bevölkerung bedeutet das: die Versorgung bleibt verlässlich und wird zugleich fokussierter. So ist die Notfallversorgung an allen Standorten rund um die Uhr gesichert. Zugleich treibt der Verbund die Konzentration von Leistungen sowie Bildung von spezialisierten Zentren weiter voran. Die RoMed Klinik Bad Aibling verfügt über besondere Expertise in der Altersmedizin, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Bariatrie (Behandlung von Adipositas) und in der Versorgung von Hernien (Weichteilbrüche). Die RoMed Klinik Prien konzentriert sich auf die Orthopädie und bietet das komplette konservative und operative Spektrum im Bereich der Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen an. An der RoMed Klinik Wasserburg haben sich gefäßchirurgische Experten auf Operationen spezialisiert, wenn eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader zur lebensbedrohlichen Gefahr wird (Aortenaneurysma). Das RoMed Klinikum Rosenheim erfüllt die Aufgaben eines Maximalversorgers, mit hochmoderner und komplex-spezialisierter Medizin. Hier erfolgt unter anderem die Behandlung von Schwerstverletzten, Schlaganfallpatienten oder Menschen mit Herzinfarkt. Zudem deckt das zertifizierte Onkologische Zentrum das gesamte Spektrum maligner Erkrankungen in Diagnostik und Therapie ab.

Für das Wirtschaftsjahr 2027 zeichnete der Geschäftsführer jedoch ein düsteres Bild. „Aufgrund des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen GKV-Stabilisierungsgesetzes ist mit neuen, gravierenden Erlöskürzungen zu rechnen. Die Krankenhäuser werden das nicht kompensieren können. Wenn die Bundespolitik hier nicht nachbessert wird das zwangsläufig wieder zu steigenden Defiziten führen.“

08.07.2026
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