Zweiwöchiges Stationäres Programm mir interdisziplinärer multimodaler Schmerztherapie (IMST)
Die Schmerztherapie in Prien bietet ein ganzheitlich strukturiertes, evidenzbasiertes und zugleich individuell ausgerichtetes Behandlungskonzept - sowie die Sicherheit eines Krankenhauses. Damit können auch Patientinnen und Patienten mit internistischen Begleiterkrankungen oder eingeschränkter Mobilität von der Therapie profitieren.
Chronische Schmerzen zählen zu den häufigsten und zugleich komplexesten Krankheitsbildern in Deutschland. Dabei stellt sich oft die Frage, wann eine weiterführende stationäre Behandlung sinnvoll ist – und welcher Partner ein tragfähiges, interdisziplinäres Konzept bietet. Die Schmerztherapie an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee bietet als verlässlicher Partner wohnortnah strukturierte Behandlungswegen und eine enge ärztlicher Zusammenarbeit.
Unter der Leitung von Christoph Burkl verfolgt das Team einen ganzheitlichen Ansatz, der insbesondere auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen ausgerichtet ist. Ziel ist es nicht nur, Schmerzen zu lindern, sondern auch Chronifizierungsprozesse zu durchbrechen und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Welche Patientinnen und Patienten sind in Prien richtig?
Besonders geeignet ist die stationäre Aufnahme bei chronischen Schmerzverläufen, ausbleibendem Erfolg ambulanter Therapien, wiederholten Arbeitsunfähigkeiten oder komplexen psychosozialen Begleitfaktoren. Auch Patientinnen und Patienten nach erfolglosen operativen oder interventionellen Maßnahmen profitieren häufig von dem multimodalen Konzept.
Welche Zusammenarbeit dürfen Sie erwarten?
Ein zentraler Bestandteil ist die enge Kommunikation mit den Zuweisern. Bereits im Vorfeld erfolgt eine strukturierte Abstimmung zur Indikation, während des Aufenthalts wird der Therapieverlauf nachvollziehbar dokumentiert, und nach Entlassung erhalten die weiterbehandelnden Ärztinnen und Ärzte konkrete, individuell abgestimmte Therapieempfehlungen. So wird die ambulante Weiterbehandlung gezielt unterstützt und nahtlos fortgeführt.
Stationäres Programm - mir interdisziplinärer multimodaler Schmerztherapie (IMST)
Kern des Behandlungskonzepts ist die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie. Hier arbeiten Fachärztinnen und Fachärzte aus Anästhesie, Orthopädie und Psychotherapie eng mit Physiotherapie, Ergotherapie und weiteren Disziplinen zusammen. Die Behandlungsbausteine sind dabei inhaltlich, zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt.
Das zweiwöchige stationäre Programm umfasst unter anderem medikamentöse Verfahren, interventionelle Therapien wie ultraschallgesteuerte Infiltrationen, Bewegungstherapie, psychotherapeutische Begleitung sowie ergänzende Verfahren wie Yoga- und Entspannungstherapie. Ziel ist es, das sogenannte Schmerzgedächtnis gezielt zu beeinflussen und Patientinnen und Patienten zu einem aktiven Umgang mit ihrer Erkrankung zu befähigen.
Breites Behandlungsspektrum - und die Sicherheit eines Krankenhauses
Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Schmerzen des Bewegungsapparates, komplexen Wirbelsäulensyndromen, Fibromyalgie, postoperativen Schmerzsyndromen, neurologisch bedingten Schmerzen sowie Kopfschmerzerkrankungen. Auch bei Schmerzmittelübergebrauch oder -abhängigkeit stehen strukturierte Behandlungspfade zur Verfügung.
Ein besonderer Vorteil ist die enge Anbindung an die weiteren Fachabteilungen der Klinik. Dadurch können auch Patientinnen und Patienten mit internistischen Begleiterkrankungen oder eingeschränkter Mobilität umfassend betreut werden.
Nachhaltigkeit und Weiterbetreuung
Die Therapie endet nicht mit der Entlassung: Neben klaren Empfehlungen für die Weiterbehandlung erfolgt auf Wunsch eine erneute Evaluation nach sechs Monaten. Bei Bedarf kann eine ergänzende stationäre Therapie angeboten werden – ein wichtiger Baustein für nachhaltige Behandlungserfolge.
