Presse | News aus Prien

Fachklinik Orthopädie und 24/7-Notfallversorgung

v.l.n.r.: Chefarzt Prof. Dr. Florian Herrle, Pflegedienstleiter Sebastian Hirmer, Ärztlicher Direktor Dr. Martin Primbs, Chefarzt Dr. Oliver Benetka, Landrat Otto Lederer, Kaufmännische Leiterin Maren Engelbrecht und RoMed-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze
v.l.n.r.: Chefarzt Prof. Dr. Florian Herrle, Pflegedienstleiter Sebastian Hirmer, Ärztlicher Direktor Dr. Martin Primbs, Chefarzt Dr. Oliver Benetka, Landrat Otto Lederer, Kaufmännische Leiterin Maren Engelbrecht und RoMed-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze
v.l.n.r.: Landrat Otto Lederer im Gespräch mit Chefarzt Dr. Oliver Benetka, Ärztlichen Direktor Dr. Martin Primbs sowie Kaufmännischer Leiterin Maren Engelbrecht
v.l.n.r.: Landrat Otto Lederer im Gespräch mit Chefarzt Dr. Oliver Benetka, Ärztlichen Direktor Dr. Martin Primbs sowie Kaufmännischer Leiterin Maren Engelbrecht

Die RoMed Klinik Prien gilt mit 140 Betten als starke kommunale Säule im Osten des Landkreises. Rund 7.200 Patientinnen und Patienten werden in Prien jährlich stationär versorgt, etwa 10.000 ambulant. Neben der 24/7-Notfallversorgung bietet die Klinik einen orthopädischen Schwerpunkt. Im Rahmen eines Klinikbesuchs machte sich Landrat Otto Lederer ein Bild von der „Klinik am See“. „Es ist außerordentlich wichtig, an diesem Standort zu investieren, um eine moderne Infrastruktur für eine gute Patientenversorgung auch künftig sicherstellen zu können“, sagte Lederer.

Herzlich begrüßt von der Kaufmännischen Leiterin Maren Engelbrecht, erhielt der Landrat Einblick in die Notfallversorgung der Inneren Medizin sowie der Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie. Chefarzt Prof. Dr. Florian Herrle berichtete von hoher Einsatzbereitschaft:  50 Prozent der Fälle werden notfallmäßig behandelt. Darüber hinaus sei die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten vor einem operativen Eingriff entscheidend. „Mit unserem innovativen, evidenzbasierten, multiprofessionellen Konzept ‚Prien aktiv‘ machen wir Patientinnen und Patienten zu Partnern für eine optimale Genesung“, so Herrle.

Prien setzt gezielt auf Expertise an Schulter, Ellbogen, Hand, Hüfte, Knie, Fuß und Sprunggelenk. Darauf abgestimmt umfasst das Repertoire der Klinik auch die konservative Schmerztherapie. Insbesondere an der Wirbelsäule oder am Bewegungsapparat können chronische oder akute Schmerzen den Alltag massiv beeinträchtigen. Die Schmerztherapie verfolgt deshalb einen ganzheitlichen, nicht-operativen Behandlungsansatz, der individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt wird. Darüber hinaus ist Prien von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) als Endoprothetikzentrum zertifiziert und damit spezialisiert auf künstliche Gelenke wie zum Beispiel der Hüfte oder des Knies. „Für Ersatzoperationen verwenden wir ausschließlich hochwertige Implantate mit nachweisbarer Qualität und Langlebigkeit“, sagt der Ärztliche Direktor Dr. Martin Primbs. Perspektivisch strebt die Klinik zudem die Zertifizierung als Wirbelsäulenzentrum an. Bereits jetzt umfasst die Wirbelsäulenchirurgie ein breites Spektrum.

Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze setzt auf Verbundstärke: standortübergreifende Kooperation und klar definierte Schwerpunkte. „Wir haben den elektiven orthopädischen Fachbereich bewusst in Prien konzentriert und etabliert.“ Der Standort punktet zusätzlich: eigener Seezugang, Zimmer mit Balkon sowie Blick auf Fraueninsel und Kampenwand. „Für Menschen vor Ort mag die Kulisse selbstverständlich sein – für einen Klinikbetrieb ist sie ein Standortvorteil, den es zu nutzen gilt“, sagt Schulze schmunzelnd.

Beim Rundgang informierte sich Landrat Lederer zudem über die laufenden Baumaßnahmen. Abschnitt eins – der Funktionsbau mit neuen Operationssälen, Küche und Radiologie liegt im Zeitplan und soll bis 2028 abgeschlossen sein. Dabei erhält der OP-Trakt einen zusätzlichen Saal. Abschnitt zwei folgt bis 2031 mit weiteren Modernisierungen und Erneuerungen. Die Gesamtkosten betragen rund 75 Millionen. Etwa 40 Millionen Euro fördert der Freistaat. „Trotz der schwierigen Haushaltssituation investiert der Landkreis solche Summen, um unseren Bürgerinnen und Bürgern eine optimale Gesundheitsversorgung vor Ort bieten zu können“, bekräftigt Lederer.

29.01.2026
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