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Lungenkrebs früh erkennen: Niedrigdosis-CT-Screening startet ab 1. April in der Region!

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Ziel des neuen Screening-Angebotes ist es, Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen und so die besten Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und Heilung zu ermöglichen.
Das Lungenkrebsscreening kann starten! Dazu haben sich niedergelassene Haus- und Facharztpraxen mit dem RoMed Klinikum Rosenheim auf Initiative von Prof. Dr. Stephan Budweiser (1.v.r.) eng vernetzt.
Das Lungenkrebsscreening kann starten! Dazu haben sich niedergelassene Haus- und Facharztpraxen mit dem RoMed Klinikum Rosenheim auf Initiative von Prof. Dr. Stephan Budweiser (1.v.r.) eng vernetzt.

In Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten, allen regionalen radiologischen Praxen sowie dem RoMed Klinikum Rosenheim startet das Lungenkrebsscreening mit Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT) als reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen pünktlich zum 1. April. Das Angebot richtet sich an aktive und ehemalige Raucherinnen und Raucher, die über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren geraucht haben. Ziel ist es, Lungenkrebs frühzeitig und in einem gut behandelbaren Stadium zu erkennen und damit zu heilen.

Der Ablauf ist bewusst schlank: Regionale Haus- und Facharztpraxen beraten medizinisch und prüfen die individuellen Teilnahmevoraussetzungen wie Risikoprofil und Rauchhistorie. Auf Überweisung folgt bei entsprechender Qualifikation eine Terminvergabe in einer nahegelegenen radiologischen Praxis für ein strahlensparendes Niedrigdosis-CT nach aktuellem Stand der Technik. Die standardisierte Bildauswertung, auch mittels künstlicher Intelligenz führt zu einem schnellen und zuverlässigen Ergebnis. Es ist davon auszugehen, dass sich bei etwa 85 Prozent der Teilnehmenden ein unauffälliger Befund ergibt.

Ergibt das CT einen abklärungswürdigen Befund, erfolgt eine Zweitbeurteilung am RoMed Klinikum Rosenheim innerhalb des kooperativen Lungenkrebszentrums Oberbayern-Süd und bei Bedarf die Vorstellung im interdisziplinäre Lungenboard. Hier beraten und entscheiden ärztliche Spezialisten der Radiologie, Pneumologie, Thoraxchirurgie und Onkologie gemeinsam über das weitere Vorgehen. Anschließend erhalten die zuweisenden Praxen einen strukturierten Bericht.

Dass sich der Einsatz lohnt, ist wissenschaftlich belegt: Ein Low-Dose-CT-Screening bei Risikogruppen entdeckt bösartige Veränderungen frühzeitig und kann in rund fünf von 1.000 Fällen innerhalb von zehn Jahren einen tödlichen Verlauf verhindern. Der Nutzen überwiegt Risiken wie Fehl- oder Überdiagnosen klar. Die strahlenschutzrechtliche Grundlage besteht seit 2024; der Gemeinsame Bundesausschuss hat das Screening inzwischen als GKV-Leistung beschlossen.

„Wir sind bestens vorbereitet und können sofort starten, die genauen Abläufe einschließlich Überweisungen, Terminsteuerung und Befundrückmeldungen wurden in den letzten Monaten aufeinander abgestimmt. So kommen Patientinnen und Patienten schnell zum CT und Auffälligkeiten klären wir ohne Zeitverlust“, sagt Prof. Dr. Stephan Budweiser, Chefarzt der Medizinischen Klinik III und Leiter des Lungenkrebszentrums. „Besonders bei gefährdeten Menschen erkennen wir Veränderungen früh – unabhängig vom Versichertenstatus und mit spürbar besseren Behandlungschancen.“

Weitere Informationen geben die Haus- und Facharztpraxen in der Region sowie das Lungenkrebszentrum am RoMed Klinikum Rosenheim, 08031 365-7101, .

30.03.2026
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