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RoMed Klinik
Wasserburg am Inn

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Klinik-Bus und Fahrservice

Der Klinikbus von kbo-Inn-Salzach-Klinikum und RoMed Klinik Wasserburg ist da. Er fährt im 30-Minuten-Takt sechs verschiedene Haltestellen auf unserem Gelände an und bringt Sie sicher an Ihr Ziel.
Besuchsregeln

Alle Infos für BesucherInnen

Alle aktuellen Infos rund um Ihren Besuch in unseren Kliniken haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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Geburtshilfe & Kurse bei RoMed

Alle Infos zu unseren beiden Geburtsklinken in Rosenheim und Wasserburg sowie zum Kurs-Programm rund um Baby, Schwangerschaft und Geburt gibt's hier.
Präzision und Technik

Hochmoderne Gefäßchirurgie

In einem modernen Hybrid-OP nehmen unsere SpezialistInnen in der RoMed-Klinik Wasserburg hoch komplexe Eingriffe vor und helfen unseren PatientInnen bei kranhaften Gefäßveränderungen.
Gut zu wissen

Wann in die Notaufnahme?

Bei vielen Beschwerden ist Ihr Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst die erste Anlaufstelle. Wie Sie sich richtig orientieren.
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Presse | News vom Bildungscampus

Ausgrenzung erkennen – Menschenwürde in der Pflege wahren

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“: Zwei Klassen des 3. Ausbildungsjahres mit den Lehrkräften Torsten Eltzsch (2.v.l.) und Dr. Christopher Dietrich (Bildmitte, hintere Reihe), die am Projekt der RoMed Pflegeschule teilnahmen.
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“: Zwei Klassen des 3. Ausbildungsjahres mit den Lehrkräften Torsten Eltzsch (2.v.l.) und Dr. Christopher Dietrich (Bildmitte, hintere Reihe), die am Projekt der RoMed Pflegeschule teilnahmen.
KZ-Gedenkstätte Dachau: Ein bewegender Ort, der zum Erinnern und Nachdenken über Verantwortung mahnt.
KZ-Gedenkstätte Dachau: Ein bewegender Ort, der zum Erinnern und Nachdenken über Verantwortung mahnt.

RoMed Pflegeschule in Rosenheim verbindet NS-Geschichte mit gesellschaftlicher Verantwortung

Rund 50 Auszubildende des dritten Ausbildungsjahres der RoMed Pflegeschule in Rosenheim nahmen an einem dreitägigen Schulprojekt teil, das Geschichte, Ethik und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verband.  Unter der Leitung der Lehrkräfte Torsten Eltzsch und Dr. Christopher Dietrich reflektierten die Teilnehmenden Ausgrenzungsprozesse und die Bedeutung von Menschenwürde im Rahmen des Selbstverständnisses der Pflegeschule als Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Pflege im Nationalsozialismus

Zum Auftakt richteten die angehenden Pflegefachkräfte den Blick auf die Rolle der Pflege im Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt standen die Mechanismen systematischer Entmenschlichung und die Frage, wie Ausgrenzung schrittweise „gesellschaftsfähig“ werden konnte. Eine historische Einführung in die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau bereitete die Teilnehmenden auf den zweiten Projekttag vor.

Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Dieser führte die Gruppe zu einer pädagogisch begleiteten Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Vor Ort erhielten die Auszubildenden eindrückliche Einblicke in die damaligen Lebensbedingungen und nationalsozialistischen Machtstrukturen. Begleitet wurde die Gruppe auch von der stellvertretenden Schulleitung Sybilla Liebmann sowie der ärztlichen Lehrerin Dr. Eva Schiller. Die beklemmende Atmosphäre des Ortes und die widrige Witterung verstärkten das Bewusstsein für die grausame Realität und die menschliche Verantwortung.

Von der Vergangenheit in die Gegenwart: Integration im Fokus

Am dritten Tag stand der Transfer in die Gegenwart im Fokus. Im Dialog mit Sigrid Knothe, Schirmherrin des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, und Landrat Otto Lederer diskutierten die Auszubildenden Fragen zu Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Der Landrat schilderte aktuelle Herausforderungen und Erfahrungen aus der Arbeit mit Geflüchteten im Landkreis Rosenheim.

Wertebaum setzt Zeichen für Empathie und Zivilcourage

Ein sichtbares Zeichen setzte zum Abschluss die Gestaltung eines symbolischen „Wertebaums“. An ihm befestigten die Teilnehmenden Papierfrüchte, die zentrale Werte der Schulgemeinschaft sichtbar machen: gemeinsames Lernen, Empathie und Zivilcourage. Das Projekt machte deutlich: Professionelle Pflege endet nicht bei fachlicher Kompetenz. Sie verlangt Haltung, Verantwortungsbewusstsein und ein klares Bekenntnis zur Würde jedes Menschen.

18.05.2026
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