Differenzierte Therapiestrategien bei chronischen Gelenkschmerzen
Chronische Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten Vorstellungsgründen in der orthopädisch-unfallchirurgischen Praxis und erfordern eine individuell abgestimmte, stadiengerechte Versorgung. Im RoMed Klinikverbund steht hierfür ein ganzheitlich aufgebautes Versorgungsspektrum zur Verfügung, das über mehrere Standorte und Fachdisziplinen hinweg organisiert ist und unterschiedliche diagnostische sowie therapeutische Zugänge bündelt.
Eine Information des RoMed Verbunds
Die primäre fachärztliche Steuerung erfolgt im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Rosenheim–Bad Aibling unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christian Zeckey. An den Standorten Rosenheim und Bad Aibling wird das gesamte Spektrum konservativer und operativer Therapieverfahren abgebildet. Neben der leitliniengerechten Diagnostik umfasst dies differenzierte konservative Ansätze sowie indikationsgerechte operative Maßnahmen mit dem Ziel, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion nachhaltig zu verbessern.
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Ergänzend dazu erweitert die Diagnostische und Interventionelle Radiologie am RoMed Klinikum Rosenheim unter Leitung von Prof. Dr. med. Gunnar Tepe das Behandlungsspektrum um minimalinvasive Verfahren. Mit der transarteriellen periartikulären Embolisation (TAPE) steht eine innovative Option zur Verfügung, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit chronischen Beschwerden und ausgeschöpfter konservativer Therapie. Durch die gezielte Embolisation entzündlich veränderter Gefäßstrukturen kann eine relevante Schmerzreduktion erzielt werden und in geeigneten Fällen eine operative Versorgung hinausgezögert werden.
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Für fortgeschrittene Gelenkdestruktionen mit entsprechender Operationsindikation erfolgt die Weiterbehandlung im zertifizierten Endoprothetikzentrum EndoPrien an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee unter der Leitung von Dr. med. Martin Primbs. Hier kommen moderne, muskelschonende Operationstechniken sowie hochwertige Implantate zum Einsatz. Das strukturierte Behandlungskonzept „Prien-Aktiv“ basiert auf dem ERAS-Ansatz („Early Recovery After Surgery“) und integriert präoperative Prähabilitation, standardisierte perioperative Abläufe sowie eine frühfunktionelle Mobilisation mit dem Ziel einer zügigen und sicheren Rückkehr in Alltag und Beruf.
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Eine Besonderheit des Versorgungsangebots im RoMed Verbund ist die Verfügbarkeit dieser unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte an mehreren Standorten: Orthopädie und Unfallchirurgie in Rosenheim und Bad Aibling, interventionelle Radiologie in Rosenheim sowie die spezialisierte Endoprothetik in Prien am Chiemsee. Für die zuweisende Versorgung eröffnet sich damit die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten – abhängig von Indikation und Krankheitsverlauf – gezielt in weiterführende diagnostische und therapeutische Angebote innerhalb des Verbunds zu überführen und konservative, interventionelle sowie operative Verfahren indikationsgerecht einzusetzen und zu kombinieren, mit dem Ziel einer nachhaltigen Schmerzreduktion sowie einer Verbesserung von Funktion und Mobilität.
