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Bei den RoMed Kliniken

Mit unseren vier Kliniken in Rosenheim, Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg sowie mit den 22 Facharztpraxen unseres MVZ versorgen wir die Region.
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Presse | News aus Rosenheim

RoMed erfüllt höchste Standards in der Schlaganfallversorgung

Sichtlich stolz auf die Zertifizierung als Überregionale Stroke Unit sind die Kolleginnen und Kollegen des RoMed Klinikums Rosenheim
Sichtlich stolz auf die Zertifizierung als Überregionale Stroke Unit sind die Kolleginnen und Kollegen des RoMed Klinikums Rosenheim
Maßgeblich für die Zertifizierung als Überregionale Stroke Unit sind verantwortlich: v.l. Dr. Georgios Ntoulias, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie sowie Prof. Dr. Joji Kuramatsu, Chefarzt der Neurologischen Klinik.
Maßgeblich für die Zertifizierung als Überregionale Stroke Unit sind verantwortlich: v.l. Dr. Georgios Ntoulias, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie sowie Prof. Dr. Joji Kuramatsu, Chefarzt der Neurologischen Klinik.

Eine Überregionale Stroke Unit wie am RoMed Klinikum Rosenheim steht für geprüfte Qualität und modernste Akutmedizin in enger Zusammenarbeit zwischen Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, sowie Notfall- und Intensivmedizin.

Was eine Überregionale Stroke Unit ausmacht

Eine normale Stroke Unit ist die spezialisierte Basis für Akutbehandlung und Überwachung. Die Überregionale Stroke Unit geht deutlich darüber hinaus: mehr Teamarbeit, mehr Fachdisziplinen, mehr Technik, mehr Erfahrung – und der besonderen Ausrichtung schwere, komplexe oder komplizierte Schlaganfälle jederzeit zu behandeln. Die Stroke Unit des RoMed Klinikums Rosenheim ist kürzlich erstmals mit dem Prädikat „überregional“ nach den Kriterien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zertifiziert worden. Hinter diesem Titel steht kein internes Gütesiegel, sondern ein unabhängiger Qualitätsnachweis: Externe Fachexpertinnen und Fachexperten von TÜV und DSG prüfen regelmäßig Strukturen, Prozesse und Behandlungsergebnisse. Seit dem fungiert das RoMed Klinikum nun als Thrombektomiestandort im größten deutschen telemedizinischen Schlaganfallnetzwerk (TEMPiS) und erhält somit Notfallzuweisungen auch aus den umliegenden Landkreisen.

„Kurz gesagt: hochspezialisierte Schlaganfallmedizin – direkt vor Ort und über die Landkreisgrenzen hinaus. Für die Menschen bedeutet das: hochspezialisierte Schlaganfallmedizin auf universitärem Niveau – interdisziplinär und rund um die Uhr mit dem Ziel: maximale Chancen – auch bei komplexen Verläufen“, betont Prof. Dr. Joji Kuramatsu, Chefarzt der Neurologischen Klinik.

Interdisziplinär und interprofessionell

Neben der medikamentösen Auflösung von Blutgerinnseln im Gehirn, der sogenannten Thrombolyse, sind insbesondere hochspezialisierte kathetergestützte Verfahren wie die mechanische Thrombektomie oder auch Coil-Embolisation essentiell. Dabei wird ein Blutgerinnsel über einen Katheter aus einem verschlossenen Hirngefäß entfernt oder bei geplatzten Gefäßen die Blutungsquelle wieder verschlossen. „Gerade bei schweren Schlaganfällen kann dieses Verfahren entscheidend dazu beitragen, bleibende Behinderungen zu verringern und Leben zu retten“, betont Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie.

„Nicht jeder Schlaganfall ist ein Gefäßverschluss, sondern noch kritischer sind Blutungen im Kopf. Bei Hirnblutungen zählen Präzision und Tempo“, unterstreicht Dr. Georgios Ntoulias, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie. „Von minimalinvasiven Eingriffen, Aneurysma-Clipping bis zur dekompressiven Hemikraniektomie bieten wir das gesamte neurochirurgische Spektrum, das in schweren Fällen notwendig sein kann. Gemeinsam mit Neurologie und Neuroradiologie entscheiden wir innerhalb kürzester Zeit, welche Behandlung für den einzelnen Menschen die beste Option ist.“

Schlaganfallversorgung ist Teamarbeit

Schlaganfallversorgung endet nicht mit der Akuttherapie. Bereits in den ersten Stunden und Tagen beginnt die interprofessionelle Weiterbehandlung. Spezialisierte Pflegekräfte erkennen Veränderungen frühzeitig, unterstützen bei Orientierung, Mobilisation, Schlucken sowie Alltagsaktivitäten und sind rund um die Uhr nah an den Patientinnen und Patienten. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie setzen früh an, um Beweglichkeit, Sprache, Schluckfunktion, Wahrnehmung und Selbstständigkeit zu fördern. Der Sozialdienst unterstützt bei der Organisation der weiteren Versorgung, etwa Rehabilitation, Hilfsmittel oder Anschlussbehandlung. „Eine gute Stroke Unit ist mehr als Technik und Medizin“, betont Prof. Dr. Kuramatsu. „Sie lebt vom Zusammenspiel vieler Berufsgruppen. Nur wenn Pflege, Therapie, ärztliche Fachdisziplinen und Nachsorge eng ineinandergreifen, erreichen wir für unsere Patientinnen und Patienten das bestmögliche Ergebnis.“

Qualität, die messbar ist

Zertifiziert wird nur, wer die streng definierten Anforderungen der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft erfüllt. Dazu zählen unter anderem eine spezialisierte personelle Ausstattung, moderne Diagnostik, rund um die Uhr verfügbare Therapieverfahren, dokumentierte Behandlungszeiten, strukturierte Alarmketten und überprüfbare Behandlungsergebnisse.

Im RoMed Klinikum Rosenheim wurden im vergangenen Jahr über 900 Schlaganfallpatientinnen und -patienten versorgt und über 100 Thrombektomien durchgeführt. Die Überregionale Stroke Unit verfügt über 10 Monitorbetten. Betroffene werden hier nach einem Schlaganfall engmaschig überwacht, Vitalwerte und neurologischer Zustand kontinuierlich kontrolliert und mögliche Komplikationen frühzeitig erkannt und behandelt.

„Wir lassen uns an harten Fakten messen: Tür-zu-Diagnostik-Zeiten, Tür-zu-Therapie-Zeiten, Komplikationsraten, Mindestfallzahlen und Ergebnisqualität“, betont Prof. Dr. Kuramatsu, „Für die Region heißt das: höchste Schlaganfallstandards, geprüft von außen und umgesetzt von einem interdisziplinären und interprofessionellen Team, das immer Hand in Hand arbeitet.“

Jede Minute zählt – aber Qualität entscheidet mit

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Pro Minute gehen Millionen Nervenzellen verloren, wenn ein Hirngefäß verschlossen ist und das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Gleichzeitig kommt es darauf an, für jede Patientin und jeden Patienten die richtige Therapieentscheidung zu treffen.

„Dank moderner Bildgebung können wir heute sehr genau beurteilen, welches Hirngewebe bereits geschädigt ist und welches noch gerettet werden kann“, erklärt Dr.  Rüther. „So können wir auch in ausgewählten Fällen jenseits klassischer Zeitfenster entscheiden, ob eine Therapie sinnvoll und erfolgversprechend ist. Die mechanische Thrombektomie hat die Prognose vieler schwer betroffener Patientinnen und Patienten entscheidend verbessert – und sie ist bei uns rund um die Uhr verfügbar.“ Auch die medikamentöse Akuttherapie ist der Zeit voraus, denn als eine der ersten Kliniken im TEMPiS Schlaganfallnetzwerk wird die Lysetherapie mit Tenecteplase durchgeführt, die als Bolus besonders schnell verabreicht werden kann. Das erleichtert Abläufe in der Akutsituation und ist ein wichtiger Baustein moderner Schlaganfallmedizin“, so Prof. Dr. Kuramatsu.

Bedeutung für die Region

Mit der zertifizierten Überregionalen Stroke Unit übernimmt das RoMed Klinikum Rosenheim eine zentrale Rolle in der Schlaganfallversorgung der Region. Patientinnen und Patienten mit schweren oder komplexen Schlaganfällen steht rund um die Uhr und wohnortnah spezialisierte Diagnostik, moderne Therapieverfahren und interdisziplinäre Expertise zur Verfügung.

Hinweis für die Bevölkerung

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Typische Symptome, wie plötzliche Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, erfordern sofortiges Handeln. Deshalb gilt: Notruf 112 wählen.

Der FAST-Test hilft beim Erkennen:

Face (Gesicht): Betroffene Person soll versuchen zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herab, deutet dies auf eine halbseitige Lähmung.

Arms (Arme): Es sollen beide Arme gerade aus nach vorne gestreckt werden und die Handflächen nach oben zeigen. Wenn ein Arm absinkt oder sich dreht, deutet das auf eine Lähmung.

Speech (Sprache): Kann die betroffene Person einen einfachen Satz nicht nachsprechen oder die Aussprache ist sehr undeutlich, könnte eine Sprachstörung vorliegen.

Time (Zeit): In diesen Fällen unverzüglich die Notrufnummer 112 wählen und Symptome mitteilen.

mehr zur überregionalen Stroke Unit

12.05.2026
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