Rosenheim

Operative Intensivmedizin

Die Operative Intensivstation bietet modernste medizinische Versorgung und eine empathische Unterstützung für Patienten und Angehörige.

Dr. med. Martin Dunker
Leitung
Operative Intensivmedizin

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Kontakt Patienten

Sekretariat
Internistische Intensivstation
Tel +49 (0) 8031 365 XXXX

Besuchszeiten: 

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Anfahrt

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Weaning - Entwöhnung von
der Beatmungsmaschine

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Liebe Patientinnen und Patienten,
Liebe Angehörige, 

auf der operativen Intensivstation betreuen wir Menschen, die nach einer Operation eine besonders intensive Überwachung und Behandlung benötigen. In dieser sensiblen Phase erfolgt die Versorgung in engem Austausch mit den jeweiligen Operateurinnen und Operateuren, sodass eine kontinuierliche und optimal abgestimmte Weiterbehandlung gewährleistet ist.

Darüber hinaus werden auf unserer Station auch schwerstverletzte Patientinnen und Patienten versorgt. Modernste medizinische Überwachungs- und Therapieverfahren sowie ein erfahrenes interdisziplinäres Team ermöglichen eine umfassende intensivmedizinische Betreuung auf hohem fachlichem Niveau.

Derzeit stehen auf der operativen Intensivstation 14 Intensivbetten zur Verfügung, die rund um die Uhr für die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten bereitgehalten werden. Ein Team aus 10 Assistenz- und FachärztInnen stellt im Schichtdienst eine kontinuierliche ärztliche Betreuung sicher. Unterstützt werden sie von mehr als 60 Pflegefachkräften, von denen viele über die spezialisierte Weiterbildung in Anästhesie- und Intensivmedizin verfügen. Ergänzt wird das Team durch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Medizinische Fachangestellte sowie weitere unterstützende Mitarbeitende.

Mit fachlicher Kompetenz, Erfahrung und menschlicher Zuwendung begleiten wir unsere Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen durch diese oft herausfordernde Zeit.


Dr. med. Martin Dunker
Leitung Operative Intensivmedizin 

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Was wir leisten

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Der bekannte oder mutmaßliche Wille des Kranken ist stets Richtschnur unseres ärztlichen und intensivmedizinischen Handelns. Alle technischen und medizinischen Möglichkeiten sind Mittel, Leben, Gesundheit und Selbstbestimmungsrecht unseres Patienten zu erhalten. Wir halten es für selbstverständlich, unheilbar Kranken ein würdiges Sterben zu ermöglichen.

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Unsere Verfahren

Bei Bedarf stehen uns neben Basismassnahmen wie Messung der Sauerstoffsättigung, EKG, Blutdruckmessung zur Verfügung:

  • Die rasche Erhebung von Laborwerten am Krankenbett
  • Kontinuierliche Blutdruckmessung in der Arterie
  • Bestimmung von Herzleistung und weiterer Kreislaufgrößen (PiCCO®, Pulmonaliskatheter)
  • Ultraschalldiagnostik (Herz, Lunge, Bauchorgane) und ultraschallgesteuerte Interventionen
  • Überwachung von Hirndruck und Hirndurchblutung (EVD und Parenchymsonden)
  • Alle Formen der künstlichen Beatmung inkl. Gabe von NO
  • Mechanische Atemunterstützung und High-Flow-Sauerstoffgabe
  • Spiegelung der Atemwege zu Diagnostik und Therapie (Bronchoskopie)
  • Durchführung von Luftröhrenschnitten in schonender Technik (perkutane Dilatationstracheotomien)
  • Blutwäsche bei Versagen der Nieren (CVVHDF mit Citratantikoagulation, Genius-SLED)
Beatmung der PatientInnen

Kürzest mögliche Beatmung
Die künstliche Beatmung ist nur eine überbrückende Maßnahme. Sie wird deshalb so kurz wie möglich eingesetzt.

Minimal invasive Beatmung
Nach Möglichkeit wird auf einen Beatmungsschlauch (Tubus, Trachealkanüle) verzichtet und über eine Gesichts- oder Nasenmaske beatmet. Dies reduziert Nebenwirkungen.

Rationaler Einsatz von Antibiotika

Der unkritische Einsatz von Antibiotika führt zu immer widerstandsfähigeren („resistenten") Keimen. Diese Zunahme droht zu einem großen Problem für die Intensivmedizin zu werden. Die Behandlung mit Antibiotika wird nach modernsten Erkenntnissen so kurz, aber so wirksam wie möglich durchgeführt. Hierzu finden unter anderem mindestens wöchentliche Besprechungen mit dem Antibiotic-Stewardship Team des Klinikums statt. Auch stehen Wirkspiegelbestimmungen zur Verfügung um individualisiere Dosierungen zu ermöglichen.

Blutgerinnung und Fremdblut

Rationaler Einsatz von Fremdblutprodukten
Transfusionen von Blut und Blutprodukten sind bekanntlich nicht völlig risikolos. Wir übertragen Fremdblutprodukte nur äußerst zurückhaltend.

Störungen der Blutgerinnung
Störungen der Blutgerinnung haben sich zu einem Interessenschwerpunkt unserer Intensivstation entwickelt. Es wird ein spezielles Analysegerät (ROTEM®) direkt auf unserer Station, sowie alle notwendigen Gerinnungsprodukte vorgehalten.

Schwere geburtshilfliche Komplikationen

Dem Klinikum wird eine große Zahl von Risikogeburten zugewiesen. Die Behandlung schwerer geburtshilflicher Komplikationen (Gestose, Präeklampsie, HELLP-Syndrom) hat sich zu einem Erfahrungs- und Interessensschwerpunkt unserer Intensivstation entwickelt.

Für Patienten und Angehörige

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Beste Versorgung durch
moderne Technik

Informationen für Angehörige

Jeder Patient ist zur Überwachung der Vitalfunktionen wie z. B. Herzfunktion und Atmung an ein Monitoring angeschlossen. Schwerwiegende Störungen werden sofort bemerkt, und es wird umgehend reagiert.

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| 2 min. Lesezeit

Kleidung? Schuhe? Toilettenartikel?

Was braucht mein Angehöriger?

Eigene Kleidung ist zunächst nicht nötig, aber persönliche Dinge wie Brille, Fotos oder Musik mit Kopfhörern können helfen. Lebensmittel bitte nur nach Rücksprache! Wichtige medizinische Geräte von zu Hause sollten zeitnah gebracht werden. Erfahren Sie hier, was erlaubt ist und wie Sie den Aufenthalt erleichtern können.

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14.01.2025 | 2 min. Lesezeit

Ursachen, Verlauf und Unterstützung

Akute Verwirrtheitszustände nach schwerer Erkrankung

Nach schwerer Erkrankung und/oder im Rahmen der Aufwachphase oder in der Phase danach kommt es sehr häufig zu akuten Verwirrtheitszuständen. Diese können wenige Stunden bis hin zu mehreren Wochen anhalten. Der Patient wirkt häufig schwer wesensverändert, Merkfähigkeit, Sprache, Orientierung und kognitive Leistung sind stark beeinträchtigt, gelegentlich gefährdet der Patient sich durch sein Verhalten selbst oder Andere. Häufig sind agitierte/aktive Delire, es gibt aber auch ein sogenanntes stilles Delir. Begleitet wird dieser Zustand häufig von Angst.
Die Ursachen sind multifaktoriell. Die Mischung aus schwerer Erkrankung (Schock, Sepsis), Aufhebung des Tag-Wach-Rhythmus, fremdes Umfeld/Ortswechsel, Eingriffe/Operationen, Sedierung und Medikamente, Lärmbelastung fördern das Entwickeln eines Delirs.

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14.01.2025 | 1 min. Lesezeit

Unser Team

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Leitung

Dr. med. Martin Dunker

Operative Intensivmedizin
Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie

Oberarzt und stellvertretende Leitung

Dr. med. Max Mustermann

Facharzt Innere Medizin

Oberärztin

Dr. med. Martina Musterfrau

Fachärztin Innere Medizin

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Klinikum Rosenheim
Tel +49 8031 365 02

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