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Vertrauen gewinnen, Leben retten: Pflege-Azubis trainieren Erste Hilfe
Schnell handeln, Leben retten – was im Ernstfall zählt, wurde jetzt an der RoMed Berufsfachschule für Pflege in Wasserburg intensiv trainiert. 14 Auszubildende der einjährigen Ausbildung zur Krankenpflegehilfe absolvierten einen praxisnahen Erste-Hilfe-Kurs, der innerhalb des Lehrplans verpflichtend ist. Damit stärken sie nicht nur ihre eigene Handlungssicherheit, sondern auch die Notfallkompetenz in der Region.
Notfälle können überall eintreten – am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr oder zu Hause. Oft entscheiden die ersten Minuten über den weiteren Verlauf. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen wissen, was zu tun ist.
Besonders war die realitätsnahe Ausrichtung des Kurses. Mit großem Engagement absolvierten die Schülerinnen und Schüler die praktischen Übungen: vom richtigen Vorgehen beim Auffinden einer Person über die stabile Seitenlage und das Anlegen eines Druckverbandes bis zur fachgerechten Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Einsatz eines Defibrillators. Jede Maßnahme wurde intensiv trainiert, Unsicherheiten gezielt besprochen. Die anfängliche Zurückhaltung wich spürbar wachsendem Selbstvertrauen – und auch der Spaß kam dabei nicht zu kurz.
Wenn im Notfall jede Sekunde zählt, braucht es Menschen, die nicht zögern, sondern handeln“, sagt Christian Maier, Ausbilder und leitender Lehrer des Erste-Hilfe-Kurses. „Es berührt mich zu sehen, wie viel Sicherheit und Selbstvertrauen unsere Auszubildenden in diesen Tagen gewonnen haben. Sie wissen jetzt, dass sie helfen können – und genau dieses Gefühl nimmt ihnen die Angst vor dem Ernstfall. Wenn es darauf ankommt, sind sie bereit.“