Psychologe

Schmerzen stehen häufig in Verbindung mit Alltagsbelastungen oder führen zu Problemen am Arbeitsplatz. Manchmal sind Patienten auch verzweifelt über ihre Situation und ziehen sich immer mehr von der Außenwelt zurück. Innerhalb des psychologischen Programmteils wird z. B. über die Zusammenhänge von Rückenschmerzen und Stressbelastungen oder depressiven Reaktionen gesprochen. Es wird auch ein regelmäßiges Entspannungstraining durchgeführt.

Dieser Ansatz geht primär davon aus, dass die Art und Weise, wie wir mit unseren Gedanken, unseren Gefühlen und unserem Verhalten auf Stress in unserem Alltag reagieren, körperliche Schmerzen im Hier und Jetzt aufrechterhält oder sogar verstärkt. Im Einzelfall sind komplexe Wechselwirkungen mit organisch/körperlichen Faktoren zu beachten, die eine gute Zusammenarbeit des behandelnden Arztes mit einem auf Schmerz spezialisierten Psychologen erfordert. Der Schmerz selbst kann per se ein hoher Stressfaktor sein. Allerdings sind Schmerzzustände, die durch psychischen Stress allein verursacht werden, eher selten. 

Kognitive Verhaltenstherapie versucht, ungünstige Gedanken- und Verhaltensmuster im Umgang mit möglichen Stressoren wie auch mit dem Schmerz selbst aufzuspüren. Anschließend wird versucht, sie in enger Abstimmung zwischen Patient und Therapeut in kleinen Schritten zu verändern, um den Teufelskreis aus Stress, Schmerz, verstärktem Stress und verstärkten Schmerzen zu durchbrechen. 

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Jana Weinhold
Leitung Psychologische Unterstützung

Dipl.-Psychologin, Psychoonkologin (psy.com), , Klinische Neuropsychologin (GNP)

Mag. Clemens Navratil

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoonkologe (DKG)